Schule - Bildung
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Carlo Gomes, apprentice miller with a specialization in animal food, pictured on June 13, 2012, at the

Der Multicheck ist für viele Lehrlinge ein Muss, um sich auf eine Stelle zu bewerben. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Lehrling fälscht Multicheck-Zeugnis mit Photoshop – jetzt droht ihm ein Gerichtsverfahren

Ein angehender Lehrling aus Bern fälschte mit Photoshop sein Multicheck-Zeugnis. Doch seine potentiellen Arbeitgeber kamen ihm auf die Schliche. Nun ermittelt die Berner Staatsanwaltschaft.



Der Multicheck dürfte vielen Berufseinsteigern ein Begriff sein: Mittels eines Computertests werden dabei Schulwissen, kognitive Fähigkeiten und Konzentrationsfähigkeit erfasst. Viele Unternehmen verlangen von ihren angehenden Lehrlingen einen solchen eineinhalbstündigen Test. Wer ein schlechtes Resultat erhält, kann den Test zwar ein zweites Mal machen – muss aber erneut 100 Franken Gebühren dafür zahlen. Zudem wird der zweite Versuch in der anschliessenden Bewertung vermerkt.

Ein junger Stellensuchender aus Bern wollte dem wohl aus dem Weg gehen. Mithilfe von Photoshop änderte er die Punktzahl und die Bewertungsdiagramme auf seinem Zertifikat ab, wie die Berner Zeitung berichtet.

Mit dem gefälschten Zeugnis bewarb er sich anschliessend bei vier verschiedenen Unternehmen. Doch der angehende Lehrling flog auf. Weil die Resultate mittels QR-Code auf der Multicheck-Website überprüft werden können, zeigte sich schnell, dass die Punktzahl im Netz eine andere war als auf dem Papier.

Neben den betroffenen Unternehmen erfuhr auch der Zertifikataussteller von der Fälschung. Die Aktiengesellschaft erstatte daraufhin Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Berner Jura-Seeland mit der Begründung eines möglichen Reputationsschadens und dem Verlust der Glaubwürdigkeit. Die Staatsanwaltschaft wies die Anzeige ab, woraufhin die Kläger ans Obergericht weiterzogen.

Das Berner Obergericht hiess die Anzeige gut. Gemäss den Richtern handelte es sich beim Multicheck-Zertifikat um eine Urkunde. Somit ist dessen Fälschung ein Offizialdelikt. Die Berner Staatsanwaltschaft muss nun eine Untersuchung gegen den Beschuldigten eröffnen.

Ob der junge Lehrling eine Stelle erhalten hat, ist nicht bekannt.

(ohe)

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94Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schönbächler 09.06.2019 22:18
    Highlight Highlight Und ich photoshope auch für andere Schüler gewisse Diplome, Zeugnisse und Zertifikate. Auch auf Hochschulniveau.
  • Schönbächler 09.06.2019 22:14
    Highlight Highlight Habe meine Schulzeugnisse auch alle gephotoshopt.
  • stadtzuercher 09.06.2019 20:33
    Highlight Highlight Was für eine Abzocke. Das sollen wennschon die Firmen bezahlen. So darf man die Fälschung schon fast als Notwehr von angehenden Lehrlingen sehen.
  • Lim 09.06.2019 20:05
    Highlight Highlight Mag jetzt etwas schräg klingen, aber ich verstehe den Jungen doch auch schon. Heute wird soviel von den Kindern erwartet, dass man sich schnell mal überfahren fühlt.
    Und wenn du dann noch Absagen sammelst wie Andere Cumuluspunkte... Not macht bekanntlich erfinderisch.
  • imposselbee 09.06.2019 18:45
    Highlight Highlight Finde ich zeitgemäss dieses Assessment und verstehe auch, dass hier ein Exempel statuiert wird, immerhin besteht die Möglichkeit, den Test zu wiederholen.
    Muss mittlerweile auch im Auswahlverfahren für eine neue Stelle eine Hausaufgabe mit einem Aufwand von teilweise 8h machen (SW-Entwickler).
  • ichibansenshi 09.06.2019 14:45
    Highlight Highlight Multicheck steht schon lange in der Kritik. Es ist ein absolut unnötiger Test welcher nur eine Momentaufnahme darstellt. Dabei gäbe es ja bereits den Stellwerk Test, welcher zudem noch kostenlos ist.
    Lehrbetriebe welche nur den Multicheck akzeptieren gehören boykottiert.
  • theobromin 09.06.2019 14:26
    Highlight Highlight photoshop level: over 9000
  • philosophund 09.06.2019 13:48
    Highlight Highlight Habt ihr wirklich das Gefühl, Bewerber mit schlechten Multicheckresultaten werden überhaupt genauer angeschaut? Bei 200 Bewerbungen kannst du das vergessen.
    Die heutige Bewerberchecks mit Tests gehen m.M.n ohnehin in die falsche Richtung und liefern ein völlig verzerrtes Bild eines Kandidaten.
  • Bruuslii 09.06.2019 13:33
    Highlight Highlight es lebe die digitalisierung. am besten sollten solche betriebe, die den test verlangen, robotter und ki einstellen!

    also wenn ich das so aus den kommentaren herauslese, macht die checks eine private firma.
    also aus meiner sicht solkte das dringend verboten werden!

    schlzeugnisse sollen ausreichen! und wenns da verbesserungsbedarf gibt, soll man da ansetzten.

    wenn sich jemand trotzdem bei einer solchen firma bewerben will, empfehle ich den test mit begründung nicht beizulegen.
  • Hinterm Mond, wärmts sich bestens 09.06.2019 13:24
    Highlight Highlight Schrecklich, 9 Jahre Schule werden in einen 1.5 h Test gemurkst, der dann das wichtigste bei einer Bewerbung wird!!!
  • Kampfsalami 09.06.2019 12:30
    Highlight Highlight Wie mein Lehrmeister Mal sagte: Äs isch mär sch.... egal wiä guät und wiä gschiid einä isch wo bi mir d'lehr macht. Wenn är alläs chönt dänn müsst er ja kei lehr machä... Ich muss im chönö vertrauä, er muss machä was ich säg. Us ä mä nä 4.5 Schüäler machi en 6er Schüälr. Us ä mä nä 2er Schüäler machi en 4er. Hauptsach si werdet besser...
    • Hierundjetzt 09.06.2019 13:04
      Highlight Highlight Und jetzt bitte noch auf Deutsch
    • Bruuslii 09.06.2019 13:23
      Highlight Highlight @hierundjetzt: das isch dütsch. schwiizerdütsch 😜
    • Hierundjetzt 09.06.2019 13:48
      Highlight Highlight Huere nid. Wär schribt scho aues mi ä 😵
    Weitere Antworten anzeigen
  • chrinli 09.06.2019 12:25
    Highlight Highlight Die Person, welche diesen Bericht geschrieben hat, fiel vermutlich durch sämtliche Deutsch-Prüfungen...
  • Hüendli 09.06.2019 12:04
    Highlight Highlight Es liegt also allein al Ermessen eines Gerichts, was als Urkunde angesehen wird? 🤔
    • Hierundjetzt 09.06.2019 13:04
      Highlight Highlight Nein. Es ist klar definiert. Zudem gibts eine Gerichtspraxis.

      Aber ob ein lustiger Qualibogen einer privaten Firma die Kriterien einer Urkunde erfüllen mag, bezweifle ich seeeehr stark
    • Hüendli 09.06.2019 22:33
      Highlight Highlight Genau das meinte ich ja – danke für die Ausführung (im Gegensatz zu den 24 anderen, die nur geblitzt haben). Dass ein Zeugnis oder Diplom einer anerkannten Bildungsinstitution als Urkunde gilt, leuchtet mir ein. Aber dass eine dahergelaufene Firma ihren Fackel vom Berner Obergericht als Urkunde absegnen lassen kann, ist doch sehr fragwürdig. Der junge Mann hat vor dem Kadi also gute Chancen (abgesehen davon, dass ihm die ganze Geschichte hoffentlich sowieso eine Lehre — pun intended — sein wird).
    • Lienat 09.06.2019 23:17
      Highlight Highlight Eine Urkunde ist alles, was einen rechtlich relevanten Umstand beurkundet. Wenn Du mit Deinen Kumpels ein paar Runden Bier trinkst und ihr die Anzahl runden auf einem Bierdeckel abstrichelt, dann wird sogar dieser Bierdeckel zur Urkunde, denn er beurkundet die relevante Information für den Kaufvertrag, den ihr mit dem Wirt abschliesst.

      Ps: Das ist kein Witz! Wurde mir so von einem Rechtsanwalt bestätigt. Konnte es selber kaum glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inter 09.06.2019 10:36
    Highlight Highlight Diese Multichecktests sind eine pseudowissenschaftliche Methode um den gesunden Menschenverstand auszuschalten.
  • Grohenloh 09.06.2019 10:33
    Highlight Highlight Aber wie kam es dazu?
    Die Schulzeugnisse sind nicht mehr aussagekräftig.
    Erstens sind sie kompliziert zu lesen (Niveaus, Unterniveaus, individuelle Leistungsziele, kantonal verschieden, usw).

    Zweitens findet in der Schule nur noch bedingt und in zweiter Priorität Bildung statt. Es geht dort mehr um soziale Fähigkeiten und allgemeine gesellschaftliche Themen. Im Zeugnis wird das halt abgebildet.

    Drittens die päd. Sicht auf das Wissen. Eine Firma interessiert weniger, wie die math. Fähigkeiten in verstehen, anwenden, umlagern, usw. aufgeteilt sind, sondern, ob Sch. d. Aufg. lösen können.
  • Hierundjetzt 09.06.2019 10:33
    Highlight Highlight Dieser Test ist doch erst notwendig geworden, weil die Schulzeugnisse nicht mehr aussagekräftig sind.

    Das ist das tragische.

    Als ob man in den 80gern, 90gern oder 00 Jahren sowas brauchte.

    Der Check bildet nur die Momentansituation ab. Nicht das Potential. Und noch weniger die Realität.

    Dem Bub wünsche ich einen Freispruch, damit er gut ins Berufsleben starten kann. Die Einvernahme durch den Staatsanwalt sollte Lehrplätz genug sein. Und ab jetzt: ke scheiss meh, klar?
    • Bits_and_More 09.06.2019 13:17
      Highlight Highlight Hab Anfangs 00er meine Lehre begonnen und nur dank einem internen Test bei der Lehrfirma. Der Lehrmeister war erstaunt, dass ich mit meinen Schulnoten seinen Test ohne Fehler gelöst hatte. Später kam dann raus, dass in unserer Schule die Noten ca. 1 Notenpunkt unter dem kantonalen Schnitt war, nicht wegen der Schüler, sondern wegen der strengeren Benotung.
      Ich war froh um die Möglichkeit einen neutralen, vergleichbaren Test mit anderen Schulgemeinden machen zu können.
    • supremewash 09.06.2019 14:44
      Highlight Highlight Ich begann meine Lehre in den 00ern und es war bereits gang und gäbe, dass Lehrbetriebe von den Bewerbern nebst dem Schulzeugnis (welches ja noch kein Abschlusszeugnis war) auch einen Multicheck o.ä. verlangten oder gleich selbst einen internen Test durchführten.
    • Yoku 09.06.2019 17:37
      Highlight Highlight Für gewisse Berufe (z.B. Elektroniker) wurde in den 80ern ein ähnlicher Test jeweils von der Lehrfirma durchgeführt. Gewisse Kollegen mussten dann pro Firma einen Mittwochnachmittag drangeben.
      Da scheint mir die Standardisierung ein Vorteil.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mermegil Schweiz 09.06.2019 10:26
    Highlight Highlight ach de Multicheck ich mag mich noch an meinen erinneren. als ich ihn zurück bekommen habe mein erster gedanke, "oef oef que lac je" Ich hatte in der Schule NIE eine genügende Französisch Note aber im Multicheck fehlten mir 3Punkte und ich wäre im obersten Feld gelandet von den 6 dies gab
    weiss bis heute nicht wie ich durch blindes raten so gut abschneiden konnte.
    habe aber bei den Bewerbungsgesprächen auch erwähnt das dies nur zufall sei und ich kaum französisch kann.
    Die verantwortlichen haben sich dann auf mein Zeugnis gestützt beim abschätzen meines Wissens nicht auf den Multicheck
    • Ikarus 09.06.2019 23:11
      Highlight Highlight Nein der multicheck war jedenfalls in den 00er jahren eben kein solcher test wo man x punkte brauchte für eine note. Es kommt alleine drauf an wie gut alle waren an diesem jeweiligen test. Es kann also sein das einfach alle anderen noch viel schlechter waren als du und du deswegen diese gute note hattest. Obwohl ich in der schule in mathe gut war hatte ich in 2x multichecks jeweils ne ungenügend drin😅 dafür war die logik bei mir auf 99, da dürfte ich wohl dann jeweils der beste gewesen sein meines testes;)
  • Hesperos 09.06.2019 10:22
    Highlight Highlight Ich musste damals auch so einen Multicheck machen und ich war richtig schlecht. Gemäss Multicheck durfte ich nichtmal das E-Profil im KV machen da es zu schwer sei. Jetzt habe ich ein abgeschlossenes ETH-Studium. Ich fand die Aufgaben richtig doof und hatte so keine Lust darauf damals. Ich konnte mich auch null konzentrieren zwischen 100 Leuten die ich nicht kannte einen Test zu machen.
  • Neunundneunzig 09.06.2019 10:06
    Highlight Highlight Im Bildungsraum Nordwestschweiz (AG, beide Basel, SO) werden in der Oberstufe zwei Checks durchgeführt, so zum Beispiel der Check S2 im 8. Schuljahr. Besonders der Check S2 soll für die Berufslehre aussagekräftig sein und kann von Lehrbetrieben genutzt werden. Es wäre zu begrüssen, wenn man damit vom kostenpflichtigen Multicheck wegkommen könnte.
    Ganz unkritisch darf man aber auch dem Check-System nicht gegenüberstehen, aber das ist wohl bei allen solchen Tests so.
  • Magnum44 09.06.2019 10:06
    Highlight Highlight Viel interessanter wäre zu erfahren, wieso die Staatsanwaltschaft das Verfahren eingestellt hat.
    • Hierundjetzt 09.06.2019 10:25
      Highlight Highlight Weil er ein Schüler ist. Weil der Staatsanwalt Augenmass bewies. Weil man einem jungen Menschen nicht grad sein Start ins Berufsleben kaputt machen will.

      Und vorallem: Weill es tammi nochmals schlimmere und wichtigere Fälle gibt, als ein D**p der ein lächerlicher Qualibogen umformatierz
    • Magnum44 09.06.2019 12:19
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: es geht hier aber um eine Urkundenverfälschung, welche sogar in der hier wohl einschlägigen privilegierten Form ein Offizialdelikt ist und darüber hinaus ein Rechtsgut der Allgemeinheit schützt.
    • dokkaebi 09.06.2019 12:29
      Highlight Highlight Ha... hast du gerade das Wort "Depp" zensiert?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 09.06.2019 09:57
    Highlight Highlight Ursprünglich war der Multicheck eigentlich nur für die Schüler selbst gedacht. Wenn diese sich unsicher waren in welche Richtung es in IHRER Zuckunft gehen sollte. Also eine Standortbestimmung für Jugendliche, wie wenn ich zur Laufbahnberatung gehen würde. Als dann die Firmen davon erfuhren wollten sie diesen Test immer mehr sehen, was FREIWILLIG kein problem war. Mittlerweile wollen aber (wie bei allem) die einen mit der Unsicherheit der Jugend viel Geld verdienen und die Anderen sind zu unfähig oder zu faul sich selbst ein Bild von Menschen zu machen. Gier lässt grüssen. Sowas von schade!
  • malu 64 09.06.2019 09:43
    Highlight Highlight Würde er eine Karriere als Fälscher ins Auge fassen, sollte er vorher noch ein bisschen üben. Aber seine Kreativität sollte belohnt werden.
    • Hierundjetzt 09.06.2019 13:50
      Highlight Highlight Wenn er das gekonnt hätte, hätte er auch nicht den Test fälschen müssen 😉
    • NotSokra 09.06.2019 14:55
      Highlight Highlight @Hierundjetzt Ich hätte das gekonnt und war trozdem sehr schlecht im Multicheck. Habe jetzt trozdem eine abgeschlossene Informatik Lehre.
  • sowhat 09.06.2019 08:09
    Highlight Highlight Ein Multicheck ist ein Hilfsmittel für dir Firmen um zu sehen, ob ein Bewerber überhaupt eine Chance hat, die Berufsschule zu schafffen. Es ist keinem geholfen, wenn er die Lehrstelle bekommt, obwohl er die schulischen Anforderungen weit verfehlt. Er würde im ersten halben Jahr die Lehrstelle verlieren.
    Was hingegen stossend ist, ist die Tatsache, dass diese Prrüfung 100.- kostet. Das sollte mMn mittlerweile über die Schule abgerechnet werden. Für manche ist dieser Betrag einfach hoch.
    • Maracuja 09.06.2019 08:37
      Highlight Highlight Der Test ist nicht nur sauteuer, der Anbieter scheut nicht davor zurück, ihn auch in Gebäuden durchzuführen, in denen gleichzeitig lärmige Bauarbeiten stattfinden. Und weitere Anbieter haben ein Geschäft daraus gemacht, teure Vorbereitungskurse für den Multicheck anzubieten. Der ganze Selektionszirkus, den Teenager heute durchlaufen müssen, ist gestört, wird aber von niemandem hinterfragt. Finden Unternehmen tatsächlich die passenderen Lernenden, gibt es weniger Lehrabbrüche, seit Einführung dieses Instruments?
    • Frank Eugster 09.06.2019 09:05
      Highlight Highlight die Schule sollte in der Lage sein die gewünschten Informationen zur schulischen Leistungsfähigkeit, sowe überfachlichen Kompetenzen und kognitive Fähigkeiten zu liefern. Es dünkt mich durchaus fragwürdig, ob nach 9 Schuljahren die Aussagen eines gewinnorientierten Anbieters, welche im Rahmen einer 90Minütigen Laborsituation gewonnen wurden, wirklich differenzierter und damit aussagekräftiger sind. Zudem existiert mit dem Stellwercheck ei ähbliches, von mhereren Kantonen durchgeführtes, im Unterricht eingesetztes Instrument, welches das Notenzeugnis ergänzt. Fazit; Multicheck = Geldmacherei!
    • sowhat 09.06.2019 09:12
      Highlight Highlight Deine Frage ist absolut berechtigt. Ich weiss nicht, ob es weniger Lehrabbrüche gibt als früher. Es liegt auch nicht mehr in der Hand des Lehrbetriebs. Die Berufsschule hat das gewichtigste Wort dabei. Die schulischen Anforderungen sind in den letzten Jahren auch markant gestiegen. Das Ganze darf mMn gerne hinterfragt werden. Gerade weil der Selektionszirkus mittlerweile groteske Ausmasse angenommen hat. Da bin ich ebenfalls einig mit dir. Am Ende entscheidet ja doch die Persönlichkeit; ob eine/r nämlich wirklich Interesse und Engagement zeigt.

    Weitere Antworten anzeigen
  • nöd ganz. klar #161! 09.06.2019 07:41
    Highlight Highlight Naja, ging halt schief. Aber trotzdem habe ich Mühe, dass ein privates und gewinnorientiertes Unternehmen solche Tests anbieten darf, welche schon fast zwingend sind für angehende Azubis.
    Warum kann diese Aufgabe nicht die Schule übernehmen? Einen Vormittag an einem PC ausfüllen - fertig, ab in die Bewerbungsunterlagen. Warum sollen Jugendliche für so etwas bezahlen, gehört dies nicht zum Leistungsauftrag der Schule, die Vorbereitung und Hilfestellung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz anbieten sollte?

    • Bruno Meier (1) 09.06.2019 08:17
      Highlight Highlight Es gäbe den Test ja schon in der Schule: Stellwerktest. Aber der 2. Test ist freiwillig. Warum? Möchten die Verantwortlichen des Schulbildungs-Systems lieber keine Aussagen, am Ende der regulären Schulzeit, über das wirkliche Wissen der Schüler? Die offizielle Begründung: da viele bereits eine Lehrstelle hätten oder weiter studieren, würden die Schüler dem Test nicht die nötige Aufmerksamkeit widmen. Das ist natürlich Blödsinn, die haben gewaltig Angst vor dem Resultat.
    • My Senf 09.06.2019 09:09
      Highlight Highlight Wenn die Schule das übernehmen muss wird’s teurer, allerdings für den Steuerzahler. Das werden dann glarners & co gar nicht gerne sehen

      Und im übrigen ist die ganze Schule so ausgerichtet dass private Unternehmen daran verdienen
      Das geht in der Lehre ja so weiter...
    • Coromandante 09.06.2019 09:21
      Highlight Highlight Berufswahl ist primär Sache der Eltern und viele Betriebe glauben der Schule nicht, deshalb wird es immer wieder solche Tests geben, die anhand eines Morgens mehr Potential feststellen können als eine Lehrperson nach 3 Jahren... Ironie off!
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  • Altruide 09.06.2019 07:40
    Highlight Highlight Was soll der Multicheck? - ein Schüler möchte gerne den Beruf X erlernen, aber Multicheck sagt mittels Algorithmus, dass er ungeeignet sei...
    Was haben wir lieber, demotivierte Lehrlinge in einem Beruf oder das persönliche Bewerbungsgespräch? Wo ein ungeeigneter Multicheck-Kandidat plötzlich dennoch ein toller Lehrling sein kann?
    Sorry, auf der einen Seite über China und Co. über die Regulierungswut zu lästern, auf der anderen Seite verbauen wir mit einem "Check" womöglich den jungen Leuten eine tolle Zukunft in einem Beruf der ihnen Spass macht.
    • sowhat 09.06.2019 08:31
      Highlight Highlight Der Multicheck gibt Auskunft über die schulischen Fäähigkeiten. Er sagt nichts sus über die praktische Eignung. Ein Bewerbungsgespräch findet trotzdem statt. Der Multicheck ist aber ein wichtiger Bestandteil des gesammten Bewerbungsverfahrens.
    • roger_dodger 09.06.2019 08:42
      Highlight Highlight Heute grassiert der Check-Wahn. Dieser Multicheck sagt genau so wenig über einen Kandidaten aus wie jeder andere Kurztest. In der Schule hat man ein Zeugnis, man hat Stellwerk-Checks die auch die Eignung für einen Beruf zeigen sollen. Anscheinend reichen diese Tests nicht aus, man braucht dann noch einen Multicheck für 100.- (pro Berufsfeld!). Trotzdem gibt es heute nicht weniger Lehrabbrüche als früher wo man dieses Tests nich hatte. Dafür muss man heute um eine Schnupperlehre zu bekommen mehr Dokumente einreichen als der CEO einer Grossbank. Gebt den Jungen lieber mal längere Schnupperlehren
    • sowhat 09.06.2019 08:59
      Highlight Highlight Einverstanden mit den Schnupperlehren👍. Es gibt nichts besseres, damit beide sehen ob es passt. Ausserdem sollen die Kids soviel wie möglich erleben, was einen Beruf ausmacht. Dann haben sie eine wirkliche Chance das zu lernen, was zu ihnen passt.
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  • Miicha 09.06.2019 07:29
    Highlight Highlight Ich kann ihn verstehen, wieso gehen die Kids noch in die Schule, wenn schlussendlich sowieso alle nur diese Tests wollen?
    • Phrosch 09.06.2019 07:53
      Highlight Highlight Um in diesen Tests sein in der Schule erworbenes Wissen unter Beweis zu stellen? Sein Fall zeigt ja, dass da rauskommt, ob man genügend gelernt hat oder eben nicht.
    • p4trick 09.06.2019 08:08
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht. Ich bin in der Evaluation für IT Lernende involviert. Der Multicheck ist nichts anderes als ein kleines Indiz was als Zusatz zum Zeugnis genommen wird. Selbst das Motivationsschreiben und die gesamte Bewerbung gibt einen guten ersten Eindruck. Das alles sind aber nur Indizien damit jemand überhaupt eingeladen wird für eine genauere Evaluation.
      Für mich eigentlich das allerwichtigste ist der Elan und das Interesse am Beruf und der Firma. Mit Interesse kommst du weiter nicht mit guten Noten oder Multicheck
    • nöd ganz. klar #161! 09.06.2019 08:10
      Highlight Highlight @Phrosch

      Und warum kann dieser Test nicht umkostenfrei und standarisiert in der Schule absolviert werden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 09.06.2019 07:27
    Highlight Highlight Tipp an die Eltern: ein Sohn von mir, hat "freiwillig" (auf Druck von uns) den 2. (freiwilligen) Stellwerktest in der 2. Sek. gemacht. Da dieser Test sehr aufschlussreich ist, war es uns wichtig. Bei seiner Bewerbung für die Lehrstelle wurde ihm vom Betrieb dadurch der Multicheck erlassen und bekam die Stelle problemlos.
    • daffodil 09.06.2019 12:53
      Highlight Highlight Leider klappt das nicht immer: Bei unserem Sohn musste es dann doch auch noch der Multicheck sein - es war offensichtlich zu schwierig, aus dem Check S2 die „richtigen“ Schlüsse zu ziehen, bzw. wohl zu aufwendig, da man nicht einfach nur einzelne Zahlen vergleichen kann. Somit hat der Anbieter alles richtig gemacht - jedenfalls um gutes Geld zu verdienen!
  • salamandre 09.06.2019 07:25
    Highlight Highlight Die Andern für Dumm zu halten ist eine Unart deren sich gerne die weniger Inteligenten bedienen.
    • Hierundjetzt 09.06.2019 12:49
      Highlight Highlight Dunning Kruger Effekt ist der Fachbegriff. Häufig von mittelmässigen Uniabgänger (die das Wort Elite im Sprachschatz führen), der Unterschicht (ohne Berufsbildung), Ü50 mit Lehrabschluss oder im Bankwesen angewandt (alles Risikogruppen)
  • aglaf 09.06.2019 07:20
    Highlight Highlight Der Multicheck ist eine Momentaufnahme und ein Schüler ist sich oft die Tragweite des Resultats nicht auf Anhieb bewusst. Das Problem liegt in der fortlaufenden Standardisierung des Bewerbungsprozesses, welcher inzwischen auch die Auswahl von Lernenden betrifft. Klar, sehen sich die Zertifikatsaussteller vor einem Problem, wenn gefälscht wird. Ich finde aber, HR-Abteilungen sollten einen anderen Weg einschlagen und wieder das Individuum im Bewerber sehen. Ist zwar aufwändiger, dadurch können aber viel eher Talente entdeckt werden als durch einen einzigen, alles zusammenfassenden Tests.
    • Bruuslii 09.06.2019 13:50
      Highlight Highlight genau. firmen, die auf solche mechanischen auswahlverfahren setzen, sollten besser robotter oder ai einstellen 😜
  • AnotherSwissGuy 09.06.2019 07:09
    Highlight Highlight Oho, Straf- und Privatrechtliches Verfahren am Hals.... Das könnte teuer werden.
    • Ueli der Knecht 09.06.2019 12:56
      Highlight Highlight Zivilrechtlich hat er wohl kaum was zu befürchten. Da gräbt sich die Multicheck-Firma eher ihr eigenes Grab, wenn sie versuchen würde, einen Reputations-Schaden zu beweisen und frankenmässig zu beziffern.

      Auch strafrechtlich wird das evtl. zu einem Boomerang für den Multicheck werden. Das sieht man zB. schon an den vielen Kommentaren hier, die den Multicheck kritisch hinterfragen und gleich auch dessen Nutzen in Frage stellen.
  • dave1771 09.06.2019 06:43
    Highlight Highlight Vielleicht wäre Grafiker oder so etwas ein Beruf
    • My Senf 09.06.2019 09:05
      Highlight Highlight Wobei er ja die Zusammenhänge nicht versteht qr Code....

      Aber ja das kann man lernen
    • PeteZahad 09.06.2019 13:31
      Highlight Highlight Besser Webdesigner, dann hätte er den QR Code und die Seite auch gleich fälschen können ;)
    • anundpfirsich 09.06.2019 18:17
      Highlight Highlight Grafikerin: Dass hört sich an als würden wir tag täglich nur fälschen 😉
  • Züribueb 09.06.2019 06:33
    Highlight Highlight Lehrling ist wohl hier das falsche Wort... Schüler👍
  • mrlila 09.06.2019 06:12
    Highlight Highlight Not macht erfinderisch.

    Ich schrieb 57 Bewerbungen bis ich eine Stelle als Kaufmann erhielt, anno 2001. Was war das für eine Odyssee.
    • Tschüse Üse 09.06.2019 08:03
      Highlight Highlight Ich über 100Stk, trotz Bewerbungs - Coaching etc.

Swissmilk verteilt Milch an Schulen – und macht nicht nur Veganer damit wütend

Swissmilk verteilte vergangene Woche an rund 3000 Kindergärten und Primarschulen Milch. Das stört nicht nur die Vegane Gesellschaft – auch einige Lehrpersonen kritisieren die Aktion.

«Milch gehört zu einem gesunden Znüni», schreibt die Organisation der Schweizer Milchproduzenten Swissmilk auf ihrer Webseite. Deshalb verteilten sie vergangene Woche in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Bäuerinnen- und Landfrauen-Verband an rund 3000 Schulen über 300'000 Kindern in der Pause einen Becher Milch. Der Becher ist mit dem Logo von Swissmilk bedruckt, zudem legte die Organisation eine Informationsbroschüre bei, welche die Schülerinnen und Schüler und deren Eltern darüber …

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