DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Atemberaubende Bilder der Schweiz haben ein neues Zuhause gefunden – hilfst du mit?

Die ETH sucht ortskundige Helferinnen und Helfer, die historische Aufnahmen der Schweiz erkennen und deren genauen Standort lokalisieren. Alle anderen können sich zurücklehnen und geniessen.



Im Hintergrund (von rechts): die Rigi Gipfel Kulm, Scheidegg und Hochflue sowie Pilatus, der Gipfel im Dunst, Aufnahmeort über Druesberg/Twäriberg

Blick im Abendlicht auf den Roggenstock in Schwyz, 1980. quelle: ETH-bibliothek

Mit über drei Millionen Fotografien besitzt die ETH-Bibliothek eines der grössten öffentlichen Bildarchive der Schweiz. Die historischen Aufnahmen stammen aus einer Zeit ohne GPS und somit ohne exakte Verortung. 2018 lancierte die ETH deshalb die Plattform sMapshot: Auf einem virtuellen 3D-Globus können orts- und fachkundige Freiwillige den digitalisierten Bildern Informationen zuordnen und somit ein neues Zuhause geben.

Georeferenzierung

Unter dem Begriff der Georeferenzierung (auch: Verortung) versteht man das Einordnen von Datensätzen wie Fotografien in ein georäumliches Koordinatensystem.

Die Positionierung der Bilder ist nicht nur aus historischer Perspektive wichtig, auch die aktuelle wissenschaftliche Forschung profitiert. Mit den Aufnahmen lassen sich beispielsweise Gletscherschwund und Naturgefahren berechnen, die Schweizer Stadtentwicklung analysieren und verschwundene historische Gebäude virtuell rekonstruieren.

Mitte Februar 2020 digitalisierte die ETH-Bibliothek einmalige Schrägaufnahmen der Swissair zwischen 1964 und 1980. Bis Anfang April konnten 98 Prozent dieser Fotografien auf sMapshots verortet werden. Vorhang auf für eine erlesene Auswahl lokalisierter «Juwelen des Zeitgeschehens»:

Hochgeflogen

Unschwer zu verorten: das Matterhorn, 27.01.1976. quelle: eth-bibliothek

Tiefgeflogen, Altstadt Kalenderbilder

Genfer Altstadt mit Blick auf den Jet d'Eau, 23.05.1997. quelle: eth-bibliothek

Bild

Zürich, Kreis 1, Züri-Fäscht (Quaibrücke) im Juli 1994. quelle: eth-bibliothek

Bild

Steinbock bei Ferret am Mont Chemin (Wallis), 1997. quelle: ETH-bibliothek

Bild

Berlingen im Thurgau, 08.05.1989. quelle: eth-bibliothek

Bild

Die Stadt St.Gallen aus der Vogelperspektive, 15.04.1967. quelle: eth-bibliothek

Bild

Die Ortschaft Le Bouveret (Wallis) an der Rhônemündung, September 1997. quelle: eth-bibliothek

Bild

Der Säntis in den Appenzeller Alpen, 17.01.1995. quelle: eth-bibliothek

Bild

Blick auf Luzern mit dem Pilatus im Hintergrund, August 1974. quelle: eth-bibliothek

Bild

Der St.Moritzer See im Jahr 1990. quelle: eth-bibliothek

Bild

Die Stadt Basel im August 1988. quelle: eth-bibliothek

Bild

Blick auf den Aletschgletscher Ende der 80er Jahre. Heute zieht sich das «ewige Eis» über 30 Meter pro Jahr zurück. quelle: eth-bibliothek

Bild

Der mäandrierende Fluss Biber im Hochmoor Ägeriried (Zug), 21.07.1990. quelle: eth-bibliothek

Bild

Der Sämtisersee im Alpstein, 29.07.1993. quelle: eth-bibliothek

Wie du selbst mitmachen kannst

Hast du die obigen Aufnahmen ortskundig erkannt und möchtest dich im Homeoffice beschäftigen? Dann kannst du als freiwilliges Mitglied selbst Luftbilder verorten, indem du mithilfe der Kommentarfunktion dein Wissen teilst.
Weitere Informationen findest du hier.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

21 Bilder, die dir vor Augen führen, wie schön die Natur ist

1 / 23
21 Bilder, die dir vor Augen führen, wie schön die Natur ist
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Einheimische Wieselart leidet unter zerstörten Landschaften

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum Flusschwimmen und «Böötlen» weiterhin zu gefährlich ist

Die Behörden warnen derzeit vor dem Gang in die verschmutzten und unberechenbaren Flüsse. So herrscht in Aarau und den umliegenden Regionen derzeit praktisch ein Bade- und «Böötle»-Verbot. Wie lange noch? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Experte gibt Tipps.

War das Wasser in den letzten Tagen primär eine Bedrohung, so lassen die aktuell hohen Temperaturen die Lust am kühlen Nass schnell wieder aufflammen. Im Strandbad in Beinwil am See etwa reiht sich Badetuch an Badetuch, tummeln sich Profis und Anfänger gleichermassen. Doch während hier ein Stück Normalität zurückkehrt, sieht das bei fliessenden Gewässern anders aus. Bereits am Sonntag warnte die Kantonspolizei Aargau auf Facebook: «Der Wasserspiegel ist trotz des schönen Wetters noch …

Artikel lesen
Link zum Artikel