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Syrien: Hisbollah und Rebellen handeln Feuerpause im Nordwesten Syriens aus



Islamistische Aufständische und regierungstreue Truppen haben nach Angaben von Aktivisten für mehrere umkämpfte Städte im Nordwesten Syriens eine 48-stündige Waffenruhe vereinbart. Die Vereinbarung vom Dienstagabend gelte ab Mittwochmorgen um 06.00 Uhr Ortszeit.

Sie betreffe die Stadt Sabadani und die Ortschaften Fuaa und Kafraja, erklärte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Ausgehandelt wurde die Feuerpause demnach zwischen der mächtigen Islamistengruppe Ahrar al-Scham und örtlichen Rebellen sowie der Schiitenmiliz Hisbollah, die den syrischen Staatschef Baschar al-Assad unterstützt.

Die Hisbollah hatte im Juli mit Regierungstruppen eine erbitterte Offensive gestartet, um Sabadani zurückzuerobern. Die schiitischen Dörfer Fuaa und Kafraja in der Provinz Idlib zählen zu den letzten Orten der Region unter der Kontrolle der syrischen Regierung. Als Reaktion auf die Offensive gegen Sabadani wurden sie von einem Rebellenbündnis namens Armee der Eroberung belagert.

Laut Beobachtungsstelle verhandeln die beiden Konfliktlager derzeit über einen Rückzug der Rebellen aus Sabadani und ein Ende der Belagerung von Fuaa und Kafraja. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk von Ärzten und Aktivisten in Syrien. Für Medien sind ihre Angaben kaum nachprüfbar. (sda/afp)

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