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NLA, 2. Runde
Bern – Biel 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
Davos – Fribourg 8:2 (5:0, 1:0, 2:2)
Genf – Lugano 3:4nP (2:1, 0:2, 1:0)
Lausanne – Kloten 4:0 (2:0, 1:0, 1:0)
Rapperswil – Zug 1:3 (0:1, 0:1, 1:1)
ZSC Lions – Ambri 5:1 (1:1, 3:0. 1:0)
Heftige Bruchlandung von Fribourg-Gottéron beim Gastspiel in Davos.
Heftige Bruchlandung von Fribourg-Gottéron beim Gastspiel in Davos.Bild: KEYSTONE
NLA, 2. Runde

Davos, Lausanne und der ZSC feiern Kantersiege – SCB gewinnt im Derby

Die Kloten Flyers erleben in der zweiten Runde ihr blaues Wunder und tauchen in Lausanne. Ein noch grösseres Debakel erlebt Fribourg in Davos. Einen unspektakulären Sieg feiert dagegen der SCB gegen den EHC Biel.
13.09.2014, 21:5913.09.2014, 22:52

Bern – Biel: Erster Saisonsieg für den SCB

– Der SC Bern zitterte sich einen Tag nach der spektakulären 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen zu einem 2:1-Zittersieg gegen Biel. Der SCB hatte die Partie eigentlich jederzeit im Griff, sündigte aber bei der Auswertung seiner Chancen.

– 14 Sekunden vor dem Ende erzielte der Schwede Niklas Olausson seinen ersten Treffer und den Anschluss für Biel. Kurz davor hatte bereits Ahren Spylo eine Grosschance vergeben.

– Und vorne erzielten der Kanadier Chuck Kobasew (6.) und Routinier Martin Plüss (23.) jeweils zu Beginn der ersten beiden Drittel je ein Tor. Für Neuzuzug Kobasew war es bereits der zweite Saisontreffer. 

Derby-Sieg für den SCB.
Derby-Sieg für den SCB.Bild: KEYSTONE

Davos – Fribourg: Schallende Ohrfeige für Gottéron

– Keine sieben Minuten waren gespielt und Fribourg lag in Davos 0:3 zurück. Der enttäuschte Debütant Melvin Nyffeler machte danach Benjamin Conz im Tor Platz – bei den Gegentoren war er allerdings schuldlos.

– Als Torschützen zu gefallen wussten in der fulminanten Davoser Startphase in erster Linie Neuzuzüge: Marc Wieser, Mauro Jörg und Dario Simion trafen. Der einzige «Bisherige», der sich im ersten Drittel unter die Torschützen reihte, war Andres Ambühl. 

– Weder mit einem Timeout (nach dem 0:3) noch mit einem Torhüterwechsel (nach dem 0:4) vermochte Gottérons Trainer Hans Kossmann den Negativtrend zu stoppen. 

Melvin Nyffeler: Musste nach schnellen Gegentoren beim Debüt bald wieder Benjamin Conz in den Kasten lassen.
Melvin Nyffeler: Musste nach schnellen Gegentoren beim Debüt bald wieder Benjamin Conz in den Kasten lassen.Bild: KEYSTONE

Servette – Lugano: Servettes Blitzstart nach Zwischenfall mit Adler 

– Schon vor dem ersten Bully deutete sich das Ungemach für Servette an: Sherkan, das Genfer Maskottchen, verflog sich. Beinahe verfing er sich im Netz hinter dem Tor; statt auf der Eisfläche landete der Adler irgendwo hinter den Rängen im Gastro-Bereich. 

– Nach einem verheissungsvollen Start (2:0 nach sieben Minuten) und zwei Toren von Taylor Pyatt, verloren die Servettiens den Weg aus den Augen. Lugano riss die Partie herum, rettete sich am Ende etwas glückhaft ins Penaltyschiessen.

– Pettersson, der schwedische Weltmeister, war definitiv die auffälligste Figur auf dem Eis. Das Penaltyschiessen entschied er mit seinem Treffer, nachdem er vorher bereits das 1:2 und das 3:2 erzielt und das 2:2 vorbereitet hatte.

Servette legte einen Blitzstart hin und führte nach 8 Minuten schon 2:0. Doch am Ende mussten sie ins Penaltyschiessen.
Servette legte einen Blitzstart hin und führte nach 8 Minuten schon 2:0. Doch am Ende mussten sie ins Penaltyschiessen.Bild: KEYSTONE

Mehr zur NLA

Lausanne – Kloten: Lausanne überrascht die Flyers

– Im Duell zweier Verlierer der ersten Runde setzte sich Lausanne gegen die Kloten Flyers 4:0 durch. Der Lausanner Keeper Cristobal Huet feierte seinen 18. Shutout in der NLA. 

– Zu einem solch frühen Zeitpunkt von einer Krise zu sprechen, wäre zwar falsch, allerdings muss sich Kloten etwas einfallen lassen, damit der Negativstrudel nicht weiterdreht. Inklusive Champions League und Vorbereitung haben die Flyers nun acht Partien in Folge verloren. 

– Die Basis zum Sieg legte Lausanne im ersten Drittel, das die Waadtländer 2:0 für sich entschieden. 

Lausanne überrascht Kloten und siegt klar.
Lausanne überrascht Kloten und siegt klar.Bild: KEYSTONE

Rapperswil – Zug: Die Lakers noch immer sieglos

– Einen Tag nach dem 2:1-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Davos doppelt Zug im Auswärtsspiel gegen Rapperswil-Jona nach. Die Lakers sind nach dem 1:3 weiter punktelos.

– Zum Matchwinner der Zuger avancierte Dominic Lammer mit den Toren zum 2:0 (32.) und 3:1 (52.). Das 1:3 begünstigten die Rapperswiler mit einem Wechsel zur Unzeit. 

– Wie ineffizient die St. Galler waren, unterstreicht das Schussverhältnis von 35:25. Somit spielten die Lakers zwar erneut gut mit, aber davon gibt es keine Punkte.

Drittes Spiel, dritte Pleite für die Lakers.
Drittes Spiel, dritte Pleite für die Lakers.Bild: KEYSTONE

ZSC Lions – Ambri: ZSC sorgt im zweiten Drittel für die Entscheidung

– In der vergangenen Saison gab es in den Duellen zwischen den ZSC Lions und Ambri-Piotta nur Heimsiege. Diese Serie erfuhr mit dem 5:1 für die Lions eine Fortsetzung. 

– Luca Cunti steuerte je zwei Tore und zwei Assist zum Erfolg bei.

– Mit dem 5:1 entschieden die Lions vor 8424 Zuschauern im Hallenstadion auch das zweite Heimspiel der Saison zu ihren Gunsten. Ambri dagegen erlitt nach dem 4:3-Sieg nach Penaltyschiessen gegen Bern einen ersten Dämpfer.

Drei Tore der ZSC Lions im Mitteldrittel sorgen für die Differenz.
Drei Tore der ZSC Lions im Mitteldrittel sorgen für die Differenz.Bild: KEYSTONE
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