
Als Fussballer genial, als UEFA-Präsident offensichtlich weniger.
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UEFA-Präsident wehrt sich
Ungeachtet der politischen Spannungen und Korruptionsvorwürfe hat sich UEFA-Präsident Michel Platini für Russland und Katar als Gastgeber der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 positioniert.
«Ich habe mit Katar und Russland Länder ausgesucht, die noch nie in den Genuss einer WM-Austragung gekommen sind. Im Blick auf die Entwicklung des Fussballs war das der richtige Entscheid», sagte der Franzose der «Welt am Sonntag».

UEFA Präsident Michel Platini steht mit seinem Entscheid pro Katar und Russland in der Kritik.
Bild: ERIC GAILLARD/REUTERS
«Komplett glücklich über den Entscheid»
Die im Zuge des Ukraine-Konflikts geäusserten Forderungen, Russland die WM wegzunehmen oder das Turnier zu boykottieren, lehnte Platini ab.

Platini hat kürzlich bekanntgegeben, dass er nicht für die Wahl des FIFA-Präsidiums antreten wird. Sepp Blatter wird es sicher freuen.
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Was Katar betrifft, sei er «komplett glücklich» damit, dass er dem Emirat seine Stimme gegeben habe. Niemand habe ihn gebeten, dies zu tun. «Das war mein Entscheid.»
Der UEFA-Chef war in die Kritik geraten, nachdem bekanntgeworden war, dass er sich vor der Abstimmung im Dezember 2010 zu einem Essen im Élysée-Palast mit dem damaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy und dem Emir von Katar getroffen hatte. (si/dpa/syl)
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