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Vielleicht gehört auch Zürich bald wieder in so eine Liste: Blick aufs alte Letzigrundstadion (Vordergrund) und den mittlerweile abgerissenen Hardturm.
Vielleicht gehört auch Zürich bald wieder in so eine Liste: Blick aufs alte Letzigrundstadion (Vordergrund) und den mittlerweile abgerissenen Hardturm.
Bild: KEYSTONE
EM-Countdown

Das Gegenteil der Vielflieger-EM – 10 Städte, in denen zwei Stadien nebeneinander liegen

09.06.2021, 10:11

Fast 5000 Kilometer liegen Luftlinie zwischen den EM-Orten Sevilla in Spanien und Baku in Aserbaidschan. Am nächsten beisammen sind von den elf Stadien des Turniers jene in London und in Amsterdam, welche dafür durch das Meer getrennt sind.

Doch in diesem Artikel geht es nicht um weit voneinander entfernte Fussballstadien. Sondern ganz im Gegenteil um solche, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem anderen liegen.

Malmö

Schwedens Rekordmeister Malmö FF trägt seine Heimspiele seit 2009 im modernen Eleda-Stadion aus. Es trägt den schönen Spitznamen «Häxkittel» (Hexenkessel) und liegt unmittelbar neben den alten Malmö-Stadion. Dort, wo 1958 WM- und 1992 EM-Spiele ausgetragen wurden, kickt heute IFK Malmö in der dritthöchsten Liga.

Eleda-Stadion, 24'000 Plätze (links) und Malmö-Stadion, 27'000 Plätze.
Eleda-Stadion, 24'000 Plätze (links) und Malmö-Stadion, 27'000 Plätze.
Bild: Shutterstock

Dundee

Keine 100 Meter liegen zwischen dem Dens Park des Dundee FC und dem Tannadice Park von Dundee United. Klar, dass die Derbys in der schottischen Hafenstadt bei dieser Konstellation eine ganz besondere Brisanz haben, wenn sie auch nicht ganz so hoch ist wie beim Old Firm zwischen den beiden Glasgower Klubs Celtic und Rangers.

Links der Dens Park (11'775 Plätze), rechts der Tannadice Park (14'223 Plätze).
Links der Dens Park (11'775 Plätze), rechts der Tannadice Park (14'223 Plätze).
Bild: imago/action plus
Zu Fuss ans Auswärtsspiel: Dundee FC zieht sich im Dens Park um und läuft zum Derby ins Tannadice.
Zu Fuss ans Auswärtsspiel: Dundee FC zieht sich im Dens Park um und läuft zum Derby ins Tannadice.
Bild: imago/action plus

Durban

Am 16. Juni 2010 feiert die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft einen der grössten Siege ihrer Geschichte. Zum Start in die WM in Südafrika schlägt sie den späteren Weltmeister Spanien dank des Treffers von Gelson Fernandes 1:0. Unmittelbar neben dem Moses-Mabhida-Stadion, wo sich die Sensation ereignete, befindet sich mit dem Kings-Park-Stadion ein älteres Stadion, das nach wie vor für Liga-Spiele verwendet wird, vor allem aber auch für Rugby-Partien.

Im Vordergrund das Kings-Park-Stadion (55'000 Plätze), im Hintergrund das wunderbare Moses-Mabhida-Stadion (56'000 Plätze).
Im Vordergrund das Kings-Park-Stadion (55'000 Plätze), im Hintergrund das wunderbare Moses-Mabhida-Stadion (56'000 Plätze).
Bild: imago/PR

Buenos Aires

Gefühlt kommt in der argentinischen Hauptstadt auf drei Wohnhäuser ein Fussballstadion. Rund 30 grosse und etwas kleinere Profiklubs gibt es in Buenos Aires und damit viele hitzige Derbys, wie den Superclasico zwischen den landesweit populärsten Klubs Boca Juniors und River Plate. Am nächsten nebeneinander liegen indes die zwei Klubs im Vorort Avellaneda: Racing und Independiente.

Die Heimat von Racing Club: das Estadio Presidente Perón, 60'000 Plätze.
Die Heimat von Racing Club: das Estadio Presidente Perón, 60'000 Plätze.
Bild: Wikipedia/Lautaronavarro
Die Heimat von Independiente: das Estadio Libertadores de América, 55'000 Plätze.
Die Heimat von Independiente: das Estadio Libertadores de América, 55'000 Plätze.
Bild: Shutterstock

Belém

Eine weitere Stadt, die über zwei Fussballstadien verfügt, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Klar, wir sind ja schliesslich in Brasilien. Im «Baenão» genannten Estadio Evandro Almeida ist Clubo do Remo zuhause, drüben im Estadio da Curuzú ist es der Paysandu Sport Club.

Das Baenão vom Clubo do Remo (13'792 Plätze).
Das Baenão vom Clubo do Remo (13'792 Plätze).
Bild: Wikipedia/Rafaelzis
Das Curuzú von Paysandu (17'700 Plätze).
Das Curuzú von Paysandu (17'700 Plätze).
Bild: Wikipedia/Jamesfrontier

Nottingham

Nur durch den Fluss Trent getrennt sind die beiden Stadien von Nottingham Forest und Notts County. Der zweifache Meistercup-Sieger Forest ist der grössere Klub, sein City Ground liegt direkt am Wasser und wurde 1898 eröffnet. Das 1862 gegründete und in der Meadow Lane spielende Notts County galt lange als ältester Profiklub der Welt, ehe 2019 der erstmalige Abstieg in die fünftklassige National League erfolgte. In unmittelbarer Nachbarschaft der beiden Fussballstadien befindet sich auch das Trent Bridge, in dem seit 1841 Cricket-Spiele ausgetragen werden.

Von oben nach unten: Meadow Lane (19'841 Plätze), City Ground (30'445 Plätze) und Trent Bridge (17'500 Plätze).
Von oben nach unten: Meadow Lane (19'841 Plätze), City Ground (30'445 Plätze) und Trent Bridge (17'500 Plätze).
Bild: Imago/Arcaid Images

Campinas

Die Millionenstadt Campinas befindet sich rund 100 Kilometer nördlich der brasilianischen Metropole São Paulo und ist Heimat der Fussballklubs Guarani (Meister 1978) und AA Ponte Preta. Deren zwei Schüsseln liegen nur wenige hundert Meter auseinander. Das Estadio Brinco de Ouro da Princesa von Guarani ist mit 29'130 Plätzen grösser als das Estadio Moisés Lucarelli (19'722 Plätze) von Ponte Preta, das dafür den schönen Beinamen «Majestoso» trägt.

Das Estadio Brinco de Ouro da Princesa von Guarani punktet mit einer eindrücklichen Tribüne.
Das Estadio Brinco de Ouro da Princesa von Guarani punktet mit einer eindrücklichen Tribüne.
Bild: Shutterstock
Das Estadio Moisés Lucarelli von Ponte Preta war einst das drittgrösste Brasiliens, weshalb es den Übernamen «Majestoso» erhielt.
Das Estadio Moisés Lucarelli von Ponte Preta war einst das drittgrösste Brasiliens, weshalb es den Übernamen «Majestoso» erhielt.
Bild: IMAGO / Fotoarena

Krakau

Das Derby zwischen Wisla und Cracovia ist als «heiliger Krieg» bekannt. Das Henryk-Reyman-Stadion von Wisla liegt nördlich des Henryk-Jordan-Parks, das Cracovia-Stadion in dessen Süden. Der 13-fache polnische Meister Wisla ist der bekanntere Klub, aber auch Cracovia hat fünf Titel auf seinem Konto.

Das Henryk-Reyman-Stadion von Wisla (33'326 Plätze).
Das Henryk-Reyman-Stadion von Wisla (33'326 Plätze).
Bild: IMAGO / Newspix
Das Jozef Pilsudski Cracovia-Stadion von KS Cracovia (15'114 Plätze).
Das Jozef Pilsudski Cracovia-Stadion von KS Cracovia (15'114 Plätze).
Bild: IMAGO / Newspix

Liverpool

Lange wird es nicht mehr so sein, dass bloss der Stanley Park und rund ein Kilometer Luftlinie die beiden Stadien des FC Liverpool und des FC Everton trennen. Denn die Pläne der «Toffees» für einen Stadionneubau an den Docks sind weit fortgeschritten, im Sommer 2024 soll umgezogen werden. Aber noch spielt Everton im Goodison Park, während Liverpool in seinem berühmten Anfield-Stadion zuhause ist.

Links der Goodison Park (39'414 Plätze), rechts etwas im Hintergrund Anfield (53'394 Plätze).
Links der Goodison Park (39'414 Plätze), rechts etwas im Hintergrund Anfield (53'394 Plätze).
Bild: IMAGO / PA Images

Belgrad

Das Stadion Rajko Mitic wird selten beim offiziellen Namen gerufen – es handelt sich um das «Marakana» von Roter Stern. Weit ist es nicht bis zum Stadion Partizana vom Erzrivalen Partizan. Rund einen Kilometer ist man zu Fuss unterwegs, um von der einen in die andere Schüssel zu gelangen.

Marakana, 51'755 Plätze.
Marakana, 51'755 Plätze.
Bild: Imago/HochZwei
Partizana, 29'775 Plätze.
Partizana, 29'775 Plätze.
Bild: imago sportfotodienst
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#floodlightporn – der Hashtag für jeden Fussball-Nostalgiker

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quelle: sportandtravel.de
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Tierquälerei in Russland: Gezähmter Bär im Fussballstadion

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