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IC BY CAMILLE SEAMAN / CATERS NEWS (PICTURED: Image from Camille Seamans new book, Melting Away) - These are the stunning images of some of the polar ice caps most endangered regions. Camille Seamans shots include poignant images of the likes of polar bears, penguins and melting ice shelves. The works feature in Camilles latest book, Melting Away, which the photographer has been working on since 2003. Release on December 2nd, the book features images from the Arctic and Antarctic between 2003 and 2011. SEE CATERS COPY (FOTO: DUKAS/CATERSNEWS)

Risse im arktischen Eis: Aus dem Bildband «Melting Away» der Fotografin Camille Seamans Bild: cAMILLE SEAMAN/ DUKAS/CATERSNEWS

Falsche Eisbären-Expertin und «Breitbart»-Journalist in der Klima-Beilage der «Weltwoche»

Mit einem 34-seitigen «Lehrmittel» will die «Weltwoche» laut eigenen Angaben die «ungesunde Diskussion» über den Klimawandel öffnen und versachlichen. Ein genauer Blick auf die Autorenliste zeigt: Einige der Mitwirkenden haben ihre liebe Mühe mit Sachlichkeit.



In seiner Rolle als SVP-Ständeratskandidat tourt «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel seit Monaten durch den Kanton Zürich und hält Wahlkampfreden gegen den «Klimawahn» und die «rot-grüne Verlogenheit». Im Editorial der jüngsten Beilage schlägt er sanftere Töne an. Mit dem Heft solle die «festgefahrene, geradezu festgefrorene Klimadebatte» entkrampft werden. Dieses sei als «Beitrag zur Meinungsbildung und gegen Hysterie und Panikmacherei» und zur «Öffnung und Versachlichung» gedacht.

17 Beiträge umfasst das «Lehrmittel». Redaktor Alex Baur etwa hat ein behutsames Portrait des emeritierten Berner Geologie-Professors Christian Schlüchter geschrieben. Dessen Forschungsergebnisse zur Geschichte der Gletscher haben zu einem Streit mit dem berühmten Berner Klimaforscher Thomas Stocker geführt, einem wichtigen Mitautor der Berichte des Uno-Klimarats IPCC.

Köppels Stellvertreter Philipp Gut hat sich mit dem renommierten Klimahistoriker Christian Pfister darüber unterhalten, ob der derzeitige Klimawandel im Vergleich zu früheren Veränderungen des Klimas wirklich dramatischer ist. Pfisters Antwort: «Klimatisch leben wir seit 1988 in einer neuen Welt», was ihm «grosse Sorgen» bereite.

Doch im Gegensatz zu den Artikeln über die beiden Professoren stützen sich viele Beiträge auf äusserst fragwürdige Experten – oder wurden direkt von solchen verfasst. Vier Beispiele:

Die falsche Eisbären-Expertin im Sold der Erdöl-Lobby

MANDATORY CREDIT: Paul Goldstein/Exodus/Rex Features
Mandatory Credit: Photo by Paul Goldstein/Exodus/REX (4438904o)
Polar bear mother and cubs
Polar bears for International Polar Bear Day, Spitsbergen, Norway - 2010s
FULL COPY: http://www.rexfeatures.com/nanolink/q14n

International Polar Bear Day is celebrated every 27 February to raise awareness about the conservation status of the polar bear.

In honour of this occasion, wildlife guide, photographer and presenter Paul Goldstein has bought together his favourite images of the majestic predator.

Wimbledon-based Paul, who guides for Exodus, explains:

Eisbären im norwegischen Spitzbergen. Bild:paul goldstein / exodus / REX DUKAS

Auf Seite 22 schreibt die Zoologin Susan Crockford unter dem Titel «Fehlalarm um die Eisbären», dass es den Eisbären trotz dem Rückgang des arktischen Meereises «besser denn je geht». Am Artikelende wird Dr. Susan Crockford als Zoologin an der Universität von Victoria in British Columbia vorgestellt, die spezialisiert auf Eisbären und Walrosse sei.

Diese Information ist nicht falsch, aber zeichnet ein schmeichelhaftes Bild einer äusserst umstrittenen Person. Tatsächlich hat Crockford zwar einen Doktortitel der Universität von Victoria. Sie steht aber nicht auf der Lohnliste, hat keinen Lehrstuhl und ist nicht Mitglied der Fakultät, sondern wurde lediglich zur Assistenzwissenschafterin ernannt.

Bild

Susan Crockford bei einem Vortrag am Heartland Institute. Bild: screenshot youtube

Crockford hat keinen einzigen Artikel über Eisbären in einer wissenschaftlichen Zeitschrift mit Peer Review publiziert. Die einzigen Artikel, die einen wissenschaftlichen Anspruch erfüllen, publizierte sie in den Gebieten Zoogeographie, Paläoökologie, Archäozoologie und Osteometrie. Ihr Spezialgebiet ist die frühe Domestizierung von Hunden. Sie führt aber seit Jahren den Blog polarbearscience.com.

Der renommierte Eisbärenforscher Ian Stirling, der im Gegensatz zu Crockford über 150 Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht hat, sagt über sie: «Crockford hat keinerlei Autorität in der Frage der Auswirkung des Klimawandels auf die Eisbären.» Gemeinsam mit Forscherkollegen konnte Stirling im wissenschaftlichen Magazin «BioScience» nachweisen, dass 80 Prozent der untersuchten Blogs, welche den Einfluss des menschgemachten Klimawandels auf die Eisbären abstritten, sich als primäre Quelle auf Crockfords Blog bezogen.

Ihre Artikel zu Eisbären wurden auch von der Global Warming Policy Foundation (GWPF) publiziert, einem britischen Think Tank, welcher den menschgemachten Klimawandel relativiert.

Auch finanziell ist Crockford mit ähnlichen Institutionen verbandelt. Während zwei Jahren erhielt sie für die Zusammenfassung von wissenschaftlichen Artikeln monatlich 750 US-Dollar vom Heartland Institute, einem libertär-konservativen Think Tank und trat mehrmals an Veranstaltungen des Instituts auf. Das Heartland Institute wird unter anderem von Ölkonzern Exxon Mobile, der mit Erdöl reich gewordenen Milliardärsfamilie Koch oder dem Trump-Freund und Milliardär Robert Mercer finanziert. Es gilt als weltweit einflussreichste Organisation der Bewegung, die den menschgemachten Klimawandel leugnet.

Der «Breitbart»-Journalist, der einen Kohleminen-Besitzer interviewt

Scientist and author Matt Ridley is photographed outside St Pancreas Station in London on Friday, April 13, 2012. (Fiona Hanson/AP Images)

Matt Ridley 2013 vor dem Londoner Bahnhof St. Pancras. Bild: AP

In einem doppelseitigen Interview erklärt der britische Journalist, Zoologe, Bestsellerautor und Politiker Matt Ridley, was ihn zum «Klimaskeptiker» gemacht habe. Zwar streitet er im Gespräch nicht ab, dass das vom Menschen verursachte CO2 «für einen Gutteil der jüngsten Erwärmung» verantwortlich ist. Allerdings hält er diese für nicht gefährlich. Die Massnahmen, welche dagegen ergriffen werden, würden mehr Schaden anrichten als die Klimaerwärmung selber.

Ridley begann seine Laufbahn als Wissenschaftsjournalist beim «Economist». Später wurde er Buchautor, Kolumnist und wurde für die Konservative Partei ins House of Lords, das britische Oberhaus, berufen. Auf seinen Ländereien in Nordengland wird Kohle abgebaut. Ridley ist Berater des oben erwähnten Think Tanks Global Warming Policy Foundation (GWPF). Der GWPF wurde 2014 von der entsprechenden Aufsichtsbehörde der Status als gemeinnützige Organisation entzogen. Die Begründung: Die GWPF habe gegen das Gebot der Objektivität verstossen und Fakten und Meinungen vermischt und sei voreingenommen.

Das Interview mit Matt Ridley stammt vom britischen Journalisten James Delingpole und wurde von der «Weltwoche» ins Deutsche übersetzt. Delingpole, der eine Vergangenheit bei den Boulevardblättern «Daily Mail» und «Daily Express», aber auch bei der altehrwürdigen «Times» hat, ist seit 2014 Chef des Ablegers der rechtspopulistischen Newssite «Breitbart News» in London. Wer James Delingpole ist, wird in der «Weltwoche» nicht erwähnt.

Der Star der «Klimaskeptiker», der Zitate verdreht

Bjorn Lomborg, right, and Ole P Kristensen, listen as Clive Crook, Deputy Editor of the Economist, speaks during the Copenhagen Consensus press conference Tuesday Jan. 13, 2004 in Copenhagen, Denmark. Lomborg, the author of the controversial book the Skeptical Environmentalist, spoke with other panel members about how to best affect public opinion and policy makers. (AP Photo/John McConnico)

Björn Lomborg (rechts) 2003 in Kopenhagen. Bild: AP

Auf zwei Seiten schreibt der dänische Politikwissenschafter Björn Lomborg unter dem Titel «Es gibt wichtigere Sorgen», weshalb die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens aus seiner Sicht kaum etwas bringt. Lomborg gilt als bekanntester Klimaskeptiker der Welt.

Das Geld, das für den Kampf gegen den Klimawandel ausgegeben werden soll, würde man gemäss Lomborg besser in Verhütung und Familienplanung, Ernährung, Agrarforschung oder den Kampf gegen Tuberkulose investieren. Sein Plädoyer stützt Lomborg auf Resultate des von ihm geleiteten Copenhagen Consensus Centre. Dort verteilt ein von Lomborg handverlesenes Panel von bekannten Ökonomen regelmässig Noten für verschiedene Massnahmen zur Lösung der drängendsten Probleme der Menschheit. Mithilfe einer Kosten-Nutzen-Analyse sollen so kostengünstige und effizente Lösungen priorisiert werden.

Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Lomborg mit seinem 2001 auf Englisch erschienenen Buch «The Skeptical Environmentalist» (auf Deutsch: «Apocalypse No! Wie sich die menschlichen Lebensgrundlagen wirklich entwickeln»). Darin warf Lomborg den Klimawissenschaftlern vor, den Zustand der Umwelt viel zu düster zu beschreiben. Er versuchte zu belegen, dass sich der Zustand der Umwelt in vielen Bereichen verbessert habe und es deshalb weniger Geld für Umweltpolitik brauche.

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Bild: screenshot orellfuessli.ch

Mit seinem Buch erhielt Lomborg weltweit Aufmerksamkeit und wurde zu einem Star der Gegner von strengeren Massnahmen im Kampf gegen den Klimawandel. Rasch umgarnten einflussreiche US-Wirtschaftskreise den dänischen Bestsellerautor: Er wurde von der «Cooler Heads Coalition», einem Zusammenschluss von konservativen und libertären Lobbygruppierungen, die strengere CO2-Vorschriften ablehnen, zu Briefings in die USA eingeladen. 2015 wurde bekannt, das Paul Singer, ein Hedge-Fund-Manager, Milliardär und Grossspender der Republikanischen Partei, Bjorn Lomborgs Copenhagen Consensus Centre im Jahr 2013 mit 200'000 US-Dollars unterstützt hatte. Das entsprach einem Drittel des Jahresbudgets.

In Wissenschaftskreisen wurde Lomborgs Werk scharf kritisiert. 2003 stellte das «Dänische Komitee für unredliches Verhalten in der Wissenschaft» fest, das Lomborg in seinem Buch unter anderem erfundene Daten genutzt, selektiv unerwünschte Ergebnisse aussortierte und vorsätzlich irreführende statistische Methoden angewandt hatte. Ausserdem habe er Plagiate begangen und Ergebnisse anderer Forscher vorsätzlich falsch interpretiert.

Der Ex-Shell-Mitarbeiter und die Meeresalge

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Die einzellige Kalkalge Emiliania huxleyi. Bild: wikimedia commons / Alison R. Taylor

Auf einer Doppelseite stellt der Autor Markus O. Häring die einzellige Kalkalge Emiliania huxleyi vor. Die Alge entzieht dem Meereswasser CO2 indem sie es mittels Fotosynthese in Sauerstoff und Kohlenstoff zerlegt. Anders als bei den Pflanzen auf der Erdoberfläche würde die Alge das CO2 nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft der Atmosphäre entziehen, so Häring. Er kritisiert, dass «dieser wichtige Prozess der CO2-Reduktion» nicht in die Klimamodelle des IPCC miteinfliesst

Häring ist Geologe und Experte für Geothermie. Er arbeitete zehn Jahre lang für den Erdölkonzern Shell und suchte in Peru, Australien und Nigeria nach Erdölfeldern. Gegenüber der «Tageswoche» erzählte er 2013, wie bei einer Bohrung in Peru mit 500 Helikopterflügen ein Bohrturm in den Dschungel des Amazonasgebiet transportiert wurde.

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Bild: c-c-netzwerk.ch

Der Basler ist Vorstandsmitglied des Carnot-Cournot-Netzwerks (CCN). Das vom neoliberalen Ökonomen Silvio M. Borner gegründete Think Tank setzt sich laut Eigenbeschreib für «individuelle Freiheit, offenen Wettbewerb, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und minimale Staatseingriffe» ein. Im Januar 2019 lud das CCN den emeritierten deutschen Physikprofessor Horst-Joachim Lüdecke an eine Veranstaltung an die Uni Basel ein. Lüdecke ist Pressesprecher des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE). Er gilt als bekanntester Klimawandel-Leugner im deutschsprachigen Raum.

Das CCN finanziert seine Publikationen laut seinem Credo über Sponsoren: «Diesen steht es frei, genannt zu werden oder anonym zu bleiben». Gegenüber der «NZZ am Sonntag» sagte Markus O. Häring, er werde von niemandem bezahlt. Wer der anonyme Spender ist, der Härings Bücher – darunter «Sündenbock CO2» – finanziert, wollte er gegenüber der Zeitung aber nicht verraten.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Rappi123 13.07.2019 15:26
    Highlight Highlight Was es gibt Schweizer, die den Nazi-Köppel ernst nehmen? Peinlich!!!
  • WayneP 13.07.2019 15:24
    Highlight Highlight Wer hätte das gedacht. Kurz vor den Wahlen schickt die $VP ihren Propagandaminister, mit seiner Propaganda Zeitung, vor um Pseudo Wissenschaftler zu Zitieren. Die alle auf der Lohnliste der Erdölindustrie stehen
  • davej 12.07.2019 18:22
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Gustav.s 12.07.2019 13:11
    Highlight Highlight Zitat aus obigem Artikel: Diese Information ist zwar nicht falsch.

    Also geht es den Eisbären tatsächlich so gut wie noch nie? Dann lügen aber auch die " guten".
    Und so schlecht kann die Frau demnach auch nicht sein, sie sagt ja anscheinend dasselbe wie die annerkannten.
    • TJ Müller 12.07.2019 16:39
      Highlight Highlight Hui Gustav, dein Leseverständnis ist wohl nicht das beste oder du zitierst absichtlich falsch! Wieso machst du das?

      "Diese Information ist zwar nicht falsch" bezieht sich auf den Satz vorher und der lautet: "Am Artikelende wird Dr. Susan Crockford als Zoologin an der Universität von Victoria in British Columbia vorgestellt, die spezialisiert auf Eisbären und Walrosse sei." Es geht darum, dass sie gar keine Zoologin an der Uni von Victoria ist, da sie nicht auf der Lohnliste steht, keinen Lehrstuhl hat und nicht Mitglied der Fakultät ist.
  • I.R.GOOD 12.07.2019 13:10
    Highlight Highlight Können wir mal aufhören das wie eine Religion zu behandeln. Auf beiden Seiten?! Bitte. ALLE Massnahmen der CO2 Senkung haben direkten Einfluss auf unser Persönliches Leben, dass dabei noch weniger CO2 entsteht ist vielleicht oder vielleicht nicht notwendig! Nur ein Beispiel: Weniger Fossile Brennstoffe= bessere LUFT Egal wie viele Filter jeder Klimakritiker vorschalten will. Ah ja und wenn USA und CHINA Kohle verbrennen geht uns das auch was an...oder haben wir nicht nur eine flache Erde sondern auch eine mit Käseglocken
  • Sa_Set 12.07.2019 11:09
    Highlight Highlight da kriegt ja "alternatives Lehrmittel" eine ganz neue Bedeutung.
  • Mätse 12.07.2019 10:29
    Highlight Highlight Bemerkenswert ist allerdings, dass ausgerechnet Kachelmann zur einer weniger ideologischen und mehr sachlichen Diskussion in dieser Thematik aufruft.
    Sonst ist ja nicht gerade bekannt für Zwischentöne und er schafft es sogar, im Artikel nicht über andere herzuziehen und sie zu verunglimpfen. Ausser Köppel bekommt einen Seitenhieb von ihm :-)
    • dmark 12.07.2019 13:31
      Highlight Highlight Nicht nur Kachelmann, auch andere warnen vor regelrechter Hysterie und mahnen zu mehr Sachlichkeit.
      https://www.epochtimes.de/umwelt/klima/petition-gegen-den-strom-90-italienische-wissenschaftler-wenden-sich-gegen-klima-panik-a2939132.html
    • Mutzli 12.07.2019 16:17
      Highlight Highlight @dmark

      Danke für diesen Appel zu mehr Sachlichkeit und den Link zu dieser wunderbar sachlichen Quelle: "Im Bereich der Klimatologie sind nur zwei von ihnen tätig."
      Zum Glück haben sich da noch 88 andere gefunden, um die Liste zu füllen!

      Diese Epoch Times scheint auch auf den zweiten Blick Feuer & Flamme für mehr Sachlichkeit zu sein: https://www.theepochtimes.com/more-than-1000-scientists-dissent-from-darwinism_2799534.html (-> März 2019)

      "The list of scientists who publicly doubt the Darwinian theory of evolution grew to more than 1,000 members"

      Wunderbar für was die sich einsetzen./i
    • dmark 12.07.2019 18:49
      Highlight Highlight @Mutzli:
      Es geht ja dabei ja in erster Linie um die sture Standfestigkeit von Theorien und die oft statt findenden Denunzierungen derer Leute, welche diese "gefestigten" Meinungen in Frage stellen zu wagen.
      Denn Wissenschaft steht nie still und findet sich ebenso auch nie mit "DER" Lösung ab, sondern untersucht immer wieder aufs Neue die unterschiedlichsten Gegebenheiten und stellt somit permanent alles in Frage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lopstar 12.07.2019 09:46
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es zu begrüssen, dass die Weltwoche in ihrer ausführlichen Klimabeilage eine andere Sicht der Dinge präsentiert und die tatsächlich etwas festgefahrene Debatte zu relativieren versucht. Ob die dabei vorgebrachten Fakten nun allesamt überzeugen, ist eine andere Frage, die in einem sachlichen Diskurs zu beantworten ist.
    Keinen vernünftigen Beitrag zum Diskurs leistet man aber dadurch, dass man einfach die einzelnen Autoren der Beilage verunglimpft, ohne auf deren konkreten Vorbringen einzugehen. Die Klima verdient eine kontroverse Diskussion.
    • RicoH 12.07.2019 11:39
      Highlight Highlight Das Klima verdient eine grössere Aufmerksamkeit. Es wird schon zu lang nur darum herum diskutiert.
    • P.Rediger 12.07.2019 13:13
      Highlight Highlight Relativieren und unterschiedliche Ansichten präsentieren OK, aber bitte mit sachlichen und stichhaltigen Argumenten und Daten. Das was die WW macht ist Lobbying, nichts anderes.
    • Anna Landmann 12.07.2019 20:56
      Highlight Highlight Ich diskutiere gern darüber, welches blau der Himmel hat und warum das so ist. Aber ich will nicht hundert Mal darüber diskutieren, ob der Himmel grün ist, mit Leuten, die es eigentlich besser wissen, aber aus ideologischen Gründen oder Angst zu dem Grün-Himmlern gehen.
  • Lowend 12.07.2019 09:30
    Highlight Highlight Diese ganzen Kampagnen der organisierten Lügner des anthropogenen Klimawandels sollen uns suggerieren, dass die Wahrheit irgendwo zwischen Fakten und Lügen liegt und alles nicht so schlimm wird, wie es 97% der seriösen Wissenschaftler weltweit prognostizieren.

    Eines ist dank Artikeln wie diesem hier von Christoph Bernet hoffentlich allen Anhängern der restlichen 3%, meist pseudowissenschaftlich tätigen "Experten" klar; Wer zahlt, befiehlt, und wenn man sieht wer diese 3% zahlt, sollten sie sich mal gut überlegen, für welche Interessen man sich von wem einspannen lässt.
  • Magnum 12.07.2019 09:27
    Highlight Highlight Für Öffnung und Versachlichung - gegen Verlogenheit. Und dann bringt der Roscheee doch tatsächlich einen Wisch voller Texte von Klimaleugnern und Lobbyisten. Ich müsste eigentlich laut herauslachen, wenn dieser krampfhafte Versuch der Konstruktion alternativer Fakten nicht dermassen peinlich wäre.
    Wer Köppel in der Klima-Arena gesehen hat, der weiss: Dieser verblendete Ideologe wähnt sich auf einer Mission. Einer lukrativen, aber wissenschaftlich komplett unhaltbaren Mission. Er verrennt sich in der Hoffnung, dass seine Politsekte alle Stimmen der Klimaskeptiker aufsaugen wird.
    • mountaineer 12.07.2019 11:49
      Highlight Highlight "Für Öffnung und Versachlichung" und im nächsten Satz: "einen Wisch voller Texte von Klimaleugnern"

      Merksch öppis, Magnum?
    • Magnum 12.07.2019 18:30
      Highlight Highlight Ja, Mountaineer: Im Unterschied zu Dir merke ich, dass Köppel sich für Lobbyistenkohle publizistisch prostituiert.
      Ich verweise gerne auf den Kommentar über dem meinen von Lowend: Wenn die überwiegende Mehrheit der anerkannten Experten sich einig sind und der Roscheee mit Mühe ein Dutzend dubiose Pseudo-Experten findet, die dem widersprechen, dann liegt die Wahrheit eben NICHT irgendwo in der Mitte. Forschungsstand versus Bullshit und so.
    • Magnum 12.07.2019 18:32
      Highlight Highlight "Für Öffnung und Versachlichung" ist übrigens nicht mein Ziel, sondern Köppels Anspruch mit seinem unwissenschaftlichen Lobbyisten-Wisch. Damit Wisch ich mir allendfalls den A...llerwertesten ab. Ich mache keinen Schritt auf diese leugnenden Clowns zu, kannst Du glatt vergessen. Ignoranz ist zu isolieren und als solche zu brandmarken.
  • Lowend 12.07.2019 08:35
    Highlight Highlight Leider muss sich Köppels Weltwoche oder die Anti-Klimapartei SVP nie für die immensen Schäden an Mensch und Natur verantworten, die sie durch ihre dauernde Lügenpropaganda anrichten, nur weil ihnen ihr kurzfristiger politischer Profit wichtiger ist, als die Zukunft unserer Kinder!

    Wenn ich gläubig wäre, könnte ich wenigstens denken, dass sie in der Klimahölle landen, aber weil ich denken kann, weiss ich, dass sie uns eben auch mit hineinziehen.
    • Hipster mit Leggins 12.07.2019 17:14
      Highlight Highlight Ich glaube, dass die Leute aus dem Muotathal oder dem Emmental deutlich weniger CO2 (Flüge, Heizung, Klimaanlagen... ) verursachen, als dauer-betroffene Städter, die nichts machen, als anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben und sagen "ich mach doch was, ich demonstriere"
    • Lowend 12.07.2019 19:21
      Highlight Highlight Was bitte hat ihr arroganter Anwurf an die städtische Bevölkerung genau mit meinem Kommentar zu tun?
    • Philidor 13.07.2019 00:38
      Highlight Highlight @ Hipster: Ganz viele Städter wohnen in kleinen Wohnungen und fahren Velo. Diejenigen im grossen Haus auf dem Land heizen und fliegen auch - und sie fahren Auto.
  • Triumvir 12.07.2019 08:31
    Highlight Highlight Ja, der Köppel und seine Weltwoche, alias die grösste – ultra rechte – manipulative Märchen-Zeitschrift der Schweiz.
  • Shelley 12.07.2019 08:21
    Highlight Highlight Exxon weiss schon seit Jahrzehnten dass der Erdölverbrauch ein CO2 Problem verursacht. Die eigenen Wissenschafter hatten es ziemlich genau vorausberechnet. Aber Exxon macht lieber Werbung, dass es kein menschengemachtes Problem gibt.

    Liebe Klimaleugner, nur weil es unangenehm ist, heisst es nicht, dass es nicht existiert. Das kann auch der Klöppel mit seinem verwirrten Blatt und den Pseudowissenschaftern nicht ernsthaft schönschwatzen.

    https://m.spiegel.de/wissenschaft/mensch/exxon-sagte-co2-gehalt-der-atmosphaere-fuer-2019-genau-voraus-a-1267915.html
  • Walser 12.07.2019 07:06
    Highlight Highlight Als Schweizer kann man einfach an der Urne die Leute wählen, von denen man denkt sie setzten sich politisch für den Klimaschutz ein. Bei den grossen Verursacherländern ist es schwieriger. In den USA geht das auch noch. Bei Russland und China hoffen wir einfach mal dass irgendwann vernünftige Leute ans Ruder kommen.
    • swisskiss 12.07.2019 09:06
      Highlight Highlight Walser: Auch Politik funktioniert nach der Maslowschen Bedürfnishierarchie.
      Kein Bewohner eines Landes interessiert sich für Umweltschutz wenn seine Grundbedürfnisse nicht gedeckt sind. Sicherheit, Nahrung, Schutz, etc.

      Man kann als satter, sicherer, freier und wohlhabender Europäer nicht einem hungernden Afrikaner oder Inder klar machen, dass das Verbrennen von Holz umweltschädlich ist.
      So ist auch die Wahl der Poliiker in diesen Ländern an andere Bedürfnisse geknüpft, als der Schutz der Umwelt. Es sind nicht die Politiker, sondern die Lebensumstände die entscheidend sind.
    • dä seppetoni 12.07.2019 09:25
      Highlight Highlight Genau Walser. Und die FDP sollte erst beweisen, dass sie sich nicht nur für die Wahlen mal kurz das grüne Mäntelchen überstreift.
      Benutzer Bild
    • RicoH 12.07.2019 11:51
      Highlight Highlight "Bei Russland und China hoffen wir einfach mal dass irgendwann vernünftige Leute ans Ruder kommen"

      Soweit ich weiss, ist China in ihrer CO2 Agenda ca. 13 Jahre im Vorsprung. Das kann der Rest der Welt von sich nicht behaupten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • mountaineer 12.07.2019 06:35
    Highlight Highlight Lomborg geht Umwelt- und Klimathemen rational an und berücksichtigt auch ökonomische Effekte wie z.B. das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen.

    Dieser Ansatz passt Leuten mit einem esoterisch-religiösen Umweltverständnis natürlich nicht, weil er viele ihrer vermeintlichen Gewissheiten zerstört und zudem den in diesen Kreisen notorischen Mangel an ökonomischem Verständnis entlarvt.
    • Liselote Meier 12.07.2019 07:56
      Highlight Highlight Durchaus aber im Sinne von einer bestimmten Ökonomie im Sinne von Kosten & Nutzen für den Aktionär, nicht gesamtwirtschaftlich im Sinne aller Menschen.

      Wie gewirtschaft wird kann verschiedene Formen haben, ansonsten ist man selber ein ideologischer Dogmatiker.







    • mountaineer 12.07.2019 08:27
      Highlight Highlight @Liselote: Nein, es geht eben genau nicht um die "Aktionäre".

      Die Reichen und Superreichen lebten schon immer gut. Was sich aber durch Technologie und erschwingliche Energie massiv verbessert hat, ist das Leben der ärmeren 95% der Bevölkerung.

      Dies sind genau jene, die massiv leiden werden wenn man Umweltschutz oder "Klimaschutz" um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Ökonomie und Kosten/Nutzen betreibt.
    • ojama 12.07.2019 08:52
      Highlight Highlight Sein Ansatz ist nicht falsch und die Themen, die er für wichtiger hält, sind auch wichtig. Nur wird er von allen Seiten kritisiert, wissenschaftlich falsch vorzugehen. (Siehe oben stehender Artikel) Mit anderen Worten, er publiziert Stuss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 12.07.2019 06:26
    Highlight Highlight Im Artikel steht das Crockford keine Autorität für Eisbären sei, weil sie in keinem Wissenschaftsmagazin mit peer review veröffentlicht habe. OK. Was aber fehlt, welche Aussagen der Frau sind falsch?

    Das ist so als würde ich einem Blog schreiben 3 x 3 = 9. Wenn dann ein Mathematikprofessor von seinen Studenten gefragt wird ob mein Blog richtig ist, er diesen dann antworten würde. Walsi ist kein Wissenschaftler und hat nie veröffentlicht. Somit erweckt er den Eindruck meine Aussage ist falsch, ohne das zu sagen. Weil er weiss, dass sie richtig ist.
    • walsi 12.07.2019 08:20
      Highlight Highlight Spannend ich schreibe on meinen Kommentar im Prinzip das Gleiche wie TheDan. Er bekommt mehr Herzchen als Blitze ich mehr Blitze als Herzchen.
    • PVJ 12.07.2019 08:38
      Highlight Highlight Wenn Du die allgemeine Schulpflicht beendet hast liegt Dein Professor falsch. Das kleine 1x1 wird m. W. In der zweiten Klasse behandelt. Du bist also durchaus qualifiziert, in Deinem Blog 3x3=9 zu schreiben.

      Die Zoologie der Eisbären ist aber ein Thema, das etwas mehr Fachkompetenz voraussetzt. Insofern ist bei Veröffentlichungen eine Qualitätskontrolle durch Fachleute nötig. Wer diese umgeht, dessen Ergebnisse werden zurecht in Frage gestellt. Wenn die Expertin Anerkennung möchte, dann sollte sie sich einfach der fachlichen Beurteilung ihrer Peers stellen. Vorausgesetzt sie liegt richtig.
    • walsi 12.07.2019 11:35
      Highlight Highlight @PVJ: Mein Beispiel war bewusst sehr einfach gewählt. Nur weil sie ihre Aussagen keinem Review unterstellt bedeutet das nicht, dass sie falsch sind. Wenn jemand behauptet ihre Aussagen im Blog sind falsch, dann muss er erklären wieso sin diese Aussagen falsch sind und erklären was richtig ist. Offensichtlich weiss er was richtig ist, sonst könnte er ja nicht behaupten, dass sie falsch liegt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDan 12.07.2019 06:25
    Highlight Highlight Hat die "Eisbär Expertin" mit ihrer Aussage dass es den Eisbären trotz dem Rückgang des arktischen Meereises «besser denn je geht» nun recht oder nicht?

    "Diese Information ist nicht falsch" bezieht sich wohl nur auf die Aussage dass sie als Zoologin an der Uni arbeitet.

    Dann folgen leider nur noch Absätze die direkt auf ihre Person gehen und nichts mit ihrer Aussage zu tun haben. Diese Methode finde ich schwach und manipulativ. Wenn man die Aussage nicht direkt widerlegen kann greift man die Reputation an um den Leser zum falschen Schluss kommen zu lassen dass die Aussage falsch ist.
    • Carpe Diem 12.07.2019 07:54
      Highlight Highlight Die Lebensgrundlage der Eisbären gilt aufgrund des Klimawandels als gefährdet. Diese Antwort lässt sich googeln oder in wissenschaftlichen Zeitschriften nachlesen.
    • 96m_fur 12.07.2019 08:22
      Highlight Highlight Die Arktis besteht zu einem Grossteil aus Treibeis, welches auf dem Wasser liegt und gefriert in den Wintermonaten und jetzt tauen im Frühling immer grössere massen dieses Treibeises auf und geben die See frei.

      Durch diesen Effekt müssen die Eisbären immer weitere strecken schwimmen um neue Jagdgründe zu erreichen und da ein Eisbär nicht ewig schwimmen kann wird somit den Eisbären die Lebensgrundlage entzogen, entweder Sie etrinken beim Versuch neue Jagdgründe zu erreichen oder verhungern weil die Jaggründe nicht mehr genug Beute hervorbringen, welche sie auch fangen können.
    • TheDan 12.07.2019 08:43
      Highlight Highlight Dass die Lebensgrundlage in der Zukunft gefährdet ist, wenn es durch Klimawandel kein Eis mehr gibt, leuchtet ein, beantwortet jedoch meine Frage nicht.
      Ich würde die Frage eher anhand der Population bzw. deren Entwicklung festmachen: Nimmt die globale Population zu oder ab? Diese Frage ist schwer zu beantworten. Gemäss https://mobil.wwf.de/themen-projekte/artenlexikon/eisbaer/ nimmt die Population:
      -in 2 Gebieten zu
      -in 1 Gebiet ab
      -in 7 Gebieten stabil
      -in 9 Gebieten fehlen Daten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas Melone (1) 12.07.2019 06:13
    Highlight Highlight Von Erdöl-Lobbysten zu erfahren, was man gegen den Klimawandel tun soll, ist in etwas dasselbe, als würde man den Präsidenten des Metzgermeisterverbandes auffordern, Veganer zu werden.
  • Japadabadubada 12.07.2019 06:09
    Highlight Highlight Lieber Herr Köppel und Folgende... Glauben Sie wirklich, dass das verbrennen von fossilen Brennstoffen die Zukunft ist?
    • Oigen 12.07.2019 07:48
      Highlight Highlight natürluch glauben sie das, sonne wind und wasser füllen den geldbeutel nicht
  • Jo Blocher 12.07.2019 05:55
    Highlight Highlight Ein weiterer humoristischer Beitrag der Weltwoche zu einem seriösen Thema.
  • Heinzbond 12.07.2019 04:53
    Highlight Highlight Also, um es in wenigen Worten zusammenzufassen, rechte Klimawandel leugnende Propaganda... Oh, ich wollte noch «schlecht gemachte» im Satz unterbringen.
  • Rellik 12.07.2019 04:53
    Highlight Highlight Ich fände es gut wenn die Debatte wieder versachlicht werden würde. Beleidigungen wie Klimawandel-Leugner bringen nichts, sollten in einer wissenschaftlichen Debatte nichts verloren haben und öffnen nur den Graben in der Polarisierung der Gesellschaft weiter. Besser wäre es über Lösungen, Massnahmen nachzudenken: Wie können wir den CO2-Ausstoss senken, mit möglichst kleinem Eingriff in unsere Lebensqualität? Wie können wir die Auswirkungen des Klimawandels effektiv bekämpfen? Welche Möglichkeiten zur CO2 Speicherung sollten gefördert werden? Wie können Klimamodelle verbessert werden?
    • Carpe Diem 12.07.2019 06:25
      Highlight Highlight Und was glauben Sie, was in der Klimaforschung gemacht wird?

      Es ist genau das, was sie fordern.

      Und ich sehe nicht, weshalb gezielte, u.a. von der Ölindustrie finanzierte Desinformation nicht als solche bezeichnet werden darf.
    • Oigen 12.07.2019 07:51
      Highlight Highlight @Rellik
      wie will man den co2 ausstoss vermindern wenn (entschuldige aber wie soll ich sie sonst nennen) klimaleugner nicht an den co2-effekt glauben?

      wie soll man mit jemandem diskutieren der nicht zuhören will, die wissenschaft nicht anerkennt und menschen die sich für die umwelt einsetzen diffamieren?

      WIE???
    • bokl 12.07.2019 08:54
      Highlight Highlight @Rellik
      Wer den Klimawandel leugnet, ist ein Klimawandel-Leugner. Das ist keine Beleidigung, sondern schlicht eine Tatsache.

      Ausser den Klimawandel gibt es nicht. Dann wäre es eine Diffamierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 12.07.2019 00:13
    Highlight Highlight Dieses Weltwoche-Lehrmittel erinnert mich an die Videos auf Youtube welche mit pseudowissenschaftlichen Argumenten beweisen dass die Erde flach ist.
    • Raffaele Merminod 12.07.2019 06:12
      Highlight Highlight Genau und die Weltwoche beweist damit, das auch ihre Inhalte äusserst flach sind.
    • Com Truise 12.07.2019 07:55
      Highlight Highlight Sehen Sie in der nächsten Ausgabe: warum wir auf einer Scheibe leben und Impfungen und Immigranten schuld an Autismus sind.
  • äti 11.07.2019 23:59
    Highlight Highlight Nächste Woche kommt dann ein Beiblatt mit der Stellungsnahme des Bauernverbandes. Die allerdings anders tönt. Das heisst, es kommt kein Bauern-Klima-Beiblatt. Schade, Bauern gehören doch auch zu dieser Partei und werden schlicht ignoriert.
  • Amadeus 11.07.2019 23:42
    Highlight Highlight 97% von allen Studien in wissenschaftlich seriösen Journalen sagen, dass der menschenverursachte Klimawandel Tatsache ist.

    Die Weltwoche fokussiert auf die 3%

    https://www.google.com/amp/s/amp.theguardian.com/environment/climate-consensus-97-per-cent/2013/may/16/climate-change-scienceofclimatechange
    • TheDan 12.07.2019 06:33
      Highlight Highlight Wissenschaft ist nicht demokratisch. Eine These bleibt solange gültig bis der erste sie widerlegen kann, was beim Thema Klimawandel ziemlich schwierig ist.

      Was meinst Du wieviele Wissenschaftler die These "die Erde ist eine Scheibe" unterstützen als Kopernikus mit seiner Idee der Kugel kam?
    • Herr Ole 12.07.2019 09:54
      Highlight Highlight @TheDan: tatsächlich war den meisten Wissenschaftlern schon sehr viel länger klar, dass die Erde eine Kugel ist. Mindestens seit den alten Griechen. Nur ein paar wenige vertraten im Mittelalter die Ansicht, die Erde sei flach.
    • Mutzli 12.07.2019 10:57
      Highlight Highlight 1/2@TheDan

      Untersuchungsergebnisse sind nicht demokratisch, aber wenn über 95% einer Fachdisziplin aufgrund dieser Daten die gleichen Schlüsse zieht, während die anderen 5% "zufälligerweise" oft durch konservative Thinktanks finanziert werden, ist das fürs Laienpublikum relevant.

      Die These der menschengemachte Klimaerwärmung wäre übrigens sehr einfach zu widerlegen, wenn sie inkorrekt wäre. A) Stop des Temperaturanstiegs oder Rückgang trotz steigendem CO2-Austoss oder erklärende Faktoren wie z.B. zurückgehende Sonnenaktivität, Widerlegung von Treibhauseffekt von CO2 im Labor... etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jaklar 11.07.2019 23:09
    Highlight Highlight Weltwoche eben!
    Die sind so. Am besten kein wort glauben.
  • Toerpe Zwerg 11.07.2019 23:07
    Highlight Highlight Crockford ist unter Zoologen offenbar sowas wie Ganser unter den Historikern ...
    • Mutzli 12.07.2019 11:08
      Highlight Highlight @T. Zwerg

      Na ja, zur Schande von uns HistorikerInnen war Ganser immerhin effektiv als Historiker an einer Uni ausgestellt und in der Ausbildung tätig.

      Leider auch nachdem eigentlich hätte klar sein sollen, dass es ihm in der Zwischenzeit weniger um Wissenschaftlichkeit und Wahrheit ging als um Selbstvermarktung seiner VT-"Seminare" und ähnlichem... In der Dissertation mit der er berühmt wurde, sind inzwischen leider auch teils rechte Löcher aufgetaucht.

      Da ist Crockford demenstprechend wohl irgendwo zwischen einem Ganser und z.B. einem von Däniken in der Schwebe ;-)
  • Pbel 11.07.2019 22:32
    Highlight Highlight Bei Lomborg muss man differenzieren: 1. Lokale Umweltverschmutzung nimmt mit wirtschaftlicher Entwicklung ab. Das ist aus meiner Sicht Fakt. 2. Sagt er klar: menschengemachten Klimawandel gibt es. Seine These (über die man streiten kann): wir können evtl mit den Konsequenzen leben (und es ist günstiger als ihn aufzuhalten). Selbst gibt er aber zu, dass es die am meisten treffen wird die sich am wenigsten dagegen wehren können.... Also können wir aus meiner Sicht nicht damit leben.
    Falls er aber bei gewissen Argumenten mit falschen zahlen operiert hat, ist das klar zu verurteilen.
    • Em Den 11.07.2019 23:51
      Highlight Highlight 1. Natürlich nimmt die lokale Verschmutzung mit wachsender Entwicklung ab, aber diese wird einfach anderswo übertragen und lässt sich nicht auflösen- in Entwicklungsregionen wo es für die besseren in prekären Zuständen produziert.
      2. Es wird uns alle treffen, am Anfang mag es sein, dass es die Schwächsten treffen wird, aber früher oder später uns alle...

      Den Mann kann man nicht ernst nehmen - sowie auch alle Klimaleugner, die Impfgegner, Weltwoche, AfD und SVP auch.
    • Mutzli 12.07.2019 11:14
      Highlight Highlight @Pbel
      "Seine These (über die man streiten kann): wir können evtl mit den Konsequenzen leben (und es ist günstiger als ihn aufzuhalten)."

      Schon allein diese Grundthese hält ja einfachster Logik nicht stand: Wenn man (wie Sie sagen es Lomborg macht) den wiss. Konsens der Klimerwärmung ernst nimmt, hat man es mit einem zunehmenden und durch Rückkopplungseffekt selbst steigernden Problem zu tun.

      Wie kann da reine Folgenbekämpfung je billiger sein als das Problem anzugehen? Die Kosten steigen ja stets, wenn man die Ursachen nicht angeht. Aber er behauptet ja auch, Hitzetode seien kein Problem..
    • Pbel 12.07.2019 13:03
      Highlight Highlight Das man solche Probleme in Relation zu anderen Herausforderungen anschauen sollte ist vernünftig. Mann muss sich bewusst sein, dass die IPCC Bericht anfangs nicht so bestimmt waren und mit weniger Anstieg gerechnet hatten. Mit den neusten Prognosen muss man auch die Prioritäten / Massnahmen anpassen.
      Und auch dann ist es ein wirtschaftliches Problem. Alloziert man genug Mittel kann man das Problem lösen. Was er vorgeschlagen hatte, ist mehr Mittel für die Forschung solcher Lösungen zu allozieren, um es später günstiger zu lösen. Das wäre eine Option gewesen, wenn man mehr Zeit hätte.
  • Chucho 11.07.2019 22:27
    Highlight Highlight Die Weltwoche will die Klimadiskussion versachlichen. Das ist so also ob eine Katze die Veganismusdebatte versachlichen möchte... Nur mit dem Unterschied, dass Katzen wenigstens putzig sind😻
  • hämpii 11.07.2019 22:15
    Highlight Highlight Herrlich diese Ansammlung von Scharlatanismus! Als nächstes bitte eine ernst gemeinte wissenschaftliche Analyse von Globis Intelligenzquotient...
  • Waldpurga 11.07.2019 22:11
    Highlight Highlight Seit wann haben wir an der Adria Tornados? In meiner Jugend gab es das nicht.
  • Darkside 11.07.2019 21:57
    Highlight Highlight Köppel der Politclown. Von wegen "versachlichen". Trumpism vom feinsten und damit meine ich noch nicht mal sein peinliches trumpstyle Cap.
  • Randalf 11.07.2019 21:57
    Highlight Highlight
    Aus dem gleichen Grund wie ich mir alle paar Jahre mal die Fasnachtszeitung kaufe, leiste ich mir auch mal eine Weltwoche oder eine Titanic.
    Wobei die ihr Titanic das Geld wirklich wert ist.😉
    • Darkside 11.07.2019 23:05
      Highlight Highlight Tu es lieber nicht, um den Grill oder das Cheminée anzuzünden, gibt es günstige Holzwolle-Würfel.
  • klugundweise 11.07.2019 21:52
    Highlight Highlight Unterschied zwischen der Weltwoche und eines Kreuzfahrtschiff?
    Keiner. Beides sind Dreckschleudern.
    • Cityslicker 11.07.2019 22:02
      Highlight Highlight Und beide geben sich weltoffen, man bunkert sich aber letztlich nur in der eigenen kleinen Welt ein.
  • drjayvargas 11.07.2019 21:35
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Gugguseli1963 11.07.2019 21:51
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • drjayvargas 11.07.2019 22:42
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • troop5444 11.07.2019 21:17
    Highlight Highlight 750.- Dollar monatlich von einem ThinkTank, das von Exxon Mobile mitfinanziert wird?

    Wenn das bei watson ein Skandal ist... Ok.

    Forscher, die sich mit Klimafragen beschäftigen, sind da einiges besser bezahlt und genausowenig unabhängig.

    • äti 11.07.2019 23:38
      Highlight Highlight Die 750 laufen ' unter anderem'.
    • Heinzbond 12.07.2019 00:55
      Highlight Highlight Die Meinung von ihr gabs im Discount...
  • Francine Berset 11.07.2019 21:09
    Highlight Highlight Bei sämtlichen (!) Studien, auf welche sich das IPCC beruft, fehlt das Peer Review gänzlich. Bei sämtlichen! Könnt ihr als Klima-Hypster erklären, weshalb dies so ist? Bitte! Bin Juristin und deshalb interessieren mich nachvollziehbare und messbare Fakten. Nicht Annahmen von Annahmen von Annahmen, wie dies zum Beispiel in der "SR1.5-Studie" (habe mich intensiv damit befasst) der Fall ist. Würde ein Kläger oder Staatsanwalt sich vor Gericht auf eine Studie mit einer solchen Qualität wie diese Studie berufen, würde in einem seriösen Land, nicht einmal die Verhandlung stattfinden.
    • paddyh 11.07.2019 21:38
      Highlight Highlight Das ist absoluter Blödsinn und mit einer simpelsten Recherche könnten sie das selber herausfinden. Ich nehme daher an, dass sie einfach nicht an der Wahrheit interessiert sind.
      Beispiel?
      Erstes Kapitel vom IPCC special Report. https://www.ipcc.ch/sr15/chapter/chapter-1-pdf/
      Gehen sie runter zu den References. Zweite Quelle z.B. von Abraham N.J., publiziert in Nature, welches ein Peer Reviewtes Journal ist.
    • swisskiss 11.07.2019 21:44
      Highlight Highlight Francine Berset: ALLE Studien, die in die Berichterstattung der IPCC einfliessen, unterliegen der definierten Qualitätssicherung, die durch die Fachgremien der IPCC in jedem Bereich sichergestellt ist.
      ALLE Studien werden durch die Fachgruppen geprüft, die sich aus den führenden Experten auf diesem Gebiet zusammensetzen. Diese Prüfung geht weit über die übliche Prüfung durch Fachblätter hinaus.

      Als Juristin sich mit einem IPCC Bericht befassen und nicht mal wissen wie geprüft wird?

      Solche Kommentare wären doch eher etwas für die Weltwoche.

      Hier ist es Beleidigung der Intelligenz der Leser.
    • D_M_C 11.07.2019 21:47
      Highlight Highlight „Die Sachstandsberichte [des IPCC] durchlaufen ein mehrstufiges Begutachtungsverfahren (sog. Peer-Review).“
      Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Intergovernmental_Panel_on_Climate_Change

      Ich weiss nicht, woher du deine Anschuldigung zu wissen meinst?!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dani B. 11.07.2019 21:04
    Highlight Highlight Ich mag die "Weekly World News". Die Weltwoche ist auch nicht schlecht, aber sie bleibt ein blosser Abklatsch. So wie "Sun" zu "Bild" und "Bild" zu "Blick".
    "Weekly World News" bleibt das ursprüngliche Satireformat.
  • Rupert The Bear 11.07.2019 20:54
    Highlight Highlight Die Weltwoche ist nur noch eine schlechte Variante des Postillions
    • sheimers 11.07.2019 23:03
      Highlight Highlight Mit dem kleinen Unterschied, dass in den Artikeln vom Postillion meist noch ein kleiner Funke Wahrheit steckt.
    • Tjuck 12.07.2019 13:41
      Highlight Highlight Mit dem Unterschied, dass der Postillon Satire ist, die Weltwoche jedoch Realsatire.
  • Steibocktschingg 11.07.2019 20:54
    Highlight Highlight Eine Sache, die mir bei der Lektüre dieses Artikels mal wieder in den Sinn kam: All die, die krampfhaft versuchen, den Klimawandel zu widerlegen, können sich nicht mal darauf einigen, welche alternative Hypothese sie nun vertreten wollen. Mal kühle CO2, mal sei es wirkungslos, mal sänken die Temperaturen, mal stiegen sie wegen der Sonnenaktivität, mal sei viel mehr CO2 gut, mal dies, mal jenes... Ja, was jetzt?

    Wenn ihr ja alles so viel besser zu wissen meint als die Klimatologen, warum fällt es euch dann so schwer, eine einheitliche Gegenhypothese aufzustellen und zu belegen?
  • Queen C 11.07.2019 20:53
    Highlight Highlight Es wird hier vorwiegend beleuchtet, auf welcher möglichen ‚Lohnliste‘ die klimaskeptischen Wissenschaftlern/Autoren stehen könnten. Das mag ein erhellender Ansatz sein.
    Nun bitte das gleiche Vorgehen bei denen, die vor der Klimakatastrophe warnen. Könnte ebenso erhellend sein.
    • Francis Begbie 11.07.2019 21:51
      Highlight Highlight Sorry für das Herz, dein Kommentar ist Quatsch
    • Juliet Bravo 11.07.2019 21:55
      Highlight Highlight Also die einen von Universitäten rund um den Globus und die anderen? Bring peer reviews!
    • Queen C 11.07.2019 22:24
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
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  • Steibocktschingg 11.07.2019 20:47
    Highlight Highlight Und es zeigt sich mal wieder: Nicht nur Rechtspopulisten, auch Libertäre sind emsig dabei, gegen die Wissenschaft zu hetzen. Damit reihen sie sich ein in den antiintellektuellen Diskurs und sind damit Reaktionäre und sollten bitte aufhören, andere darüber belehren zu wollen, was der Liberalismus sei und dass Eigenverantwortung so viel besser sei. Sie sind nämlich offensichtlich die Antithese dazu und widerlegen sich selbst.

    Verwundert mich aber nicht, schliesslich heisst es "Wirtschaft über alles" für die und da ist es auch egal, ob der Klimawandel uns den Garaus machen könnte.
    • RicoH 11.07.2019 21:37
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Sharkdiver 11.07.2019 23:06
      Highlight Highlight Köppel ist ein rechtspopulist. So wie der ganze ZH-SVP Clan
    • Steibocktschingg 12.07.2019 00:08
      Highlight Highlight Sind "Antithese" und "antiintellektuell" zu schwierige Wörter? Dann hier die Synonyme dazu:
      - Antithese: Gegenbehauptung. In dem Fall: Ihre eigene Widerlegung.
      - antiintellektuell: Gegen alles, was nach Wissen und Wissenschaft aussieht sein.

      Shark: Ich betrachte Blocher als Paläolibertären, der mit den Mitteln des Nationalismus und der Demagogie gegen den liberalen, demokratischen Rechtsstaat sowie auch gegen die anderen Errungenschaften der Aufklärung, vor allem die Wissenschaft, hetzt. Aber diese Unterscheidung ist eher akademischer Natur...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Firefly 11.07.2019 20:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Ueli der Knecht 11.07.2019 20:28
    Highlight Highlight Eine Studie zeigt, mit welchen einfachen Tricks böswillige Propagandisten wissenschaftliche Erkenntnisse in den Wind schlagen und die öffentliche Meinung ins Gegenteil verkehren.
    https://arxiv.org/pdf/1801.01239.pdf

    Ausserdem zeigt die Studie auch, wie gutmütige Journalisten von seriösen und unabhängigen Medien (womit nicht die Weltwoche gemeint ist) "ausversehen" mithelfen, die öffentliche Meinung zu Gunsten einer böswilligen und manipulativen Industrie zu beeinflussen.
    • Juliet Bravo 11.07.2019 20:35
      Highlight Highlight Achtung NZZ oder FDP.
  • marcog 11.07.2019 20:27
    Highlight Highlight Jetzt ist zumindest auch klar, warum die 20minuten Leser beim Thema Klimaerwärmung so viel Stuss raus lassen...
    • Klaus07 11.07.2019 20:55
      Highlight Highlight 20min. Ist von konservative Trollen verseucht. Eine konstruktive Diskussion ist seit längerem nicht mehr möglich. Egal zu welchem Thema.
    • RicoH 11.07.2019 21:27
      Highlight Highlight Habe auch den Eindruck, dass es hier in letzter Zeit zugenommen hat.
    • covfefe2go 11.07.2019 23:23
      Highlight Highlight Das zeugt doch von sehr grosser Ignoranz wenn man per se jeden Kommentar der gegen die eigene Meinung ist, als „konservative Troll“ abstempelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 11.07.2019 20:17
    Highlight Highlight Um mir selber eine Meinung zu bilden,
    werde ich morgen die WELTWOCHE lesen.
    • Ueli der Knecht 11.07.2019 20:37
      Highlight Highlight Ich warte gespannt auf deine Rezension... ;)
    • wasps 11.07.2019 20:57
      Highlight Highlight Viel Spass!
    • Sauäschnörrli 11.07.2019 21:16
      Highlight Highlight Die hast du schon, du suchst nur noch die Stellen die sich mit dieser decken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cityslicker 11.07.2019 20:16
    Highlight Highlight Rogers „Alternative Facts“ - Trump wäre stolz auf ihn. Und Putin gleich auf beide zusammen.
  • TanookiStormtrooper 11.07.2019 20:16
    Highlight Highlight Deshalb mache ich mir ab und zu einen Spass daraus, die Weltwoche am Kiosk zu den Satirezeitschriften zu legen.
    • Ron Collins 11.07.2019 20:57
      Highlight Highlight Wow, wärst du erwachsen, könntest die mal lesen und verstehen. Statt nur hier den lustigen august zu markieren. ;)
    • TanookiStormtrooper 11.07.2019 21:27
      Highlight Highlight Seit mein Hausarzt sein Abo gekündet hat, komme ich tatsächlich nicht mehr dazu es zu lesen. Aber grundsätzlich weiss man ja, was im SVP-Parteiblatt so steht.
    • Jo Blocher 12.07.2019 06:02
      Highlight Highlight @Tanooki: 👍👍👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • NocheineMeinung 11.07.2019 20:14
    Highlight Highlight Wenn die Fakten der gewünschten Sache widersprechen, geht man zum Bescheissen, Tricksen oder Lügen.
    Wer Kinder hat, hat das sicher schon erlebt.
    Was für ein Theater!
  • RicoH 11.07.2019 20:13
    Highlight Highlight Zitat von der Weltwoche Homepage:

    ... hat sich die Weltwoche in den letzten Jahren vor allem durch ihren mutigen und fundierten Recherchejournalismus einen Namen gemacht 😳🤔😂😂😂😂
    • Rupert The Bear 11.07.2019 20:56
      Highlight Highlight Es ist mutig, dass zu schreiben was die jeweils drucken 😉
    • Ursus der Rächer 11.07.2019 21:07
      Highlight Highlight Da kann man dem Kommentator von weiter oben nur recht geben: Die Weltwoche ist eine Satirezeitschrift.
    • Juliet Bravo 11.07.2019 22:03
      Highlight Highlight Wieso mutig? Es herrscht Pressefreiheit und es sollte hier in der Schweiz niemals als mutig bezeichnet werden müssen. Es ist selbstverständlich. Und das müssen wir verteidigen - gegen den Druck aus Ost und West. 🇨🇭🇪🇺
    Weitere Antworten anzeigen
  • swisskiss 11.07.2019 20:12
    Highlight Highlight Wie immer...Motiv und Geldgeber hinterfragen. Daten gegenprüfen, Verbindungen suchen und Evidenz kontrollieren.

    So ist man weitgehend davor gefeit, absurd falsche Behauptungen zu glauben und irgendwelchen Scharlatanen auf den Leim zu gehen.

    Nun müsste man sich fragen, ob der durchschnittliche Weltwoche Leser das will, das kann oder doch lieber seine Blase füttert.
  • spaddeloni 11.07.2019 20:08
    Highlight Highlight Was braucht es bis endlich der letzte Leugner realisiert das wir munter daran sind uns selbst zu zerstören?!
    Ich begreifs echt nicht...
    • Sherlock_Holmes 11.07.2019 20:41
      Highlight Highlight Wenn der letzte Skeptiker –der den massgeblichen Einfluss des Menschen auf das Klima leugnet – endgültig verstummt, dann ist es um weite Teile der Menschheit geschehen.
      Es sei denn, der massgeblichen Mehrheit der Menschheit gelingt tatsächlich der Wandel zu einem nachhaltigen (Über)leben.
    • TERO 11.07.2019 21:16
      Highlight Highlight nur nebenbei :

      Eisbären können nicht weinen 😢
  • Juliet Bravo 11.07.2019 20:04
    Highlight Highlight Auch in Kommentaren hier auf Watson wird von gewissen Kommentatoren die EIKE Propaganda heruntergebetet. Diese sind fast immer in Zusammenhang mit der AfD, der die EIKE nahesteht. Habe die Kommentatoren mehrmals darauf hingewiesen, wessen finanzielle Verflechtungen und industriellen Interessen sie damit vertreten. Die EIKE-Fans vertreten hier die Erdöllobby und das sollte ihnen bewusst sein.
    • Steibocktschingg 11.07.2019 20:55
      Highlight Highlight Und ganz allgemein Wirtschaftslobbies wie auch die Friedrich von Hayek-Stiftung, denen es ziemlich egal ist, wie es den Bürgern geht, Hauptsache, sie kriegen ihr Geld von den Unternehmen und Unternehmern und können deren Aufträge erledigen.
  • Platon 11.07.2019 20:01
    Highlight Highlight Björn Lomborg als Klimaskeptiker zu bezeichnen, ist schlicht falsch. Er ist lediglich ein "skeptischer Umweltschützer“, das ist ein grosser Unterschied. Er leugnet den antropogenen Klimawandel nicht, sondern erforscht mit seinem Copenhagen Consensus lediglich, bei welchen globalen Problemen es gerade am sinnvollsten ist bzw. der grösste Nutzen resultiert, etwas zu tun. In seinen Kosten-Nutzen-Analysen taucht der Klimawandel halt am Ende nicht auf. Das wirkt teilweise ziemlich provokant, aber der Copenhagen Consensus hat schon seine Richtigkeit.
    • Juliet Bravo 11.07.2019 20:33
      Highlight Highlight Er ist nicht mal vom Fach! Was hat er nochmals studiert?
    • Steibocktschingg 11.07.2019 20:58
      Highlight Highlight Politikwissenschaften. Zudem scheint sein Vorgehen einfach so zu sein: Wir haben nicht genug Ressourcen, also investieren wir sie in "Wichtigeres", während er ignoriert, dass der Klimawandel das Potential hat, uns weit effizienter den Garaus zu machen als jedes andere Problem, das laut ihm "wichtiger" sei.

      Wer mehr über ihn wissen will: https://rationalwiki.org/wiki/Bjørn_Lomborg
    • RichPurnell 11.07.2019 21:03
      Highlight Highlight "Statistikverdreher/fälscher" fänd ich wär eh viel Aussagekräftiger bei seinen Methoden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Quecksalber 11.07.2019 19:57
    Highlight Highlight Wenn s in der Weltwoche steht liest es ausser den Gläubigen sowieso niemand.
    • Juliet Bravo 11.07.2019 20:21
      Highlight Highlight Ich wär glücklich, wenn’s so harmlos wäre.
      Das Problem ist aber eben, dass hier eine gut finanzierte Kampagne der US- und anderer Erdöllobbies am laufen ist. Diese streuen in quasi-wissenschaftlichem Mäntelchen Zweifel via vermeintlich unabhängigen Forschungseinrichtungen wie EIKE. AfD oder SVP propagiert das (z.B. über die „Weltwoche“). Es kommt hier ungefiltert der in den Kommentarspalten auf Watson.
    • Quecksalber 13.07.2019 11:31
      Highlight Highlight @Juliet Bravo: da bin ich vollkommen gleicher Meinung und die Weltwoche ist Köppels Propagandamaschine.
  • TingelTangel 11.07.2019 19:55
    Highlight Highlight Was Köppel am meisten Schmerzt, ist das seine Anfrage an Trump unbeantwortet blieb.
    • das Geflüster 11.07.2019 22:30
      Highlight Highlight Ha ha.
      Lustig und zugleich dämlich, dein Comment.
  • leu84 11.07.2019 19:54
    Highlight Highlight Einen Doktortitel und eine Professur haben heisst noch lange, dass es gute Leute oder Wissenschaftler sind. Mit einem kritischen Denken kommt man weiter und man muss keine Beiträge so lange frisieren bis es passt.

    Klar, man kann bei der Erdöl-Lobby mehr verdienen, aber dann bitte die akademischen Titel abgeben...
    • leu84 11.07.2019 20:20
      Highlight Highlight Sollte heissen "heisst nocht lange nicht," Man sollte seine Texte durchlesen, bevor man auf 'Abschicken' klickt... 🤔
    • troop5444 11.07.2019 21:29
      Highlight Highlight In Ihrem Weltbild gilt wohl: Ölindustrie-Mitarbeiter = böse

      Tanken gehen Sie dann trotzdem.

      Die Ölindustrie beschäftigt unzählige Ingenieure, Geologen etc. Das dass auch Menschen sind, die ev. Kinder haben und Freude an der Natur, sprengt wohl Ihre Vorstellungskraft.

      Natürlich ist die Ölabhängigkeit gefährlich und zukunftslos. Aber es wird diese Leute noch Jahrzehnte brauchen, um die wachsende Bevölkerung zu versorgen.

      Klar, sieht man die Dinge anders, wenn man dort arbeitet. Kategorisch falsch ist es deswegen nicht. Umgekehrt wird man auf den Unis ins Gegenteil beeinflusst.
    • Blaubar 11.07.2019 22:59
      Highlight Highlight Warum? Klar sollten wir vom Erdöl wegkommen und zu erneuerbaren Energieträgern finden. Aber immerhin verdanken wir unseren gesamten Wohlstand fast zu 100% dem Erdöl. Wir sollten also in erster Linie dankbar sein, dass es dieses böse Erdöl gab. Die aktuelle Diskussion ist einfach nicht zielführend. Erdöl ist energetisch so dicht, dass eine Abkehr ohne Wohlstandsminimierung schlicht unmöglich ist. Beispiel: Ein vollgeladener Tesla X hat Energie von ca. 9L Diesel getankt.
      Ich bin durchaus für eine Wohlstandseinschränkung zu haben!
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  • atorator 11.07.2019 19:53
    Highlight Highlight What a suprise. Der Roger hat mal wieder geköppelt. Gut ist die Auflage der WW im freien Fall.
  • Freethinker 11.07.2019 19:48
    Highlight Highlight Roger Köppel scheint sich schon sehr gut an die SVP-Methoden angepasst zu haben. Die gehen seit Jahren davon aus, dass sie mit ihren komischen Scheinwahrheiten die Weltherrschaft an sich reissen können... 🤮
    • Juliet Bravo 11.07.2019 20:29
      Highlight Highlight Er hat sich nicht im eigentlichen Sinn der SVP angepasst. Er gibt die „Sprachregelung“ vielmehr sogar vor. Er ist der Propagandaminister. Kommentare hier zeugen davon, dass seinen Verlautbarungen folge geleistet wird, und praktisch Wort für Wort aus der Weltwoche heraus kommentiert wird🧐😉
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 11.07.2019 21:23
      Highlight Highlight Tja, Roger Köppels leistet scheinbar gute Arbeit. Da bekommt er sicher gelegentlich von Papa Blocher extra Streicheleinheiten. 😇
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  • wasps 11.07.2019 19:48
    Highlight Highlight Warum erstaunt das nicht? Klimaforscher Köppel macht sich definitiv lächerlich.
  • m. benedetti 11.07.2019 19:44
    Highlight Highlight Ich finde die Beilage super. 👍
    • atorator 11.07.2019 20:15
      Highlight Highlight Yo, das ist wie der Irre an der Migros-Kasse, der rumschreit, seine Ananas seie nicht reif. Hält aber eine Tüte Chips in der Hand.
    • wasps 11.07.2019 20:19
      Highlight Highlight Ist das Klopapier ausgegangen?
    • Dan Ka 11.07.2019 20:23
      Highlight Highlight Meine war auch super. Gegrilltes Sommergemüse und Bratkartoffeln. 👌
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  • Kruk 11.07.2019 19:39
    Highlight Highlight Vielleicht können sie es ja noch als "Extrablatt" verteilen...
    • Firefly 11.07.2019 19:48
      Highlight Highlight Nein, ich will nichts derartiges im Briefkasten. Da sammeln sich schon genug Extrablätter aus dieser Ecke.

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