Begrenzungsinitiative
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Magdalena Martullo-Blocher, Vizepraesidentin und Delegierte des Verwaltungsrates, bei ihren Ausfuehrungen, aufgenommen am Freitag, 10. Juli 2020, bei der Halbjahres Bilanz Medienkonferenz fuer Januar 2020 bis Juni 2020 der EMS-Chemie Holding AG im Buendnerischen Domat-Ems. Die EMS-Gruppe erzielte im 1. Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz von 849 Millionen Franken und ein Betriebsergebnis von 229 Millionen Franken. Die Nettoliquiditaet stieg von 696 Millionen Franken auf 864 Millionen Franken. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Ems-Konzernchefin Magdalena Martullo-Blocher vermutet, dass Chefs mit ausländischem Pass andere Interessen haben als jene mit dem Schweizer Bürgerrecht. Bild: keystone

Eine gegen alle

Ems-Chefin Magdalena Martullo-Blocher kritisierte, viele Schweizer Firmen würden von ausländischen Chefs geleitet. Diese seien gegen die Begrenzungsinitiative, weil sie oft andere Interessen hätten als «wir Schweizer Unternehmensführer». Aber wie denken Hansueli Loosli (Coop), Sergio Ermotti (UBS) oder Peter Voser (ABB) über diese Vorlage?

patrik müller / schweiz am wochenende



Oft verweigern Konzernchefs und Verwaltungsratspräsidenten die Auskunft, wenn man sie zu einer bevorstehenden Abstimmung befragt. Sie wollen sich nicht politisch exponieren. Bei der Begrenzungsinitiative der SVP, die am 27. September an die Urne kommt, ist das anders. Als die «Schweiz am Wochenende» die Firmenspitzen um Stellungnahmen bittet, folgen diese ­innerhalb zweier Tage.

Auch eine der wenigen Absagen ist bemerkenswert. Rolf Dörig, Verwaltungsratspräsident des Versicherers Swiss Life, lässt ausrichten, er habe sich entschieden, zur Begrenzungsinitiative keine Stellung zu nehmen. Noch bei der Masseneinwanderungs- und der Selbstbestimmungsinitiative empfahl Dörig ein Ja, wie die SVP und entgegen den Parolen der Wirtschaftsverbände. Ob er diesmal dagegen ist oder sich keinen Ärger mit den Verbänden einhandeln möchte, bleibt sein Geheimnis.

Darum geht es bei der Begrenzungsinitiative

Mit der sogenannten Begrenzungsinitiative – die Gegner sprechen lieber von «Kündigungsinitiative» – will die SVP erreichen, dass die Schweiz die Zuwanderung von Ausländern aus der EU «eigenständig» regeln kann. Zum einen soll die geltende Personenfreizügigkeit abgeschafft werden. Und zum anderen soll die Schweiz mit anderen Ländern auch keine neuen Verträge oder Verpflichtungen eingehen dürfen, mit denen Ausländern eine Personenfreizügigkeit gewährt wird. Ein Ja am 27. September würde das Ende des Freizügigkeitsabkommens mit der EU bedeuten. Gemäss der Initiative müsste der Bundesrat zuerst auf dem Verhandlungsweg versuchen, es innerhalb von zwölf Monaten einvernehmlich aufzulösen. Klappt dies nicht, muss er das Abkommen innert eines weiteren Monats kündigen. (saw)

Diese Zeitung hat gezielt Firmenchefs mit Schweizer Pass befragt. Denn Ems-Chefin und SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher hatte in den Zeitungen der TX Group eine interessante Hypothese aufgestellt. Sie wurde gefragt, warum die Wirtschaftsverbände wie Economiesuisse zum Schluss kommen, dass die Initiative der Wirtschaft schade – und sie selber nicht. Darauf antwortete die SVP-Politikerin:

«In vielen grossen Schweizer Konzernen sind heute Ausländer an der Spitze, oft aus dem EU-Raum. Sie verstehen das System der Schweiz nicht, stimmen auch nicht ab.»

Weiter sagte sie, viele Chefs stünden auf der Seite der EU: «Ein Teil von ihnen hat andere ­Interessen für die Schweiz als wir Schweizer Unternehmensführer.»

In der Tat beträgt auf der obersten Führungsebene der Ausländeranteil mehr als ein Drittel (siehe Text am Ende dieses Artikels). Aber gibt es einen Graben zwischen Chefs mit oder ohne Schweizer Pass? Unterstützen, wie Martullo insinuiert, Schweizer Chefs die Begrenzungsinitiative?

Wo sich UBS, CS und die Versicherungen einig sind

Mitnichten. UBS-Chef Sergio Ermotti, dem auch schon Sympathien zur SVP nachgesagt wurden, sagt klipp und klar: «Ich bin gegen die Begrenzungsinitiative. Als global integrierter Wirtschaftsstandort ist die Schweiz auf die unkomplizierte Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte angewiesen.» Ermotti betont, selbst wenn es Steuerungsbedarf gäbe, «wäre diese Initiative nicht der richtige Weg, ein mögliches Problem zu adressieren». Ermotti sorgt sich zudem um das Verhältnis zur EU. «Angesichts der offenen Diskussion über die Zukunft des bilateralen Wegs und des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds sollte jetzt keine weitere Unsicherheit geschaffen werden.»

Der Chef der Erzrivalin am Paradeplatz, CS-CEO Thomas Gottstein, ist gleicher Meinung. «Selbstbestimmung ist wichtig», betont er, um hinzuzufügen:

«Aber in zentralen Fragen wie der Zuwanderung sollte sich die Schweiz mit der EU abstimmen und nicht die Konfrontation riskieren.»

Auch für die Versicherungen ist der Fall klar. Swiss-Re-Konzernchef Christian Mumenthaler etwa warnt eindringlich vor den Folgen der Initiative.

Besonders betroffen von einem Ja wäre die Pharmaindustrie. Roche-Chef Severin Schwan hat sich kürzlich einbürgern lassen. Nun darf der gebürtige Österreicher am 27. September selber abstimmen. «Für Roche als forschungsbasiertes Unternehmen ist der Zugang zu hoch ausgebildeten Mitarbeitenden extrem wichtig», sagt er. «Wir rekrutieren zwar sehr viele hoch qualifizierte Wissenschaftler oder Informatiker, die aus der Schweiz kommen. Aber wir können unseren Bedarf unmöglich nur mit Schweizern abdecken.» Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht sei ein Nein wichtig, es gehe um die Wertschöpfung in Basel und der ganzen Schweiz.

Opposition aus den Reihen der SVP-Unternehmer

Geniesst die Initiative in der Binnenwirtschaft mehr Sympathien? Fehlanzeige. Hansueli Loosli präsidiert Coop, den zweitgrössten Arbeitgeber im Inland, sowie die Swisscom. Er sei gegen die Initiative, weil er den bilateralen Weg mit der EU und damit den Zugang der Schweiz zum EU-Binnenmarkt nicht gefährden wolle, sagt er. «Dieser weitgehend diskriminierungsfreie Zugang ist für unsere Exportwirtschaft und damit für die Arbeitsplätze und den Wohlstand in der Schweiz von grösster Wichtigkeit», sagt Loosli.

Besonders schmerzhaft für die SVP ist, dass auch ihr nahestehende Gewerbeunternehmer für ein Nein plädieren. Sogar Angehörige der eigenen Partei wie die Thurgauer SVP-Nationalrätin Diana Gutjahr, die Mitinhaberin der Stahlbaufirma Ernst Fischer ist. Bereits zu einem frühen Zeitpunkt hatte der SVP-Vorzeigeunternehmer Peter Spuhler in aller Deutlichkeit gegen die Vorlage Stellung bezogen und damit wohl auch andere Unternehmer ermutigt, sich zu exponieren. Spuhler sagte im März zu dieser Zeitung:

«Die Initiative ist gefährlich für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum die SVP auf diese Initiative setzt.»

Unter den Chefs grosser Unternehmen gibt es nebst Martullo nur noch einen Ja-Verfechter. Walter Frey, Verwaltungsratspräsident der Emil Frey AG und ehemaliger SVP-Nationalrat. Er begründete seine Haltung im Juni in der «Schweiz am Wochenende»: «Für mich als Unternehmer wäre es einfacher, ohne jegliche Rücksicht im EU-Raum Personal zu rekrutieren. Aber es geht um das Wohl der Schweiz, es geht um Grundsätzliches.» Magdalena Martullo wollte sich zu ihrer Aussage, dass Schweizer Chefs andere Interessen hätten als ausländische, nicht mehr weiter äussern.

Je grösser, desto mehr Ausländer

Die Begrenzungsinitiative ist für die Wirtschaft die wichtigste Abstimmung in diesem Jahr. Bei früheren wirtschaftspolitischen Initiativen wurde oft das mangelnde Engagement der Unternehmen und ihrer Chefs kritisiert. Ein wichtiger Grund für den fehlenden Einsatz: Viele Wirtschaftslenker sind Ausländer.

Diese zieren sich, der Schweizer Bevölkerung zu sagen, wie sie abstimmen sollen. Tatsächlich ist der Ausländeranteil in den Chefetagen der grossen Schweizer Firmen hoch. Unter den 118 wichtigsten Unternehmen beträgt der Anteil 44 Prozent, wie eine Auswertung des Headhunters Guido Schilling zeigt. Werden nur die Chefs betrachtet, so sinkt der Ausländeranteil auf 36 Prozent.

«Gefragt sind heute nicht mehr die besten Manager der Schweiz, sondern die besten Köpfe weltweit», heisst es dazu in der neusten Studie namens Schillingreport. Fast jeder dritte ausländische Topmanager in den untersuchten Firmen stammt aus Deutschland. Mit grossem Abstand folgen die Amerikaner und Franzosen. Mit 37 Prozent ist der Ausländeranteil in den Verwaltungsräten der grössten Unternehmen etwas geringer. Auch hier dominieren die Deutschen und die Amerikaner.

Interessant: In vier der untersuchten Firmen sitzen keine Schweizer im Verwaltungsrat, während die Verwaltungsräte von 17 der 90 einbezogenen Unternehmen nur mit Schweizern besetzt sind. Bei den ganz grossen Firmen ist der Ausländeranteil am höchsten. Gut zwei Drittel der Geschäftsleitungsmitglieder der Unternehmen, die im Börsenbarometer Swiss Market Index vertreten sind, besitzen einen ausländischen Pass. Unter den Konzernchefs beträgt der Ausländeranteil noch 45 Prozent.

Zuletzt hat etwa bei der Credit Suisse ein Schweizer einen Ausländer an der Spitze abgelöst. Auf den Ivorer Tidjane Thiam folgte der Zürcher Thomas Gottstein. Hin und wieder lassen sich ausländische Firmenchefs einbürgern. So erhielt etwa Ulrich Spiesshofer, der ehemalige ABB-Chef, im Jahr 2016 die Schweizer Staatsbürgerschaft. Anlässlich der 125-Jahr-Feier des Unternehmens überreichte ihm der damalige Bundesrat Johann Schneider-Ammann persönlich den Schweizer Pass.

In diesem Jahr liess sich Roche-Chef Severin Schwan einbürgern. Der gebürtige Österreicher lebt seit vielen Jahren in Riehen BS. Zuvor wurde Roche-Präsident Christoph Franz Schweizer. Bereits seit zehn Jahren besitzt Glencore-Chef Ivan Glasenberg den Schweizer Pass.

(Andreas Möckli)

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Helene erklärt die Begrenzungsinitiative

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126Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Abendländer 16.08.2020 15:57
    Highlight Highlight Merke:
    Nachhaltiges Wachstum nur durch Steigerung des BIP/Kopf und nicht durch mehr Köpfe!
    (Das eine wirkt der Einkommen-Schere entgegen, das andere fördert sie.)

    FDP & CVP begreift das, ist klar. Wieso aber wird dies von Rot/Grün nicht begriffen, sind doch nicht alles Idioten?
  • du_bist_du 16.08.2020 15:29
    Highlight Highlight Ich persönlich halte oft nicht viel von den meisten SVP-Vorschlägen, ich mag diese einseitige, dekonstruktive Art nicht.

    Was mich aber heute zum schmunzeln bringt und mir gute Laune bescherrt sind die Kommentarschreiber hier. Alle immer total sozial, klimaaktivistisch, antirassistisch, gendergerecht und im Dauerkampf für alle Benachteiligten.

    Lohndumping, das Abrutschen der Mittelschicht interessiert aber heute nicht.
    Auch findet man plötzlich den gnadenlosen Kapitalismus gut, hauptsache der Boss ist Ausländer, Antirassismus und so. Weil Grenzen immer böse.
    Ihr seid lustig. Ich mag Euch.
  • Gran Torino 16.08.2020 13:17
    Highlight Highlight You dream, Miss Martullo, you dream du, nei chumm!
  • ususfact 16.08.2020 12:52
    Highlight Highlight Unsere Wirtschaftseleite weibelt massiv für die unbegrenzte Zuwanderung. Das sollte uns zu denken geben. Diese interessiert die normale Bevölkerung nämlich nicht. Ausschliesslich Profit zählt dort.
    • Der Hund muss schnell raus! 16.08.2020 14:54
      Highlight Highlight Mal eine einfache Frage.
      Wer Regelt nach der Annahme dieser Initiative die Einwanderung?
      1. die Politik?
      2. das Volk?
      3. die Wirtschaft?
      Es ist 3. die Wirtschaft. 1 + 2 haben dann nicht mal mehr Vetorecht! Also wer Profitiert von der Einwanderung? Nur die Wirtschaft!
      Also wollen Sie wirklich die Einwanderung nur noch den Profiteuren übergeben?
      Diese Initiative ist die Entmachtung der Politik und der Bevölkerung zu Gunsten der Wirtschaft!
      Also nichts anderes als ein Trojanischen Pferd
  • Ursus der Rächer 16.08.2020 10:57
    Highlight Highlight Kununu.com aufrufen und im Suchfeld „Ems-Chemie“ eingeben. Die Bewertungen liegen weit unter dem Durchschnitt vergleichbarer Firmen. Und solche Führerinnen, die nicht einmal Arbeiter anständig behandeln lässt, soll uns echten Schweizern sagen, was zu tun und zu lassen haben? Einfach lächerlich. Genauso, wie wir das von „the seven thinking steps“ und dem „Beamer“ kennen! Hilfe „please, beam me up, Scotty“
  • Ursus der Rächer 16.08.2020 10:43
    Highlight Highlight Die Blochers werden erst zufrieden sein, wenn der kärgliche Rest der EMS-Chemie auch noch ins Ausland transferiert wird. Dann werden sie dann noch mehr Frontalopposition machen! Ui, das wird lustig? Ihr Ziel waren nie die Arbeitsplätze in der Schweiz, sondern nur, ihre Privatschattulle zu füllen.
  • ususfact 16.08.2020 10:32
    Highlight Highlight Ja, die Schweizer schiessen sich gern und oft selber ins Bein. Diesmal mit der seit Jahren unhaltbaren Zuwanderung und abnehmender Lebensqualität. Hauptsache der Profit der oberen zehntausend stimmt weiterhin. Denken wohl viele: Vielleicht schaffe ich es ja auch dahin. Immer mal wieder.
    • Cyrillius 16.08.2020 13:21
      Highlight Highlight Und wie genau verbessert sich meine Lebensqualität oder mein Wohlstand, wenn diese Initiative angenommen wird?

      Zudem sieht man am Beispiel Grossbritannien, wieviel “Spass“ es macht wenn man sich um jeden Preis von der EU emanzipieren will.

      Ich persönlich finde einfach es ist es nicht Wert, diverse gravierende Nachteile in Kauf zu nehmen, nur damit einige Tausend Nasen weniger pro Jahr in die Schweiz kommen.
  • ususfact 16.08.2020 10:04
    Highlight Highlight Die Schweiz muss endlich zurückbuchstabieren. Je länger noch zu gewartet wird, desto schlimmer wird es. Systemfehler können durch massives Bevölkerungswachstum nicht behoben werden, nur verzögert.
    • Der Hund muss schnell raus! 16.08.2020 14:13
      Highlight Highlight Mal eine einfache Frage.
      Wer Regelt nach der Annahme dieser Initiative die Einwanderung?
      1. die Politik?
      2. das Volk?
      3. die Wirtschaft?
      Es ist 3. die Wirtschaft. 1 + 2 haben dann nicht mal mehr Vetorecht! Also wer Profitiert von der Einwanderung? Nur die Wirtschaft!
      Also wollen Sie wirklich die Einwanderung nur noch den Profiteuren übergeben?
      Diese Initiative ist die Entmachtung der Politik und der Bevölkerung zu Gunsten der Wirtschaft!
      Also nichts anderes als ein Trojanischen Pferd!
  • leu84 16.08.2020 09:57
    Highlight Highlight Aber der gemeinsame Nenner bleibt zwischen Nord- und Südpol gleich. Money, money, money
  • E-Turn 16.08.2020 09:35
    Highlight Highlight Bei der EMS Chemie wären die Angestellten froh über einen Wechsel der Führung. Den mit so einer engstirnigen Sicht, ist nun wirklich niemandem gedient.
  • Trompete 16.08.2020 08:04
    Highlight Highlight Dass ein Grossteil der reichen bis sehr reichen Leute sich nicht an den negativen Folgen der Zuwanderung stört, war zu erwarten. An der Urne haben diese Topmanager aber nur eine gleichstarke Stimme wie der Bauarbeiter aus dem Tessin, welcher aufgrund des Lohndumpings statt 42h plötzlich 47h zu gleich kleinem Lohn arbeitet, um seine Stelle nicht an einen jüngeren Italiener zu verlieren. Ich bevorzuge etwas weniger Geld, von welchem ich eh nicht viel habe/bekomme, dafür für eine Abnahme des Bevölkerungsdrucks.
  • Schneider Alex 16.08.2020 06:31
    Highlight Highlight Die ausländischen Chefs verstehen das System der Schweiz nicht, stimmen auch nicht ab. Viele Chefs stehen auf der Seite der EU - wohl auch weil sie auf staatliche Aufträge von dort hoffen. Ein Teil von ihnen hat andere Interessen für die Schweiz als die Schweizer Unternehmensführer.
    • bbelser 16.08.2020 13:10
      Highlight Highlight An diese "alternativen Fakten" mag Magda schon nicht mehr erinnert werden. Ihre Jünger halten sich noch wortwörtlich an das geoffenbarte Evangelium nach Magdalena...
    • Der Hund muss schnell raus! 16.08.2020 14:09
      Highlight Highlight Danke das Sie gerade bewiesen haben das Sie 0 Ahnung von Wirtschaft haben. Jeder Firmenbesitzer ist es am Wichtigsten Gewinn zu machen. Und nicht was die Schweiz davon hat! Macht die MMB genau so! Alles andere zu Erwarten ist nur Dämlich. Kein CEO bleibt im Amt wenn er Verluste Schreibt und dann sagen würde, ja aber die Schweizer Bevölkerung hat davon etwas!
      Glauben Sie mir, Chr. B und Tochter MMB würden den am selben Tag vom Hof jagen!
  • Octavius 16.08.2020 00:57
    Highlight Highlight Wieder so ein Chabis , die Firmenbesitzer, Chefs und Aktionäre in der Schweiz interessiert nur der Gewinn, ob der von Ausländischen oder Schweizer CEO generiert wird,ist Wurst .
    • Der Hund muss schnell raus! 16.08.2020 14:05
      Highlight Highlight Es ist sogar noch schlimmer. Die müssen, sind ja Aktienquotierte Firmen. Wissen die der SVP nicht was passiert wenn die die Aktionäre nicht Glücklich machen?
      Aber es wie immer, die SVP Träumt davon eine Wirtschaftspartei zu sein aber bringt die Zerstörischen Initiativen.
      Sogar die Grünen sind Wirtschaftskompetenter!
    • bbelser 16.08.2020 14:50
      Highlight Highlight Es sind halt nicht die hellen Köpfe, die in der SVP reüssieren, sondern Erbinnen und Thronfolgerinnen.
      Inklusive Hofnarren vom eingekauften Käseblatt.
      Die Sensation!
      Die Revolution!
  • Shaun 16.08.2020 00:09
    Highlight Highlight Ich bin ja auch kein SPV Fan ... und Martullo und Ems sind mir so ziemlich egal.

    Es ist ja aber nicht so, dass jetzt gar niemand mehr in die Schweiz kommen darf?! Jedoch wäre mir eine kontrollierte und gezügelte Zuwanderung lieber, bevor die Schweiz entgülig überrannt wird?
    Sollten wir nicht zuerst mit diesen Menschen, wo wir schon im Land haben (z.B. die Arbeitslosigkeit) bekämpfen und diese abbauen, statt uns ständig neue dazuholen? Ist das Tor einmal geöffnet, wird sich das von der EU nie mehr schliessen lassen! Dann kommen nicht nur die geschulten Deutschen!
    Ich hoffe ich irre mich?!
  • ThisNameWasTaken 15.08.2020 23:20
    Highlight Highlight Ich glaube, die saufen endgültig ab und greifen nach jedem Strohhalm.

    Bestellte Studien von Brexit-Hardlinern und Lügengeschichten.

    https://twitter.com/GuidoBalmer/status/1294531122320334849

    https://twitter.com/operationlibero/status/1292691361737703424
  • HartinderHard 15.08.2020 23:07
    Highlight Highlight Im Zusammenhang mit der Kündigungsinitiative macht die Klage über ausländische Topmanager überhaupt keinen Sinn, sog. "Hochqualifizierte Enwanderer" sind gemäss SVP ja weiterhin erwünscht.
    • Fairness 16.08.2020 07:21
      Highlight Highlight Es sind eben nicht unbeduingt die Topmanager sondern die weiteren Stufen. Kenne mehrere aus dem mittleren und unteren Kader, die nur ihre Landsleute einstellen. Auch vei den Banken zB ist dann in vielen Teams kein einziger nicht zugewandert.
    • Balabar 16.08.2020 09:48
      Highlight Highlight @Fairness: ein Beispiel aus der Praxis: für eine Stelle bewerben sich 20 Leute, davon 15 "Zuwanderer". Alle diese Bewerbungen sind hochmotiviert, u.a. bereit, ihr jahrelanges Umfeld für den Job zu wechseln - und in allen Belangen 4 von 5 einheimischen Bewerbungen überlegen. Das ist auf allen Stufen so, von Uni, über Finanzwirtschaft bis KMU, von Basel bis Chiasso, vo Tarasp bis Genf.
  • ZuWildDigger 15.08.2020 22:08
    Highlight Highlight Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Initiative leider abgelehnt wird. Anscheinend ist es für viele kein Problem wenn die Schweiz aus allen Nähten platzt und die Landschaft zugebaut wird. Das kann ruhig so weitergehen bis die Schweiz die Bevölkerungsdichte von Mumbai erreicht hat. Hauptsache das BIP wächst noch schneller.
    • Elmas Lento 16.08.2020 02:01
      Highlight Highlight Für die SVP ist es ja auch kein Problem wenn die Landschaft zugebaut wird, das wird sogar begrüsst. Sonst hätten sie ja nicht gegen das revidierte Raumplanungsgesetzt gekämpft welches genau das verhindert will...
      Benutzer Bild
    • Mareko 16.08.2020 04:10
      Highlight Highlight An DerWutbürger: Ich hatte die Folgen der PFZ am eigenen Leib leidig erfahren und bin schliesslich im Dezember nach Übersee ausgewandert. Am Bodensee von Stein a. Rh. bis St. Margrethen hatte ich gesehen, was seit 15 Jahren überall hingeklotzt wurde. Der Dichtestress bewirkt überdies, dass überall die persönliche Freiheit restriktiert wird. Brauchten wir Schweizer vorher für alles einen "Nanni"-Staat, der mit allem auf uns aufpasst? Die 10 Mio. Schweiz ist bereits angedacht, doch auch bereits 120 Mio. werden für möglich erachtet, analog zu Hongkong oder Singapur. Stimmt "ja", bitte!
    • Fairness 16.08.2020 07:23
      Highlight Highlight Und der Anteil pro Kopf sinkt weiter. Das Kuchenstück wird immer kleiner, bis es nichts mehr zu beissen gibt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • EsWirdAllesGut 15.08.2020 22:00
    Highlight Highlight Manchmal bin ich echt sprachlos! ...
    Play Icon
  • dergraf 15.08.2020 21:55
    Highlight Highlight Nun, Madame Tochter mit ihren "sven thinking steps" versucht an ihrer Kadersitzung in Ems bei Ems Englisch zu sprechen: Warum wohl? Kaum weil in ihrem, meist im Ausland rekrutierten Kader alle Schwiizerdütsch reden ...
    Verlogener kann die Tochter des Pateibesitzers nicht argumentieren. Um die 35% oder mehr dürfte der Anteil "fremder Fötzel", die von ihrem xenophoben Klub ihres Vaters (und ihr) so vehement bekämpft werden, die bei der Tochter arbeiten. Ein Blick auf kununu.com zeigt, wie "super" der Ems-Umgang mit den Angestellten funktioniert - "the seven thinking steps" eben ...
    • Makatitom 16.08.2020 03:14
      Highlight Highlight 75%
  • Quacksalber 15.08.2020 21:23
    Highlight Highlight Dass es um unsere eigene Freiheit geht uns überall in Europa zu bewegen, zu leben und arbeiten spielt für die CEO natürlich keine Rolle.
    • Fairness 16.08.2020 07:25
      Highlight Highlight Konnten wir das nicht schon früher? Ich jedenfalls schon. Habe in Fontainebleau studiert und in Paris gearbeitet.
  • bbelser 15.08.2020 21:16
    Highlight Highlight Wen wunderts, dass Magda nicht mehr auf ihre "alternativen Fakten" von gestern angesprochen werden will?

    Verachtung von Fakten und Wahrheit: das mag in den "Divided States of America" funktionieren.
    Ob die SVP aber mit diesem Bankrott-Konzept in der Schweiz Erfolg haben kann?
    • Fisherman 16.08.2020 00:37
      Highlight Highlight Nein. Keinen Erfolg.
  • Share 15.08.2020 21:08
    Highlight Highlight Es wäre schön, könnte der Herr Autohaus die Karten auf den Tisch legen und sagen, dass die Rendite nicht zu halten ist wie in den Ländern wo Umwelt- und Sozialstandards nichts gelten. Alles wie gehabt, schnall den Gürtel enger - ich verzichte auf nichts. Im Gespräch bleiben, auch wenn es nur die halbe Story ist.
    • Share 15.08.2020 21:11
      Highlight Highlight Erleben die Kontingente ein Revival dreht sich die Lohnspirale, doch nicht für Inländer. Da ist nur eins zu hören: du musst mit Lohneinbussen rechnen. Die Lohnnebenkosten erhöhen sich entsprechend dem War for Talents und Angleichungen für high Potentials - woher auch immer. Feudaler gehts nimmer. Mancher Ausländer in hoher Position hält sich an den alten gewachsenen Seilschaften fest. Ob mit Pass von hier - für viele bleibt Integration ein Nicetohave, auch für Leute von hier.
  • Parteilos 15.08.2020 20:20
    Highlight Highlight Manchmal bin ich echt sprachlos!

    Ich selber, bin hier aufgewachsen und habe den Schweizerpass und bin Schweizer,
    meine Eltern kommen aus Serbien.
    Wenn meine Eltern oder ich so etwas hören von den Politiker, dann tut dass einfach nur weh.
    Ist man so viel weniger wert als ein Schweizer (in deren Augen) ?
    Ich denke nicht, Mensch ist Mensch.

    Dieser Politischer Rassismus muss aufhören!
    • multiperspektivisch 15.08.2020 23:57
      Highlight Highlight Die Herkunft spielt keine Rolle. Das Bevölkerungswachstum ist einfach zu extrem. Der Verlust an Lebensqualität, wenn es so weitergeht, trifft uns alle gleichermassen - ob Schweizer oder Ausländer.
    • Jacques #23 16.08.2020 04:19
      Highlight Highlight @ Shisha

      Und drum kündigen? 🙈🙊

      Schweiss Plan.

      Vor allem, wenn die Behauptungen überhaupt falsch sind.

      Es ist die dümmste Initiative, die überhaupt möglich ist
    • Banana-Miez 16.08.2020 07:02
      Highlight Highlight Kurz und knapp @Shisha: Wir brauchen die arbeitende Bevölkerung, um unseren hohen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Dafür haben wir in der CH zu wenig Nachwuchs, wenn wir die (über)alternde Demographie betrachten. Ergo: Wir brauchen junge Zuwanderer!

      Und klar gibt es faule Äpfel darunter, genau wie unter den Eidgenossen auch🤷🏼‍♀️
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus der Rächer 15.08.2020 19:47
    Highlight Highlight Wie sagen die SVP‘ler zu eingebürgerten Schweizern schon wieder? Ah, ja „Papierlischwizer“! Dann ist es doch so, dass auch die Ems-Chemie nur von einer “Papierlischwizerin“ geführt wird. Aber nei au, und dann noch Import aus Deutschland! Au weia! -:)
    • surfi 16.08.2020 11:07
      Highlight Highlight Magda hat wohl vergessen, wo ihr Grossvater herkommt.....
    • balzercomp 16.08.2020 11:32
      Highlight Highlight Um bei der Wahrheit zu bleiben, das trifft für ihren Urgrossvater zu. Sie ist seit Geburt Schweizerin. Bei ihrem Mann weiss ich es nicht.
  • De-Saint-Ex 15.08.2020 19:42
    Highlight Highlight Der Frey macht mir am meisten Spass. Der mag seinem Busenfreund in Herrliberg nicht in den Rücken fallen UND er ist Importeur... dem kann‘s ja, im Gegensatz zu einem Spuhler gleich sein.
    Das gibt ganz klar ein Nein an der Urne und leider wird der grosse Bevölkerungszuwachs weitergehen... bis vielleicht doch noch eine globale Steuerreform kommt und dann hat sich das Problem erledigt.
    • Raphael Stein 15.08.2020 21:50
      Highlight Highlight Emil Frey ist der grössste Autohändler in Europa. Nur so nebenbei.
      In Europa, schreibs lieber zweimal. Irgendwie mögen die Safenwiler also Europa.
  • Prometheuspur 15.08.2020 19:36
    Highlight Highlight Was, auf das die SVP setzt, ist in Gottesnahmen schon nachvollziehbar? Nichts! Auch dieses seltsame Plakat zur «Kündigungsinitiative» mit dem blöden Füdle drauf nicht. Auf diesem ist erstaunlicherweise das komische Wort - "Massenansässigkeit" nicht zu entnehmen, dafür ist es sonnst überall hör- und lesbar. So richtig babymässig à la SVP.
  • rönsger 15.08.2020 19:09
    Highlight Highlight Stellenausschreibung SVP: Wir suchen Initiativenerfinder. Pflichtenheft: Erfinde Initiativen, die sicher abgelehnt werden, die aber das Image der SVP nachhaltig fördern. Und falls sie (Betriebsunfall) wider Erwarten angenommen werden, kann man ja im Hinterzimmer, bei der Gesetzesberatung, immer noch dafür sorgen, dass der Initiativtext nicht so krass umgesetzt wird = neuer Job: Abwedelungslobbist. Verschwörungstheorie? Nein, so geschehen bei der Umsetzung der MEI, und das ist sogar belegbar. Und im Rat wedelt man dann mit Plakaten: Missachtung des Volkswillens = neuer Job: Empörungsmanager.
    • Fisherman 16.08.2020 00:44
      Highlight Highlight Genau
  • Posersalami 15.08.2020 18:53
    Highlight Highlight Ich nehme Wetten entgegen, ob die SVP das Thema ruhen lässt wenn sie an der Urne eine Niderlage erleiden.

    Eigebtlich müsste die Partei ja den Volkswillen respektieren. Nur glaube ich nicht daran.. wer wettet dagegen?
    • P. Meier 15.08.2020 22:43
      Highlight Highlight Diese Partei achtet den Volkswillen immer! Wenn er sich mit der eigenen Meinung deckt.
    • Lowend 15.08.2020 23:16
      Highlight Highlight Die SVP respektiert den Volkswillen?

      Dieser Witz ist echt gut! 😂🤣😅🤣
    • Makatitom 16.08.2020 03:19
      Highlight Highlight Nope, ich Wette auf nichts von dem von Anfang an feststeht dass ich die Wette verliere
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 15.08.2020 18:44
    Highlight Highlight Ich finde sie hat in einigen Punkten recht. Es geht nicht nur um Wachstum und Weltoffenheit. Wir sollten da aufpassen. Es geht auch um die Individualität unseres Landes. Wir verlieren sie, wenn wir so weitermachen. Die EU ist ein Gleichmachungsmonster. Länder verlieren ihre Eigenheiten. Überall der selbe Mist in den Läden. (Made in China) Die Schweiz ist klein und stark, das ist ein Vorteil. Wir sollten unbedingt schauen, dass wir nicht verblöden und uns anpassen. Martullo macht es vor. Sie ist die Einzige gegen Alle. Ja und? Lernen wir von ihr.
    • sägsäuber 15.08.2020 22:40
      Highlight Highlight Haben Italiener, Franzosen, Deutsche, Östereicher etc. In der EU ihre Eigenheiten verloren? Sicher nicht!
      Gibt es heute in unseren Läden Made in China? Überall!
      Ist EMS ein global angepasster Konzern? Sowieso!
    • P. Meier 15.08.2020 22:45
      Highlight Highlight Dann soll die Dame doch mit gutem Beispiel voran gehen und sich von ihren Grenzgängern trennen. Nur weil sie in der Einwanderungsstatistik nicht erscheinen, konkurrenzieren sie die Niedergelassenen wohl nicht!
    • Juliet Bravo 16.08.2020 00:09
      Highlight Highlight Du musst definitiv mehr durch Europa reisen. Die Länder - auch die Schweiz - haben immer noch ihre Eigenheiten. Die Gesellschaft ist immer im Wandel. Das hat mit der EU herzlich wenig zu tun.
      Ausser, dass wir uns alle wenn wir einen Job finden, auch ohne Probleme im EU-Ausland niederlassen können. Und sie hier.

      Gebe in sofern natürlich Recht, dass die wirtschaftliche Globalisierung Blüten treibt, die ich auch ändern wollte.
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  • Lowend 15.08.2020 18:33
    Highlight Highlight Fakt ist: Die Basler Chemieindustrie wurde von Deutschen gegründet, Nestle ebenso und ohne libanesische Geschäftsleute gäb’s keine Uhrenindustrie mehr und solche Beispiele gäbe es noch zuhauf!

    Also was soll diese faktenfreie Heimatschutzromantik, gerade von einer, deren deutsche Familie auch erst seit wenigen Generationen in der Schweiz beheimatet ist?
    • Fünf 16.08.2020 10:52
      Highlight Highlight Die Basler Chemie und Pharma wurde meines Wissens von Franzosen (Hugenotten) gegründet, aber korrigiere mich bitte wenn ich mich irre. An deiner korrekten Aussage ändert das aber natürlich nichts.
  • BlickvonAussen 15.08.2020 18:26
    Highlight Highlight Wenn ich denke, was der Schweizer Josef Ackermann mit der Deutschen Bank angestellt hat, oder wie Philippe Bruggisser mit der halben Wirtschaftselite der Schweiz im Verwaltungsrat aus der Swissair Group richtig Hackfleisch gemacht hat, dann muss der schlampigste EU-CEO keine Angst von seiner eigener Leistung haben.
    Nett war auch, wie die Schweizer Banken-CEOs die Namen ihr Untergebenen an die USA weiterleiteten, um ihren eignen Hals zu retten.
    Mario Corti liess sich seinen Lohn vorauszahlen, bevor er im Büro erschien, um anscheinend die Swissair zu retten.
  • benn 15.08.2020 18:24
    Highlight Highlight Ja klar sind die die gegen eine begrenzung, mehr arbeitskräfte bedeutet tiefere löhne und weniger forderungen wegen jobangst - das ist ein nobrainer, ich arbeite bei swisscom und das lohndumping durch ausländische arbeitskräfte ist deutlich zu spüren!
    • Makatitom 16.08.2020 03:25
      Highlight Highlight Sone Seich, Swusscom hat einen GAV
    • Fünf 16.08.2020 10:55
      Highlight Highlight Dann schauen Sie doch mal nach, welche Partei stets griffige Lohnschutzmassnahmen bekämpft hat. Kleiner Tipp: es könnte möglicherweise die SVP sein...
    • balzercomp 16.08.2020 11:29
      Highlight Highlight Wie sollen die Ausländer, die angeblich niedrige Löhne bekommen, die hohen Mieten Und sonstigen Lebenshaltungskosten bezahlen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • demian 15.08.2020 18:24
    Highlight Highlight Wieviele der bösen Einwanderer arbeiten den für unsere patriotische Magdalena?
    • Pointer 15.08.2020 19:22
      Highlight Highlight Die sind natürlich nicht böse und absolut notwendig.
    • P. Meier 15.08.2020 22:47
      Highlight Highlight Wenige. Die Meisten dürften Grenzgänger sein und erscheinen somit nicht in den Zuwanderungszahlen.
    • undduso 15.08.2020 23:37
      Highlight Highlight Grenzgänger bis nach Ems?
      Glaube kaum. Es sind doch einige und die meisten wohnen in der Umgebung.
      Musste mal für ÜK's in die Ems-Chemie. Hab den Betrieb danach nie wieder freiwillig betreten.
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  • Denk nach 15.08.2020 18:22
    Highlight Highlight Spuhler: «Die Initiative ist gefährlich für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Für mich ist nicht nachvollziehbar, warum die SVP auf diese Initiative setzt.»

    Ich finde Politiker, die sich auch trauen der eigenen Partei die Meinung zu geigen einfach super! Parteisoldaten bei unseren beiden grossen links- und rechtsextremen Parteien gibt es ja genügend...
    Es ist diesen Politikern noch höher anzurechnen, da häufig solche Stimmen (wie es sich für extreme Parteien gehört) möglichst unterdrückt oder ausgeschlossen werden. Zürich und Graubünden können da ja Geschichten erzählen...
    • metall 15.08.2020 18:33
      Highlight Highlight Wahrscheinlich ist er aber einfach in der falschen Partei
    • peterli90 15.08.2020 19:01
      Highlight Highlight Spuhler ist einer der wenigen SVPler, die ich wählen würde. Er ist super!
    • Fünf 16.08.2020 10:56
      Highlight Highlight @metall: ich habe mich auch schon oft gefragt, was Spuhler in der SVP verloren hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 15.08.2020 18:18
    Highlight Highlight Auch die kleineren KMUs wettern gerne am Sonntag gegen die Zuwanderung, sind aber gerne bereit, wenn es die Finanzen fordern, sich an der Zuwanderung zu bedienen oder was „eleganter“ ist mehr Halbfabrikate oder Dienstleistungen im Ausland einzukaufen, weil man den hiesigen Preis nicht bezahlen mag.
    Ein Doppelspiel das seit Jahren im Gange ist und vor allem auch von den vielen SVP nahen UN betrieben wird.
  • RicoH 15.08.2020 18:12
    Highlight Highlight «Ein Teil von ihnen hat andere ­Interessen für die Schweiz als wir Schweizer Unternehmensführer.»
    Sagt Martullo-Blocher, Erbin und Tochter einer Familie mit Migrationshintergrund.

    Erst wenn sie belegen kann, dass ihre Interessen nicht dem persönlichen Profit gilt, sondern der Schweizer Bevölkerung zugute kommen soll, kann ich ihre Aussage ernst nehmen.
  • Der Hund muss schnell raus! 15.08.2020 18:11
    Highlight Highlight Ja ja MMB! Die ist genau so Glaubwürdig wie ihr Vater oder D. Trump!
    Ich Wette sogar das sie und die SVP diese Initiative auch nicht gewinnen will! Der SVP geht es nur um Aufmerksamkeit. Die hatten auch bei der MEI null Interesse an einem Sieg und danach noch viel weniger an der Umsetzung oder den Kampf dafür.
    Und der im Text steht ja eh nichts wie Reduziert werden soll, sondern nur in der SVP Werbung!
    Vorallem sagt die SVP Propaganda das diese Initiative alles rückgängig machen wolle, für was die SVP sonst so Einsetzt! Sorry, nur noch Lächerlich!
  • Glenn Quagmire 15.08.2020 18:10
    Highlight Highlight Arbeitet Mister Köppel noch dort?
    • Gran Torino 16.08.2020 13:31
      Highlight Highlight Ich habe mich auch schon öfters gefragt, was Mister Köppel wohl so macht und wie es ihm geht. Hat er eine Frau/Freundin/Familie/Kinder? Wie spricht man in Mister Köppels Familie über die Chefin? Wenn man überhaupt spricht und nicht nur denkt. Hat Mister Köppel noch Träume? Oder nur noch dreams, und zwar böse? Und was macht Mister Köppel als first thing, wenn plötzlich the beamer breaks down? Questions, questions...
  • Fairness 15.08.2020 18:10
    Highlight Highlight Vor allem holen viele der ausländischen Chefs ihre Landsleute. Das Nachsehen haben wir Schweizer.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 15.08.2020 18:34
      Highlight Highlight Holte auch schon Blocher. Und seine Tochter führt das munter weiter, während sie die Doppelmoral ihres Vaters hochhält.
    • Heidi Weston 15.08.2020 18:45
      Highlight Highlight @Fairness
      Bei den grösseren Firmen stellt der Chef niemanden ein. Dafür hat er Mitarbeiter im Human resource management.
    • wasps 15.08.2020 19:24
      Highlight Highlight @Fairness, wie wärs mit Finger rausnehmen und selber Leistung erbringen? Meistens klappt es dann!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Linus Luchs 15.08.2020 18:01
    Highlight Highlight Wer die Welt nur in der Polarität "Schweizer/Nicht-Schweizer" wahrnehmen kann, ist in seinem Urteilsvermögen stark limitiert. Wir sollten auf Leute hören, die zu differenzierteren Gedankengängen fähig sind.
    • Froggr 15.08.2020 19:46
      Highlight Highlight Du willst mir sagen, dass die EMS Chefin, welche ein Internationales Milliardenunternehmen an seine Grenzen pusht und ein extremes Wachstum erreicht hat, nicht differenziert denken kann? Auch wenn man differenziert denken soll, heisst dass nicht, dass es keine Probleme gibt in welchen man sich eine „entweder oder“ Frage stellen muss.
    • Fisherman 16.08.2020 00:30
      Highlight Highlight Danke Linus Luchs für diesen Kommentar.
    • Stachri 16.08.2020 00:46
      Highlight Highlight Genau! Frau Martullo sticht hier aus den genannten Konzernleiter positiv heraus! Denn, für die anderen Wirtschaftsführer scheint nur Geld und Gewinn für ihren Konzern wichtig zu sein - die negativen Auswirkungen fürs Land soll ja das Fussvolk ausbaden.
      Schade sind bereits so viele Schweizer deren Arbeitgeber-Propaganda verfallen...

      Und: Wer die Schweiz nur in der Polarität "SVP/Nicht-SVP" wahrnehmen kann, ist in seinem Urteilsvermögen auch stark limitiert...
  • Walter Sahli 15.08.2020 18:00
    Highlight Highlight Immer wieder erstaunlich, mit welcher Unverfrorenheit sich Pekings Frau in Bern als Schweizer Unternehmerin, die sich um die Schweiz sorgt, präsentiert.
    • sowhat 16.08.2020 08:23
      Highlight Highlight Schön gesagt 😉
  • multiperspektivisch 15.08.2020 17:59
    Highlight Highlight Walter Frey bringt es auf den Punkt: «Für mich als Unternehmer wäre es einfacher, ohne jegliche Rücksicht im EU-Raum Personal zu rekrutieren. Aber es geht um das Wohl der Schweiz, es geht um Grundsätzliches.»
    • FrancoL 15.08.2020 18:20
      Highlight Highlight Und macht seine Gewinne mit seinen UN und Beteiligungen im europäischen Raum, merkst Du etwas oder soll ich Dir dies näher erläutern
    • El Vals del Obrero 15.08.2020 18:36
      Highlight Highlight Er kauft ja sämtliche Produkte, die er vertreibt im Ausland. Warum baut er denn keine CH-Autoindustrie auf?
    • multiperspektivisch 15.08.2020 18:43
      Highlight Highlight Ich erkläre Euch beiden Freys Kommentar sinngemäss: „Als Unternehmer macht mich die PFZ (noch) reich(er). Es gibt aber wichtigere, grössere Anliegen als Reichtum. Deshalb unterstütze ich die Initiative.“
    Weitere Antworten anzeigen
  • ikbcse 15.08.2020 17:56
    Highlight Highlight Beim ersten Blick auf das Titelfoto dachte ich, sie trage ein Edelweisshemd.

SVP wehrt sich gegen das Wort «Kündigungsinitiative» – rate mal, wer's erfunden hat

SVP-Politiker wehren sich, wenn ihre Begrenzungsinitiative als «Kündigungsinitiative» bezeichnet wird. Doch woher kommt das Wort? Eine Begriffskunde.

Er war’s, Christoph Blocher höchstselbst. Im Dezember 2014 verwendete der SVP-Doyen in der «Sonntags-Zeitung» erstmals den Begriff Kündigungsinitiative – und erweiterte so das Schweizer Politvokabular.

Kurze Zeit später, im Januar 2015, antwortete Blocher auf die Frage der «Aargauer Zeitung,» wie er bei einer weichen Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative reagieren würde: «Dann lancieren wir sofort eine Volksinitiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit.» Und noch im Dezember …

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