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epa07269333 Co-leader of the Alternative for Germany party (AfD) Alexander Gauland speaks during a presser at the Jakob-Kaiser-Haus in Berlin, Germany, 08 January 2019. Frank Magnitz, leader of Alternative for Germany (AfD) in Bremen, was attacked by three people and severely injured in Bremen on Monday 07 January. Gauland criticizes the attack as politically motivated.  EPA/HAYOUNG JEON

AfD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Gauland macht linke Parteien für den Angriff auf Frank Magnitz in Bremen verantwortlich. Bild: EPA/EPA

«Hetze und Ausgrenzung»: AfD gibt Linken Schuld am Angriff auf Magnitz – und den Medien



Der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz ist von mehreren vermummten Angreifern attackiert und verletzt worden. Der Angriff ereignete sich am Montagabend. Die Ermittler gehen von einer politisch motivierten Tat aus.

Politiker verschiedener Parteien verurteilten die Tat. Der deutsche Aussenminister Heiko Maas fordert, dass die Täter «konsequent bestraft» werden. 

Auch die Bundesregierung kritisierte den «brutalen Angriff» auf Magnitz aufs Schärfste. Ihr Sprecher Steffen Seibert hofft, dass die Täter rasch gefasst werden.

«Rot-grüne Hetze»

Bei der AfD ist man sich einig: Ursache für den Angriff sind die linken Parteien, wie «Die Welt» berichtet. «Der Mordanschlag auf Frank Magnitz ist das Ergebnis rot-grüner Hetze», stellt die Partei auf Facebook klar. Bei Fraktionschefin Alice Weidel klingt es ähnlich: «Medien und Politiker der Altparteien» würden alltäglich gegen die AfD hetzen. 

AfD-Fraktionsvorsitzender Alexander Gauland bedankte sich in einer Stellungnahme für die Anteilnahme vieler Politiker. Allerdings machte er die Rhetorik der SPD und der Grünen für den Angriff verantwortlich. 

«Es ist die Folge von Hetze und Ausgrenzung gegen die AfD,» sagte Gauland. Seine Partei würde immer wieder als undemokratisch bezeichnet werden. «Wer eine Partei als undemokratisch hält – und dies ununterbrochen sagt – der macht uns vogelfrei. Und das ist hier geschehen.»

Ins Visier nahm er speziell Cem Özdemir. Zwar hätte der grüne Politiker den Vorfall auf Twitter verurteilt, setze aber mit seiner Aussage «#nazisraus» die AfD mit den Nazis gleich. Dies würde die Grundlage für den nächsten Anschlag schaffen. Der Vergleich sei «eine Unverschämtheit und zutiefst undemokratisch».

Cem Özdemir von den Grünen hat die Schnauze voll:

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Video: srf

Nicht die erste Attacke

Die AfD war bereits in der vergangenen Woche Ziel mehrerer Angriffe geworden. Vor einem Parteibüro im sächsischen Döbeln kam es am Donnerstag zu einer schweren Explosion, das Gebäude wurde erheblich beschädigt. Zudem wurde ein Parteibüro der AfD in Berlin mit Farbbeuteln beworfen und in Niedersachsen das Haus eines AfD-Kreistagsabgeordneten beschmiert.

epa07260800 Authorities work at a Alternative fuer Deutschland (AfD) party's citizen office after an explosion took place in Doebeln, Germany, 03 January 2019. Media reports, explosive detonated in front of the AfD citizen office in the evening of 03 January 2019.  EPA/SOEREN MUELLER NUMBER PLATES PIXELATED DUE TO GERMAN LAW

Das Parteibüro der AfD in Döbeln.  Bild: EPA/EPA

In Bremen wird im Mai eine neue Bürgerschaft gewählt. Die AfD ist dort derzeit mit einem Abgeordneten vertreten. Ursprünglich waren bei der Wahl 2015 vier Politiker für die AfD in das Parlament der Hansestadt eingezogen, verliessen die Partei allerdings im Zuge von Aufspaltungen. Zwei traten der rechtsgerichteten Vereinigung «Bürger in Wut» bei, die ebenfalls in der Bremer Bürgerschaft vertreten ist.

Die Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann teilte mit, Gewalt dürfe kein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein und sei «niemals eine Lösung». Das gelte insbesondere im demokratischen Deutschland. Sie wünsche Magnitz «baldige Genesung».

(vom mit Material von sda/afp/dp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 09.01.2019 20:08
    Highlight Highlight Ich wundere mich gerade das man sehr viele „no like“ kriegt wenn man gegen die Afd schreibt. Das kann einem Angst machen.
  • Dr. Unwichtig 09.01.2019 11:47
    Highlight Highlight Kurzes Update an alle Hysteriker: gemäss Auswertung der Aufnahmen von Überwachungskameras wurde Magnitz weder mit einem Gegenstand geschlagen noch am Boden liegend getreten. Ebenso wenig bestätigt sich das Mär vom beherzt eingreifenden Bauarbeiter. Es bleibt ein feiger Angriff, Motiv und Täterschaft sind aber unklar (ausser für die AfD, offensichtlich...).
  • Paul_Partisan 09.01.2019 10:25
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Nik G. 09.01.2019 09:39
    Highlight Highlight Alle anderen sind Schuld. Wir nicht! Die andere!
    Hetzen wird das Wort 2019! Es wird so gerne in den Mund genommen ohne zu wissen was es heisst. (Hetzjagd... :-))
  • Fischra 09.01.2019 09:31
    Highlight Highlight Wenn man Objektiv die Vorgehensweise der AFD betrachtet so liegt der Schluss nahe das diese Geschichte inszeniert wurde um der eigenen Hetze Nachdruck zu verleihen. Das hat immer schon gut funktioniert und die Anhänger finden sich in ihrem Denken und Handeln bestärkt.
    • Rabbi Jussuf 09.01.2019 11:08
      Highlight Highlight Fischra
      An deiner Stelle wäre ich mit dem Wort "objektiv" etwas vorsichtiger!
    • Sophia 09.01.2019 12:09
      Highlight Highlight Der Reichstagsbrand hat wem genützt? Richtig, den Nazis! Wer von diesen Mörderbanden am meisten gelernt hat, dürfte ja wohl auch klar sein. Wer hat gesagt, niemand würde gerne neben Boateng wohnen? Hat man das nicht einmal auch neben Juden nicht wollen?
      Meiner Meinung nach sollte man der AfD noch viel mehr Schwierigkeiten machen, aber eben nur auf rechtlicher Basis und mit starken demokratischen Argumenten! Niemals mit Gewalt, denn das ist es, was diese Faschisten als Balsam auf Ihre Seelen empfinden und was sie rigoros auszunützen verstehen.
    • no-Name 09.01.2019 15:44
      Highlight Highlight Sophia (ach, die gute Sofia-Magdalena Scholl 😍)

      Nicht so laut! Nicht das zu viele Parallelen offensichtlich werden! 😉

      Von wegen « Die islamisierung des Abendlandes » versus « das bolschewistische Weltjudentum » oder « Kopftuchträgerinnen und anderes unnützes Gesindel » versus « das hakennasige Ungeziefer »

      Die Rethorik der AFD war schon da, das Erlöserbild auch.... und auch die NS-Arbeiterpartei verpackte die Ziele in einer allgemein verharmlosenden Sprache....

      Die grösste Gefahr wäre alles zu verharmlosen, wie es 32/33 geschah. Irgendwann muss die Zeit kommen um Vergleiche zu ziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman Loosli 09.01.2019 08:39
    Highlight Highlight Erst mal abwarten, ob das nicht wieder eine Selbstinszenierung war...
  • no-Name 09.01.2019 08:21
    Highlight Highlight quod erat expectandum
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.01.2019 09:34
      Highlight Highlight hic autem effectus est
    • no-Name 09.01.2019 10:06
      Highlight Highlight Echt jetzt? Überascht?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.01.2019 11:06
      Highlight Highlight Natürlich nicht. Es war abzusehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sapperlord 09.01.2019 08:21
    Highlight Highlight Die AfD möchte als demokratische Partei anerkannt werden. Als solche müsste sie aber auch im Fall Magnitz Recht sprechen LASSEN - und zwar erst, wenn die Schuldigen bekannt sind. Sie zu finden, ist Aufgabe der Polizei.
    • Rabbi Jussuf 09.01.2019 10:28
      Highlight Highlight Was redest du ins Blaue hinein?
      Die Ermittlungen sind längst aufgenommen.
    • Sophia 09.01.2019 12:17
      Highlight Highlight Sapperlord, sie ist als demokratische Partei voll angenommen und ist im Bundestag in allen Gremien anteilsmässig vertreten, da sie aber selbst gegen die Demokratie ist, muss sie die Demokraten für alles verantwortlich machen, was ihr schadet, und wenn die Demokraten dazu nichts tun, muss man's eben selbst tun oder aus nichts konstruieren. Dass ist ihre Politik (und die aller Faschisten) im eigentlichen Kern: Die Demokratie zu zerstören.
  • Sauäschnörrli 09.01.2019 08:15
    Highlight Highlight Die AfD beklagt sich über Hetze und Ausgrenzung. Die AfD, die Personen ein politisches Zuhause gibt, die im Bundestagswahlkampf (!) Mitglieder der antifaschistischen Bewegung, also Menschen bis weit in die Mitte, als Produkt, ich versuche es jetzt mal politisch korrekter als der Herr von der AfD zu umschreiben; als Produkt inzestuösem, wenn nicht gar zoophilem Sexualaktes, bezeichnet?

    Und ja, der Herr wurde in den Bundestag gewählt.

    Der O-Ton wäre ab 3:34
    Play Icon
    • Sauäschnörrli 09.01.2019 09:11
      Highlight Highlight Entschuldigt denn Doppelkommentar. Mein Kommentar unter war noch nicht aufgeschaltet, was ich sehr gut verstanden hätte. Aber er ist dann doch noch irgendwie durchgerutscht. 😅
    • Rabbi Jussuf 09.01.2019 10:37
      Highlight Highlight Der Kommentar ist unterirdisch, da hast du recht.

      Aber du verschweigst, dass dies eine Reaktion auf einen genauso unterirdischen Ausspruch der Antifa war.
    • Sauäschnörrli 09.01.2019 10:54
      Highlight Highlight Ich sage die AfD ist Teil einer Spirale und wenn sich die AfD über den Umgang der Parteien untereinander unterhalten will, was bitter nötig ist, dann muss sie sich auch solchen Entgleisungen stellen und dafür Verantwortung übernehmen.
  • Eagle21 09.01.2019 07:21
    Highlight Highlight Ich finde die AFD eine schreckliche Partei, aber: Dieser Angriff war klar politisch motiviert, und das hat einen Grund: Die Abgeordneten der AFD werden im Parlament wie auch in den deutschen Medien wie Aussetzige behandelt, man veweigert ihnen Talkshowauftritte und es wird mit komplett verschiedenen Massstäben gemessen: Man stelle sich einmal vor, ein hochrangiger SPDler würde aus potenziell politischen Gründen derart zusammengeschlagen - der Aufschrei gegen die AFD würde die Titelseiten der Leitmedien füllen. Das politische Klima in Deutschland ist vergiftet.
    • Dr. Unwichtig 09.01.2019 07:44
      Highlight Highlight "Klar politisch motiviert"? Einigen wir uns auf "vermutlich politisch motiviert". Es macht übrigens Sinn, diesbezüglich die deutschen Medien zu konsultieren. Dort wird teilweise ein etwas anderes Bild der Tat kolportiert...
    • ChiliForever 09.01.2019 08:08
      Highlight Highlight Ausgrenzung ist hier auch genau das Mittel der Wahl für Menschen, die sich in ihren Äußerungen außerhalb der Gesellschaft stellen.
      Und eben auch genau Ausgrenzung statt Gewalt.
      Abgesehen davon sind die genau so in politischen Talkshows vertreten wie andere.
    • manhunt 09.01.2019 08:19
      Highlight Highlight wer hat denn das politische klima vegiftet? wer skandiert denn stets „wir sind das volk!“, „landesverräter!“ und dergleichen? wer schiesst unablässig gegen minderheiten, obwohl selbst minderheit? wer übt sich in brauner rethorik und geschichtsklitterung? die afd hat hr ziel erreicht: ihren aktionen folgen mittlerweile, leider!, reaktionen und nun zelebriert sie ihre selbstgewählte opferrolle. und schuld daran sollen nun alle andern sein. wenn man sich einmal mitschnitte von parlamentsdebatten zu gemüte führt, wird einem schnell klar, dass die afd gar nicht an dialog interessiert ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 09.01.2019 07:18
    Highlight Highlight Die AfD tut das was Faschisten immer und überall taten und tuen. Sie zelebriert die Opferrolle der privilegierten Mehrheit und versucht eine Minderheit in die Täterrolle zu manöverieren.
    Bei Gewaltakten gegen Schwule und Migranten schiebt die AfD immer sofort jede Verantwortung ab, obwohl ihre Rhetorik genau dem Muster entspricht welche sie jetzt empört den Linken vorwirft
  • mike2s 09.01.2019 07:17
    Highlight Highlight AfD bekennt ihr Mitschuld an den Gewalttaten an Ausländern und die Brandanschlägen gegen Flüchtligsheime ein. Denn wenn Antwort auf die AfD Gewalt auslöst, dann tut dies AfD auch.
    • loquito 09.01.2019 10:09
      Highlight Highlight Versteh deinen Kommentar nicht...
    • mike2s 09.01.2019 10:56
      Highlight Highlight Die AfD gibt der Presse, den Bürgerlichen und Linken Politikern die Schuld an der Gewalttat an ihrem Mitglied. Weil sie ihr Missfallen an der AfD ausgedrückt hat.
      Somit gesteht sie ein das solche Aussagen, Folgen haben. Sie kann jetzt ja nicht einfach ihre viel schärferen Aussagen davon ausnehmen.
  • Posersalami 09.01.2019 07:16
    Highlight Highlight Ich lehne Gewalt grundsätzlich ab, aber wie man in den Wald ruft..
  • EvilBetty 09.01.2019 07:14
    Highlight Highlight Die AfD heult wegen Hetze und Ausgrenzung, ist das deren Ernst?
  • Lamino 420 09.01.2019 06:40
    Highlight Highlight Gauland sagte nach dem Wahlerfolg der AfD, dass sie jetzt Merkel jagen. Gauland kann sich nicht glaubwürdig gegen Hetze einsetzen.
    • Rabbi Jussuf 09.01.2019 10:43
      Highlight Highlight Rosinenpicker?
      Du fokussierst so sehr auf ein paar Worte der AfD, dass dir die Aussprüche der anderen Politiker gegen die AfD und andere politische Gegner völlig entgeht: Schau dir ein paar Videos dazu an. Da könnte einem schlecht werden. Die AfDler sind in dieser Hinsicht geradezu Engel.
  • Muselbert Qrate 09.01.2019 05:56
    Highlight Highlight Ich sehe das leider ähnlich. Seit dem Internet und Sozial Media haben die Medien zwar nicht mehr den gleichen Einfluss auf die Leute wie früher. Trotzdem sollte man sich Gedanken machen wie man mit Andersdenkenden in einer Demokratie umgeht!
    • Fabio74 09.01.2019 09:04
      Highlight Highlight Schteib dies mal der AfD und allen der SVP.
      Thema SBI und deren Attacken auf alle die sich für ein Nein einsetzten. Verräter waren harmlose Aussagen aber Antidemokratisch.
      Waa rechtsnationale lernen müssen. Wer austeilt, muss einstecken können.
    • Astrogator 09.01.2019 10:01
      Highlight Highlight Feinde der Demokratie muss und darf man nicht tolerieren. Das ist die Lehre aus dem 2. Weltkrieg.
  • Majoras Maske 09.01.2019 05:35
    Highlight Highlight Gewalt ist logischerweise zutiefst amoralisch und undemokratisch. Es ist ausserdem unvernünftig die AFD anzugreifen, weil sich die Hetzerpartei dann auch noch als armes Opfer inszenieren kann.
    • no-Name 09.01.2019 08:23
      Highlight Highlight Hui! Für (nicht in diesen Worten) verfasste Ansicht wurde ich ein Artikel vorher ziemlich abgeblitzt....

      Von wegen Relativierung! 😂😂

      Du hast offenbar das bessere Timing in « Meinungbilden ».
    • Eagle21 09.01.2019 11:19
      Highlight Highlight Die Konsequenz daraus: Gewalt wäre legitim, wenn sie die AFD tatsächlich schwächen würde?
    • Majoras Maske 09.01.2019 17:31
      Highlight Highlight Nein, das versteht ihr falsch. Gewalt ist gar nicht und nie legitim. Aber wenn man sie angreifen will um sie zu schwächen, was ja vermutlich die Motivation der Täter war (?), dann erreicht man das Gegenteil, weil die AFD das medial ausschlachten wird. Daher ist diese Attacke nicht nur amoralisch sondern auch dämlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 09.01.2019 05:21
    Highlight Highlight Wieviele Menschen sind schon verletzt oder gar umgebracht worden durch die Hetze der AfD?
    • Roterriese #DefendEurope 09.01.2019 09:25
      Highlight Highlight Gute Frage, Quellen wirst du aber wohl keine liefern können.
    • äti 09.01.2019 09:56
      Highlight Highlight ... doch, doch: (Bevölkerung - AfDMitglieder) = Verletzte. (Verletzte im weiteren Begriff, wie Worte, Gefühl, Anstand, Angst, ...)
  • Enzasa 09.01.2019 02:46
    Highlight Highlight Die, die am meisten Hetzen und die Sprache radikalisieren, die versuchen nun den Anderen die Schuld zuzuweisen.
    • Cédric Wermutstropfen 09.01.2019 04:06
      Highlight Highlight Gerade in Deutschland sehe ich es nicht so. Dort sind es vor allem linke und mitte Parteien und Parteimitglieder, welche gegen alles bürgerliche hetzen und unverdrossen die Nazikeule schwingen, auch aus den nichtigsten Anlässen. Zum Glück haben wir in der Schweiz noch eine funktionierende Diskussionskultur. Schaut man sich regelmässig Bundestagsreden oder deutsche Polit-Talkshows an und vergleicht sie mit den schweizerischen, dann fällt Eines auf: Die Wenigsten dort getrauen sich noch irgendetwas zu sagen, was irgendwie bei irgendwem anecken könnte. Die AfD ist da anders. Die haben Rückgrat.
    • Posithis 09.01.2019 04:45
      Highlight Highlight Wer Hass sät, wird Gewalt ernten.. Gilt für alle Seiten..
    • Fabio74 09.01.2019 09:07
      Highlight Highlight @cedric Geschichtsklitterung und Opfermythos dazu die Dolchstosslegenden. Das Triumverst der Faschisten.
      Rückgrat nennt man es andere als Verröter zu diffamieren? 12 Jahre Naziterror als Vogelschiss zu verharmlosen?
      Der Politikstil der Deutschwn war schon vor 50 Jajren direkter und härter .
      Die Nazikeule kriegt wer sie verdient
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 09.01.2019 02:32
    Highlight Highlight AfD-Bundestagswahlkampf:

    3:34 "Liebe Antifanten, ich muss euch entäuschen, kein Afdler will mit euch 'fucken'. Oder steht hier einer? Kein Afdler will mit euch 'fucken', das müsst ihr schon selber machen. Untereinander. Und was dann da rauskommt das sieht man ja. Wahrscheinlich war das die Generation vorher auch so, man liest und hört ja, dass eure Eltern meistens Geschwister waren. Und wenn ich mir das ein oder andere Gesicht genauer anschaue, meine Damen und Herren, dann hab ich fast den Eindruck, als wären die Haustiere auch nicht weit gewesen."

    Play Icon
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 09.01.2019 09:13
      Highlight Highlight Und dann heulen die von der AFD noch groß herum. Einfach nur widerliche, überempfindliche Menschen mit einer äusserst liebgewonnenen Opferrolle.
  • Calvin Whatison 09.01.2019 01:54
    Highlight Highlight Man sollte halt vielleicht wieder lernen,, sachlich zu argumentieren und zuzuhören. Dieses Gepolter von beiden Seiten, einfach nur traurig.
    Gilt auch für die Schweiz. Soll mir bloss keiner erzählen, dass einem Politik so noch Freude macht.
    • walsi 09.01.2019 06:58
      Highlight Highlight @Calvin: Der anderen Seite zuzuhören bedeutet sich mit dere Argumenten auseinanderzusetzen. Das könnte dazu führen seine eigene Meinung zu revidieren. Das hingeg fällr den meisten Menschen schwer egal ob links oder rechts.
    • _kokolorix 09.01.2019 07:12
      Highlight Highlight Die Rechten haben keine Argumente. Sie verlangen, dass die Menschenrechte für gewisse Minderheiten nicht gelten sollen. Das ist für Linke inakzeptabel, aber für Rechts unverhandelbar. In so einer Situation nützt auch das beste Zuhören rein gar nichts. Es müsste sich jemand bewegen. Sollten das die Linken sein, dan ist der Weg für den nächsten Faschistenstaat frei(er)...
    • Posersalami 09.01.2019 07:19
      Highlight Highlight Wer gegen den Humanismus argumentiert, hat in meinen Augen keine Argumente. Punkt.

      Alles unterhalb des Humanismus ist ein Rückfall ins dunkelste Mittelalter und da will ich nicht hin. Meiner Erfahrung nach kann man mit den meisten Rechten auch schlecht diskutieren weil einfachste Fakten (zB der Nutzen der Zuwanderung) einfach ignoriert und ausgeblendet werden. Egal wie gut die empirische Evidenz ist.
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