International
Justiz

Prozess gegen Marius Borg Høiby: Urteil wird am 15. Juni 2026 verkündet

Urteil gegen Marius Borg Høiby wird im Juni verkündet

11.05.2026, 13:0511.05.2026, 15:05

Das mit Spannung erwartete Urteil im Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, Marius Borg Høiby (29), wird in wenigen Wochen feststehen.

Das Urteil soll am Morgen des 15. Juni verkündet werden, wie norwegische Medien unter Berufung auf das Bezirksgericht in Oslo berichten. Dem Norweger droht eine lange Haftstrafe.

Der wochenlange Vergewaltigungsprozess gegen den 29-Jährigen war im März zu Ende gegangen. Høiby ist in 40 Punkten angeklagt – allein 20 davon beziehen sich auf eine Ex-Freundin, bei der für ihn ein Kontaktverbot besteht. Dem Norweger werden unter anderem vier Vergewaltigungen vorgeworfen. Die mutmasslichen Opfer soll Mette-Marits Sohn bei den Taten gefilmt haben.

Die Staatsanwälte hatten zum Ende des Prozesses sieben Jahre und sieben Monate Haft gefordert. Høibys Verteidiger hatten dagegen für eine Haftstrafe von eineinhalb Jahren plädiert. In Bezug auf die Vergewaltigungsanklagen solle er dagegen freigesprochen werden, meinten die Anwälte. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Gericht veröffentlicht Polizeifotos im Diddy-Prozess
1 / 14
Gericht veröffentlicht Polizeifotos im Diddy-Prozess

P. Diddys Ex-Freundin Cassie Ventura sagte vor Gericht aus. Davor wurden Polizeibilder veröffentlicht, welche die Verletzungen von Cassie zeigen, die ihr Diddy während ihrer Beziehung zugefügt haben soll.

quelle: reuters / jane rosenberg
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Zahlreiche Museen streiten sich um Timmys Knochen
Nach der Zerlegung des toten Buckelwals in Dänemark haben mehrere Museen Interesse an Knochen des als «Timmy» bekannten Tiers angemeldet.
Museen aus mehreren Ländern wollen Teile des Tiers zeigen – und seine Geschichte erzählen. «Wir haben uns einige Knochen gesichert, darunter eine Flosse, Beckenknochen und Rückenwirbel», sagte Daniel Klingberg Johansson, der die Sammlung des Naturhistorischen Museums in Kopenhagen managt, der Deutschen Presse-Agentur. «Wir werden die Knochen zumindest vorerst nicht selbst ausstellen.» Stattdessen zeigten andere Museen in Dänemark, Deutschland und den Niederlanden Interesse an den Überbleibseln.
Zur Story