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FILE - In this Saturday, April 15, 2017 photo, Turkey's President Recep Tayyip Erdogan talks to supporters during the last rally ahead of Sunday's referendum, in Istanbul. Few men can claim to have dominated politics in Turkey - or polarized his people - as much as Erdogan, the 63-year-old president who has urged his nation to approve reforms that will greatly expand his powers. (AP Photo/Lefteris Pitarakis, file)

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen Besuch bei seinem US-Amtskollegen Donald Trump in Washington für Mitte Mai angekündigt. Bild: Lefteris Pitarakis/AP/KEYSTONE

Erdogan kündigt Treffen mit Trump in Washington an



Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat einen Besuch bei seinem US-Amtskollegen Donald Trump in Washington für Mitte Mai angekündigt. Er werde direkt nach einem Besuch in China am 15. Mai zu Gesprächen in die USA fliegen, sagte Erdogan in einem Interview mit dem türkischen Auslandssender A-News am Donnerstagabend.

Es ist Erdogans erster Besuch in der US-Hauptstadt seit dem Amtsantritt Trumps im Januar. Erdogan sagte, bei dem Gespräch werde es um die Kooperation in Syrien sowie die Auslieferung des islamischen Predigers Fethullah Gülen gehen, den Ankara für den gescheiterten Militärputsch vom 15. Juli vergangenen Jahres verantwortlich macht.

«Dieser Terroristenführer lebt in einem Land, das ein strategischer Verbündeter ist», sagte Erdogan über Gülen. Er zeigte sich aber überzeugt, dass Trump sich in dem Fall anders als sein Vorgänger verhalten werde.

Präsident Barack Obama hatte im Fall Gülen auf die Unabhängigkeit der US-Justiz verwiesen, die über das türkische Auslieferungsgesuch entscheiden muss. Wegen des Streits um Gülen sowie Obamas Kritik am harten Vorgehen der türkischen Regierung gegen ihre Gegner hatte sich das Verhältnis Erdogans zu Obama zuletzt stark verschlechtert. Erdogan hofft nun auf einen Neustart der Beziehungen mit Trump.

Die Türkei wolle in Syrien mit den USA gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat (IS)» zusammenarbeiten, sagte Erdogan. Er drang erneut auf eine Kooperation bei der Rückeroberung der «IS»-Hochburg Rakka. Die USA haben aber bisher auf eine Kooperation mit der kurdischen YPG-Miliz gesetzt, die die Türkei als syrischen Ableger der in ihrem Land verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) betrachtet. (sda/afp)

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