International
USA

USA stoppen Vermittlung zwischen Russland und Ukraine

United States Secretary of State Marco Rubio speaks with journalists during a meeting of NATO foreign ministers in Helsingborg, Sweden, Friday, May 22, 2026. (AP Photo/Julia Demaree Nikhinson, Pool)
M ...
US-Aussenminister Marco Rubio.Bild: keystone

USA stoppen Vermittlung zwischen Russland und Ukraine

22.05.2026, 21:1822.05.2026, 21:18

Die USA werden vorerst nicht mehr zwischen Russland und der Ukraine vermitteln. Das kündigte US-Aussenminister Marco Rubio beim Treffen der Nato-Aussenminister im schwedischen Helsingborg an.

Die USA seien bislang die einzigen gewesen, mit denen sowohl Moskau als auch Kiew sprechen wollten. Die Vermittlungsbemühungen hätten jedoch «keine Ergebnisse» gebracht, sagte Rubio. Gleichzeitig betonte er, Washington stehe weiterhin bereit, diese Rolle bei Bedarf erneut zu übernehmen.

Scharfe Kritik an den bisherigen Gesprächen äusserte der deutsche Sicherheitsexperte Nico Lange. Auf X sprach er von einem «Verhandlungstheater». Die USA hätten der Ukraine im Wesentlichen immer wieder russische Forderungen überbracht, etwa Gebietsabtretungen im Donbass.

Europa dürfe nun nicht denselben Fehler machen und ebenfalls lediglich russische Positionen weiterreichen, warnte Lange. (mke)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
63 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Jason84
22.05.2026 21:33registriert März 2016
Aus den gross angekündigten 24 Stunden sind nun also 1 Jahr und 4 Monate und eine komplette Aufgabe geworden.

Prima.
Danke für nichts lieber Donald
Wie immer…
Du bist der beste… vorlaute Versager.
1827
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ich-möchte-verstehen
22.05.2026 21:23registriert April 2022
Das sind Goodnews... Trump hatte sich eh immer auf die Seite Putins geschlagen. Ich hoffe, dass Europa nun diplomatisch aktiver wird, aber gleichzeitig bei der Unterstützung der Ukraine nicht nachgibt und die Sanktionen gegen Russland erhöht und besser durchsetzt. Putin darf mit dem Überfall auf die Ukraine keinen Erfolg haben.
1364
Melden
Zum Kommentar
avatar
Lohner
22.05.2026 21:31registriert August 2025
Gut, dass das jetzt klar ist. Somit muss sich jetzt Europa - vereint - einsetzen. Auf das Amiland ist eh kein Verlass mehr.
1112
Melden
Zum Kommentar
63
Trumps Kahlschlag der Entwicklungshilfe soll Ebola-Ausbruch im Kongo begünstigt haben
Die gemeldeten Ebola-Fälle aus der Demokratischen Republik Kongo steigen weiter an. Die USA stellten zuletzt zusätzliche Hilfen für das zentralafrikanische Land in Aussicht. Gleichzeitig sehen Expertinnen und Experten einen Zusammenhang zwischen den Hilfskürzungen unter der Regierung von Donald Trump und der geschwächten Ebola-Abwehr vor Ort.
Nachdem der WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am vergangenen Sonntag wegen des jüngsten Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat, wächst die Sorge vor einer lokalen Ausbreitung der Krankheit. Die Zahl der bestätigten Fälle steigt weiterhin an, mittlerweile spricht die WHO von 750 Verdachtsfällen und 177 mutmasslichen Todesfällen.
Zur Story