Gesundheit
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Du findest das Jahr 2020 ist ver***? Dann sei froh, hast du nicht in diesen Jahren gelebt

Zugegeben, das Jahr 2020 glänzt nicht mit Bestleistung. Aber das schlimmste Jahr in der Geschichte der Menschheit ist es noch lange nicht. Da haben die folgenden fünf Jahre bessere Chancen auf den Podestplatz.



18 Monate in Dunkelheit

Das Jahr 536 n. Chr.

Einer der absolut ungünstigsten Zeitpunkte, um auf der Welt zu sein, war das Jahr 536 nach Christus. Darüber sind sich auch einige Historiker einig. Die Natur spielte verrückt. Ein mysteriöser Nebel tauchte Europa, den Nahen Osten und grosse Teile Asiens 18 Monate lang Tag und Nacht in Dunkelheit. Der Nebel führte dazu, dass die Temperaturen drastisch fielen. In China schneite es mitten im Sommer. Doch nicht nur das: Überall auf dem Globus gingen die Ernten ein und die Menschen hungerten.

Lava fountains are pictured at the site of a fissure eruption near Iceland's Bardarbunga volcano September 2, 2014. A fissure eruption near Iceland's Bardarbunga volcano was still spouting lava on Monday but no ash, a day after an eruption that briefly caused the country to raise its ash alert level for aviation to its highest level. Iceland's largest volcanic system - 190 km long and up to 25 km wide (118 miles by 15.5 miles) - has been hit by thousands of earthquakes over the last two weeks, putting scientists have been on high alert.  REUTERS/Armann Hoskuldsson  (ICELAND - Tags: ENVIRONMENT DISASTER)

Kann einem das Jahr auch ziemlich versauen: ein Vulkanausbruch. Bild: X80002

Lange rätselten Historiker darüber, warum 536 eines der dunkelsten Jahre im Mittelalter war. 2018 fanden Forscher bei der Analyse eines Schweizer Gletschers Spuren von Asche im Eis. Offenbar kam es Anfang 536 zu einem massiven Vulkanausbruch auf Island. Die Asche des Vulkans legte sich für eineinhalb Jahre wie ein Schleier um die Erde, hüllte die Länder in Dunkelheit und liess die Menschheit hungern. «Not a really great time to be alive», könnte man also sagen.

Der schwarze Tod

Das Jahr 1347

Auch Mitte des 14. Jahrhunderts war das Leben kein Zuckerschlecken. 1347 suchte der «schwarze Tod» Europa und weite Teile Zentralasiens heim. Die Pest ging um und forderte 25 Millionen Todesopfer.

the plague, pest, pestmaske, unsplash

Die Schnabelmaske wurde im Mittelalter von Pestdoktoren getragen. Sie sollte vor einer Infektion schützen. bild: unsplash

Übertragen wurde die hochgradig ansteckende Infektionskrankheit über Flöhe und Tröpfchen. Die Menschen litten je nach Infektion unter anderem an Fieber, Gliederschmerzen, Blutvergiftungen oder eitrigen Beulen. Weil man zu dieser Zeit kaum etwas über Infektionskrankheiten wusste, verbreitete der schwarze Tod Angst und Schrecken. Infizierte Familienmitglieder wurden verstossen und mussten in Zwangsunterkünfte ausserhalb der Städte ziehen.

Das Jahr ohne Sommer

Das Jahr 1816

Neben tödlichen Krankheiten litt die Welt immer wieder unter massiven Vulkanausbrüchen. So auch im Jahr 1816, das auch das «Jahr ohne Sommer» genannt wird. Damals spuckte der Mount Tambora, ein Vulkan in Indonesien, mehrere Millionen Tonnen Asche und Schwefel in die Atmosphäre.

Vulkanausbruch Vergleich Vesuv Tambora Krakatau Mount St. Helens Toba

Der Ausbruch des Mount Tambora im Vergleich zu den Ausbrüchen des Vesuvs in Italien und des Mount Krakatau in Indonesien. bild: wikimedia

In Europa und Nordamerika fiel mitten im Juni Schnee, die Temperaturen im Juli sanken unter den Gefrierpunkt. Wie schon im Jahr 536 n. Chr. sorgte der Vulkanausbruch für katastrophale Missernten. In der Zentralschweiz war die Hungersnot so gross, dass die Menschen die «unnatürlichsten, oft ekelhaftesten Sachen machten, um ihren Heisshunger zu stillen», beschrieb ein katholischer Priester die Situation. In Ybrig, in Rothenthurm in der Altmatt und in den Berggegenden «haben die Kinder oft im Gras geweidet wie die Schafe, auch Wiesenblumen waren begehrt».

Als die Jungen starben

Das Jahr 1918

Just vor dem Ende des Ersten Weltkriegs, als die Menschen dachten, nun gehe es wieder bergauf, traf die nächste Pandemie den Globus. Wegen der Spanischen Grippe kletterte die Sterblichkeit in der Schweiz auf ein Rekordniveau. 1918 starben schweizweit mehr als 75'000 Menschen. Weltweit waren es gemäss Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation zwischen 20 und 50 Millionen Tote.

Spanische Grippe – die Mutter aller Pandemien

Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war, dass vor allem junge Menschen im Alter von 20 bis 40 Jahren daran starben. Auf jeden Fall forderte die Grippe mehr Todesopfer als der Erste Weltkrieg. Vermutlich auch, weil zahllose Menschen durch den Krieg und dessen Folgen ohnehin schon geschwächt waren.

Holocaust, Hungersnöte und Krieg

Das Jahr 1943

Noch nicht allzu lange her und doch ein Tiefpunkt in der Geschichte der Menschheit ist das Jahr 1943. Die Weltbevölkerung befindet sich noch mitten im Zweiten Weltkrieg, der Genozid an den Juden erreichte seinen traurigen Höhepunkt.

ARCHIVE --- VORSCHAU AUF DEN 75. JAHRESTAG DER BEFREIUNG DES KZ AUSCHWITZ AM 27. JANUAR --- Weibliche Haeftlinge des KZ-Lagers Auschwitz, die zum Arbeitseinsatz im Reichsgebiet ausersehen sind, auf dem Weg zum Abtransport, undatierte Aufnahme um 1943. Die deutsche Regierung muss erstmals einer ehemaligen juedischen Gefangenen der Nazis den Lohn fuer die von ihr geleistete Zwangsarbeit erstatten. Dies hat - als erste Instanz - am 5. November 1997 das Landgericht in Bonn entschieden. Es wies aber gleichzeitig die Klagen von 21 weiteren Betroffenen mit dem selben Schicksal zurueck, weil diese bereits finanzielle Leistungen nach dem deutschen Gesetz ueber die Entschaedigung von Opfern der Nazis erhalten haben oder noch erhalten. (KEYSTONE/EPA/DPA/Str)

Weibliche Häftlinge im Konzentrationslager in Auschwitz. Bild: EPA DPA

In der ersten Hälfte des Jahres wurden mehr als 1,3 Millionen Juden von den Nazis deportiert und getötet. Aufgrund des Krieges importierte England massenhaft Nahrungsmittel aus Britisch-Indien, um Soldaten und Bürger zu ernähren. Das führte in den indischen Kolonien zu einer massiven Hungersnot, an der schätzungsweise drei Millionen Menschen starben.

Du findest, wir haben eines der schlimmsten Jahre der Menschheit vergessen? Dann ab damit in die Kommentare!

(ohe)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das etwas andere «Wein doch»

So wird eine Tiefgarage zum Treibhaus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

67
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • WatSohn? 16.08.2020 19:02
    Highlight Highlight Jedes einzelne Kriegsjahr im dreissigjährigen Krieg zwischen 1618-1648 fände wohl Platz auf einer solchen Rangliste. Zumindest in Mitteleuropa kannte eine ganze Generation nur Krieg und grenzenloses Elend. Rund ein Drittel der Bevölkerung fiel den ständigen Kämpfen zum Opfer und ganze Landstrasse waren entvölkert.
  • Pool 16.08.2020 01:59
    Highlight Highlight Na dann freuen wir uns doch auf den nächsten grossen Vulkanausbruch. Aber zuerst mal die Sonnenstürme überstehen. Forscher warnen schon lange vor Mega-Sonnenstürmen im Jahr 2020....
  • Onkel Jenny 15.08.2020 21:52
    Highlight Highlight Ich hatte letztens ein Gespräch mit meinen Eltern über ihre Kindheit im Nachkriegsdeutschland. Seitdem sehe ich die Welt hier, gerade in D/CH, mit ganz anderen Augen.
  • Theodorli 15.08.2020 15:30
    Highlight Highlight Ich bin in der besten Zeit auf die Welt gekommen.
    1945 Der Krieg war vorbei,alle schauten nach vorn
    und es war der Anfang von Modern Times.
    Radios,Tv und Telefon ,und die Zivile Motorisierung.
    Arbeit zu finden war kein Problem und Wohnung auch nicht. Die Preise waren auch moderat.
    Ich konnte über den Balkan und Orient auf dem Landweg bis Sigapore reisen.
    Politisch war es durch die zwei Supermächte relativ Stabil. Kaum Polizeikontrollen außer Demonstrationen in den 68ern und 80er. Im Winter hatte es Schnee bis in die Niederungen und im Sommer vielleich 2 mal Hitzeferien über 30 Grad.
    • Super8 16.08.2020 10:51
      Highlight Highlight Du Glücklicher. Hoffe, du zeigst Solidarität und stimmst im Sinne der kommenden Generationen ab und denkst nicht nur an dich.
  • The GOM 15.08.2020 15:21
    Highlight Highlight Der Ausbruch des Samalas 1257 mit anschliessenden, weltweiten Hungersnöten wäre noch als Beispiel zu nennen.
  • Bratansauce 15.08.2020 14:22
    Highlight Highlight Andernorts hungern die Menschen, werden unterdrückt oder stecken mitten in Bürgerkriegen. Also nur nicht übertreiben mit "worst year ever". Wir leben hier in einer Blase.
  • Fünf 15.08.2020 12:56
    Highlight Highlight 2014 als Deutschland Weltmeister wurde...
  • Rüebliland 15.08.2020 12:03
    Highlight Highlight Ihr habt die verheerende Grippesaison 1989/90 vergessen.
  • cal1ban 15.08.2020 11:26
    Highlight Highlight Mal schauen was 2022 bringt.

    Benutzer Bild
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 15.08.2020 11:01
    Highlight Highlight Es kommt auch sehr darauf an, wo man lebt bei einer Katastrophe und wie vorbereitet man ist. Bei Landreformen waren Länder wie Ukraine oder China der Horror. Dagegen kam man relativ gut durch das Jahr ohne Sommer, wenn man Zugang zu einem Lebensmittellager hatte.
  • Harry Heri 15.08.2020 10:13
    Highlight Highlight Ein kleiner Komet mit lediglich 10 bis 15 km "landet" bei uns... Die Folge... Zitat Wikipedia "der Krater hat dann etwa 300 km Durchmesser..." und "...Nach einer vermutlich mehrere Jahrzehnte dauernden Kältephase begann eine rasche, zu Hitzestress führende Erwärmung mit einer Dauer von ungefähr 50.000 Jahren, bedingt durch Milliarden Tonnen Kohlenstoffdioxid, die der Einschlag infolge der Verdampfung ozeanischer Böden innerhalb von Sekunden freigesetzt hatte..."

    und der Krater hat einen so schönen Namen: Chicxulub-Krater"

    enjoy your life!
    • Lokas 16.08.2020 21:27
      Highlight Highlight Der Einschlag hat laut dem zitiertem Artikel vor 66 Mio Jahren stattgefunden. Zudem sind verschiedene Faktoren unglücklich zusammengekommen. Der Einschlag an einer anderen Stelle mit einem anderen Einschlagwinkel hätte weniger verherende Folgen gehabt.
      Wenn wir schon schwarzmalen: Die Menschheit wird den Planeten wahrscheinlich eher selbst für uns unbewohnbar machen wie ein Komet mit hübschem Namen... #Klimaerwärmung #Krieg
  • andrew1 15.08.2020 08:45
    Highlight Highlight also es gab in den letzten 2000 jahren 2 grosse hungersnöte auf der erde wegen vulkanausbrüchen?! Also 2000 jahren sind für die erde nur einen wimpernschlag sprich eine sehr kurze zeit. Es ist also absolut plausibel das dies in den nächsten jahren wieder passiert. Das animiert mich jetzt schon etwas einen notvorat anzulegen.....
  • Rüebliraupe 15.08.2020 07:21
    Highlight Highlight Die schlimmen Jahre der jüngsten Jahrhunderte kommen erst noch, wenn die Folgen der Klimakrise die Welt und auch uns verwöhnte Schweizer treffen. Dann wird Corona nichts weiter als ein kleiner Furz sein.
    Dann können wir dann eine Liste erstellen und diskutieren, ob jetzt der Weltkrieg, Vulkanausbrüche oder Pandemien die dunkelsten Jahre bedeuten....
  • AddictedtoMentos 15.08.2020 02:36
    Highlight Highlight Die Liste auf Cheddar klingt ähnlich 🤔...
    Play Icon
    • Bubalibre 15.08.2020 13:57
      Highlight Highlight Das sind ja auch Ereignisse dies gegeben hat.
      Warum also sollte es sich gross unterscheiden?🤔
      Soll man noch bar Szenarien dazu erfinden oder noch bisschen ausschmüken wie in Hollywood Filme üblich?
  • Tom Garret 15.08.2020 01:17
    Highlight Highlight Ein sehr zynischer Artikel! Wir sollten alle froh sein das wir hier geboren sind. Weltweit sind Millionen von Menschen unverschuldet auf der Flucht oder haben nicht genug Essen. Fragt doch die... Dankbarkeit und Demut sieht anders aus...
    • andrew1 15.08.2020 08:38
      Highlight Highlight Ist so. Allerdings sah es in der schweiz auch mal anders aus. Bis in die 60er jahre war die schweiz mausarm. Es gab viele verdingkinder und das geld reichte vorne und hinten nicht. Deshalb sollte man den wohlstand zu schätzen wissen und vorallem sorge dazu tragen und nicht leichtfertig aufs spiel setzen. Zudem hat sich die schweiz den wohlstand erarbeitet. Die andern länder sagen nicht einfach:" die schweizer sind so geili sieche denen schenken wir jährlich einfach milliarden. Den hier geborenen wird hoffentlich die richtige mentalität mitgegeben diesen wohlstand zu erhalten. 1/2
    • andrew1 15.08.2020 08:42
      Highlight Highlight 2/2 wie es um die wohlstandserhaltende mentalität bei immigranten aus armen ländern steht ist natürlich mehr als fraglich. Nicht umsonst hat die schweiz im internationalen Vergleich oftmals die höchste jahresarbeitszeit. Der wohlstand wurde in der schweiz hart erarbeitet und ist nicht einfach in den schoss gefallen mit bodenschätzen wie in den emiraten. Hier gibt es 0 bodenschätze und dennoch ist die schweiz eines der wohlhabensten länder der welt. Das ist eine einzigartige spitzenleistung wo man als rädchen der wirtschaft sehr stolz auf sich und das land sein kann.
    • The GOM 15.08.2020 15:09
      Highlight Highlight @andrew1
      Die Schweiz war sicher nicht bis in die 1960er Jahre mausarm, sondern bereits Mitte des 19. Jahrhunderts das reichste Land Europas. Ausserdem ist die Schweiz nicht per se ein rohstoffarmes Land. So bot sie beispielsweise dank ihrer gebirgigen Topographie und ihres Wasserreichtums ideale Bedingungen für die Industrialisierung ab der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Elend der Verdingkinder war, ähnlich wie "Kinder der Landstrasse" das Resultat einer massiven Behördenwillkür.
  • Hayek1902 15.08.2020 00:51
    Highlight Highlight 1453, das Ende der Zivilisation.
    • Fünf 15.08.2020 12:59
      Highlight Highlight Vor den Osmanen haben auch christliche Kreuzfahrer und Plünderer aus Genua den langsamen Untergang von Konstantinopel eingeläutet.
    • Hayek1902 15.08.2020 16:10
      Highlight Highlight Constantinopel ist nicht gefallen oder untergegangen, aber das Römische Reich. Im Gegenteil, die Osmanen haben sehr gut zur Stadt geschaut im Hegensatz zu den Lateinern.
  • smartash 15.08.2020 00:07
    Highlight Highlight Ziemlich makaber eine Hitliste von Tragödien zu machen. Ich glaube nicht, dass sich Leid quantifizieren lässt
  • Bubalibre 14.08.2020 22:55
    Highlight Highlight Bei Vulkanausbrüchen wie die Nr.1 oder 3 würden Heute mehr Menschen verhungern als jemals zuvor.
    Und das wäre jederzeit möglich.😳 Selbst wenn man es vorhersehen könnte, wo ja daran gearbeitet wird, könnte man nichts dagegen tun.

    Man sieht ja schon was Eyjafjallajökull (danke Googel😅) für Schaden angerichtet hat in unser beunruhigend labilen und technikabhängigen Gesellschaft.

    Dieser Ausbruch kann man natürlich nicht im geringsten mit Nr.1 und 3 vergleichen...
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 15.08.2020 10:55
      Highlight Highlight Wir brauchen Indoor Farming und Lager um so eine Katastrophe verhindern zu können. Schweizer Städte mit Lebensmittellagern kamen viel besser durch das Jahr ohne Sommer und die Folgezeit.
    • Luzi Fair 15.08.2020 13:01
      Highlight Highlight @neoliberaler Raubtierkapitalist
      Und woher kommt der Strom fürs Indoorfarming?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 15.08.2020 13:43
      Highlight Highlight @Luzi Fair Tatsächlich eine sehr gute Frage, mit der ich mich noch nicht beschäftigt habe. Solar dürfte problematisch sein. Wahrscheinlich haben wir man besten fossile Backup-Systeme. Und wahrscheinlich müsste während einer so grossen Krise die Industrie reduziert werden, um Strom zu sparen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sansibar 14.08.2020 22:13
    Highlight Highlight Wie wohl das Ereignis von Nr. 1 in der Grafik von Nr. 3 aussehen würde? 🤨 kann das die Redaktion noch irgendwie ausfindig machen?
    • jellyshoot 15.08.2020 01:03
      Highlight Highlight wohl eher kleiner
      in island spielt das eis der gletscher eine grosse rolle bei vulkanausbrüchen. die ausbrüche sind aber meist kleiner
  • Toerpe Zwerg 14.08.2020 22:10
    Highlight Highlight "Aufgrund des Krieges importierte England massenhaft Nahrungsmittel aus Britisch-Indien, um Soldaten und Bürger zu ernähren. Das führte in den indischen Kolonien zu einer massiven Hungersnot, an der schätzungsweise drei Millionen Menschen starben."

    Selbstverständlich trägt Churchills Politik eine Mitschuld an dieser Tragödie in Bengalen (nicht ganz "Indien"!). Dass aber Nahrungsmittelexporte aus den indischen Kolonien ursächlich für diese Hungersnot waren, ist falsch. An erster Stelle stehen eine Dürre und das ausbleiben der Importe von Reis aus Burma, nachdem dieses von Japan erobert wurde.
    • PeterausLuzern 15.08.2020 01:03
      Highlight Highlight Die gleich jämmerliche Politik, wie sie es in Irland machten und 1-2 Mio. Menschen verhungerten im 19. Jhd.

    • Toerpe Zwerg 15.08.2020 07:40
      Highlight Highlight Der Vergleich ist schlecht gewählt und basiert wieder auf einer Halbwahrheit.
    • Grohenloh 15.08.2020 08:44
      Highlight Highlight PeterausL.:
      Damals vernichtete ein Schädling fast die gesamte Kartoffelernte und weil das in Irland das Hauptnahrungsmittel war, verhungerten sehr viele Iren.

      Das war der Grund.

      Natürlich hatten die Briten in Irland ein übles Besatzungsregime. Fast 90% des Bodens gehörte Briten und für die Schafwirtschaft hatten sie viele irischen Bauern enteignet und verjagt. Ich will also keineswegs die Kolonialisierung verteidigen. Aber der Hauptgrund für den Hunger war der Kartoffelkäfer.

      Solche Halbwahrheiten, die Sie verbreiten, führen geradewegs in Verschwörungstheorien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 14.08.2020 21:04
    Highlight Highlight 2016

    Ein Mensch wird in das mächtigste Amt der Erde gewählt und schickt sich an, die über viele Jahrzehnte gewachsene Demokratie zu demontieren. Auch die drei Gewalten will er komplett demontieren. Den Milliardären hilft er noch mehr Geld zu raffen.

    Dieser Mann ist eine ernsthafte Bedrohung für die ganze Welt. Wird er nochmals gewählt, sind die ersten 4 Jahre erst ein laues Lüftchen zu dem was in den nächsten vier Jahren abgehen würde.

    2016 ist ein Katastrophenjahr, weil totalitäre Staaten Morgenluft wittern, seit dieser Mann im Amt ist.
    • Levi Vodica 14.08.2020 23:21
      Highlight Highlight Ach was waren die Zeiten vor DT schön. US-amerikanische Präsidenten waren integre Leute. Korruption gabs nicht. Steuern zahlten nur Reiche. Das Sozial- & Gesundheitssystem war super ausgebaut. Friedlich waren sie auch, die Amis. Kurz und knapp: Ein Paradies auf Erden. Schade, dass es nicht nur mit der USA den Bach ab ging, sondern durch DT auch andere Staaten sich dem Totalitarismus zuwandten. Den gibts nämlich auch erst seit DT. Naja, dann sollte ab 2024 allerspätestens alles wieder im Lot sein. Nochmal Glück gehabt.
    • N. Y. P. 15.08.2020 07:20
      Highlight Highlight Wir sind uns einig. War alles schon da.

      Mit Donald haben wir aber das erste Mal einen Brandbeschleuniger im Weissen Haus, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat.
    • Luzi Fair 15.08.2020 13:04
      Highlight Highlight DT ist ein Symptom, nicht die Usache.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liquidpsy 14.08.2020 20:58
    Highlight Highlight Ich bin mit meiner Meinung wohl eher in der Unterzahl aber ich werde das Jahr 2020 sehr positiv in Errinerung behalten. Ich habe mit allen Mitgefühl die vom Lockdown betroffen sind. Für mich persönlich hatte es nur Vorteile.
    • Unscheinbar 15.08.2020 17:39
      Highlight Highlight Gerne möchte ich wissen, welche Vorteile es für dich hatte😊
  • De-Saint-Ex 14.08.2020 20:55
    Highlight Highlight Tut mir leid. Das ist mit Abstand das stumpfsinnigste, was ich zum Thema Corona hier zu lesen gekriegt habe.
    Kommt doch wohl und erst noch drauf an, woran man das „schlimmste“ und „die“ Menschheit festmacht?
    Die einen haben ihren Job verloren, andere einen geliebten Menschen und noch andere konnten nicht ans St. Galler Open Air.
    Im „Vergleich“ zu obiger Liste ist 2020 peanuts... und auch das ist lediglich meine äusserst eigene Wahrnehmung.
  • Hana Meier 14.08.2020 20:42
    Highlight Highlight Warten wir mal ab, das Jahr ist ja erst halb durch ;)
  • Der müde Joe 14.08.2020 20:41
    Highlight Highlight Schon krass, was es bereits alles für Nöte gab. Und wir fühlen uns gleich der Freiheit beraubt, weil wir eine Maske tragen müssen, um wohlgemerkt, schlimmeres zu verhindern!

    Die Menschen, die den "schwarzen Tod" erlebt haben, hätten vermutlich ihre Hand für eine Maske abgetrennt!

    Wir sollten uns wieder mehr in Dankbarkeit und Demut üben.
    • Levi Vodica 14.08.2020 23:30
      Highlight Highlight "Und wir fühlen uns gleich der Freiheit beraubt" Mit Gefühl hat fas wenig zu tun. Wir werden unserer Freiheit beraubt. Die Frage ist nur: gerechtfertigt oder nicht? Die einen sagen so, die anderen so. Ich gehöre zur einen Sorte, akzeptiere aber auch die andere. Simple as that.
    • ueberfluessig 15.08.2020 06:08
      Highlight Highlight wodurch werden wir unserer freiheit beraubt?
      durch die forderung nach einem minimum an solidarität?
      weil man nicht 100% das tun kann, worauf man gerade ein wenig lust hätte? manchmal frage ich mich, wie man denn vor corona gelebt hat?
      die grundeinstellung, dass man auch für einander schauen muss ist nicht neu!
      es enthält neu einfach einige neue faktoren.
    • Levi Vodica 15.08.2020 12:00
      Highlight Highlight Verstehe das Solidaritätsargument nicht, bitte um Erklärung.
  • DerRaucher 14.08.2020 20:41
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, gerade wir Schweizer die nie einen richtigen Lockdown hatten und jetzt praktisch wieder fast alles machen können neigen zur Übertreibung. Mir gings gut dieses Jahr, ausser im März und April musste man auch auf nix verzichten.
    • Ridcully 14.08.2020 21:28
      Highlight Highlight doch.. Klopapier...Büchsenravioli... Mehl...
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.08.2020 21:38
      Highlight Highlight ..vergiss die Hefe nicht weil plötzlich alle backen wollten auch wenn sie es nicht konnten :-)
    • Kruk 14.08.2020 21:49
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht einmal sicher ob ich mich nächstes Jahr noch daran erinnern werde...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Licorne 14.08.2020 20:40
    Highlight Highlight 1946
    Als ein US-Amerikaner geboren wurde, um Hass und Zwietracht zu säen.
    • ulmo 15.08.2020 11:21
      Highlight Highlight Meinst du George W. Bush?
  • crik 14.08.2020 20:31
    Highlight Highlight Ob jemand wirklich diesen Artikel braucht um zu wissen, dass es uns heute besser geht als den Menschen während den Pestepidemien oder in den dunkelsten Zeiten des 2. Weltkriegs...?

    Jedes der hier beschriebenen Ereignisse ist sehr interessant. Den Titel finde ich eher ungeschickt gewählt.
    • schuldig 14.08.2020 20:45
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 14.08.2020 21:39
      Highlight Highlight ...der Titel müsste heissen eine kleine Auswahl der hunderten von schlimmeren Jahren in der Geschichte der Menschheit...
    • ScottSterling 14.08.2020 23:24
      Highlight Highlight Ich habe leider das Gefühl, dass viele Leute diesen Artikel lesen müssten.
      Leider sind es aber auch die, die ihn bestimmt nicht lesen werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daelph 14.08.2020 20:26
    Highlight Highlight Definitiv aufnehmen könnte man auch die Jahrtausenddürre im Jahr 1540. Neun Monate kein Regen, der Rhein komplett ausgetrocknet und im Winter noch so heiss, dass man darin baden konnte.
    • G. Samsa 15.08.2020 07:59
      Highlight Highlight Aber er war doch ausgetrocknet...

Fake Hanf: Ein Drogentrend schwappt in die Schweiz – was du darüber wissen musst

Auf dem Schwarzmarkt wird vermehrt Gras verkauft, das mit synthetischen Cannabinoiden versetzt wurde. Diese Drogen gelten als hochgefährlich und können bei einer Überdosierung zum Tod führen.

Synthetisch hergestelltes Cannabinoid ist keine Neuheit. Vor einigen Jahren machten in den USA die Drogenzombies von Brooklyn von sich reden. Auch in Deutschland kam es in der Vergangenheit zu tragischen Fällen, nachdem vorwiegend junge Personen die Droge konsumiert hatten. Eine europäische Studie ermittelte in den Jahren 2016 bis 2019 insgesamt 61 Todesfälle aufgrund synthetischen Cannabinoids. Die Dunkelziffer wird um ein Mehrfaches höher geschätzt.

In der Schweiz fand die Droge bisher keine …

Artikel lesen
Link zum Artikel