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Fussball: Puma sorgt mit Trikot-Revolution für hitzige Diskussionen

Bei den neuen Puma-Trikots wurde Klublogo durch Schriftzug ersetzt.
Bei den neuen Puma-Trikots wurde Klublogo durch Schriftzug ersetzt.bild: puma football

Puma wagt die «Trikot-Revolution» – was sagst du zu den Shirts ohne Klublogo?

19.08.2021, 13:1019.08.2021, 13:10

Sportartikelhersteller Puma hat gestern neue «revolutionäre», dritte Trikots für zehn europäische Topklubs vorgestellt. Dazu gehören unter anderem Manchester City, die AC Milan, Borussia Mönchengladbach und Olympique Marseille. Auch weitere «Puma-Klubs» werden die neuen Shirts erhalten.

«Revolutionär»? Naja, das Design ist zumindest gewöhnungsbedürftig, wie wir finden ... Auf der Brust ist gross der Vereinsname zu lesen, darüber prangt das Puma-Logo, darunter die individuelle Klub-Werbung. Das Vereinslogo verschwindet komplett von der Trikot-Vorderseite, stattdessen ist es nur noch klein auf der Rückseite unter dem Kragen zu finden. Auf einigen Trikots ist das Logo immerhin noch als Hologramm über die gesamte Fläche verteilt.

Pumas Design-Boss Carl Tuffley erklärt die «Revolution» so: «Unser Ziel war es, das traditionelle Fussballtrikot-Design infrage zu stellen. Wir wollten die Trikots aus einer neuen Perspektive heraus betrachten und die Grenzen so weit wie möglich verschieben. Es ist einfach, auf Nummer sicher zu gehen, aber wir wollen die Wahrnehmung eines regulären Fussballtrikots verändern.» Die Ausweichtrikots seien eine Gelegenheit, mutig zu sein. «Also wollten wir eine neue Richtung einschlagen.»

ManCity-Captain Fernandinho gefällt das neue Design – zumindest sagt er das: «Ich wollte etwas anderes, und das haben wir definitiv bekommen. Ich mag das Design wirklich, denn das Vereinslogo kann sich im Laufe der Zeit ändern, aber der Name wird für immer weiterleben.» Die neuen Trikots sollen vor allem in den Cup-Wettbewerben der aktuellen Saison getragen werden. Seit Donnerstag sind sie auch im Handel erhältlich.

Noch nicht bereit ist das neue, dritte Puma-Trikot von Borussia Dortmund. Beim Supercup-Verlierer war das Design vorab von den Fans so kritisch beäugt worden, dass es angepasst werden musste. Gemäss «RP Online» wird auf der Brust nun «BVB 09» stehen, mit dem Logo dazwischen. Der BVB war gestern deshalb noch nicht Teil der offiziellen Puma-Präsentation.

Auch sonst sind viele Fussball-Fans wenig begeistert von der «Trikot-Revolution», auf Social Media gab es teils heftige Reaktionen. Die meisten können mit dem neuen Design wenig anfangen und ärgern sich über den neuerlichen Bruch mit Traditionen, nur wenige begrüssen die Veränderungen.

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Trotz der grossen Kritik hat Puma sein wichtigstes Ziel wohl schon erreicht: Über die neuen Trikots wird gesprochen. Ob das in diesem Fall auch den gewünschten Nutzen bringt, das bleibt abzuwarten. Das Angebot ist jetzt mal da, nun kommt es darauf an, ob es für die Trikots im neuen Design auch eine Nachfrage gibt. Sprich, ob sie auch verkauft werden. (pre)

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