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Das Ungeheuer von Loch Ness ist wieder gesichtet worden! Zumindest etwas mit 4 bis 5 Höckern



Tony Bligh hat Loch Ness im schottischen Hochland besucht. Ihr wisst schon, diesen sagenumwobenen See, wo das Ungeheuer mit dem süssen Namen Nessie wohnen soll. Mindestens 13 Mal will die monströse Seeschlange schon gesichtet worden sein. 

Bild

April 1934: Diese Aufnahme wurde als endgültiger Beweis der Existenz Nessies in der «Daily Mail» abgedruckt. Erst im März 1994 gab Marmaduke Wetherwell zu, das Foto gefälscht zu haben, nachdem er von der Zeitung angestellt worden sei, Nessie zu jagen. bild: keystone

Die erste bekannte Erwähnung von Nessie

Die erste Sichtung wurde 565 in der «Vita Columbae» festgehalten, (die Schrift liegt in der Stadtbibliothek Schaffhausen) einem Dokument des irischen Abtes Adamnan. Darin wird das Leben des heiligen Columban beschrieben, der einst das Leben eines Schotten rettete, der im Fluss Ness angegriffen wurde: «Columban machte das Kreuzzeichen in die Luft und rief den Namen Gottes an, während er dem wilden Tier befahl: ‹Nicht mehr weiter! Berühre ihn nicht! Zieh dich sofort zurück!› Als das Tier die Worte des Heiligen hörte, floh es vor Angst, als ob es von Seilen von dort weggezogen würde, obwohl es nur eine kurze Entfernung vom Mann weg gewesen war.»

Tony Bligh stand am 1. Juni an besagtem See, als er plötzlich etwas Eigenartiges im Wasser beobachtete. Er habe vier bis fünf Höcker, die sich gleichmässig durch das Wasser bewegten, gesehen, sagte er der Boulevardzeitung Daily Mirror. Sofort zückte der Tourist die Kamera. 

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: watson

«Es war ziemlich lang. Die Höcker hatten stets denselben Abstand voneinander. Ich weiss nicht, was es war. Aber es war sehr ungewöhnlich.»

Tony Bligh

Glaubst du an das Ungeheuer von Loch Ness?

Leider war Adrian Shine, der Leiter des «Loch Ness»-Projektes, der wissenschaftliche Informationen zum See sammelt, nicht überzeugt. Es sei nichts weiter als eine optische Täuschung, hervorgerufen durch die Wellen eines Bootes. Ein solches hielt sich während Blighs Beobachtung tatsächlich rund 400 Meter von den «Höckern» entfernt auf. 

«Es ist ein besonders gutes Beispiel für den Effekt, den eine Schnellboot-Heckwelle auslösen kann. Es zeigt, wie stark die Illusion ist: Es erzeugt eine Linie von sehr stabil wirkenden Höckern.»

Adrian Shine

Von dieser Erklärung ist auch Tony Bligh überzeugt. Der Ire ist schliesslich Ingenieur. Und darum stets «auf der Seite der Logik».

Hier geht's zum ganzen Video:

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YouTube/BREAKING NEWS

(rof)

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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zimi71 09.06.2016 22:52
    Highlight Highlight Gugus Gusgus gewesen, Gugus geblieben.
  • JJ17 09.06.2016 21:00
    Highlight Highlight Pumpt doch einfach mal diesen doofen See aus, dann sind hoffentlich auch die Letzten ruhig.
    • JJ17 09.06.2016 23:40
      Highlight Highlight Ahaaaa ja sorry mein Fehler, an das habe ich natürlich nicht mehr gedacht!
  • Maya Eldorado 09.06.2016 18:53
    Highlight Highlight Es gibt ja nicht nur ein geheimnisvolles Wesen auf dieser Welt.
    Neben dem Nessie gibt es im Himalaya den Yeti, den Schneemenschen.
    Und wenn man alle Sagen dieser Welt durchforstet, stösst man noch auf weit mehr so geheimnisvolle Wesen.
    • bangawow 09.06.2016 20:00
      Highlight Highlight Wenn man sich die Mühe oder Freude machen will: Ist alles nüschts, nur Hirngespinste und viele Fakes.
  • bangawow 09.06.2016 18:16
    Highlight Highlight Lebenserwartung dieses Viehs: Unsterblich.
  • René Obi 09.06.2016 17:06
    Highlight Highlight Wellen. Punkt.
    • extrachrome 09.06.2016 19:08
      Highlight Highlight danke rene, da schliess ich mich an: wellen sind das. WELLEN!
    • christianlaurin 09.06.2016 23:23
      Highlight Highlight Imo ich kenn so was. Es sind Wellen die von ein grosses Boot produziert wurden. In Kanada wohnte ich neben ein See und öfters hat man diese Welle am Steg gehabt obwohl kein Boot in der Nähe war or es gesehen haben.
  • Hans Jürg 09.06.2016 16:58
    Highlight Highlight Wahrscheinlich habe ich einfach zu wenig Phantasie, um hier Höcker zu sehen. ich sehe einzig und allein Wellen, die parallel laufen.
    Auch auf dem historischen Bild sehe ich mangels Phantasie kein prähistrisches Wesen sondern einen badenden Elefanten.
  • sendepause 09.06.2016 16:45
    Highlight Highlight ich habe es am 14. Mai 2016 selber fotografiert! Ganz deutlich zu sehen :-)
    Benutzer Bild
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 09.06.2016 16:03
    Highlight Highlight Sieht ziemlich aus wie eine Welle... und warum sind solche Videos eigentlich immer in so schlechter Qualität wo doch jeder ein Handy hat mit dem viel besser filmen kann?!..
    • Fumo 09.06.2016 16:16
      Highlight Highlight Auf der Distanz? Ja da reichen Handys aus XD
    • Miikee 09.06.2016 16:54
      Highlight Highlight Die berüchtigte Kartoffelkamera. Standardausrüstung der Aluhut-Fraktion.
      😎
  • Calvin Whatison 09.06.2016 15:53
    Highlight Highlight Das waren doch 2 Seekamele 😂🐫🐫😂
  • Matthias S. Marti 09.06.2016 15:52
    Highlight Highlight nennt mä das nüm Wäuä?
    • MasterPain 09.06.2016 16:21
      Highlight Highlight Nope... nännt mer «Wellen» oder dänn «Wälle», dänn verstahts au de Rescht vo de Schwiiz 😜
    • Miikee 09.06.2016 16:56
      Highlight Highlight Wie Züri dr Räst voder Schweiz wär.
      ❤ für Wäuä
    • MasterPain 09.06.2016 18:33
      Highlight Highlight Wie wänn mer nur z'Züri würd Wälle säge 😉
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