Serena Williams ist vor den Frauen-Halbfinals am Freitag die eindeutige Favoritin auf den US-Open-Sieg. Es wäre ihr sechster Titel in Flushing Meadows.
Wie Roger Federer hat Serena Williams bislang fünf US-Open- und 17 Grand-Slam-Titel gewonnen. Und obwohl sie erstmals in diesem Jahr in einem Major-Halbfinal steht, ist niemand in Sicht, um der Weltnummer 1 den sechsten Triumph streitig machen zu können. Als fünfte Gegnerin versuchte es in der Nacht auf Donnerstag Flavia Pennetta (WTA 12), doch auch die Italienerin konnte Williams beim 3:6, 2:6 keinen Satz entreissen - trotz 3:0-Führung zu Beginn.
Im Halbfinal trifft die Amerikanerin nun auf Jekaterina Makarowa, die Nummer 18 der Welt. Die 26-jährige Linkshänderin aus Moskau hat Williams am Australian Open 2012 immerhin bereits einmal an einem grossen Turnier bezwungen und zudem, wie ihre Gegnerin vom Freitag, noch keinen Satz abgegeben. Im zweiten Halbfinal ist die Dänin Caroline Wozniacki (WTA 11) gegen Belinda Bencics Bezwingerin Peng Shuai (WTA 39) Favoritin. (si/cma)
Nach zwei Jahrzehnten hat Chris McSorley Servette verlassen und in Lugano einen Dreijahresvertrag als Coach unterschrieben. Der 60-jährige Kanadier über Führungsmethoden, seine Vergangenheit in Genf und seine Zukunft im Südtessin.
Wir müssen zuerst etwas klären: Als Sie in Genf als Coach abgesetzt und zum Sportchef wegbefördert worden sind, sagten Sie, es sei immer Ihr Wunsch und Traum gewesen, nur Sportchef zu sein. Nun sind Sie in Lugano nur Trainer. Also nicht Ihr Traumjob?Chris McSorley: Habe ich das in Genf gesagt?
Ja, haben Sie.Nun, ich hatte keine andere Wahl. Der Verwaltungsrat hatte das so beschlossen, und ich musste mich fügen.
Was ist nun also Ihr Traum: Sportchef oder Coach?Definitiv Coach.
Wann waren Sie zuletzt …
