Basel
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FCB-Chaoten vor Gericht: Die Polizei im Kreuzverhör



Die Polizei draengt die Balser Hooligans / Fans zureuck nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

Die Strafverteidiger haben am zweiten Prozesstag um heftige Ausschreitungen nach einem Fussballspiel vom April 2016 in Basel als Zeugen aufgebotene Polizeikräfte ins Kreuzverhör genommen. Vor dem Basler Strafgericht müssen sich 16 Männer wegen Beteiligung an der Randale verantworten.

Die als Zeugen aufgebotenen Polizeikräfte schilderten am Dientag vor dem Strafgericht die Auseinandersetzungen nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich als «völlig überraschend» und beängstigend. Auf dem Zeugenstuhl schilderten neben zwei Fahrern von Mannschaftswagen und eine auch als Privatklägerin auftretende Polizistin die zuständigen Einsatzleiter ihre Sicht der Dinge.

Die Fussballpartie war von den Verantwortlichen eigentlich nicht als Hochrisikospiel, sondern als Begegnung der Sicherheitskategorie «Middle risk plus» eingestuft worden. Als einigermassen risikoreich wurde der Umstand beurteilt, dass die Zürcher Fans das Stadion nach dem Spiel mit einem Extrazug weggeführt werden mussten, ohne dass es zur Konfrontation mit den Baslern kommt, wie der damals diensthabende Gesamteinsatzleiter aussagte.

Hilferuf der Transportpolizei

Aber genau dieses Risiko gab laut Zeugenaussagen schliesslich indirekt den Ausschlag zur Randale. Die Transportpolizei auf dem Bahndamm habe um Unterstützung angefragt, sagten der Gesamteinsatzleiter und der ihm untergebene Einsatzleiter Sicherheit vor dem Gericht. Die Transportpolizei habe befürchtet, dass Zürcher Fans ein Zugangstor durchbrechen und es auf der Eventplattform unmittelbar neben dem Stadion zur Konfrontation mit den dort anwesenden Baslern kommen könnte.

Als sich rund dreissig Polizisten des Ordnungsdienstes auf den Weg zum besagten Tor machten, wurden sie laut den Aussagen der Einsatzleiter und einer damals beteiligten Polizistin mit Beschimpfungen, Flaschen- sowie Petardenwürfen und zum Teil auch direkten tätlichen Angriffen von Basler Fans konfrontiert.

Es kam zum Eklat: Einer Polizistin, die nun als Nebenklägerin auftritt, sei in den Rücken gesprungen worden, andere Polizisten hätten sich aus «Notwehr oder Notwehrhilfe» aus kürzerer Distanz mit dem Abschiessen von Gummischrot wehren müssen. Der Gesamteinsatzleiter gab sich überrascht, weil die Eskalation beim vermeintlichen Einsatz gegen Zürcher Fans von den Basler Fans ausgegangen sei. In dieser brutalen Form habe er das noch nie erlebt, sagte er.

Ähnlich klang es bei den Aussagen eines Fahrers und einer Fahrerin der Einsatzwagen, die den Ordnungsdienst bei Treppenaufgang zur Eventplattform in Position gebracht hatten. Es seien Gegenstände gegen die Fahrzeuge geworfen worden, eine aufgebrachte Menge habe an ihnen heftig gerüttelt, sagte sie aus. Es sei ein beklemmendes Gefühl gewesen, sagte der Fahrer, er habe gedacht, jetzt gehe es ihm an den Kragen.

Wieso über die Haupttreppe?

Mehrere der 16 aufgebotenen Strafverteidiger nahmen vor allem die beiden Einsatzleiter ins Kreuzverhör. Wiederholt fragten sie, warum ein Teil des Ordnungsdienst-Polizisten in Kampfmontur ausgerechnet die breite Haupttreppe zur Plattform aufgestiegen seien. Auf dieser hätten sich Basler Fans befunden, die das Stadion nach dem Spiel verlassen hatten. Von Fans war im Vorfeld vorgebracht worden, dass sie diesen Polizeiauftritt als Provokation empfunden hätten.

Die Einsatzleiter konnten diese Frage nicht abschliessend beantworten. Welchen Weg die Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes einschlagen würden, sei letztlich eine situative Entscheidung des jeweiligen Zugchefs, sagte sie.

Die Treppe und die Eventplattform sei zudem auch nicht Ziel, sondern nur Durchgangsweg zum anvisierten Ort des Einsatzes gewesen. Man sei sich bewusst, dass die Eventplattform als Begegnungszone der Fans eine besondere Bedeutung habe, aber es könne doch keine No-go-Zonen für die Polizei geben, sagte der Einsatzleiter Sicherheit.

Die Verteidiger sahen schliesslich ihre vielen Nachfragen nach Details des Einsatzes nicht befriedigend beantwortet. Sie beantragten deshalb Einsichtnahme in den schriftlichen Einsatzbefehl und das Protokoll. Überdies forderten sie, den örtlichen Einsatzleiter, den Zugchef und den Einsatzleiter der Transportpolizei als weitere Zeugen einvernehmen zu können.

Die Gerichtspräsidentin lehnte diese Anträge aber ab. Das zur Verfügung stehende Material reiche im Moment für die Beweisaufnahme aus, begründete sie ihren Entscheid. Sie folgte damit dem Antrag des Staatsanwalts, der die Verteidiger zuvor darauf aufmerksam gemacht hatte, dass nicht die Polizei, sondern die mutmasslichen Randalierer unter Anklage stünden. - Der Prozess ist auf neun Tage angesetzt. (aeg/sda)

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47Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • freeLCT 05.02.2020 08:40
    Highlight Highlight Ich würde die Polizei ja gar nicht mehr dorthin schicken. Das hat keinen Wert.

    Wer sich gegenseitig die Rübe einschlagen will, soll dies tun. Mir wäre es recht, wen es soweit geht, bis alle Beteiligten so verkrüppelt im Spital liegen und sich selbst Gedanken machen, warum sie eigentlich so niederträchtige Menschen sind.

    Die Polizei bringt in diesem Fall auch nichts.
    Es gibt 2 Konfliktpartner in solchen Szenarien und die Polizei/der Staat masst sich in solchen Situationen an, freiwillig eine Konfliktpartei zu werden, nur weil das Gewaltmonopol grösser ist.

    Man kann sich auch selbst f****.
    • Asmodeus 05.02.2020 08:49
      Highlight Highlight Keine Polizei klingt gut. Bloss hast Du dann noch das Problem der Unbeteiligten Leute die dann leiden.

      Die Familien
      Die Sportler
      Die Medien
      Leute die einfach nur ein Fussballspiel sehen wollen.

      Aber vielleicht wenn die alle weg bleiben und die Mannschaften finanziell zugrunde geritten wurden fällt den Hools mal auf was sie anrichten.

      Ich bin ein grosser Fan des Fanprojekts von Basel und vertrete die Meinung dass Deeskalation wichtig ist.

      Aber vielleicht sollten auch die Pöbelkinder sich einmal darin versuchen.
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 05.02.2020 09:59
      Highlight Highlight @freeLCT

      "Es gibt 2 Konfliktpartner in solchen Szenarien und die Polizei/der Staat masst sich in solchen Situationen an, freiwillig eine Konfliktpartei zu werden, nur weil das Gewaltmonopol grösser ist. Man kann sich auch selbst f****."

      nein, es ist die aufgabe der polizei hier einzuschreiten.

      die würden auch lieber etwas sinnvolles machen.
    • freeLCT 05.02.2020 11:44
      Highlight Highlight @Asmodeus:

      Der Wunsch der Abwesenheit eines Gewaltmonopols hat den logischen Rückschluss zur Folge, dass man keine Ansprüche gegenüber diesem gelten machen kann. Man wäre auf sich allein gestelt (was ich grundsätzlich auch anstrebe).

      Familien, welche das Stadion nicht mehr besuchen aufgrund des Gewaltpotenzials würden schon eine Klaffe in die Vereinskasse reissen.

      Der Club müsste selbst daran interessiert sein, dass es um seine Stadien ruhig ist, ansonsten hat er keine Ticketverkäufe mehr.

      In welcher Form dieser das sicherstellen würde, überlasse ich der Clubführung.
  • Asmodeus 05.02.2020 06:47
    Highlight Highlight Die Argumentationen der Randalierer (oder auch Reitschüler) ist einfach immer peinlich.

    "Mimimi wir haben uns durch die Anwesenheit der Polizisten provoziert gefühlt."

    Wenn es nach diesen Idioten ginge müsste der Richter die Polizistin die attackiert wurde noch fragen. "Was hatten Sie für Klamotten an, als der Mann von hinten auf sie los ging?"
  • Schneider Alex 05.02.2020 06:32
    Highlight Highlight Ich sehe nicht ein, warum wir braven Steuerzahler*innen den überbezahlten Profisport via Unterstützung von Stadionbau und –betrieb und Übernahme von Sicherheitskosten subventionieren sollen, vor allem wenn wir sehen, dass sich die Hooligans immer wieder aufs Dach geben. Was soll daran von öffentlichem Interesse sein?
  • Amkkk 05.02.2020 00:37
    Highlight Highlight Diese "Menschen" welche Polizisten in den Rücken treten und sonstige Gewalt ausüben (nur wegen "ihrer" Plattform) sollte man mit dem nächsten Flieger in ein Kriegsgebiet schicken... Dort können sie ihre Gewaltfantasien ausleben wenn sie das so toll finden... Zum kotzen diese zurückgebliebenen Kurvenidioten, welche ja bestimmt keinen Rappen an den Schäden zahlen, weil sie ja alle selbst Geld vom Staat bekommen.
  • circumspectat animo 04.02.2020 20:43
    Highlight Highlight Die anschliessende Gewallt war scheisse aber die Polizei sollte die Wahrheit sagen.
    • michiOW 05.02.2020 00:05
      Highlight Highlight Wo ist die Lüge?
    • Asmodeus 05.02.2020 05:27
      Highlight Highlight Tun sie doch. Oder was ist DEINE Wahrheit?
    • THEOne 05.02.2020 07:08
      Highlight Highlight dann erleuchte uns doch bitte mit der wahrheit und nichts als der reinen wahrheit
    Weitere Antworten anzeigen
  • circumspectat animo 04.02.2020 20:39
    Highlight Highlight Der Ablauf war folgendermasen: Die Polizei marschierte unterhalb der Treppe an einer kleinen Gruppe Fans vorbei dort kahm es zu einem Gerangel zwischen einem Polizisten und einem Fan, woraufhin die Polizei aus kürzester Distanz Gummischrott abschoss, das war alles unterhalb der Treppe und nicht auf dem Vidio zu sehen. Anschliessend fingen die Fans an sich zu vermummen, die Polizei wiederum lief die Treppe hinauf zur Plattform und dann beginnt das Vidio das auch in den Medien zu sehen war und somit die wirkliche Eskalation.
    • Orfeo 04.02.2020 23:26
      Highlight Highlight Vidio Ricorder ...
  • circumspectat animo 04.02.2020 20:31
    Highlight Highlight Wenn wirklich alles so sauber ablief, wie die Polizei sagt, dann können sie ja den Vorgang auch so schildern wie er war. Warum sagen sie nicht, das der Gummischrotteinsatz aus nächster Nähe bereits unterhalb der Treppe wo sich die Fans befanden Geschah, wo nur wenige Fans standen? Warum sagen Sie die Ereignisse (Petardenwürfe Flaschen etc.) seien erfolgt und dan kahm der Gummischrotteinsatz?
    • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 05.02.2020 13:38
      Highlight Highlight "dan kahm der Gummischrott..."

      ich bin ja auch nicht topfit in deutscher sprache, aber...
    • circumspectat animo 05.02.2020 15:04
      Highlight Highlight Wenn das dein einziges Argument ist...
    • circumspectat animo 05.02.2020 15:12
      Highlight Highlight Ich bin sicher sie korrigieren mich falls ich etwas falsch geschrieben habe, danke dafür im Voraus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • H. Fröhlich 04.02.2020 20:20
    Highlight Highlight Die Basler Polizei und Staatsanwaltschaft, eine schwierige Sache. Wurde da nicht 2018 ein Beschuldigter, der angeblich an einer Demonstration teilgenommen haben soll, zwei verschiedene Festnahmeorte vermerkt, die rund einen Kilometer auseinanderliegen. Aussagen von PolizistInnen zu den Verhaftungen widersprachen sich.
    https://www.woz.ch/1844/repression-in-basel/das-ist-ein-schauprozess-gegen-soziale-bewegungen

    Objektivität und Unvoreingenommenheit, beides würde man von der Polizei und Staatsanwaltschaft erwarten, sieht anders aus.
  • Peter Treier 04.02.2020 18:47
    Highlight Highlight Also muss sich jetzt die Polizei verantworten - ich glaube ich spinne?
    Wann wird diesem 'Fan' Gesindel endlich mal die Grenzen gezeigt? Nachdem ich gestern bei TeleBasel noch mitbekomme das die Strafen schlussendlich wohl eh 'bedingt' Ausgesprochen werden, bleibt mit ab unserem Rechtssystem eh die Spucke weg...
    • Max Dick 04.02.2020 20:29
      Highlight Highlight Schön wäre es, hätte sich die Polizei zu verantworten.
      -sie hat die Ausschreitungen provoziert
      -sie hat die Situation eskalieren lassen
      -sie hat die einzige wirklich schlimme Verletzung an diesem Tag zu verantworten.

      Leider aber kann sich die Polizei so ziemlich alles leisten gegen Fussballfans.
    • DerSchöneVomLande 04.02.2020 22:33
      Highlight Highlight Max dick das sind doch keine fans... Hooligans sind idioten
    • michiOW 05.02.2020 00:08
      Highlight Highlight Die Polizei vertritt den Staat und dr Staat hat das Gewaltmonpol.

      Und im Militär lernt man, dass man immer eine Stufe stärker sein soll, ergo richtet man mehr Schaden an. Die Polizei muss sich auch nicht verletzen lassen, bevor sie sich wehrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocJay 04.02.2020 17:48
    Highlight Highlight Also ich kann Menschen echt nicht ab, die das Rumlaufen anderer als Provokation und Rechtfertigung für Gewalt verstehen. Geht gar nicht!
    • Pümpernüssler 04.02.2020 17:56
      Highlight Highlight Das Auftreten der Einsatzkräfte ist leider sehr oft provozierend und nicht deeskalierend. Aber das checkt die Polizei einfach nicht.
    • Roman h 04.02.2020 19:37
      Highlight Highlight @Pümpernüssler
      Also am besten die Polizei gleich abschaffen, die wirken ja nur provozierend.
      Sorry aber das Problem sind 2 andere.
      Diejenigen die sich provoziert fühlen wenn die Polizei in der Nähe ist.
      Diejenigen die der Polizei die schuld geben und nicht den Chaoten.
      Aber bitte kommen sie mit einer Lösung nur jammern bringt nichts.
      Da sie es ja checken, was muss die Polizei machen?
      Wie müssen sie auftreten?
      Die meisten haben darauf keine Antwort
    • no-Name 04.02.2020 19:47
      Highlight Highlight Und dann gibts noch die, die sich genau diese Menschen suchen um ganz nah bei ihnen Rumlaufen und dann ganz überrascht tun...

      Die sind genauso Scheisse... Geht gar nicht.

      Beispiel Reithalle und “Police Bern”. Ob das auf Basel auch zutrifft weiss ich nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magos 04.02.2020 17:26
    Highlight Highlight Schämen sich diese «Fussballfans» eigentlich nicht dafür, dass man sie wie Tiere auseinanderhalten muss?
    Dass bewaffnete Polizisten sie zu ihrem eigenen Zug begleiten müssen, weil sie die Anwesenheit anderer Fans «als Provokation empfinden würden»?
    Ich für meinen Teil käme mir ein sehr jämmerlich vor, wenn mein Fussball-Frust so etwas nötig macht.

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