Islamischer Staat (IS)
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FILE - This file image taken from an online video purportedly released by the Islamic State group's al-Furqan media arm on Tuesday, Jan. 20, 2015, but lacks their logo, purports to show the group threatening to kill two Japanese hostages that the militants identify as Kenji Goto, left, and Haruna Yukawa, right, unless a $200 million ransom is paid within 72 hours. Far from the high-tech, slickly edited videos involving beheaded Western hostages through which the group impressed supporters and terrorized opponents, recent messages purporting to be from Japanese hostage Kenji Goto have been through digitized, audio dispatches featuring either still photos or text. Experts who examined this video said it was more likely filmed in an indoor studio with a false backdrop. (AP Photo, File)

Bild: AP/Islamic State group

UNO klagt an

IS tötet systematisch Kinder und Abtrünnige aus den eigenen Reihen



Die IS-Terrormiliz foltert und tötet nach UNO-Angaben gezielt Kinder im Irak. Dabei würden Angehörige religiöser Minderheiten geköpft, gekreuzigt oder lebendig begraben, wie aus einer Stellungnahme des UNO-Komitees für Kinderrechte in Genf hervorging.

Zudem gebe es etliche Fälle von Massenhinrichtungen von Knaben, hiess es. Der UNO-Ausschuss forderte die Regierung in Bagdad auf, mehr zum Schutz der Kinder und ihrer Familien zu unternehmen.

Unter anderem müsste sie Zivilisten die Flucht aus gefährlichen Regionen ermöglichen. Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) kontrolliert im Norden und Westen des Iraks weite Teile des Landes.

Die IS-Terrorgruppe wird auch beschuldigt, abtrünnige Kämpfer aus den eigenen Reihen zu töten. So sollen drei aus China stammende Kämpfer getötet worden sein. Wie die staatlich kontrollierte «Global Times» am Donnerstag berichtete, hatten sich die Chinesen dem IS im Irak und in Syrien angeschlossen, wollten dann aber fliehen.

Zwei von ihnen seien Ende Dezember im Irak enthauptet, ein anderer Ende September in Syrien erschossen worden. Die Zeitung berief sich auf kurdische Sicherheitskreise. Der «Global Times» zufolge kämpfen rund 300 Chinesen für den IS.

KASHGAR, CHINA - JULY 29: Uyghur boys walk in the rubble of tradtional houses demolished in recent years to make way for new homes on July 29, 2014 in old Kashgar, Xinjiang Province, China. Nearly 100 people have been killed in unrest in the restive Xinjiang Province in the last week in what authorities say is terrorism but advocacy groups claim is a result of a government crackdown to silence opposition to its policies. China's Muslim Uyghur ethnic group faces cultural and religious restrictions by the Chinese government. Beijing says it is investing heavily in the Xinjiang region but Uyghurs are increasingly dissatisfied with the influx of Han Chinese and uneven economic development.  (Photo by Kevin Frayer/Getty Images)

Ein uigurischer Junge klettert zwischen demolierten Häusern in Kasgar, in der Xinjang Provinz.  Bild: Getty Images AsiaPac

Die Volksrepublik zeigt sich besorgt über den Vormarsch der Islamisten, nicht zuletzt weil sie Auswirkungen auf die eigene Unruhe-Region Xinjiang befürchtet. In dem an Pakistan und Afghanistan grenzenden Gebiet lebt mit der Bevölkerungsgruppe der Uiguren eine muslimische Minderheit, die Menschenrechtlern zufolge stark benachteiligt wird.
(sda/dpa/reu)

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