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Arbeit

Gehen der Schweiz bald die Arbeitskräfte aus? Bild: shutterstock.com

Die UBS schlägt Alarm: Der Schweiz könnten bald 500'000 Arbeitskräfte fehlen



Der Schweiz wird schon bald bis zu eine halbe Million Arbeitskräfte fehlen. Allein mit Zuwanderung lässt sich die Lücke nicht schliessen. Deshalb sollen das Rentenalter flexibilisiert und das Potenzial der teilzeitarbeitenden Frauen besser genutzt werden.

Um was geht's?

In den kommenden zehn bis zwanzig Jahren werden die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge in Pension gehen. Weil aber massiv weniger junge Leute ins Erwerbsleben nachrücken, wird es in der Schweiz im nächsten Jahrzehnt zu einer Verknappung der Arbeitskräfte kommen, erklärte die UBS in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie.

Und konkret?

Nun, setzt sich das Beschäftigungswachstum wie seit 1960 fort (plus 1 Prozent pro Jahr), fehlen der Schweiz den Berechnungen der UBS zufolge in den kommenden zehn Jahren mehr als 300'000 Arbeitskräfte. Bleibe die Nachfrage nach Arbeitskräften gleich dynamisch wie in den letzten 15 Jahren (1.3 Prozent pro Jahr), fehlten gar 500'000.

Wie hat man das bisher gelöst?

In der Vergangenheit wurde der zusätzliche Bedarf an Arbeitskräften vor allem durch eine hohe Einwanderung gedeckt. In den nächsten zehn Jahren würde die Schweiz jährlich eine Netto-Zuwanderung von über 100'000 Personen benötigen, um bei einem Beschäftigungswachstum von 1 Prozent pro Jahr den Arbeitsmarkt auszugleichen.

Und wieso soll das jetzt nicht mehr funktionieren?

Die Autoren der Studie schreiben, dass eine derart starke Zuwanderung auf erheblichen politischen und gesellschaftlichen Widerstand treffen werde. Die Einwanderung sollte deshalb nicht die erste und einzige Option zur Rekrutierung zusätzlicher Arbeitskräfte sein.

Was wären andere Lösungen?

Alternativ könnte nach Ansicht der UBS die Lücke etwa über eine höhere Einbindung der Arbeitskräfte gestopft werden – insbesondere der Frauen. Heute würden sich zwar 80 Prozent der Frauen am Arbeitsmarkt beteiligen, 45 Prozent arbeiten allerdings «nur» in Teilzeit. Insbesondere Frauen mit Kindern, die nicht mehr schulpflichtig sind, hätten nach Ansicht der UBS die Möglichkeit, ihre Arbeitspensen zu erhöhen.

Und was noch?

Auch durch eine stärkere Beteiligung älterer Arbeitskräfte könnte das Potenzial der Erwerbskräfte gesteigert werden. Dazu brauche es eine flexible Ausgestaltung des Rentenalters. Eine fixe Erhöhung des Rentenalters ist gemäss UBS aber nicht dienlich – denn nicht in allen Branchen würden in Zukunft mehr Arbeitskräfte benötigt.

Welche Branchen sind denn besonders betroffen?

Ärztin im Gespräch.

Der Bedarf an Arbeitskräften im Pflegebereich wird weiter zunehmen. Bild: shutterstock.com

Im Gesundheits- und Pflegebereich dürfte gemäss UBS die Nachfrage nach Arbeitskräften weiter ansteigen, in der Industrie dagegen stagnieren. «Der Stellen-Boom findet vor allem in Branchen statt, in denen heute überwiegend Frauen arbeiten», erklärte die Grossbank. Diese dürften sich in den kommenden Jahren auf dem Arbeitsmarkt daher besser zurechtfinden als Männer. (sda/awp)

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104Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 12.07.2019 06:27
    Highlight Highlight Wir brauchen kein Beschäftigungswachstum von 1% pro Jahr und schon gar nicht noch mehr Bevölkerung!
  • Hans007 11.07.2019 21:50
    Highlight Highlight Das mit den 500‘000 fehlenden Arbeitskräften könnte stimmen, ist ja logisch, ja, wir haben doch schon bald 500‘000 Ausgesteuerte.
  • dabizi 11.07.2019 16:42
    Highlight Highlight Und wie wärs mit dem Einbezug der Leute über 45, die keine Arbeit mehr finden?
    • Pizzayolo 12.07.2019 05:29
      Highlight Highlight Es ist sehr unattraktiv für den Arbeitgeber, wenn der potenzielle Angestellte mit 65 sowieso pensioniert wird. Ein möglicher Ansatz wäre hier ein flexibles Rentenalter. Auf der anderen Seite würde dies im Volk sowieso auf Ablehnung stossen, da der Durchschnittsbürger Angst davor hätte, ewig arbeiten zu müssen und sich ausgebeutet vorkommen würde. Dies obwohl ältere Arbeitskräfte dadurch ganz klar profiteren würden.
  • Thinkdeeper 11.07.2019 16:06
    Highlight Highlight TJa und die rückwärtsgerichteten populistischen Command, Control und Sanction Anhänger jeglicher Parteizugehörigkeit sind gegen jegliche Freizügigkeit.
    Sie betreiben eine systematische Kostenbereinigung und Verjüngungskur mit der Mär der fehlenden Fachkräften. Diese wurden vorgängig, und werden immer noch, durch Hire and Fire abgebaut und durch billige ersetzt.
    Ab 45+ und gesundheitlich angeschlagene will unsere Wirtschaft nicht integrieren. Ausbildungsbemühungen und Umschulungen? Fehlanzeige...
    100'000 ausgesteuerte, 50'000 in der Sozialhilfe, die meisten Fachkräfte, stehen zur Verfügung.
  • Jerry Cad 11.07.2019 15:43
    Highlight Highlight Naja anderst übersetzt die Lösung der UBS (als Bank natürlich eine urkapitalistisch und menschenverachtende Instanz) :

    Die Leute sollen mehr und länger arbeiten.
  • Mr. Seven 11.07.2019 14:34
    Highlight Highlight Ich stimme dem Argument zu, dass es vielen vor allem älteren Arbeitnehmern, die ihren Job verloren haben, schwer fällt, sich zurück in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Politik muss da sicherlich was tun.

    Aber diejenigen, die jetzt "hier bin ich, wo ist mein Job?" schreien, argumentieren am Punkt vorbei. Wie im Artikel geschrieben, fehlen vor allem in spezifischen Branchen wie in der Pflege Fachkräfte, da bringt ein ausrangierter Industriearbeiter nun mal nichts. Man muss schon ein wenig differenzieren. Das sind zwei verschiedene Probleme.
  • Naraffer 11.07.2019 13:37
    Highlight Highlight Und was ist mit dem vermeintlichen Schreckgespenst Digitalisierung? Ich dachte sie wird in Zukunft unsere Jobs fressen?
    • Mr. Seven 11.07.2019 15:25
      Highlight Highlight Bringen Sie einem Roboter mal bei, einfühlsam einem psychisch kranken Menschen zuzuhören.

      Das Schreckgespenst Digitalisierung und seine Job-Klau-Wut wurde von Leuten erfunden, die damit anderen Leuten Angst machen wollten und sich selbst als Politiker profilieren. Vor allem eine Partei ist sehr gut in diesem Angst machen..
  • dnsd 11.07.2019 13:30
    Highlight Highlight Wir brauchen eine gute Automations-Strategie und zwar mit dem Ziel, dass alle (übrig gebliebenen) nur noch 3 Tage pro Woche arbeiten müssen.
  • reaper54 11.07.2019 13:29
    Highlight Highlight Wurde die Digitalisierung welche diverse Jobs im Kaufmännischen sowie im Informatikbereich dahinrafft/dahinraffen wird miteinberechnet?
    Grundsätzlich ist es ja ehr so wie in Deutschland, Studierte gibts zu viel Handwerker zu wenig.
  • Toerpe Zwerg 11.07.2019 13:04
    Highlight Highlight Unbedingt sofort ein unbedingtes Gundeinkommen einführen.
    • Ueli der Knecht 11.07.2019 14:27
      Highlight Highlight Genau, Toerpe!

      Dann müssten nämlich die Arbeitgeber endlich anständige Löhne bezahlen, weil sonst niemand mehr zu solchen unanständigen Billiglöhnen deren Drecksarbeit erledigen würde.

      Ohne bedingungsloses Grundeinkommen leben wir immer noch im Zeitalter der Sklaverei, auch wenn sich die menschenverachtende Sklaverei inzwischen gut verkleidet hat, und die (Arbeits-)Sklaven glauben lässt, dass sie frei seien.
    • Forest 11.07.2019 14:35
      Highlight Highlight Wird das Problem allerdings auch nicht lösen.
    • Toerpe Zwerg 11.07.2019 14:52
      Highlight Highlight Genau. Im Tieflohnland Schweiz ein unabdingbarer Schritt, um dem Arbeitkräftemangel vorzubeugen ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • geissenpetrov 11.07.2019 13:03
    Highlight Highlight Hebt doch endlich Löhne an!
    - Lohnprozente für Säule 1+2 werden automatisch mehr einbringen
    - Mehr Leute können wieder an der Wirtschaft teilhaben was sich positiv auf die Konjunktur auswirkt
    - Kapital ist umlaufgesichert
    - Nationaleinkommen ist diversifiziert und damit krisensicher
    Und nicht zuletzt, haben es die Arbeiter einfach verdient. Die jetzige Lösung, wo das ganze Wachstum 1:1 der Zuwanderung entspricht, kann auf lange Sicht nicht funktionieren.
    Im Weiteren müsste man längest die Besteuerung von Erbschaft und Kapitaleinkommen diskutieren.
  • Dede7 11.07.2019 12:54
    Highlight Highlight Das sind reine statistische Berechnugen. Mit dem individuellen Schicksal eines Arbeitnehmer hat dies wenig zu tun. Und damit auch nicht mit der Qualifikation jedes Einzelnen. Die einzige Frage ist: wer sagt, ob und wann Kollegen aus dem Ausland eingestellt werden dürfen. Ich weiss wie in hochqualifizierten Jobs ausgeschrieben wird. Es ist immer möglich in der Schweiz keinen zu finden.
  • Beasty 11.07.2019 12:52
    Highlight Highlight Ausländer raus! Bis unsere Wirtschaft flach liegt. Toll gemacht, SVP & Co. 🙄
  • Iseeus 11.07.2019 12:45
    Highlight Highlight Schon mal überlegt, wie 0ber 65-jährige Pflegekräfte Patienten im Bett waschen sollen, den Transfer vom Rollstuhl auf das WC ausführen bei schwachen seitengelähmten Menschen usw? Toll für den Rücken...
    • Ueli der Knecht 11.07.2019 14:31
      Highlight Highlight Dafür gibt es maschinelle Hilfen, zum Beispiel Exoskelette und vieles mehr.

      Es wäre übrigens Arbeitgebern verboten, ihre Mitarbeiter*innen gesundheitsgefährdende Arbeiten aufzubürden. Da hätten Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht gegenüber ihren Arbeitnehmer*innen.
    • Iseeus 11.07.2019 17:37
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Du arbeitest scheinbar nicht in der Pflege
    • Ueli der Knecht 11.07.2019 19:45
      Highlight Highlight Ich kann dir nachfühlen, Iseeus. Ich stimme dir sicher zu, dass ältere Mitarbeiter*innen nicht Arbeiten durchführen sollten, die viel Kraft benötigen oder den Rücken gefährden. Trotzdem meine ich, sollte man nicht auf die Erfahrung von älteren Mitarbeitern verzichten. Auch Geduld, längere Gespräche, Spaziergänge usw. gehören zur Pflege. Dafür könnte man doch auch ältere Mitarbeiter*innen einsetzen.
  • Mikey51 11.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Es ist schon eigenartig. Seit Jahren wissen wir, das unsere Wirtschaft zukünftig ihren MitarbeiterInnenbedarf nicht mehr decken kann. entsprechende Studien liegen seit 2010 vor). Gespräche und die Abgabe von schriftlichen Unterlagen zum Thema mit Politikern aller Parteien, Verbandsverantwortlichen (Swissmem), Gewerkschaftern und Wirtschaftsjournalisten haben wenig bewirkt. Es ist wie beim Thema Klima. Man (zer)redet das ganze über Jahre und ist kaum fähig endlich zu handeln. Bin nun darauf gespannt, wie die Wirtschaft und unsere Politiker auf diese Herausforderung reagieren werden,
    • Ernestletrompettiste 12.07.2019 00:07
      Highlight Highlight Lieber Mickey51, da bin ich auch gespannt! Ich bin eher noch mehr gespannt, wie hoch die Anzahl der Arbeitslosen in den nächsten zehn Jahren gehen wird. Wir stehen am Anfang einer weltweiten Konjunkturabschwächung sowie zugleich einer weiteren Automatisierungswelle, um konkurrenzfähig zu bleiben. Automaten brauchen keine Ferien, Krankenkasse, Sozialleistungen, Znünipausen, usw. Sie brauchen nur Strom. Wir bauen einfach ein neues Kern-Kraft-Werk! Die besagten 500'000 fehlenden MitarbeiterInnen sind aus der Luft gegriffen. So eine Aussage ist reine Stimmungsmache, mehr nicht!
    • Mikey51 12.07.2019 15:19
      Highlight Highlight Ich gebe dir recht, dass sich die Inhalte der Auftragsbücher verändern. Auch die wirtschaftlichen Unsicherheiten durch das Verhalten der USA , Brexit und EU-Uneinigkeiten werden ihre Einflüsse haben. Wir können das Ganze jedoch auch als „vorübergehenden Stau“ betrachten und anschliessend geht die Post ab. Somit ist - wenn Politik und Wirtschaft nicht reagieren - bald einmal das Chaos Wirklichkeit und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz in Frage gestellt.
  • Kri Tik 11.07.2019 12:44
    Highlight Highlight Sorry UBS aber eure platten Ideen sind für den Müll! Glaubt ihr echt alle wollen bis sie tot umfallen arbeiten? Ich kenne diverse männliche Personen die in Teilzeitpensen arbeiten und keiner von denen hat Lust seine Anstellungsprozente jemals wieder auf 100% hochzuschrauben! Das mag neu für euch sein aber es gibt auch noch ein Leben neben der Arbeit und ich meine jetzt weder das RAV noch das Sozialamt.
  • jaähä 11.07.2019 12:31
    Highlight Highlight Nein, zu wenig Arbeitskräfte gibts bestimmt nicht. Es gibt aber viel zu viel gut bezahlte Arbeit, welche nur dazu dient Geld zu vermehren, während wichtige, für die Gesellschaft wertvolle Berufe wie etwa die Pflege viel zu schlecht bezahlt sind.
  • Garp 11.07.2019 11:53
    Highlight Highlight Gesundheits- und Pflegebereich klar. Man soll die Arbeitsplätze halt attraktiver gestalten und anständige Löhne zahlen. In diesem Bereich länger zu schuften ist eine Zumutung.
  • Neruda 11.07.2019 11:51
    Highlight Highlight Geil! Endlich wieder Wirtschaftswunder Zeiten, wo man den Job auch ohne x nutzlose Diplömi bekommt und ihn trotzdem meistern kann, wo man anständige Löhne fordern kann, da es genug Konkurrenz bei den Arbeitgebern gibt
    • Newski 11.07.2019 12:50
      Highlight Highlight Die Arbeitgeber werden sich ja weiter am Arbeitskräftepool EU bedienen können. Es wird ganz bestimmt weiter ein "Arbeitgebermarkt" sein. Die UBS und andere Grosskonzerne interessiert es überhaupt nicht, ob 500'000 Arbeitskräfte (ca. soviel wie in den letzten 10 Jahren gekommen sind) einwandern. Die Grosskonzerne haben sich schon lange von der sozialen Verantwortung verabschiedet.
  • Serge Künzli 11.07.2019 11:46
    Highlight Highlight Ich kann die Studie gut nachvollziehen und gehe davon aus, dass sie sorgfältig erstellt wurde. Auch der Fokus auf die Frauen scheint mir sinnvoll. Pflege wird immer wichtiger. Da wir die 500 000 mit eigener Kraft nicht schaffen, sind wir auf Migration angewiesen. Obs den Rechten passt oder nicht. Der Zuzug aus moslemischen Ländern ist ein Glücksfall. Weil, Männer dürfen mehrere Frauen haben, somit wird ein grosses Problem auf dem Arbeitsmarkt gelöst. (Pflege). Der Kinderreichtum der Migranten ist wieder gut für die AHV.
  • Tjuck 11.07.2019 11:44
    Highlight Highlight Wenn 50+ keine Stelle mehr finden, dann bringt es wenig, das Rentenalter zu erhöhen.
    • FrancoL 11.07.2019 11:58
      Highlight Highlight Aber man versucht immer wieder diesen Luftballon steigen zu lassen, ohne dass die Wirtschaft auch nur eine Lösung bereit hätte.
      Es lässt ich eben mit dem Rentenalter erhöhen eine schnelle Milchbüechlirechnung machen und das genügt den Leuten.
    • das Geflüster 11.07.2019 12:22
      Highlight Highlight „eine schnelle Milchbüechlirechnung machen“

      OMG... man bekommt wirklich das Gefühl, dass du glaubst, alles besser zu wissen. 🤦‍♂️

      Aber wieso hast du dich nie richtig in der Politik engagiert?

      Dan wäre die CH jetzt vermutlich ein sozialistisches Wunderwerk?
      Gell ?
      😂
  • forevernewbie 11.07.2019 11:39
    Highlight Highlight hmm..wird wohl der grund sein, warum die UBS mich 5 mal abgelehnt hat, weil sie einen mangel befürchten.....so ein müll der hier geschrieben wird..
  • Armend Shala 11.07.2019 11:30
    Highlight Highlight Solange es Arbeitslose gibt, Ausgesteuerte und nicht gemeldete (nicht beschönigte SECO Zahlen). Fehlt gar nichts. Wiedermal die sich so um die Bevölkerung kümmernde Grossunternehmen die nur mehr Profit wollen. Personenfreizügigkeit ist das beste was denen passiert ist, sowie der Immobranche. Die Mär vom „Fachkräfte“ Mangel zieht nicht mehr.
    • Mr.Stepper 11.07.2019 12:51
      Highlight Highlight Das Problem ist die Art der Arbeitskräfte. Viele Personen aus dem Bereich der ausgesteuerten oder Langzeitarbeitslosen sind nich ohne Grund in dieser Lage und leider nicht oder nicht mehr Leistungsfähig. Dazu wird digitalisiert und automatisiert, damit steigert sich der Anspruch an die Arbeitnehmer zusätzlich...
    • Armend Shala 11.07.2019 13:24
      Highlight Highlight @Mr.Stepper

      Nein, sie sind den Herrschaften auf dem hohen Ross einfach zu teuer. Lieber holt man sich doch schnell z.B. einen Deutschen mit frischem Bachelorabschluss mit Abiabschluss in NRW aus dem grossen EU-Markttopf. Macht sich erstens gut auf dem Papier, so viele „gebildete“ Kräfte im Unternehmen zu haben und zweitens ist es so viel günstiger. Für den Rest gibts ja zwei Jahre lang die „netten“ Leute vom örtlichen RAV.
    • Kruk 11.07.2019 13:48
      Highlight Highlight Mr. Stepper
      Gäbe es denn, statt diese Menschen einfach als verloren anzusehen, nicht die Möglichkeit diese (oder zumindest einen Teil davon) wieder Fit für den Arbeitsmarkt zu machen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • landre 11.07.2019 11:29
    Highlight Highlight Rentenalter nach Branche flexibel anpassen, ist ein durchaus interessanter Ansatz.
    Alleinerziehende, Arbeitslose und Ausgesteuerte besser in den Arbeitsmarkt einbinden oder zurückholen, ebenfalls.
    Einwanderung nicht als Allheilmittel zu betrachten bzw. einordnen, ist sicherlich auch ein haltbarer Ansatz.

    Aber ohne "soliden Lohnschutz" können diese Ansätze in einer Volkswirtschaft ziemlich sicher nicht funktionieren.
    Ob dies die UBS auch so sieht?
  • Kruk 11.07.2019 11:24
    Highlight Highlight " über eine höhere Einbindung der Arbeitskräfte gestopft werden – insbesondere der Frauen. Heute würden sich zwar 80 Prozent der Frauen am Arbeitsmarkt beteiligen, 45 Prozent arbeiten allerdings «nur» in Teilzeit."

    Ich hoffe für die Zukunft eher, dass es sich noch mehr Menschen, auch Männer, leisten können Teilzeit zu arbeiten.
    • FrancoL 11.07.2019 11:59
      Highlight Highlight Wünschenswert, aber die neoliberale Schiene wird da nie Hand bieten oder nur in den Lohnklassen, die es sich heute schon leisten könnten weniger zu arbeiten.
  • HansHoni 11.07.2019 11:17
    Highlight Highlight Ich bin mit der Studie soweit einverstanden. Die Zahl 500'000 kann ich nicht beurteilen. Um aber Menschen ab 62 für eine weitere Arbeit begeistern zu können, müsste sich wohl einiges ändern: Mehr Eigenverantwortung, mehr Spass an der Arbeit, auch mal in 30- oder 40-Prozent-Pensum gut finden usw. Mit gut 60 will und kann ich nicht mehr in demselben Tempo und derselben Menge arbeiten wie mit 40. Das ist bei den meisten einfach Biologie. Solange diese Dinge einfach ausgeblendet werden, wird sich nichts ändern.
    • FrancoL 11.07.2019 12:02
      Highlight Highlight So einfach ist dies nicht zu sehen. Die Arbeit besteht aus vielen Elementen und wenn wir diese als Multiplikation betrachten, dann geht es nicht um gleich schnelle wie mit 40 zu arbeiten sondern um das gleiche Resultat zu erzielen und da ist das Tempo nur ein Faktor, das richtige Angehen der Aufgaben und die Erfahrung zB auch nicht unwichtige Faktoren.
  • Bart-Olomäus 11.07.2019 11:15
    Highlight Highlight Rentenalter erhöhen ? ... super, nur Funktioniert dies nicht immer ... Ich schätze jetzt mal dass Durchschnittsalter leicht sinken wird, fehlende Bewegung und die ganze Technik wird sicherlich einige Auswirkungen haben - dann das Rentenalter anzuheben führt automatisch zu weniger oder zumindest weniger leistungsfähigen Arbeitnehmer ...

    Die UBS vergisst jedoch in ihrer Studie die Digitalisierung Roboter und Automatisierte Abläufe werden immer mehr Arbeitsplätze "verändern" und weniger Personal fordern ... ich denke mal, die Studie wird somit zunichte gemacht ;)
  • dorfne 11.07.2019 11:11
    Highlight Highlight Beruhigt Euch! Wir haben ja die Personenfreizügigkeit. Und jedes Jahr erhöht der Staat auf Druck der Wirtschaft die Kontingente für Arbeitskräfte aus Drittstaaten. Und was ist mit dem Verlust von Arbeitsplätzen wegen der Digitalisierung und KI? Die werden nicht nur Ungelernte treffen. Da werden eine Menge Arbeitskräfte frei.
    • FrancoL 11.07.2019 12:05
      Highlight Highlight Richtig die Seite der Automatisierung wird da praktisch ausgeblendet, doch die wir die Wirtschaft mit grosser Sicherheit treffen.
      Was sicherlich Mühe machen wird ist die Tatsache, dass nicht alle Branchen gleich unter der Automatisierung leiden werden und das nicht gerade beliebte Branchen einen höheren Bedarf an Arbeitskräften haben werden. Dies zu managen wird schwierig sein.
  • x4253 11.07.2019 11:02
    Highlight Highlight Da sind unterschiedliche Dinge dafür verantwortlich:

    a) Unternehmen sind nur noch selten dazu bereit Auszubilden. Damit meine ich nicht Lernende, sondern auch Erwachsene.

    b) Wer wie in der Pflege, Interessenten erstmal 2 Jahre lang ein Praktikum machen lässt (vor der Ausbildung) muss sich ebenfalls nicht wundern

    C) Nur wenige Familien können von einem Alleinverdiener durchgebracht werden, die Gesellschaft ist aber noch nicht auf Doppelverdienerfamilien ausgerichtet (KITA, Ganztagesschulen, Betreuungsangebote etc.).

    c) Verhältnis Lohn/Arbeitsbelastung/Anforderungen ist oft traurig
    • FrancoL 11.07.2019 12:07
      Highlight Highlight Diese "Dinge" kenn wir aber schon lange, sie werden schon lange gemahnt, aber die Politik hat es verpasst die Wirtschaft da etwas zu führen. Mit dem Credo der totalen Freiheit wird man da nicht weiter kommen und immer mehr Probleme erzeugen.
  • Jupiter Jones 11.07.2019 10:55
    Highlight Highlight Seit Jahren wird in der Schweiz der Mangel an Arbeitskräften beschworen. Gemäss dem Prinzip von Angebot und Nachfrage müssten sich dadurch die Arbeitsbedingungen inkl. Lohn in den letzten Jahren enorm verbessert haben. Das scheint mir aber höchstens bedingt der Fall zu sein.
  • stadtzuercher 11.07.2019 10:54
    Highlight Highlight Rentenalter erhöhen, ü50 in den Arbeitsmarkt integrieren und gut ist. Geht den linken Medien, welche diesen schreierischen Artikel konzertiert in der ganzen Schweiz bringen, wohl eher um neue Billiglohnarbeiter.
    • Neruda 11.07.2019 11:56
      Highlight Highlight Die Wirtschaft will mit solchen Studien bloss die Löhne drücken, um ihren Profit zu steigern. Immer kommen nur Idee zu Lasten der Arbeitnehmer. Wie wäre es mit ein bisschen Solidarität der Arbeitgeber?
  • Kaspar Floigen 11.07.2019 10:52
    Highlight Highlight Einfach so unnötige Arbeitsplätze, wie sie z.B. bei Grossbanken (UBS) vorherrschen ersatzlos streichen.
  • geissenpetrov 11.07.2019 10:49
    Highlight Highlight Eine andere Lösung wäre, die Kapialrenditen zu besteuern.
  • Scaros_2 11.07.2019 10:46
    Highlight Highlight Erst in 10 Jahren,...... ja gut, mir ist es egal, soll fie politik und wortschaft das problem lösen.
  • Lim 11.07.2019 10:44
    Highlight Highlight Wenn die Fremdbetreuung der Kinder günstiger wäre, wären auch mehr Frauen bereit Vollzeit zu arbeiten. Aber das löst ja nur einen kleinen Teil des gesamten Problems.
    • Iltis 11.07.2019 11:40
      Highlight Highlight Oder mehr Männer Teilzeit?
  • WID 11.07.2019 10:41
    Highlight Highlight Hilfe, wir brauchen billige Arbeitskräfte, macht die Grenzen auf, unterschreibt das Rahmenabkommen, erhöht das Rentenalter!
  • Donald 11.07.2019 10:40
    Highlight Highlight Pflegeroboter entwickeln und Problem ist gelöst :)
    • Alphonse Graf Zwickmühle 11.07.2019 10:53
      Highlight Highlight Dein Problem lässt sich durch keinen Roboter lösen.
    • Donald 11.07.2019 12:58
      Highlight Highlight Warum nicht?
    • DieFeuerlilie 11.07.2019 13:34
      Highlight Highlight @Donald

      Du hast vermutlich nur wenig Ahnung von Pflege, hmm..?

      Wieso ich das denke?

      Weil du sonst garantiert nicht Roboter als Lösung vorschlagen würdest..

      Oder denkst du, dass es mit Bettpfanne leeren und füttern getan ist für die Pflegenden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wooz 11.07.2019 10:36
    Highlight Highlight Headline: „bald“
    Text: „in den nächsten 10 bis 20 Jahren“.

    Wenn ein Journalist das so vorgibt, kann ich ja in Ruhe weiterhin meiner Freundin sagen „jaja, ich mache das bald“.


    Watson, ich mag Euch, aber der Titel darf angepasst werden :) Wir wollen keine Blick/20min Headlines.
    • walsi 11.07.2019 12:20
      Highlight Highlight Manch ein Artikel ist auf Blick u. 20 Min. Niveau, dann dürfen das auch die Schlagzeilen. 😉
  • Staatsgebeutelter 11.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Bis jetzt hat es massiv zuviele Arbeitskräfte sonst bekämen ja Schweizer über 50 noch einen Job. Wie sich das ändern soll wird nicht beschrieben. Ich glaube nicht jeder "Studie".
    • ingmarbergman 11.07.2019 10:53
      Highlight Highlight Die Mehrheit der Schweizer über 50 haben einen Job. Die Arbeitslosigkeit liegt sogar tiefer als bei jüngeren.

      Bitte bei den Fakten bleiben.
    • pontian 11.07.2019 11:06
      Highlight Highlight Es hat nicht zuviele Arbeitskräfte. Das Problem ist einfach, dass einerseits durch den technischen Fortschritt viele abgehängt wurden (habe selber erlebt, wie ein ehemaliges GL-Mitglied (!) eines KMU wegen fehlender digitaler Kenntnisse "abgeschoben" wurde). Weniger Qualifizierte trifft es noch härter.

      Ein noch grösseres Problem ist wohl, dass ältere Arbeitnehmer den Arbeitgeber mehr Kosten, da höhere Abgaben an die Pensionskasse fällig werden. Meines Erachtens müssten wir unser Renten- und vor allem Pensionskassensystem reformieren, damit alle dieselben Chancen auf eine Anstellung haben.
    • Hagri 11.07.2019 12:42
      Highlight Highlight Trau keiner Studie, ausser du hast sie selbst.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • ralck 11.07.2019 10:31
    Highlight Highlight Was mir in dieser Studie irgendwie fehlt, ist die Erkenntnis, dass es sich um UNTERBEZAHLTE Jobs handelt.

    Nehmt das Geld aus den oberen Etagen samt VR und schiebt es an den richtigen Ort.
    • Persil 11.07.2019 10:46
      Highlight Highlight Nein, es sind gutbezahlte Jobs, mit >100K/Jahr.

      Technische, Ingineure, usw ...
    • Iltis 11.07.2019 11:38
      Highlight Highlight Ich bin Ingenieur, mit mehr als 10 Jahren Erfahrung. Leider verdiene ich keine 100k, nur die Verantwortung und Arbeitszeiten sind sehr hoch.
  • saku 11.07.2019 10:30
    Highlight Highlight Vielleicht hat es auch damit zutun. Dass Kinder kriegen in der Schweiz extreme teuer ist. Und in punkto Familienfreundlichkeit ganz weit hinten liegt.

    https://www.watson.ch/schweiz/leben/811253927-die-schweiz-ist-laut-unicef-bei-familienfreundlichkeit-am-schlechtesten

    It`s not a surprise.
  • Raro Wetzel 11.07.2019 10:29
    Highlight Highlight Here, I am! – Aber offenbar gehör gerade ich nicht zu diesen 500 000 fehlenden Arbeitskräften. Wer noch?
    • Persil 11.07.2019 10:47
      Highlight Highlight Sind Sie gleich gut wie ein 30 Jähriger?

    • dorfne 11.07.2019 11:20
      Highlight Highlight Wer die Ü50 rausschmeisst braucht natürlich Nachschub aus dem Ausland. Denn das ist ja die Botschaft hinter dieser Alarmglocke: Wir wollen unter den 9 Milliarden Menschen auf der Welt jene auswählen und ins Land holen, die uns passen. Keine staatliche Lenkung. Wir kommen dann wieder zum Jammern und Schimpfen wenn die Sozial- Wohnungs- und Gesundheitskosten einen neuen Rekord eingefahren haben. Aber wir wissen schon jetzt, dass daran nur die Linken mit ihren dreisten Umverteilungsforderungen Schuld sein werden. Ende Ironie.
    • Neruda 11.07.2019 11:58
      Highlight Highlight Nein, im Normalfall besser da mehr Erfahrung.
  • c_meier 11.07.2019 10:28
    Highlight Highlight "... 80 Prozent der Frauen am Arbeitsmarkt beteiligen, 45 Prozent arbeiten allerdings «nur» in Teilzeit..."

    das ergäbe dann 125 Prozent Frauen am Arbeitsmarkt?
    • Cityslicker 11.07.2019 11:04
      Highlight Highlight Unklar, ob du gerade mangelndes Textverständnis oder ungenügende mathematische Fähigkeiten demonstrierst.
    • pontian 11.07.2019 11:08
      Highlight Highlight Nein. D.h. von den Frauen in der Schweiz arbeiten 80% (8 von 10 Frauen). Von diesen 80% Prozent arbeiten aber 45% Teilzeit. D.h. 8 von 10 Frauen arbeiten, aber fast die Hälfte davon "nur" Teilzeit.
    • BerriVonHut 11.07.2019 11:09
      Highlight Highlight 45 Prozent von 80 Prozent
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 11.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Und trotzdem werden Arbeitnehmer von vielen Unternehmen nur als Ressourcen, nicht aber als Menschen gesehen und behandelt...

    https://blog.tagesanzeiger.ch/berufung/index.php/36783/in-vielen-konzernen-wird-auf-peinliche-art-naehe-zelebriert/
  • Elmar Künstler 11.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Liebe Schweiz, da habt ihr einfach dann mal die Quittung. Heutzutage wird das Familien Bild immer noch so angesehen wie früher. Ein Teil der Menschen können sich eine kleine oder grosse Familie einfach nicht leisten,in der heutigen Zeit. Es kostet alles mehr und mehr. Das Gesundheitsystem kostet mehr als vor 50 Jahren alles kostet mehr. Das Verhältnis stimmt einfach nicht mehr. Unser System stimmt langsam nicht mehr. Die Zeit wandelt sich. Das System bleibt stehen.

    Na liebe Fachkräfte von System, leider funktioniert die Theorie nicht immer in der Praxis. PLEASE OPEN MINDET AND OPEN EYES.
    • Kruk 11.07.2019 11:19
      Highlight Highlight Ja vieles kostet mehr, unser Anspruch ist aber auch gestiegen.
      Jedes Jahr in die Ferien, jeden Tag Fleisch, ins Theater, ins Kino, Food waste, im Restaurant essen, neueste technische Geräte, alle zwei Jahre ein neues handy mit teurem Abo etc... . Auch für die Kinder.

      Würden wir so leben wie unsere Grosseltern, ein Einkommen würde für 2 Familien reichen.
  • bokl 11.07.2019 10:12
    Highlight Highlight "Der Schweiz könnten bald 500'000 Arbeitskräfte fehlen."

    Der Titel ist nicht ganz korrekt. Arbeitskräfte durch BilligLohnSklaven ersetzen, dann stimmts.
    • Crecas 11.07.2019 11:54
      Highlight Highlight Meine Eltern, die beide bald in Pension gehen, sind nicht BilligLohnSklaven...
    • Kruk 11.07.2019 12:19
      Highlight Highlight Crecas, und durch wenn werden Ihre Eltern ersetzt? Praktikanten?😁


      Nein, ich weiss ja nicht, was und wo sie arbeiten. Habe nur in meinem Arbeitsumfeld mehrmals mitbekommen, dass Leute die in Pension gingen, mit irgendwelchen "Umstrukturierungen" gar nicht oder durch viel günstigere ersetzt wurden.
    • Denk Mal 11.07.2019 13:09
      Highlight Highlight Wenn die UBS selbst an diese Studie glauben würde, würden sie selbst wohl kaum immer noch Mitarbeiter entlassen
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