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Illegale Einreise von Afghanen – Polizei informiert in Buchs SG

26.01.2022, 07:3626.01.2022, 13:12
Flüchtlinge aus Afghanistan in Buchs SG.
Flüchtlinge aus Afghanistan in Buchs SG.Bild: keystone

Seit Mitte 2021 reisen zahlreiche afghanische Flüchtlinge illegal mit dem Zug aus Österreich in die Ostschweiz ein. Zur Abwicklung der administrativen Verfahren hat der Kanton St.Gallen in Buchs ein Bearbeitungszentrum eröffnet. Am Mittwoch informiert die Polizei vor Ort.

Die Flüchtlinge treffen jeweils am Morgen mit dem Railjet aus Wien am Bahnhof Buchs SG ein. In den letzten Monaten waren es zum Teil bis gegen 300 Personen pro Woche. Im November und Dezember reisten jeweils über 1000 Flüchtlinge illegal in Buchs SG ein.

Etwa 80 Prozent der Eingereisten weisen sich mit einer österreichischen Asylverfahrenskarte aus. Die meisten haben zwischen 50 und 250 Euro, ein Handy und kaum Gepäck dabei, wie der Zoll informierte. Die jungen Afghanen wollen meist nach Frankreich oder Grossbritannien weiterreisen.

Das Bearbeitungszentrum in Buchs SG ist seit Anfang Januar in Betrieb. Dort sollen die administrativen Verfahren innert 24 Stunden abgewickelt werden. Da die illegal Eingereisten nicht inhaftiert werden können, verschwinden die meisten von ihnen nach kurzer Zeit. (sda)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Alter Mann
26.01.2022 11:03registriert September 2020
Wieso können sie nicht festgehalten und zurück nach Österreich geschoben werden? Ich dachte Schengen gilt noch.
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Hugentobler
26.01.2022 10:14registriert Dezember 2016
"Da die illegal Eingereisten nicht inhaftiert werden können, verschwinden die meisten von ihnen nach kurzer Zeit."

Verschwendung von Steuergeldern.
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Alter Mann
26.01.2022 11:11registriert September 2020
Also kann man als Schlussfolgerung festhalten. Irgendwo in der Schweiz befinden sich jeden Monat ca. 1000 Afghanische Flüchtlinge, die weder auf Terrorismus oder sonstige Sachen überprüft sind, aber unterwegs sind wie man annimmt um in andere Länder zu gelangen. (Wieso wird ihnen nicht ein Ticket zu ihrem Wunschland finanziert?) Dabei haben sie nur wenig Mittel dabei, welche ihnen ein Weiterkommen gewährleisten. So eine Situation ist für das Sicherheitsgefühl der Bewohner der Schweiz ein absolutes Highlight. Ein Totalversagen der Behörden.
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