DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ronnie O'Sullivan hätte nicht erwartet, mit 44 Jahren noch an der Weltspitze zu sein.
Ronnie O'Sullivan hätte nicht erwartet, mit 44 Jahren noch an der Weltspitze zu sein.
Bild: AP/PA

«Die Jungen sind so schlecht» – Ronnie O'Sullivan mit dem wohl besten Interview des Jahres

10.08.2020, 08:2710.08.2020, 15:13

Auch an der diesjährigen Snooker-WM spielt Legende Ronnie O'Sullivan wieder um den Titel. Der 44-Jährige steht im Viertelfinale, wo er auf den Waliser Mark Williams trifft – auf einen Spieler also, der noch ein Jahr älter ist als er selbst.

Dass die beiden auch 2020 noch mit der Weltspitze mithalten können, hätte O'Sullivan vor ein paar Jahren nicht erwartet, wie er im Interview mit der BBC zu Protokoll gab. Dafür, dass es nun doch so weit gekommen sei, gebe es aber eine einfache Erklärung, sagt der Engländer: Die neue Generation sei einfach zu schwach.

So ging O'Sullivan mit dem Snooker-Nachwuchs hart ins Gericht. «Die jüngeren Spieler, die da nachkommen, sind schon nicht so gut. Sie würden vielleicht als Amateure gut aussehen. Oder nicht mal als Amateure. Viele von ihnen sind so schlecht!»

Es bräuchte wohl viel, dass er selbst nicht mehr mit ihnen mithalten könnte, scherzte O'Sullivan dann weiter. «Ich müsste wohl einen Arm und ein Bein verlieren, damit ich aus den Top 50 falle. Nur deshalb sind wir wohl noch so gut dabei», erklärte der fünffache Weltmeister.

2001 wurde Ronnie O'Sullivan erstmals Snooker-Weltmeister.
2001 wurde Ronnie O'Sullivan erstmals Snooker-Weltmeister.
Bild: Getty Images Europe

Tatsächlich zeigt sich auch an dieser WM, dass die Spieler über 30 klar im Vorteil sind. Von den acht verbliebenen Kandidaten sind nur gerade zwei jünger als 30 – Anthony McGill ist 29, Kyren Wilson 28. (dab)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

«Ewig» erfolgreiche Einzelsportler

1 / 19
«Ewig» erfolgreiche Einzelsportler
quelle: epa/epa / sean dempsey
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wir löchern unsere Skiprofis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Korrekte Regelauslegung – darum stand Mbappé beim Siegtor gegen Spanien nicht im Abseits

Dank eines späten Treffers von Kylian Mbappé hat Frankreich die zweite Austragung der Nations League gewonnen. Das 2:1-Siegtor in der 80. Minute sorgte allerdings für hitzige Diskussionen – zu Unrecht, wie ein Blick ins Regelbuch zeigt.

Der Nations-League-Final zwischen Spanien und Frankreich war lange eine ziemlich zähe Angelegenheit, doch nach der Pause nahm das Duell im Mailänder San Siro plötzlich Fahrt auf – und zum Schluss wurde es gar noch ziemlich dramatisch.

In der 80. Minute schickte Theo Hernandez seinen Teamkollegen Kylian Mbappé beim Stand von 1:1 mit einem von Eric Garcia abgefälschten Pass in die Tiefe. Der pfeilschnelle PSG-Stürmer konnte alleine auf Spanien-Keeper Unai Simon ziehen und nach einem gekonnten …

Artikel lesen
Link zum Artikel