Österreich träumt vom Leben nach dem WM-Titel: Arnautovic als Präsident und Pisten-Stadien
Was passiert eigentlich, wenn sich ein Aussenseiter den Weltmeistertitel im Fussball krallt? Nicht Spanien, nicht Argentinien. Auch nicht England oder Italien … äh Portugal. Sondern Österreich. Was würde in Österreich abgehen, wenn die Mannschaft von Ralf Rangnick alle überrascht und sich am 19. Juli im WM-Final von New York vergoldet?
Vor dem WM-Auftakt der Austria-Elf am frühen Mittwochmorgen gegen Jordanien (6 Uhr) lässt ein KI-Video mit dem Titel «Weltmeister OIDA!» einer entsprechenden Agentur unseren Nachbarn träumen. Darin blickt Österreich im Jahr 2056, 30 Jahre nach dem grossen Triumph, auf den Weltmeistertitel zurück.
Da ist ein grauer David Alaba, der sich an den Moment des Sieges erinnert und sagt: «Es ist jetzt dreissig Jahre her, wenn ich an den Moment zurückdenke, bekomme ich heute noch Gänsehaut.» Da ist Marcel Sabitzer, der vom neuen Nationalfeiertag schwärmt und meint: «Es gibt ja Tage, da weiss man gar nicht so genau, warum man frei hat – wie der Pfingstmontag. Und dann gibt es den 19. Juli.»
Auch ein deutscher Fan auf einem Campingplatz wird gezeigt, der sich an feiernden Österreichern stört und zetert: «Wir haben das Ding seither drei Mal gewonnen. Drei Mal! Und die feiern hier jeden Tag 2026.» In diesem Szenario gibt es bei unseren Nachbarn dann Fussballstadien an der Skipiste oder eine Art Mount Rushmore der Alpen mit den ÖFB-Fussballhelden in den Fels gemeisselt.
Aber der beste Spruch gehört – wie könnte es auch anders sein – Marko Arnautovic. «Es gibt Kinder, die waren 2026 gar noch nicht geboren, und trotzdem wissen sie ganz genau, wo sie damals waren», sagt der in diesem Szenario 67-Jährige, bevor er von seinen Pflichten als Bundespräsident eingeholt wird.
Dieses Szenario ist so gut, dass Österreich nun eigentlich fast Weltmeister werden muss. (abu)
