Holland
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Der Todesschütze von Utrecht handelte allein und mit Terror-Motiv



epa07446481 Emergency services at the 24 Oktoberplace where a shooting took place in Utrecht, The Netherlands, 18 March 2019. According to the the Dutch Police, several people have been injured in a shooting on a tram in the central Dutch city of Utrecht.  EPA/ROBIN VAN LONKHUIJSEN

Einsatzkräfte am Tatort beim 24.-Oktober-Platz in Utrecht. Bild: EPA/ANP

Der mutmassliche Todesschütze von Utrecht soll sich wegen mehrfachen Mordes mit terroristischem Motiv verantworten. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Utrecht mit.

Er handelte nach Angaben der Ermittler vermutlich allein. «Die Ermittlungen ergaben inzwischen Hinweise, dass der Verdächtige während der Schüsse keine Hilfe von anderen Personen bekommen hat.»

Der türkisch stämmige Verdächtige war am Montagabend festgenommen worden. Der 37-Jährige soll am Montag in einer Strassenbahn in Utrecht drei Menschen erschossen und drei weitere schwer verletzt haben. Der Mann soll am Freitag erstmals dem Haftrichter vorgeführt werden.

Die Staatsanwaltschaft schliesst aber auch weiterhin persönliche Probleme des Mannes als Motiv nicht aus, «in Kombination mit einer Radikalisierung.» Ein psychiatrisches Gutachten solle erstellt werden. Gerüchte, dass es sich um eine Beziehungstat handle, hätten bislang nicht bestätigt werden können.

Bereits zuvor hatten die Ermittler mitgeteilt, dass keinerlei persönliche Beziehung zwischen dem Täter und den Opfern festgestellt werden konnte.

Unklar ist noch, welche Rolle ein anderer Mann spielte, der am Dienstag festgenommen worden war. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er erst nach der Tat dem Verdächtigen geholfen haben soll. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rumbel the Sumbel 21.03.2019 13:40
    Highlight Highlight Also was man bez seines Vorstrafenregisters mitbekommt und was noch offen ist, da kommt mir die Galle hoch. Anderseits finde ich es auch ein bisschen Amüsant zu hören, wenn solche Personen, wo auch immer, offensichtlich bekannt waren oder sonst wo im Radar, und man dieselben nicht von der Strasse entfernt.
    • Fabulus Bong Dong 21.03.2019 13:53
      Highlight Highlight Ich möchte gar nicht wissen was für dunkle Gestalten mir tagtäglich über den Weg laufen. All diese Figuren in den Griff zu bekommen ist schlicht unmöglich.
    • DasEchteGipfeli 21.03.2019 14:03
      Highlight Highlight Dazu fehlt leider die rechtliche Grundlagen(In der Schweiz ebenfalls). Und falls man solche Gesetze verabschieden möchte kommen diverse Argumente wie „ach so schlimm wird er/sie schon nicht sein, das ist Freiheitsberaubung!“.
    • Neruda 21.03.2019 15:15
      Highlight Highlight @Fabulus: Doch, möglich ist es schon (Gulag/KZ) moralisch ist es jedoch zumindest diskussionbedürftig ;)
    Weitere Antworten anzeigen

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