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Zwölf Tore und sechs Assists in acht Spielen. Wann rufen die europäischen Sportchefs bei Cabral an?
Zwölf Tore und sechs Assists in acht Spielen. Wann rufen die europäischen Sportchefs bei Cabral an?Bild: keystone

Rufen da die Interessenten an? Hattrick-Cabral schiesst Basel gegen Hammarby zum Sieg

Dank zwei späten Toren und insgesamt drei Treffern des unbändigen Goalgetters Arthur Cabral gewinnt der FC Basel das Hinspiel in den Playoffs zur neu geschaffenen Conference League gegen Hammarby 3:1.
19.08.2021, 19:0020.08.2021, 11:06

Cabral traf zuerst mit einem Kopfball nach einer halben Stunde. Die Schweden glichen nach 71 Minuten aus, als die Basler nach einer hohen Flanke den Ball nicht aus dem Strafraum gebracht hatten. Als kaum noch etwas auf weitere Tore hindeutete, war der Brasilianer nach 86 Minuten mit einem platzierten Schuss und nach 89 Minuten mit einem Handspenalty erfolgreich.

«Es ist wunderschön, wir haben die besten Fans. Ich bin sehr glücklich in Basel und habe noch zwei Jahre Vertrag.»
Arthur Cabral, Hattrick-Torschütze

Den Freistoss von der Seite auf Cabral zirkelte Sebastiano Esposito. Der italienische Teenager, Leihgabe von Inter Mailand, war zusammen mit Cabral der grosse Basler Pluspunkt - und über weite Strecken fast der einzige. Die Basler traten bei weitem nicht so unwiderstehlich auf wie in allen bisherigen Heimspielen der Saison. Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten die Schweden nicht viel Mühe, den Match zu kontrollieren und Basel die längste Zeit keine zwingenden Torchancen zu ermöglichen.

«Wir sagten in der Pause, dass wir noch nachlegen wollen, für ein gutes Polster. Die letzten fünf Minuten waren diesbezüglich sehr gut. Wenn Cabral im August noch da ist, sind wir sehr froh. Er ist ein ganz wichtiger Spieler für uns.»
Fabian Frei, Verteidiger FC Basel

Im Unterschied zu den Heimspielen in den ersten zwei Qualifikationsrunden gegen Partizani Tirana und Ujpest Budapest starteten die Basler eher gemächlich. In der zweiten Viertelstunde erhöhten sie deutlich das Tempo und den Druck auf die Schweden, die bis dorthin zweimal gefährlich im Basler Strafraum aufgetaucht waren. Am Ende dieser Druckperiode erzielte Cabral das 1:0.

Allein in dieser aus Basler Sicht sehr guten, wenngleich kurzen Phase zeigte sich ein Unterschied im Potential zwischen einer Mannschaft, die in der Schweiz um den Meistertitel mittun kann (und will), und einer Mannschaft, die in Schweden in den letzten sechs Jahren zwischen dem 3. und dem 11. Platz pendelte. Im ganzen Rest des Spiels trat der Unterschied weniger stark oder gar nicht zutage. Wenn sie ihr Potential im Rückspiel in Stockholm wieder ausspielen, werden die Basler ganz sicher in die Gruppenspiele des neu geschaffenen dritten europäischen Klubwettbewerbs einziehen.

«Es ist schade, dass wir das Tor erhalten, sonst haben wir nicht viel zugelassen. Wichtig war, dass wir Moral gezeigt haben und am Schluss trotzdem gewinnen.»
Patrick Rahmen, Trainer FC Basel

Unter Ciriaco Sforza brachte der FC Basel letzten Winter in acht aufeinanderfolgenden Heimspielen (Meisterschaft und Cup) keinen Sieg zustande. Unter Patrick Rahmen hat der FCB in Meisterschaft und Europacup im St.-Jakob-Park nunmehr neun Siege aneinandergereiht. Wohl kaum etwas anderes könnte die Verbesserung der Basler in den letzten Wochen und Monaten so deutlich ausdrücken.

Basel - Hammarby Stockholm 3:1 (1:0)
SR Iwanow (RUS).
Tore: 30. Cabral (Esposito) 1:0. 71. Khalili 1:1. 86. Cabral (Stocker) 2:1. 90. Cabral (Handspenalty) 3:1.
Basel: Lindner; Lang (72. Lopez), Cömert, Frei, Pelmard; Xhaka (72. Petretta), Kasami; Stocker (94. Sene), Esposito (78. Palacios), Males (78. Millar); Cabral.
Hammarby Stockholm: Ousted; Fenger, Paulsen, Fjoluson, Jeahze; Rodic (80. Sandberg), Amoo (80. Accam), Andersen, Bojanic, Ludwigson; Selmani (68. Khalili).
Bemerkungen: Basel ohne Quintilla, Zhegrova, Djiga und Padula (alle verletzt). 47. Lattenschuss Xhaka.
Verwarnungen: 8. Amoo (Foul). 70. Esposito (Foul). 82. Stocker (Unsportlichkeit). 82. Bojanic (Unsportlichkeit). 93. Fjoluson (Foul). (abu/sda)

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Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League

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quelle: ap / felice calabro'
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