DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
20 Organisationen riefen am Samstag zu einer Klima-Demonstration in Genf auf.
20 Organisationen riefen am Samstag zu einer Klima-Demonstration in Genf auf.
Bild: KEYSTONE

Tausende demonstrieren in Genf für wirksamere Schritte gegen Klimaerwärmung

13.10.2018, 17:5814.10.2018, 08:27

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstagnachmittag am Klimamarsch von Genf teilgenommen. Sie forderten die Politiker auf, unverzüglich wirksame Massnahmen im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen.

Rund 20 Organisationen mit Unterstützung der Klima-Allianz Schweiz hatten zu der Manifestation im Zentrum der Rhonestadt aufgerufen. Sie gaben die Teilnehmerzahl mit über 7000 an, die Polizei allerdings geht von 3000 bis 3500 aus. Greenpeace-Sprecher Mathias Schlegel zeigte sich jedenfalls sehr zufrieden.

Die Menschen hätten ein Signal an das Schweizer Parlament senden wollen, das demnächst die Totalrevision des CO2-Gesetzes beraten werde, heisst es in einer Mitteilung der Organisatoren. Seit 800’000 Jahren sei die CO2-Konzentration in der Atmosphäre noch nie so hoch gewesen. Dadurch ausgelöste grosse Veränderungen in den Ökosystemen seien bereits im Gange.

Mehrere Tausend Menschen demonstrierten heute in Genf für schärfere CO2-Gesetze.
Mehrere Tausend Menschen demonstrierten heute in Genf für schärfere CO2-Gesetze.
Bild: KEYSTONE

Aber es gebe noch ein kleines Zeitfenster, um zu handeln und die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wie es der Weltklimarat (IPCC) fordert, so die Klimamarsch-Organisatoren. Dazu habe sich auch die Schweiz mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens verpflichtet. Die Klimapolitik des Bundes verfolge dieses Ziel jedoch nicht. Bestes Beispiel für die Passivität des Bundes sei der Verkehr.

Die Demonstranten in Genf verurteilten auch die Geschäfte des Schweizer Finanzsektors mit fossilen Brennstoffen. Schweizer Finanzakteure, also die Banken, Versicherungen und Pensionskassen, verantworteten weltweit mehr als 20 Mal so viele Treibhausgasemissionen wie die Haushalte und Unternehmen in der Schweiz zusammen, schreiben die Klimamarsch-Organisatoren. (leo/sda)

Die USA haben ihre ersten Klimaflüchtlinge

Video: srf

Die grössten Klimasünder

1 / 7
Die grössten Klimasünder
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Review

Pfleger greift in «Arena» SVPlerin an: «Was denken Sie, was ich den ganzen Tag mache?»

Applaus allein reicht für Pflegende nicht: Darüber waren sich in der SRF «Arena» zur Pflegeinitiative alle einig. Ansonsten herrschte wenig Harmonie. Besonders eine Teilnehmerin geriet unter die Räder.

In der SRF «Arena» stehen wieder die Abstimmungen auf dem Programm. Als Erstes wurde in der Sendung gestern Freitag die Pflegeinitiative diskutiert, die am 28. November an die Urne kommt.

Die Initiative «Für eine starke Pflege» will den Pflegeberuf per Verfassungsartikel stärken. Sie fordert unter anderem, dass Bund und Kantone angemessene Arbeitsbedingungen schaffen und eine Ausbildungsoffensive starten. Dem Bundesrat und Parlament geht das jedoch zu weit. Sie möchten den Pflegemangel auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel