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Die Doku «Leaving Neverland» erhebt schwere Vorwürfe gegen Michael Jackson. Bild: screenshot leaving neverland / hbo

Die Jackson-Doku «Leaving Neverland» erhitzt die Gemüter – 6 Gründe, warum das so ist

Michael Jackson und der Vorwurf der Pädophilie ist nicht neu, trotzdem sorgt eine neue Doku erneut für Wirbel um genau diesen Zusammenhang. Und dies nicht zu Unrecht. Wir erklären dir wieso.



+++ Disclaimer +++

Liebe Leserin, lieber Leser

Ich schreibe dir von den Nesseln aus – von den Nesseln, in die ich mich ab jenem Zeitpunkt gesetzt habe, als ich mich dazu bereit erklärt habe, mir den Dokumentarfilm objektiv anzusehen, um zu eruieren, was daran so speziell ist.

Vergiss bitte nicht, dass es hier nicht um ein Urteil, nicht um Recht und Unrecht geht, sondern darum, wieso dieser Film bei seiner Premiere am Sundance-Filmfestival für Furore gesorgt hat (und vermutlich auch zukünftig für Furore sorgen wird).

+++ Der folgende Text enthält grosse Spoiler +++

Um was geht es?

Es handelt sich um zwei Episoden à je zwei Stunden.

«He was already larger than life. And then he likes you.»

«Er war bereits grösser als das Leben selbst. Und dann mag er dich.»: James Safechuck über Michael Jackson im Intro leaving neverland / hbo

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James Safechuck. bild: screenshot leaving neverand / hbo

«He helped me with my career, creativity, all those sorts of things. And he sexually abused me. For seven years.»

«Er hat mir mit meiner Karriere geholfen, meiner Kreativität und all dem. Und er hat mich sexuell missbraucht. Sieben Jahre lang.»: Wade Robson über seine Beziehung zu Michael Jackson im Intro Leaving neverland / hbo

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Wade Robson. bild: screenshot leaving neverand / hbo

Im Zentrum stehen die beiden mutmasslichen Opfer Wade Robson und James Safechuck, die in Interviews erzählen, wie sie Michael Jackson kennengelernt, eine enge emotionale Bindung zu ihm aufgebaut und schliesslich sexuellen Kontakt mit ihm gehabt haben. Ebenfalls zu Wort kommen die jeweiligen Mütter der Männer, Familienmitglieder und im zweiten Teil auch die Ehepartner.

Robson lernt Jacko durch ein Meet and Greet kennen, Safechuck durch einen Pepsi-Werbespot. Von da an geht es beinahe deckungsgleich weiter, auch wenn sich die Geschichten nie kreuzen: Jacko sucht den Kontakt zu den Jungs, bandelt mit ihren Familien an, verbringt Abende bei ihnen zuhause, schafft Nähe und Vertrauen, nimmt sie alle mit auf Tour, quartiert sie wochenlang kostenlos auf der «Neverland Ranch» ein.

Fax von Michael Jackson an Wade Robson:

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«Kleiner, danke, dass du mein Freund bist. Du wirst immer ‹Apfelkopf› bleiben. MJ». bild: screenshot leaving neverand / hbo

Ein weiterer:

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«Krieg ich einen Fax von meinem Kleinen heute Abend?» Bild: screenshot leaving neverand / hbo

Er wird für die Jungen zum besten Freund, zum Vaterersatz, zur grossen Liebe.

«Eheringe», die James Safechuck während geheimen Schein-Zeremonien von Jackson erhalten hat:

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bild: screenshot leaving neverand / hbo

Augenscheinlich ruhig und sachlich schildern sie in einer verstörenden Detailtreue, wie die sexuellen Kontakte vonstattengingen, erzählen weitere Anekdoten, immer wieder durchsetzt von intimen Archivaufnahmen aus Privatbesitz.

Das ist eine verheissungsvolle Grundvoraussetzung für einen Dokumentarfilm über Michael Jackson.

Was ist das Spezielle daran?

Der Film kreiert ein eigenes Momentum. Ein sehr starkes Momentum sogar. Denn beide Männer werden in ihren Schilderungen nie abwertend, nie diffamierend und nie wütend. Sie zeichnen in aller Ruhe jedes Detail des emotionalen Bindungsprozesses nach, den sie erschreckend gut nachvollziehbar darlegen, anstatt diesen zu leugnen. Die damals gefühlte Dankbarkeit scheint die heutige Argwohn zu überwiegen.

Michael Jackson und Wade Robson:

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bild: screenshot leaving neverand / hbo

Und die sexuelle Beziehung zu ihm nahmen somit beide als Bekundung ihrer Liebe für Michael Jackson wahr – natürlich auch, weil Jackson ihnen dies so verkaufte. Sie zeigen nicht mit dem Finger auf ein gestörtes Monster, sie erzählen eine unmoralische, ja, kranke, auf Gegenseitigkeit beruhende Liebesgeschichte. Das birgt Faszination und schürt Unbehagen. Eine unbequeme Gefühlsmengung.

Michael Jackson und James Safechuck:

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bild: screenshot leaving neverand / hbo

Die Sachlichkeit der Erzählweise – der Verzicht auf emotionsüberquellende Musik, die Absenz von unkontrollierten Tränenergüssen, das nüchterne Eingestehen eigenen Fehlverhaltens – tut ihr Übriges. Es reden Opfer, die die Opferrolle entschieden negieren.

«It's hard not to blame myself.»

«Es ist schwierig, mich nicht selbst zu beschuldigen.»: James Safechuck im Rückblick darauf, wie sehr er Jacksons Nähe wollte leaving neverand / hbo

So erzählt James Safechuck besipielsweise, dass Michael und er einst vor dem Fernseher eingeschlafen sind und als er aufwachte, war Michael weg. Safechuck war schwer enttäuscht und bat Jackson daraufhin, nicht mehr weg zu gehen, sondern die Nacht bei ihm zu verbringen.

«I don't have any unpleasant memories. (...) It felt like you were bonding, in a way.»

«Ich habe keine unangenehmen Erinnerungen. (...) Es fühlte sich so an, als würde man eine Bindung eingehen, irgendwie»: James Safechuck über sein erstes sexuelles Erlebnis mit Michael Jackson.

Diese verquere Mischung von Stilelementen und Gesagtem führt zu einer unheimlichen Erfahrung. Denn als die Männer ihre damalige, tiefe Enttäuschung darüber schildern, wie sie jeweils nach ein paar Jahren von einem jüngeren «neuen besten Freund von Jacko» abgelöst werden, nicht mehr bei ihm im Bett schlafen dürfen, er ihnen die Liebe, die Aufmerksamkeit entzieht, sie auf Distanz hält, droht man Mitleid für die Jungen zu verspüren.

Diese komplexe, entwaffnende Art des dokumentarischen Erzählens fordert in ihrer Gesamtheit spürbar ihren emotionalen Tribut beim Zuschauer.

Wie verhalten sich die Familien der Opfer?

Beide Mütter beteuern immer wieder, dass sie anfangs starke Ressentiments hatten, wenn es darum ging, ihre damals sieben- und neunjährigen Söhne im selben Zimmer wie Jackson übernachten zu lassen. Doch beide liessen sich, mitunter auf inständiges Bitten und Drängen ihrer Söhne hin, erweichen, dies zu erlauben.

Sie waren auch treibende Kraft, wenn es anfangs darum ging, den «King of Pop» kennen zu lernen.

«The stage mum kicked in.»

«Die Rampenlicht-Mutter in mir kam hervor.»: Mutter von Wade Robson, als sie die Möglichkeit witterte, ihren Sohn zu Jackson auf die Bühne zu kriegen Leaving Neverland / hbo

Geblendet von «Jackos Starpower» sahen sie auch darüber hinweg, dass die Eltern-Suiten bei jedem Aufenthalt immer weiter weg von Jacksons Suite gebucht oder dass die Kinder im Haupthaus in Neverland einquartiert wurden, während sie im Gasthaus untergebracht wurden.

Immer wieder suggerieren sie, von Jacko manipuliert worden zu sein. Dies in einer unterschwellig vorwurfsvollen Tonalität, ohne jedoch konkrete Schuldzuweisungen zu äussern. Der Kern das Problems, das sehen beide trotz allem ein, waren sie.

Fax von Michael Jackson an Joy, die Mutter von Wade Robson:

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«Joy, ich habe deinen Fax gekriegt, ich werde jetzt schlafen gehen. Ich wollte dir nur sagen, dass du nicht zögern sollst, mich zu kontaktieren, wenn du finanzielle Unterstützung brauchst. Ich bin dein Freund. In aller Liebe, DooDooHead.» bild: screenshot leaving neverand / hbo

Vom Missbrauch erfuhren sie beide erst Jahre später, nachdem sie Jackson bereits öffentlich verteidigt hatten, als er von anderen Jungen angeklagt worden war. Und während die Mutter von Safechuck den Tod Jacksons bejubelte, versuchte die Mutter von Robson (die ihren Mann verliess und mit den Kindern von Australien nach Amerika zu Michael Jackson auswandern wollte) sein abscheuliches Verhalten reflektiert damit zu erklären, dass er ein kranker Mensch war.

Wird Michael Jackson seiner Schuld überführt?

Nein. Und da liegt die Krux, der sich der Zuschauer dringlichst bewusst sein muss. So überzeugend eine Dokumentation ist, einige Grundprinzipien dürfen nie vergessen werden.

Eine Dokumentation ist immer eine sehr selektiv konstruierte Repräsentation der Realität. Die Entscheidung, was gezeigt wird, ist die eine. Die Entscheidung, was nicht gezeigt wird, ist die weitaus grössere. Rational betrachtet handelt es sich in diesem Falle um Anschuldigungen gegen eine verstorbene Person, die sich weder wehren noch Anschuldigungen widerlegen kann.

Es soll einer Dokumentation durchaus erlaubt sein, nur die Opferseite zu thematisieren. Nur muss sich der Zuschauer dessen bewusst sein. Ein Dokumentarfilm soll stets ein Plädoyer und kein Urteil sein. In anderen Worten: So erdrückend die Faktenlage auch scheint, es bleibt eine ausgewählte Darstellung, bestehend aus Zeugenaussagen. Bear that in mind.

Wieso treten die Opfer erst jetzt hervor?

Beide Opfer schildern, wie Jacko sie behutsam indoktriniert hat.

«It's a very accepted way of expressing love.»

«Es ist eine sehr akzeptierte Art, Liebe zu zeigen.»: Rezitation von Michael Jackson durch James Safechuck, in Bezug auf ihre sexuelle Beziehung leaving neverand / hbo

«If anybody found out, my life would be over.»

«Wenn das jemand herausfinden würde, wäre mein Leben vorbei.»: Rezitation von Michael Jackson durch James Safechuck leaving neverand / hbo

«You and I were brought together by God.»

«Du und ich wurden von Gott zusammengeführt.»: Rezitation von Michael Jackson durch Wade Robson leaving neverand / hbo

«If anyone found out, we'd go to jail for the rest of our life.»

«Wenn das jemand herausfinden würde, würden wir für den Rest unseres Lebens ins Gefängnis müssen.»: Rezitation von Michael Jackson durch Wade Robson leaving neverand / hbo

Diese Indoktrination schmiedete, gemeinsam mit der tiefen Liebe der Jungen für Michael Jackson, einen dicken Gürtel des Schweigens um die dunklen Geheimnisse. Dies reichte gar so weit, dass beide sich dazu bereit erklärten, Jackson öffentlich zu verteidigen, als 1993 erste Anklagen wegen Kindsmissbrauch öffentlich wurden. Dieser Prozess wurde aussergerichtlich geklärt.

Die Familie Robson bei einem TV-Interview, in dem sie Jackson vehement verteidigen:

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bild: screenshot leaving neverand / hbo

Wade Robson sagte bei der zweiten Anklage gar vor Gericht als Hauptzeuge der Verteidigung für Jackson aus. Eine Lüge, wie er heute beteuert.

Beide schildern in den Interviews die tiefen, psychischen Narben, die Jacko hinterlassen hat. Von Alkoholsucht über Alkoholmissbrauch und das drohende Scheitern ihrer Ehen bis hin zu suizidalen Gedanken. Erstmals wirken sie im Interview emotional so richtig mitgerissen.

Als Robson dann 2013 in einer US-Talkshow gestand, vor Gericht für Jackson gelogen zu haben, merkt Safechuck, dass er nicht alleine ist. Er fasst erst dann den Mut, mit seiner Familie darüber zu sprechen.

Wade Robson sagt 2013 live gegen Jackson aus:

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bild: screenshot leaving neverand / hbo

Nach vierstündiger Dauerbestrahlung ist es für den Zuschauer einigermassen nachvollziehbar, wieso sie ihr Schweigen so lange nicht gebrochen haben.

Wieso Wade Robson 2013 dann den verstorbenen Michael Jackson auf Schmerzensgeld verklagt, wenn sie beide stets beteuern, dass es ihnen nur um die Wahrheit geht, bleibt unklar und wird nur kurz angeschnitten. Ein schaler Abschluss.

Ist der Film wirklich so krass?

Wenn die Rede davon ist, dass bei der Premiere am Sundance-Filmfestival Psychologen im Foyer bereitgestellt werden mussten, um die verstörten Zuschauer zu betreuen, dann ist das schwer nachvollziehbar.

Es ist eine aussergewöhnliche, sehenswerte, anspruchsvolle Dokumentation, ohne Frage. Und ja, nach vier Stunden intensiver Darlegung zweier Seelenleben ist man am Ende. Ebenso klar, dass es entsetzlich ist, wenn Männer in beinahe medizinischer Akribie ihren Missbrauch im Kindesalter und dessen Konsequenzen beschreiben.

Hier eine Auswahl an Zitaten:

James Safechuck:

«Michael would like it, if you would bend over and, like, spread open your cheeks. That's what he liked. And then he would masturbate.»

«Michael mochte es, wenn man sich vor ihm bückte und die Pobacken auseinanderspreizte. Das mochte er. Und dann masturbierte er.» leaving neverand / hbo

James Safechuck:

«I remember one time, I was sleeping and I woke up and Michael said that he had performed oral sex on me while I was sleeping. And I was like: ‹Oh. Okay.›»

«Ich erinnere mich an das eine Mal, als ich geschlafen habe, aufgewacht bin und Michael mir gesagt hat, dass er mich oral befriedigt habe, während ich geschlafen hatte. Und ich sagte: ‹Oh. Okay.›» leaving neverand / hbo

James Safechuck:

«There was, like, kissing and I think just kind of rubbing on each other. And then oral sex. And then he would want me to suck on his nipples and then he would finish on himself.»

«Wir küssten uns und rieben uns aneinander. Dann kam Oralsex. Und dann wollte er, dass ich an seinem Nippel lutsche, und dann hat er ejakuliert.» leaving neverand / hbo

Wade Robson:

«And then Michael pulling my pants and my underpants down, pulling them off. And ... uh ... going down and starting to perform oral sex on me. And I remember him putting my hands on his head when he was down there. I don't forget the feeling of his hair. It was rough, it was almost like a Brillo Pad, this roughness.»

«Und dann Michael, wie er meine Hosen und meine Unterwäsche runterzog. Und dann runterging und anfing, mich oral zu befriedigen. Und ich erinnere mich daran, wie er meine Hände auf seinen Kopf führte, als er da unten war. Ich werde das Gefühl der Haare unter meiner Hand nie vergessen. Es war rau, fast wie Stahlwolle, diese Rauheit.» leaving neverand / hbo

Wade Robson:

«Quickly it turned into having me performing oral sex on him, too. I mean, to be honest and to be graphic about it, like, you know, a full, adult-grown-man-sized penis in my mouth. In a little, seven-year-old's mouth. He didn't ejaculate when he had me performing oral sex on him, but he used to ... he would masturbate in front of me.»

«Schnell kam es dazu, dass ich auch ihn oral befriedigen sollte. Ich meine, um es ehrlich und bildlich auszudrücken, ein Erwachsenen-Penis in meinem Mund. In einem kleinen Mund eines Siebenjährigen. Er ejakulierte nicht, wenn ich ihn oral befriedigte, aber er hat vor mir masturbiert.» leaving neverand / hbo

Wade Robson

«I don't remember how exactly it evolved to this, how it moved to this next stage, but what ended up happening is Michael try to penetrate me in my anus with his penis. Trying for a while and, I guess, was able to a bit, but it was really painful. And too painful for me. So, he stopped. You know, I don't remember us talking about it or anything like that, or acting like anything particularly different had happened. I think after it wasn't working, after it was too painful for me, we kind of went back to our regular sexual routine.»

«Ich erinnere mich nicht mehr daran, wie es zur nächsten Stufe kam, aber was passierte, war, dass Michael versuchte, mich anal mit seinem Penis zu penetrieren. Er versuchte es eine Zeit lang und schaffte es ein wenig, aber es war sehr schmerzhaft. Zu schmerzhaft für mich. Also hörte er auf. Ich erinnere mich nicht daran, dass wir darüber gesprochen hätten oder uns so verhalten hätten, als wäre etwas Besonderes passiert. Ich glaube, als es nicht funktioniert hatte, weil es zu schmerzhaft für mich war, gingen wir einfach wieder zurück zu unserer normalen sexuellen Routine.» leaving neverand / hbo

Es wirft auch die womöglich unangenehme Frage auf, wieso es für die Weltöffentlichkeit stets normal war, Jackson Hand in Hand mit einem fremden Kind zu sehen.

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Michael Jackson mit Jordy Chandler, der James Safechuck als «bester Freund» abgelöst hat. bild: screenshot leaving neverand / hbo

Dennoch erlaubt die Machart des Films dem Zuschauer genügend Platz, sich ein eigenes Bild der Umstände zu machen. Es ist kein gezieltes, filmisches Manipulieren, das zu erwarten gewesen wäre, kein Monster-Porträt, keine Litanei der Unschuld. Es ist verstörendes Rohmaterial. Doch der Zuschauer selbst kann entscheiden, was er damit anfangen will.

Ganz, ganz wichtig:

Egal, wie ihr zu Michael Jackson und den Missbrauchsvorwürfen steht: Es wird verlangt, dass die Diskussionen in der Kommentarspalte sachlich und respektvoll vonstattengehen.

Der Jackson Clan ist wütend über die «Leaving Neverland»-Doku

abspielen

Video: srf

Michael Jacksons Neverland Ranch

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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • davej 08.03.2019 12:43
    Highlight Highlight Die zwei haben damals vor Gericht gelogen? Wer einmal für Geld lügt macht es auch ein zweites mal. Dazu eine Scheidung und Alkoholiker und Geldprobleme.. Aber das beste : " Wir machen das nur für die Wahrheit" und nebenbei noch eine Millionen klage. Wisst ihr, es kann beides möglich sein. MJ könnte das alles getan haben. Aber die zwei könnten auch alles erfunden haben fürs Geld. In dieser kranken Welt ist beides möglich. Wir werden es nie erfahren. MJ kann nicht mehr angeklagt werden. Alles was heute noch über MJ gedreht wird, wird für Geld gemacht. Langsam sollte diese Thema beendet sein.
  • smota 08.03.2019 11:21
    Highlight Highlight Schwierig, stellt euch vor euer Sohn ist risieger Fan von Christiano Ronaldo und der lädt ihn ein zu einem Wochenende bei sich zu hause. Würdet ihr als Eltern das verbieten? Geht man jetzt davon aus, dass jeder grundsätzliche pedophilische Neigungen hat? Ich finde es beängstigend, dass heute Väter, die alleine mit ihren Kindern unterwegs sind teilweise schon verdächtigt werden. Jeder Fussballer läuft mit einem fremden Kind an der Hand ins Stadion. Warum sollte das jetzt verwerflich sein? Die Grenze ist unglaublich schmal...
    • Caerulea 08.03.2019 12:33
      Highlight Highlight Übernachtung? Nein.
      So meine meinung als mutter
  • Ninjabonsai 08.03.2019 10:14
    Highlight Highlight Gibt es die Doku auch hier Irgendwo zu sehen? Weis das jemand?
  • Ha End 08.03.2019 09:59
    Highlight Highlight Ich bin und war nie ein Jacko Fan.
    Wie ich das sehe ?
    Er ist schwarz ,er ist erfolgreich und er hat viele ( weisse ?) Neider.
    Es ist mit dem Geld wie mit dem Speck .
    Wo zuviel davon rumliegt sind die Ratten nicht weit.
    Chears
  • Bort? 08.03.2019 09:19
    Highlight Highlight Ich war aus unerfindlichen Gruenden nie ein grosser Jacko-Fan,irgendwie war mir diese Person damals schon suspekt (obwohl ich selbst noch Kind/Teeny war).

    Die Muetter der Jungen haben sich wohl auch blenden resp. kaufen lassen.ALLES fuer ein bisschen Ruhm...
    Bin selbst Vater und wuerde meinen Sohn NIE bei einem erwachsenen,"fremden" Mann (egal wie reich/bekannt) im Bett schlafen lassen. Aber heute ist man wohl eher sensibilisiert.

    Statt zu helfen, hat wohl sein Umfeld die Geschichten vertuscht...denn Geld regiert ja bekanntlich die/deren
    Welt.
    • rock-n-roll 08.03.2019 10:34
      Highlight Highlight Also mir hat die Musik von MJ auch nie gefallen (ausser vielleicht die aus seiner Kindheit). Dass er aber Pädofil sein könnte, hätte ich mir nicht träumen lassen. Ich sehe da auch keinen Zusammenhang! Sonst müssten die Status Quo, AC DC, Beatles und ein paar andere die ich auch überhaupt nicht mal, alle suspekt sein!
    • Bort? 08.03.2019 11:12
      Highlight Highlight Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch gar nicht was Paedophilie ist...und ging somit auch nicht davon aus.
      Irgendwas kam mir einfach immer "komisch" vor an diesem Menschen (und konnte auch nicht verstehen, dass viele dies nicht sahen / sehen wollten)...mittlerweile weiss ich WAS ich komisch fand.

      Und ich schrieb nicht, dass ich seine Musik nicht mochte und ihn deswegen "komisch" fand.

      Seine Art, seine Interviews etc. Wie gesagt ich war selbst noch (beinahe) Kind, aber intuitiv konnte ich nicht viel anfangen mit der "Person" (unabhaengig von der Musik).
  • Bluegalaxy 08.03.2019 09:07
    Highlight Highlight Super Artikel, danke dafür!

    Was mich an der ganzen Sache stört ist, dass die Doku Leaving Neverland riesen wällen schlägt und die über Surviving R. Kelly gefühlt unter den Teppich gekehrt wird.
    Versteht mich nicht falsch ich will nicht behaupten das die Doku über MJ nicht stimmt oder unglaubwürdig ist. Aber ich denke es wäre viel wichtiger über R. Kelly zu sprechen und das in den Fokus zunehmen.
  • Raffaele Merminod 08.03.2019 06:08
    Highlight Highlight Jackson schlief mit den Kindern im gleichen Bett. Die ganze Welt wusste dass schon damals.
    Einfach inakzeptabel. Zu glauben dass dabei nie ein übergriff stattfand, ist schlicht naiv.
  • Tina Lang 08.03.2019 00:47
    Highlight Highlight Die Darstellung ist leider in der "Doku" nur deitens "Anklagender". MJ wurde über 10 Jahre vom FBI überwacht, 2 Hausdurchsuchungen, hunderte Zeugenbefragungen und am Ende vor Gericht freigesprochen. (Es wurden keine Beweise gefunden) Nun reicht die Aussage von äusserst fragwürdigen Personen um ihn zu "Verurteilen"? -Wer Wade Robsons Werdegang kennt weiss, er ist unglaubwürdig.
  • Schwefel 08.03.2019 00:03
    Highlight Highlight Ich muss den Doku nicht sehen , mein normaler Versand sagt mir schon seit den ersten Beschuldigungen das er ein Pädophiler war. Aber Eltern die ihre Kinder einer Berühmtheit einfach so überlassen, sind nicht ganz dicht.
    Was mich am Ausdruck King og Pop nervt , ist das er sich den Titel quasi selber verliehen hat. Als Kind konnte er noch Singen , als erwachsener hat man seine pipsstimme ohne Verstärker nicht gehört. 30 Jahre die gleichen 5 Tanzmoves ,naja.
    • Mia_san_mia 08.03.2019 07:05
      Highlight Highlight Er ist der King!
    • Bro J from da Nazareth 08.03.2019 08:21
      Highlight Highlight "Ich mag keinen Sand"
      - Anakin Skywalker
    • felixJongleur 08.03.2019 09:48
      Highlight Highlight Wie ein ebenfalls verstorbener Künstler mal gesagt haben soll: "Um King of Pop zu werden, muss man zuerst einmal Prince sein" ;)
  • Shelly 07.03.2019 23:17
    Highlight Highlight Er hatte doch selber drei Kinder.. Sie waren damals auch richtig schockiert als sie die Dinge in den Medien hörten, weil er sie davor schützen wollte und als er damals verstarb wurden die praktisch bombardiert mit Fragen. Also ich kann mich ja irren, aber komisch finde ich es schon... Sie wussten damals nichts von alle dem..
  • Spirulina 07.03.2019 23:15
    Highlight Highlight Als riesiger Jackson-Fan muss ich mir eingestehen, dass dieser Mensch zwar ein Musikgenie, aber auch ein Pädophiler war (der womöglich seine eigenen Wunden aus der Kindheit auf die Jungs übertragen hat). Eigentlich macht auch alles Sinn. Wer da noch was hinterfragen muss, ist wahrscheinlich immernoch von seiner faszinierenden, seltsamen Art geblendet. Es tut mir sehr Leid für die Jungs, zu denen diese Vergangenheit nun gehört und ein grosser Teil ihrer Kindheit darstellt. Das hätte niemals passieren dürfen und ich bin mir sicher, dass da noch einige Statements mehr zum Vorschein kommen.
  • Adumdum 07.03.2019 22:33
    Highlight Highlight Super Zusammenfassung, danke! Ich denke, das krasseste ist einfach wie niemand drumherum sich je etwas gedacht hat. Und das ist immer das größte Problem bei derart familiären oder im vertrauten Umfeld stattfindenden Missbrauch... sonst würde es meist nie so weit kommen 😐
  • Todesstern 07.03.2019 22:24
    Highlight Highlight He helped me with my career, creativity, all those sorts of things... Okay und die Elter des Jungen fanden das wohl in Ordnung, das sie den Jungen da liesen 🤔
  • Robi14 07.03.2019 22:11
    Highlight Highlight Respekt für diesen Artikel, sehr gelungen!
  • fax 07.03.2019 21:05
    Highlight Highlight Erhitzte Gemüter überall.
  • Who needs love like that 07.03.2019 20:28
    Highlight Highlight Es ist erwiesen, das Menschen die Erinnerungen in der Vergangenheit niemals absulut "real" wiedergegeben werden können. Die Doku ist keine Dokumentation sondern reine Sensationsgeschichte nach bewährten Muster der Diffamierung irgendwelcher oder eben Toter. Äusserst kritisch zu betrachtende Geschichte.
    • Adumdum 07.03.2019 22:36
      Highlight Highlight Dann lasst uns mal schnell Zeugenaussagen vor Gericht schnell abschaffen, gell?
    • Spirulina 07.03.2019 23:07
      Highlight Highlight Klug geschriebener Kommentar. Wer aber auch nur einen Hauch Menschenkenntnis hat und 1+1 zusammenzählen kann, beurteilt die Akte Jackson anders als du.
    • Who needs love like that 08.03.2019 09:25
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • StillLoveLemmy 07.03.2019 20:01
    Highlight Highlight Die Doku „Leaving Neverland“ wird am Sa., 6. April um 20.15 Uhr auf Pro7 gezeigt.
  • ~°kvinne°~ 07.03.2019 19:53
    Highlight Highlight Sehr sachlicher, gut geschriebener, ansprechender Artikel. Obwohl ich eigentlich auf den Artikel geklickt habe und ehrlich einfach querlesen wollte, habe ich dann doch alles genau und Wort für Wort gelesen. Danke dafür!
  • Jesses! 07.03.2019 19:50
    Highlight Highlight Weshalb diese übertriebene Sensibilität gegenüber einem Pädophilen? Weil er the king od pop war?! Dieser Mann war krank. Das war offwnsichtlich. Zudem - oder gerade deshalb - hatte er seine sexuelle Neigung nicht unter Kontrolle. Es wäre sinnvoll, diesen Mann endlich zu ent-krönen, ihn als Menschen zu betrachten und endlich Klartext zu reden: Michael Jackson, the king of Pop, war pädophil. Ganz einfach.
    • Unicron 07.03.2019 22:30
      Highlight Highlight Weil er nun mal jedes mal wenn er vor Gericht gestellt wurde frei gesprochen wurde und solange es keinen Schuldspruch gibt, die Unschuldsvermutung gilt.
      Das, worüber hier geredet wird ist "nur" eine Dokumentation, keine Gerichtsverhandlung.
    • who cares? 08.03.2019 07:04
      Highlight Highlight Ach ja, mal wieder die unfehlbaren Gerichte. Und wenn nicht veturteilt, ist's nicht passiert...
    • Friedhofsgärtner 08.03.2019 07:54
      Highlight Highlight @unicorn
      Das Recht ist nicht Gerechtigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • wipix 07.03.2019 19:50
    Highlight Highlight Schrecklich banal, leider die häufigste Art von sexueller Übergrifflichkeit bei Kindern. Nämlich über Beziehung und Abhängigkeiten, nur selten mit Drohungen einhergehend oder gar gewalttätig.
    Dabei spielt es eher nur nebenbei eine Rolle, nämlich die des Pop Stars. Verwandte allen Grades, sowie Lehrer, Erzieher, Trainer, einfach alle, die mit Kindern vertieft zu tun haben gehören zum zentralen Kreis, aus dem Pädosexuelle kommen. Schwer zu ertragen und auch komplex dies rechtzeitig zu erkennen ohne Unschuldige zu brüskieren. Und für für die Opfer auch extrem schwer zu verarbeiten.
  • derEchteElch 07.03.2019 19:37
    Highlight Highlight Wir jetzt auch sein Stern vom Walk of Fame entfernt?
  • malu 64 07.03.2019 19:29
    Highlight Highlight Mir war Michael Jackson schon immer suspekt.
    Ein Mensch, der mit seiner Hautfarbe nicht klarkommt, der sich mit kleinen Jungs umgibt.
    Sehr speziell!
    Aber tanzen und singen konnte er Top!
    • E7#9 08.03.2019 07:52
      Highlight Highlight Malu, nach seinem Pyro-Unfall beim Dreh einer Pepsi-Werbung musste er regelmässig starke Medikamente nehmen von denen er süchtig wurde und die ein Aufbleichen seiner Haut verursachten.
    • E7#9 08.03.2019 23:07
      Highlight Highlight Es ist eine Hautkrankheit namens Vitiligo. Er bekam die nach seinem Unfall, was erst von seinem Hautarzt Arnild Klein und später auch durch die Autopsie nach seinem Tod bestätigt wurde. 1993 nahm er dazu in einem Fernsehinterview Stellung: „Ich bin stolz, ein schwarzer Amerikaner zu sein. ...“

      Aber wenn ihr lieber das Märchen von „er liess seine Haut bleichen“ glauben wollt. Bitte... mit egal.
  • Chääschueche 07.03.2019 19:13
    Highlight Highlight 2 Gute Schauspieler muss ich sagen.
  • HeforShe 07.03.2019 19:01
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, egal ob die Berichte wahr sind - und ich glaube ihnen, wie ich auch den Frauen glaube, die gegen R. Kelly, Bill Cosby und dem Rest dieser Monster hervorgekommen sind - MJ schlief mit Kindern in einem Bett in einem Schlafzimmer, wo sexuelles Material (Statuten mit entblössten Genitalien, Koffer mit Spielzeug) vorhanden war.

    Das reicht schon absolut um ihn zu verurteilen, denn alleine diese Beweise zeigen abnormales und krankes Verhalten gegenüber Minderjährigen auf.
    • Saraina 07.03.2019 19:46
      Highlight Highlight Statuen mit entblössten Genitalien stehen in jeder grösseren italienischen Stadt auf öffentlichen Plätzen. Das ist ja jetzt nicht wirklich problematisch, und kein Beweis für garnichts.

      Abgesehen davon habe ich die Doku gesehen, und finde die Aussagen der beiden Männer sehr glaubwürdig. Grooming, wie es im Buch steht.
    • HeforShe 07.03.2019 23:06
      Highlight Highlight Fein, dann halt: Statuten und Bildern sexuell grafischer Natur und Pornografie. Dies wurde festgehalten, dies befand sich im selben Raum, wie er mit den Jungs geschlafen hat - was ebenfalls bewiesen ist. Dieses Material ist ohne Probleme im Internet zu finden und schon völlig ausreichend.

      Und doch, es gibt einen Unterschied, ob nun Statuten mit Penis in der Öffentlichkeit stehen, oder in einem konkreten Raum, wo ein erwachsener Mann mit wechselnden Kindern schläft.
    • SusiBlue 08.03.2019 08:38
      Highlight Highlight StatuTen = Vereinsreglement
      Statu-en = das was du meinst
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk nach 07.03.2019 19:00
    Highlight Highlight Die Auszüge sind.... Ufff....

    Ich guck den Film nicht!
  • Doughnutella Servace 07.03.2019 18:51
    Highlight Highlight Ich hab die Doku nicht gesehen, lediglich den Artikel gelesen. Ganz sachlich aus meiner Sicht: Michael war offenbar ein übler Kinderschänder. Ein Wolf im Schafspelz.

  • Jungleböy 07.03.2019 18:35
    Highlight Highlight Naja sachlich ist was anderes. Es gibt viele indizen, dass die beiden lügen. Das wird hier in keinster weise erwähnt. Sachlich wäre es alle seiten zu durchleuchten ein simples review des dokumtarfilms als sachlich zu beichnen ist nicht gerade das passend.
    • paulpower 08.03.2019 05:00
      Highlight Highlight Welche Indizien gibt es denn?
      Und für mich die grösste Frage: Wieso sollten sie lügen? Publicity, Aufmerksamkeit und Geld auf Kosten eines so schwierigen Themas? Glaube ich nicht, dass sie das nötig hätten. Dä fällt es mir wesentlich einfacher den beiden zu glauben.
      Aber falls es diese Indizien wirklich gibt, wäre es sicher lesenswert, wenn diese in einem weiteren Artikel beleuchtet würden.
    • Jungleböy 08.03.2019 08:02
      Highlight Highlight Geld 1.5 milliarden wollen die 2.
      Zeugenaussagen das zumindest einer der beiden als notorischer lügner bekannt ist
      Er war sogar mit der nichte von michael jackson zusammen, 7 jahre lang vorgestellt von mj. Über 10 jahre hat das fbi michael jackson durchleuchtet und absolut nichts gefunden.
      Und vieles vieles mehr.
      Jeder der etwas rechechiert wird selbst merken, dass da eine schmieren kampagne läuft aber natürlich ist es bequemer eine vorgekaute meinung zu schlucken.
  • #Technium# 07.03.2019 18:23
    Highlight Highlight Ich weiss bis heute nicht, was ich von diesen schweren Vorwürfen gegen Jacko halten soll.
    • Friedhofsgärtner 08.03.2019 07:57
      Highlight Highlight Glauben sollst du sie. Er hat regelmässig mit fremden Jungs im gleichen Bett gepennt? Wenn da die Alarmglocken nicht leuten tuts mir echt leid.
  • Nausicaä 07.03.2019 18:22
    Highlight Highlight Danke für den detaillierten, guten Bericht.

    Zwei Anmerkungen. Es eine unmoralische Liebesgeschichte zu nennen ist gewagt. Dies impliziert dass auch das Kind unmoralisch handelt. Kinder sollten nicht moralisch beurteilt werden, Erwachsene jedoch sehr wohl.

    Du schreibst die Mütter hätten 'starke Ressentiments' gegenüber dem Schlafen der Kinder in Jacksons Bett gehabt. Ich denke du verwendest das Wort falsch. Meinst du Vorbehalte? Oder was wären diese Ressentiments, falls es welche waren?
    • jodokmeier 07.03.2019 18:51
      Highlight Highlight Hey Nausicaä! Herzlichen Dank für die genaue Lektüre des Texts, das schätze ich sehr. Ich kann Deine Anmerkungen gut nachvollziehen. Und womöglich liegst du nicht falsch mit deinem Kommentar. Ich wage mich an eine Erklärung:

      1) Die „Liebesgeschichte“ in ihrer Gesamtheit ist unmoralisch, bezogen auf den Kontext und die Fakten. Damit soll nicht unmoralisches Handeln seitens des Kindes suggeriert werden, sondern die Art und Weise, wie diese zustande kommen konnte (wie gesagt, vielleicht liegst du richtig, so war es jedenfalls meinerseits gemeint) 1/2 ...
    • jodokmeier 07.03.2019 18:56
      Highlight Highlight ... 2/2 Und bezüglich der Ressentiments muss erläutert werden, dass beide Mütter gekränkt schienen, da ihre Kinder sich von ihren abwenden wollten und lieber Zeit mit MJ verbringen wollten. Vorbehalte waren bestimmt darin verpackt, aber dies in Kombination mit einer unterschwelligen Enttäuschung darüber, als Zentrum der Bewunderung abgelöst geworden zu sein. Als Wade Robson ein Aufenthalt auf der Neverland Ranch einem Familienausflug vorzog, kommen diese subtilen Ressentiments (in Verbindung mit der Tatsache, dass Wade bei ihm schläft) beispielsweise relativ deutlich hervor.
    • Nausicaä 07.03.2019 19:10
      Highlight Highlight Lieber Jodok, ich lese immer genau, wenn die Lektüre interessant ist :)

      1) Wie du bereits zu Anfang schreibst, du sitzt in den Nesseln. Ich habe vermutet, dass du es so meinst wie du nun schreibst, aber hier bleibe ich bei meiner Kritik. Es ist gewagt, weil eine Liebesgeschichte alle beteiligten Parteien explizit mitmeint und wenn du die Liebesgeschichte unmoralisch nennst, ist eine naheliegende Deutung, dass du beide Parteien oder deren Verhalten als unmoralisch ansiehst.

      2) Dann hast du das Wort natürlich richtig verwendet und ich bin zusätzlich um einige Details reicher :).

    Weitere Antworten anzeigen
  • {Besserwisser} 07.03.2019 18:14
    Highlight Highlight Alles in allem eine sehr traurige Lebensgeschichte für Michael Jackson wie auch "seine Jungs".
    Am Anfang steht wohl MJ's Vater, welcher ihm die Kindheit nahm.
    Ich frage mich, ob die Mütter ihre Kids auch bei einem mittellosen, nicht Weltberühmten Mann aus der Nachbarschaft im selben Bett übernachten und Hand in Hand öffentlich hätten auftreten lassen...
    Eine traurige Geschichte welche wohl auch durch Weltruhm und Geld beflügelt wurde.
    • JasCar 08.03.2019 11:41
      Highlight Highlight Ich glaube, dein Kommentar trifft es in wenigen Worten auf den Punkt. Danke.

      Der Geist eines kleinen Jungen im Körper eines hormonell erwachsenen Mannes. Und als King of Pop unantastbar, unfehlbar.
      Explosive Mischung.
  • stradaalta 07.03.2019 18:04
    Highlight Highlight Danke Jodok für den super Artikel! Ich habe am Montag die Doku in einem Rutsch durchgeschaut, was ich eigentlich gar nicht wollte. Man wird richtiggehend reingezogen, ich konnte nicht stoppen. Es ist ein ausgezeichneter Film, der eine Facette eines ganzen Komplexes zeigt. Das ist sein Recht. Auf mich wirkten Robson und Safechuck sehr überzeugend. Ich habe Jacksons Songs zwar nicht aus meiner Tracklist gelöscht (Bad ist eines der meistgehörten Alben aus der Jugend), aber meinen Kids kann ich seine Videos irgendwie nicht mehr zeigen. Vor allem Black or White... Das wirkt nun sehr abstossend.
  • River 07.03.2019 17:46
    Highlight Highlight Jacksons Handschrift sieht aus, als wäre jedes Wort von einer anderen Person geschrieben.
    • bansaighdear 07.03.2019 20:16
      Highlight Highlight Ich frage mich, ob das etwas über ihn aussagt.
    • Petitsuisse 08.03.2019 06:10
      Highlight Highlight Hm diese Faxe, die machen mir Sorgen. Ich habe die Doku nicht gesehen, darum frage ich mich, ob es belegt ist, dass die von MJ stammen. Menschen neigen dazu solche Thesen zu glauben, wenn sie mit Bildmaterial unterstützt werden, selbst wenn nirgends Belege existieren die das Bild in einen Zusammenhang bringen.
    • Calvin Whatison 08.03.2019 10:04
      Highlight Highlight Dieses Durcheinader von losen und verbundenen Gross- und Kleinbuchstaben deuten auf eine gespaltene, zerrissene Persönlichkeit.
      Es sei dahingestellt, ob MJ dies war. Wäre interessant, wenn sich ein „Experte“ äussern würde.
  • Saltimbanca 07.03.2019 17:42
    Highlight Highlight Gut geschriebener, sachlicher und wohlüberlegter Artikel zu einem schwierigen Thema - danke dafür.
  • Zing1973 07.03.2019 17:42
    Highlight Highlight Ich habe mir die Doku auf Channel 4 angeschaut und weiss nicht, was ich denken und fühlen soll. Eines war für mich jedoch sofort klar herausgestochen: Die Mütter von James und Wade. Indem sie es deren Söhnen erlaubt haben, mit Michael im selben Bett zu schlafen, haben sie auch eine Teilschuld daran, was damals zwischen den Jungs und Jackson passiert ist. Wenn ich Mutter wäre, hätte mein gesunder Menschenverstand gesagt, dass ich dass meinem Kind niemals erlauben würde. Ist nur meine Meinung.😳🤔😶
    • redeye70 07.03.2019 18:28
      Highlight Highlight Man kann das in gewisser Weise auch als Zuhälterei betrachten, was die Mütter hier machten. Auch der aussergerichtliche Vergleich beim ersten Prozess hinterlässt mehr als einen schalen Nachgeschmack. Der Preis stimmte also schaute man rigoros über alle Warnsignale hinweg.
    • tagomago 07.03.2019 20:19
      Highlight Highlight Sie haben es aus dem gleichen Grund zugelassen wie auch noch heute millionen MJ Fans es nicht wahrhaben wollen.
    • Angelo C. 07.03.2019 22:05
      Highlight Highlight Zing1973 :

      Eine absolut richtige und fundierte Meinung 👍🏼
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  • Ziblizabli 07.03.2019 17:39
    Highlight Highlight Vielen Dank für diesen Artikel. Wusste nicht ob ich diese Doku schauen will/muss. Jetzt brauch ich sie nicht mehr zu schauen
  • DieWeltIstBlau 07.03.2019 17:35
    Highlight Highlight Für mich sagt dieses Zitat aus dem Artikel alles: Es wirft auch die womöglich unangenehme Frage auf, wieso es für die Weltöffentlichkeit stets normal war, Jackson Hand in Hand mit einem fremden Kind zu sehen.

    Wie können sich die Familien, das Umfeld und die ganze Welt so belügen?

    • River 07.03.2019 17:48
      Highlight Highlight Er war der, der Kinder mochte? Also ich meine einfach so, und nicht ein der Form wie es jetzt aussieht.
  • noemihalboffen808 07.03.2019 17:09
    Highlight Highlight Jodok, wo hast du die Doku geschaut? Wollte es auf Channel 4 ansehen, aber konnte die App nicht downloaden da ich nicht aus England bin. Da es schon 10 Uhr Abends war, war ich zu müde mich weiter damit auseinanderzusetzen.

    Danke für den Bericht, somit kann ich auch, ohne es bis jetzt gesehen zu haben, vieles darüber erfahren.
    • Kunibert der fiese 07.03.2019 17:47
      Highlight Highlight Ich würd die doku auch gern schauen, ist das von der schweiz aus möglich?
    • Zing1973 07.03.2019 18:19
      Highlight Highlight Ja, wenn Du von einem Internet/TV Provider wie Sunrise, Swisscom oder UPC eine Reciever Box hast, mit dem entsprechenden Angebot, wo die britischen Sender auch im Senderpaket dabei sind.
    • noemihalboffen808 07.03.2019 18:31
      Highlight Highlight Ach so, an das habe ich gar nicht gedacht :D Hab den Sender sogar, grad aufgenommen, das wird heute Abend geschaut :D Danke Danke!! 😃
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