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Der Töff-Rowdy von St.Gallen gibt Einblick in seine rasende Seele

Das Video seiner Amokfahrt hat einen 42-jährigen Ostschweizer berüchtigt gemacht: Zehn Raserdelikte werden ihm zur Last gelegt. Nun nennt er den Grund für seinen Ausraster.
10.06.2015, 06:4910.06.2015, 09:12
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Hier beginnt die Verfolgungsjagd – doch der Grund für das Ausrasten des «Ghost Riders» liegt weiter zurück.Bild:

Es ist ein Gespräch im Velokeller, das der Blick mit dem angeklagten Familienvater führt und am Mittwoch veröffentlicht. Denn: Der Mann aus Rheineck SG ist nach seiner Amokfahrt im vergangenen September seinen Führerschein auf unbekannte Zeit los. Vorher hatte er eine KTM Super Duke 990. 

Doch was um Himmels Willen hat ihn damals geritten, als er mit über 100 Stundenkilometern durch St.Galler Ortschaften bretterte? «Ich hatte eine Stinkwut auf die Behörden», sagt er der Zeitung. Sieben Jahre sei er selbständig gewesen und habe Grills verkauft, die Behörden aber hätten ihm das Leben schwer gemacht, es folgten Burnout und Konkurs.

«Ich hatte nichts mehr zum Essen für meine Familie. Bekam von den Behörden keinen Franken.» Am Geburtstag seines Sohnes sei ihm alles zu viel geworden, er habe am falschen Ventil gedreht. Die Fahrt sei ein Hilferuf in der Not gewesen.

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Ruppige Festnahme nach dem Ende der Raserei.

Doch er zeigt sich auch einsichtig: «Ich habe Scheiss gemacht und Menschenleben gefährdet», sagt der Raser. Für die Polizisten, die ihn mit harten Händen anpackten bei der Festnahme, zeigte er gar Verständnis. Er hätte sich selber wohl auch «ein paar aufs Dach» gegeben, wäre er Polizist gewesen.

Neben der überhöhten Geschwindigkeit wird ihm auch Hausfriedensbruch zur Last gelegt, «weil ich durch einen Rohbau gefahren bin.» (kad)

Das Ganze im Video:

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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MaskedGaijin
10.06.2015 08:24registriert Oktober 2014
Die Behörden sind schuld? Dann wird er sicher massenhaft unterstützung der Blick-Leser bekommen.
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glüngi
10.06.2015 08:44registriert Januar 2015
Kein Geld für essen, lächerliche Ausrede... Nun eine Super Duke kann man für 7000-10000 Franken verkaufen. Wenigstens hat er Einsicht für die Verhaftung.
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Against all odds
10.06.2015 09:03registriert März 2014
Das ist ja ein ganz Armer... jetzt geht er doch tatsächlich an die Öffentlichkeit und gibt den Behörden Schuld, unverständlich! Er bekommt von den Blick-Lesern sicher noch viel Mitleid und Unterstützung.
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