Israels Norden ist erneut unter Raketenbeschuss aus dem Iran und dem Libanon gekommen. Die israelische Armee teilte am Morgen mit, es seien Raketen vom Iran aus auf Israel abgefeuert worden. Nach Medienberichten heulten Warnsirenen im Grenzgebiet zum Libanon sowie auf den besetzten Golanhöhen. Anschliessend berichtete das israelische Nachrichtenportal «ynet», auch aus dem Libanon seien zehn Raketen auf Israels Norden abgefeuert worden. Ein Teil davon sei von der Raketenabwehr abgefangen worden und der Rest in offenen Gebieten eingeschlagen. Es gab zunächst keine Berichte über Verletzte. In der Nacht hatte es in verschiedenen Orten in Israel Einschläge gegeben. (sda/dpa)
Eine Frau sitzt auf Trümmern vor einem Wohnhaus in Teheran, das während der US-amerikanisch-israelischen Luftangriffe schwer beschädigt wurde.Bild: keystone
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Iran greift erneut Golfstaaten an +++ Trump verteidigt Öl-Lockerungen für Russland
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8:42
Israels Norden unter Raketenbeschuss aus Iran und Libanon
7:41
Emirate: Erneuter Beschuss aus dem Iran
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind erneut unter iranischen Beschuss geraten. Die Luftabwehr sei dabei, Raketenangriffe und aus dem Iran kommende Drohnen abzufangen, teilte das Verteidigungsministerium am frühen Morgen auf der Plattform X mit. Zuvor war es bereits zu weiteren Angriffen auch auf andere Golfstaaten gekommen.
Am stärksten sind die Emirate unter Beschuss. Der Berater des Präsidenten, Anwar Gargasch, erklärte in der Nacht, sein Land habe zwar das Recht, sich gegen die «terroristische Aggression» zu verteidigen. Zugleich fügte er jedoch hinzu, man wolle weiterhin Vernunft und Zurückhaltung walten lassen. Die Emirate übten Zurückhaltung und suchten gleichzeitig nach einem Ausweg aus der Krise für den Iran und die gesamte Region, fügte Gargasch hinzu.
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi schrieb in der Nacht auf X, Teheran rufe «seine brüderlichen Nachbarn dazu auf, ausländische Aggressoren zu vertreiben, zumal deren einziges Anliegen Israel ist.» Zuvor hatte bereits das neue Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei in einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung die Golfstaaten aufgefordert, US-Stützpunkte zu schliessen. Er sprach von warmen und konstruktiven Beziehungen zu den arabischen Nachbarn, die jedoch für den Krieg gegen den Iran genutzt würden. (sda/dpa)
Am stärksten sind die Emirate unter Beschuss. Der Berater des Präsidenten, Anwar Gargasch, erklärte in der Nacht, sein Land habe zwar das Recht, sich gegen die «terroristische Aggression» zu verteidigen. Zugleich fügte er jedoch hinzu, man wolle weiterhin Vernunft und Zurückhaltung walten lassen. Die Emirate übten Zurückhaltung und suchten gleichzeitig nach einem Ausweg aus der Krise für den Iran und die gesamte Region, fügte Gargasch hinzu.
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi schrieb in der Nacht auf X, Teheran rufe «seine brüderlichen Nachbarn dazu auf, ausländische Aggressoren zu vertreiben, zumal deren einziges Anliegen Israel ist.» Zuvor hatte bereits das neue Staatsoberhaupt Modschtaba Chamenei in einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung die Golfstaaten aufgefordert, US-Stützpunkte zu schliessen. Er sprach von warmen und konstruktiven Beziehungen zu den arabischen Nachbarn, die jedoch für den Krieg gegen den Iran genutzt würden. (sda/dpa)
4:32
Trump verteidigt Lockerung von Öl-Sanktionen gegen Russland
US-Präsident Donald Trump hat die Lockerung von Sanktionen seiner Regierung gegen Russland infolge des Iran-Kriegs gerechtfertigt. «Ich will Öl für die Welt haben», sagte Trump dem Sender NBC News auf die Frage zu seiner Entscheidung, angesichts der steigenden Energiepreise Kaufbeschränkungen zu lockern.
Zur Unterstützung der Ukraine in ihrem seit mehr als vier Jahren andauernden Abwehrkampf gegen Russlands Invasion waren Sanktionen gegen Moskau verhängt worden. Doch vor wenigen Tagen teilte US-Finanzminister Scott Bessent mit, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst doch wieder straflos verkauft werden dürfe. Ziel sei, das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, nachdem die Ölpreise infolge des Iran-Kriegs drastisch gestiegen waren. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Deutschland und andere Unterstützer der Ukraine hatten die Entscheidung massiv kritisiert und darauf verwiesen, dass der Druck auf Russland aufrechterhalten werden müsse, um den Krieg zu beenden.
Trump hingegen warf dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in dem NBC-Interview erneut vor, ein grösseres Hindernis für ein mögliches Ende des Krieges zu sein als Kremlchef Wladimir Putin. «Ich bin überrascht, dass Selenskyj kein Abkommen schliessen will. Sagen Sie Selenskyj, er soll ein Abkommen schliessen, denn Putin ist dazu bereit», sagte Trump in dem NBC-Interview. «Mit Selenskyj ist es weitaus schwieriger, eine Einigung zu erzielen.»
«Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenskyj»
Selenskyj hatte den US-Streitkräften und ihren Verbündeten im Nahen Osten Anfang März seine Hilfe beim Abfangen iranischer Drohnen angeboten, da die Ukrainer in vier Kriegsjahren reichlich Erfahrung damit gesammelt haben. Dazu sagte Trump: «Wir brauchen keine Hilfe.» Und: «Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenskyj.» Der ukrainische Präsident hatte gesagt, Länder im Nahen Osten hätten um Erfahrungsaustausch beim Abfangen iranischer Drohnen gebeten. Deshalb seien Expertenteams in drei Länder entsandt worden. (sda/dpa)
Zur Unterstützung der Ukraine in ihrem seit mehr als vier Jahren andauernden Abwehrkampf gegen Russlands Invasion waren Sanktionen gegen Moskau verhängt worden. Doch vor wenigen Tagen teilte US-Finanzminister Scott Bessent mit, dass russisches Öl, das sich bereits auf Schiffen befinde, vorerst doch wieder straflos verkauft werden dürfe. Ziel sei, das Angebot auf dem Weltmarkt zu verbessern, nachdem die Ölpreise infolge des Iran-Kriegs drastisch gestiegen waren. Die befristete Ausnahme von US-Sanktionen soll bis 11. April gelten.
Deutschland und andere Unterstützer der Ukraine hatten die Entscheidung massiv kritisiert und darauf verwiesen, dass der Druck auf Russland aufrechterhalten werden müsse, um den Krieg zu beenden.
Trump hingegen warf dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in dem NBC-Interview erneut vor, ein grösseres Hindernis für ein mögliches Ende des Krieges zu sein als Kremlchef Wladimir Putin. «Ich bin überrascht, dass Selenskyj kein Abkommen schliessen will. Sagen Sie Selenskyj, er soll ein Abkommen schliessen, denn Putin ist dazu bereit», sagte Trump in dem NBC-Interview. «Mit Selenskyj ist es weitaus schwieriger, eine Einigung zu erzielen.»
«Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenskyj»
Selenskyj hatte den US-Streitkräften und ihren Verbündeten im Nahen Osten Anfang März seine Hilfe beim Abfangen iranischer Drohnen angeboten, da die Ukrainer in vier Kriegsjahren reichlich Erfahrung damit gesammelt haben. Dazu sagte Trump: «Wir brauchen keine Hilfe.» Und: «Der Letzte, von dem wir Hilfe brauchen, ist Selenskyj.» Der ukrainische Präsident hatte gesagt, Länder im Nahen Osten hätten um Erfahrungsaustausch beim Abfangen iranischer Drohnen gebeten. Deshalb seien Expertenteams in drei Länder entsandt worden. (sda/dpa)
3:57
Trump: Nicht bereit für Abkommen mit dem Iran
US-Präsident Donald Trump ist nach eigenen Worten derzeit nicht bereit für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran. «Der Iran will ein Abkommen schliessen, und ich will es nicht schliessen, weil die Bedingungen noch nicht gut genug sind», zitierte ihn der Sender NBC News. Auf die Frage des Senders, wie die Bedingungen für ein Abkommen zur Beendigung des Krieges aussehen müssten, habe Trump am Telefon erwidert: «Das möchte ich Ihnen nicht sagen.»
Er bestätigte aber, dass eine Verpflichtung des Irans, jegliche nukleare Ambitionen aufzugeben, Teil davon sein würde. Öffentlich haben sich ranghohe iranische Vertreter nicht dazu geäussert, bereit für ein Abkommen für ein Ende des Krieges zu sein. (sda/dpa)

Er bestätigte aber, dass eine Verpflichtung des Irans, jegliche nukleare Ambitionen aufzugeben, Teil davon sein würde. Öffentlich haben sich ranghohe iranische Vertreter nicht dazu geäussert, bereit für ein Abkommen für ein Ende des Krieges zu sein. (sda/dpa)
2:46
Weitere Angriffe auf Golfstaaten
Im Nahen Osten ist es zu weiteren Angriffen auf mehrere Golfstaaten gekommen. Das saudische Verteidigungsministerium meldete am Abend den Abschuss von sechs ballistischen Raketen im Gouvernement al-Chardsch. Zu Verletzten oder Schäden gab es zunächst keine Angaben. Im Laufe des Tages waren den Angaben nach auch mehrere Drohnen vor allem im Osten des Landes abgefangen worden.
Im Gouvernement al-Chardsch befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder von iranischen Geschossen angegriffen wurde.
Die zivile Luftfahrtbehörde in Kuwait teilte mit, der internationale Flughafen Kuwait sei am Abend Ziel mehrerer Drohnenangriffe gewesen. Dabei sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Es habe keine Verletzten gegeben, hiess es in einem X-Beitrag. Aktuell ist der Luftraum über Kuwait gesperrt.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Iran-Krieg von den Golfstaaten am stärksten unter Beschuss. Behörden im Emirat Fudschaira teilten am Samstag mit, die Luftabwehr habe eine Drohne abgefangen. Durch herabfallende Trümmer sei ein Brand ausgebrochen. Am Abend hiess es vom Medienbüro Fudschaira, die Löscharbeiten dauerten weiter an. Bei dem Vorfall sei auch ein jordanischer Staatsbürger leicht verletzt worden. Angaben dazu, was genau brannte, wurden nicht gemacht. Der Hafen von Fudschaira ist ein wichtiger Lager- und Umschlagort vor allem für Öl.
Das Verteidigungsministerium von Katar teilte am Abend auf X mit, im Laufe des Tages sei man Angriffen mit vier ballistischen Raketen und einer Anzahl von Drohnen aus dem Iran ausgesetzt gewesen. Die Streitkräfte hätten alle Drohnen und Raketen abfangen können. (sda/dpa)
Im Gouvernement al-Chardsch befindet sich der auch von den USA genutzte Luftwaffenstützpunkt Prince Sultan Airbase, der seit Beginn des Iran-Kriegs immer wieder von iranischen Geschossen angegriffen wurde.
Die zivile Luftfahrtbehörde in Kuwait teilte mit, der internationale Flughafen Kuwait sei am Abend Ziel mehrerer Drohnenangriffe gewesen. Dabei sei das Radarsystem des Flughafens beschädigt worden. Es habe keine Verletzten gegeben, hiess es in einem X-Beitrag. Aktuell ist der Luftraum über Kuwait gesperrt.
Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Iran-Krieg von den Golfstaaten am stärksten unter Beschuss. Behörden im Emirat Fudschaira teilten am Samstag mit, die Luftabwehr habe eine Drohne abgefangen. Durch herabfallende Trümmer sei ein Brand ausgebrochen. Am Abend hiess es vom Medienbüro Fudschaira, die Löscharbeiten dauerten weiter an. Bei dem Vorfall sei auch ein jordanischer Staatsbürger leicht verletzt worden. Angaben dazu, was genau brannte, wurden nicht gemacht. Der Hafen von Fudschaira ist ein wichtiger Lager- und Umschlagort vor allem für Öl.
Das Verteidigungsministerium von Katar teilte am Abend auf X mit, im Laufe des Tages sei man Angriffen mit vier ballistischen Raketen und einer Anzahl von Drohnen aus dem Iran ausgesetzt gewesen. Die Streitkräfte hätten alle Drohnen und Raketen abfangen können. (sda/dpa)
20:46
Bericht: Israelische Siedler erschiessen Palästinenser
Bei neuen Angriffen radikaler israelischer Siedler im besetzten Westjordanland sind nach einem Bericht der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa ein Palästinenser erschossen und mehrere verletzt worden. Bewaffnete Siedler hätten den palästinensischen Ort Kusra nördlich von Jerusalem angegriffen, einen jungen Palästinenser erschossen, zwei weitere angeschossen und den Vater des Getöteten verprügelt.
Zuvor hätten Siedler zwei Palästinenser bei dem Ort Kisan südlich von Bethlehem ebenfalls im Westjordanland angeschossen, andere geschlagen und etwa 100 Schafe gestohlen, meldete Wafa. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu den Überfällen.
Seit dem Beginn des Iran-Krieges haben sich die seit Jahren anhaltenden Angriffe israelischer Siedler weiter verschärft. Fast täglich kommt es zu Übergriffen. Auch ihr Gebrauch von Schusswaffen mit Tötungs- und Verletzungsabsicht hat zugenommen. Seit Jahresbeginn wurden sieben Palästinenser von Siedlern umgebracht.
Die israelische Armee, die für die Sicherheit im Westjordanland zuständig ist, verurteilt die Gewalt. Die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah warnt davor, die Siedlergewalt im Schatten des Iran-Krieges könne zur Vertreibung von Palästinensern führen. Die israelische Armee schütze die Palästinenser nicht ausreichend gegen und die Strafverfolgung durch die israelische Justiz sei unzureichend. (sda/dpa)
Zuvor hätten Siedler zwei Palästinenser bei dem Ort Kisan südlich von Bethlehem ebenfalls im Westjordanland angeschossen, andere geschlagen und etwa 100 Schafe gestohlen, meldete Wafa. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Angaben zu den Überfällen.
Seit dem Beginn des Iran-Krieges haben sich die seit Jahren anhaltenden Angriffe israelischer Siedler weiter verschärft. Fast täglich kommt es zu Übergriffen. Auch ihr Gebrauch von Schusswaffen mit Tötungs- und Verletzungsabsicht hat zugenommen. Seit Jahresbeginn wurden sieben Palästinenser von Siedlern umgebracht.
Die israelische Armee, die für die Sicherheit im Westjordanland zuständig ist, verurteilt die Gewalt. Die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah warnt davor, die Siedlergewalt im Schatten des Iran-Krieges könne zur Vertreibung von Palästinensern führen. Die israelische Armee schütze die Palästinenser nicht ausreichend gegen und die Strafverfolgung durch die israelische Justiz sei unzureichend. (sda/dpa)
18:39
Konsulat der Emirate in irakischer Kurdenregion angegriffen
In der Kurdenregion im Irak ist das Konsulat der Vereinigten Arabischen Emirate zum zweiten Mal innerhalb einer Woche angegriffen worden. Zwei Sicherheitskräfte seien dabei verletzt worden, teilte das emiratische Aussenministerium heute mit. Zudem habe es Schäden am Gebäude gegeben. Die Regierungen des Landes und der autonomen Kurdenregion müssten die Hintergründe des Angriffs untersuchen und die Verantwortlichen finden.
Im Zuge des Kriegs der USA und Israels mit dem Iran kommt aus auch in dessen Nachbarland Irak zu täglichen Angriffen. Einigen Schätzungen zufolge kam es dabei zu rund 200 Angriffen, von denen die meisten auf die Kurdenregion zielen. Dort sind die meisten der noch im Land verbliebenen US-Truppen stationiert. Mit dem Iran verbündete irakischen Milizen haben Dutzende Angriffe im Land für sich beansprucht. (sda/dpa)

Im Zuge des Kriegs der USA und Israels mit dem Iran kommt aus auch in dessen Nachbarland Irak zu täglichen Angriffen. Einigen Schätzungen zufolge kam es dabei zu rund 200 Angriffen, von denen die meisten auf die Kurdenregion zielen. Dort sind die meisten der noch im Land verbliebenen US-Truppen stationiert. Mit dem Iran verbündete irakischen Milizen haben Dutzende Angriffe im Land für sich beansprucht. (sda/dpa)
18:21
Trump: «Viele Länder» werden Strasse von Hormus mit absichern
US-Präsident Donald Trump hat militärische Hilfe «vieler Länder» für die sichere Fahrt von Handelsschiffen durch die Strasse von Hormus in Aussicht gestellt. «Viele Länder – insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Blockade der Strasse von Hormus betroffen sind – werden gemeinsam mit den Vereinigten Staaten Kriegsschiffe entsenden, um sie offen und sicher zu halten», schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er ergänzte, dass «hoffentlich» China, Frankreich, Japan, Südkorea, Grossbritannien und andere Länder, die von der Einschränkung betroffen sind, Schiffe entsenden werden.
Wie konkret das Ganze ist, blieb unklar. Trump versprach, die Strasse von Hormus werde so oder so bald wieder «OFFEN, SICHER und FREI» sein. Zuvor hatte er vor Journalisten gesagt, dass US-Kriegsschiffe in Kürze Tanker durch die Strasse von Hormus begleiten sollten. Die Eskorte der US-Marine werde «bald» beginnen. Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtige Meerenge ist im Iran-Krieg nahezu zum Erliegen gekommen. Das trieb die Preise in die Höhe. (sda/dpa)

Wie konkret das Ganze ist, blieb unklar. Trump versprach, die Strasse von Hormus werde so oder so bald wieder «OFFEN, SICHER und FREI» sein. Zuvor hatte er vor Journalisten gesagt, dass US-Kriegsschiffe in Kürze Tanker durch die Strasse von Hormus begleiten sollten. Die Eskorte der US-Marine werde «bald» beginnen. Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtige Meerenge ist im Iran-Krieg nahezu zum Erliegen gekommen. Das trieb die Preise in die Höhe. (sda/dpa)
18:15
Israel meldet 400 Angriffswellen gegen Iran in zwei Wochen
Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in den ersten beiden Wochen des Iran-Krieges rund 400 Angriffswellen mit jeweils zahlreichen beteiligten Kampfjets geflogen. Hauptziele im Zentrum und Westen des Irans seien Anlagen für Raketenstarts und Verteidigungsanlagen gewesen.
Allein in den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 200 Ziele bombardiert worden. Dabei seien Dutzende Abschussrampen für ballistische Raketen getroffen worden, von denen einige für Angriffe auf Israel vorbereitet gewesen sein sollen. Zudem seien Luftverteidigungssysteme und Waffenlager angegriffen worden.
Bei einem Angriff in Teheran seien am Freitag zwei hochrangige Geheimdienstoffiziere des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija getötet worden. Dieses übernimmt in Kriegszeiten das Kommando im iranischen Generalstab. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. (sda/dpa)

Allein in den vergangenen 24 Stunden seien mehr als 200 Ziele bombardiert worden. Dabei seien Dutzende Abschussrampen für ballistische Raketen getroffen worden, von denen einige für Angriffe auf Israel vorbereitet gewesen sein sollen. Zudem seien Luftverteidigungssysteme und Waffenlager angegriffen worden.
Bei einem Angriff in Teheran seien am Freitag zwei hochrangige Geheimdienstoffiziere des zentralen Hauptquartiers Chatam al-Anbija getötet worden. Dieses übernimmt in Kriegszeiten das Kommando im iranischen Generalstab. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. (sda/dpa)
16:33
Trump hofft auf militärische Hilfe «vieler Länder» in der Strasse von Hormus
US-Präsident Donald Trump hat militärische Hilfe «vieler Länder» für die sichere Fahrt von Handelsschiffen durch die Strasse von Hormus in Aussicht gestellt. «Viele Länder – insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Blockade der Strasse von Hormus betroffen sind – werden gemeinsam mit den Vereinigten Staaten Kriegsschiffe entsenden, um sie offen und sicher zu halten», schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er ergänzte, dass «hoffentlich» China, Frankreich, Japan, Südkorea, Grossbritannien und andere Länder, die von der Einschränkung betroffen sind, Schiffe entsenden werden.
Wie konkret das Ganze ist, blieb unklar. Trump versprach, die Strasse von Hormus werde so oder so bald wieder «OFFEN, SICHER und FREI» sein. Zuvor hatte er vor Journalisten gesagt, dass US-Kriegsschiffe in Kürze Tanker durch die Strasse von Hormus begleiten sollten. Die Eskorte der US-Marine werde «bald» beginnen. Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtigen Meerenge ist im Iran-Krieg nahezu zum Erliegen gekommen. Das trieb die Preise in die Höhe.
Nach einer Beratung von G7-Staaten hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor Tagen davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. Die Idee wird vor allem von ihm verfolgt. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht hingegen keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz. Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Grossbritannien, Frankreich und Italien. (sda/dpa)

Wie konkret das Ganze ist, blieb unklar. Trump versprach, die Strasse von Hormus werde so oder so bald wieder «OFFEN, SICHER und FREI» sein. Zuvor hatte er vor Journalisten gesagt, dass US-Kriegsschiffe in Kürze Tanker durch die Strasse von Hormus begleiten sollten. Die Eskorte der US-Marine werde «bald» beginnen. Der Verkehr durch die für den globalen Ölexport wichtigen Meerenge ist im Iran-Krieg nahezu zum Erliegen gekommen. Das trieb die Preise in die Höhe.
Nach einer Beratung von G7-Staaten hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vor Tagen davon gesprochen, dass die Staatengruppe eine Mission zur Eskortierung von Öltankern und Frachtschiffen durch Kriegsschiffe vorbereiten wolle. Die Idee wird vor allem von ihm verfolgt. Bundeskanzler Friedrich Merz sieht hingegen keinen Anlass für einen internationalen Militäreinsatz. Zu den G7-Staaten gehören Deutschland, die USA, Japan, Kanada, Grossbritannien, Frankreich und Italien. (sda/dpa)
13:49
Berichte: Flugabwehr an US-Botschaft im Irak angegriffen
Ein Flugabwehrsystem an der US-Botschaft im Irak ist Medienberichten zufolge von einer Rakete getroffen worden. Nach dem Angriff von heute früh gab es irakischen Medienberichten zufolge einen Brand an dem Botschaftsgebäude. Der Nachrichtenkanal Al Jazeera berichtete, eine Einheit des als C-RAM bekannten Raketenabwehrsystems zum Schutz der Botschaft sei getroffen worden.
Von der US-Botschaft, dem US-Militär wie auch der irakischen Regierung gab es zunächst keine Bestätigung.
Das US-Militär nutzt das System C-RAM zum Schutz von diplomatischen Einrichtungen und Stützpunkten im Nahen Osten. Es kann auf Raketen-, Artillerie- und Mörserfeuer reagieren. In Bagdad war heute zu sehen, wie Soldaten Schäden auf dem Dach des Gebäudes prüfen. Die US-Botschaft liegt im stark gesicherten Regierungsviertel, auch bekannt als Grüne Zone.
Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. Mit dem Iran verbündete Milizen haben seit Beginn des Iran-Kriegs aber mehrere Angriffe auf US-Einrichtungen im Irak für sich beansprucht. (sda/dpa)

Von der US-Botschaft, dem US-Militär wie auch der irakischen Regierung gab es zunächst keine Bestätigung.
Das US-Militär nutzt das System C-RAM zum Schutz von diplomatischen Einrichtungen und Stützpunkten im Nahen Osten. Es kann auf Raketen-, Artillerie- und Mörserfeuer reagieren. In Bagdad war heute zu sehen, wie Soldaten Schäden auf dem Dach des Gebäudes prüfen. Die US-Botschaft liegt im stark gesicherten Regierungsviertel, auch bekannt als Grüne Zone.
Zunächst bekannte sich niemand zu der Attacke. Mit dem Iran verbündete Milizen haben seit Beginn des Iran-Kriegs aber mehrere Angriffe auf US-Einrichtungen im Irak für sich beansprucht. (sda/dpa)
13:17
Bundesrat spricht neu von Krieg statt Konflikt
Die USA sind aus Sicht des Bundesrates eine Kriegspartei, wie SRF berichtet. Bisher hat er immer von einem Konflikt gesprochen. Doch nicht nur die Wortwahl ändert sich. Da die USA nun als Kriegspartei gelten, dürfen Waffenexporte nicht mehr bewilligt werden. Zudem darf das US-Militär auch nicht mehr durch den Schweizer Luftraum fliegen. Zwei Überflug-Anfragen wurden bisher vom Bundesamt für Zivilluftfahrt nicht genehmigt, dies jedoch, weil die Abklärungen zu lange gedauert hätten. Neu käme auch ein politischer Entscheid, das Neutralitätsrecht, zum Tragen. (vro)

12:34
Katz sieht Schlüsselmoment im Iran-Krieg gekommen
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sieht in der militärischen Auseinandersetzung mit dem Iran einen Schlüsselmoment gekommen. Der Kampf gegen Teheran intensiviere sich und gehe in die «entscheidende Phase» über, sagte Katz nach Angaben seines Büros. Genaue Zeitangaben machte er nicht. Katz fügte lediglich hinzu, diese Phase werde so lange dauern, wie nötig.
Katz erklärte demnach, die israelische Luftwaffe setze ihre intensive Angriffswelle in der iranischen Hauptstadt Teheran sowie im gesamten Iran fort.
Gleichzeitig rief er die Bevölkerung im Iran zum Widerstand gegen die Führung in Teheran auf. «Nur das iranische Volk kann dem ein Ende setzen – durch einen entschlossenen Kampf bis zum Sturz des Terrorregimes», sagte Katz. Bereits zuvor betonte er, die Angriffe auf Ziele im Iran zielten darauf, dem iranischen Volk zu ermöglichen, sich aufzulehnen und die Führung zu stürzen. (sda/dpa)

Katz erklärte demnach, die israelische Luftwaffe setze ihre intensive Angriffswelle in der iranischen Hauptstadt Teheran sowie im gesamten Iran fort.
Gleichzeitig rief er die Bevölkerung im Iran zum Widerstand gegen die Führung in Teheran auf. «Nur das iranische Volk kann dem ein Ende setzen – durch einen entschlossenen Kampf bis zum Sturz des Terrorregimes», sagte Katz. Bereits zuvor betonte er, die Angriffe auf Ziele im Iran zielten darauf, dem iranischen Volk zu ermöglichen, sich aufzulehnen und die Führung zu stürzen. (sda/dpa)
12:16
Iran droht mit Angriffen auf US‐Ziele in den Emiraten
Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Angriffen auf US-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein Sprecher der Kommandozentrale der Garden erklärte laut Nachrichtenagentur Fars, der Iran betrachte es als sein legitimes Recht zur Verteidigung seines Hoheitsgebiets, Abschussstellen von US-Raketen in Häfen und Docks der Emirate anzugreifen. Ins Visier genommen werde auch US-Militärpersonal in Städten. Bewohner in unmittelbarer Umgebung von US-Zielen sollten sich in Sicherheit bringen.
Die USA hatten zuvor laut Präsident Donald Trump Militäranlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg zerstört, um Teheran zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus zu bewegen. Von der Insel Charg exportiert der Iran 90 Prozent seines Rohöls.
Die Emirate sind im Iran-Kriegs von den Golfstaaten am stärksten unter Beschuss. Behörden im Emirate Fudschaira teilten heute mit, die Luftabwehr habe eine Drohne abgefangen. Durch herabfallende Trümmer sei ein Brand ausgebrochen. Opfer habe es nicht gegeben. (sda/dpa)

Die USA hatten zuvor laut Präsident Donald Trump Militäranlagen auf der für Irans Ölindustrie wichtigen Insel Charg zerstört, um Teheran zur Wiederöffnung der Strasse von Hormus zu bewegen. Von der Insel Charg exportiert der Iran 90 Prozent seines Rohöls.
Die Emirate sind im Iran-Kriegs von den Golfstaaten am stärksten unter Beschuss. Behörden im Emirate Fudschaira teilten heute mit, die Luftabwehr habe eine Drohne abgefangen. Durch herabfallende Trümmer sei ein Brand ausgebrochen. Opfer habe es nicht gegeben. (sda/dpa)
11:17
Ärzte und Sanitäter bei israelischem Angriff getötet
Im Libanon sind offiziellen Angaben zufolge mindestens zwölf Mitarbeiter des Gesundheitswesens bei einem israelischen Luftangriff getötet worden. Die Ärzte, Krankenschwestern und Sanitäter seien beim Angriff im Dorf Burdsch Kalauijeh im Süden getötet worden, teilte das Gesundheitsministerium heute mit. Das Personal sei an einer Einrichtung zur medizinischen Grundversorgung im Einsatz gewesen. Die Rettungsarbeiten dauerten an und die Opferzahl steige möglicherweise noch, hiess es.
«Solche Attacken stehen im Widerspruch zum Völkerrecht, das medizinisches Personal schützt», teilte das Ministerium mit. Es handle sich um den zweiten Angriff auf das Gesundheitssystem im Libanon innerhalb weniger Stunden. Zuvor seien auch Sanitäter in einem weiteren Dorf im Süden angegriffen worden.
Israels Armee teilte auf Anfrage zunächst mit, den Vorfall zu prüfen. (sda/dpa)

«Solche Attacken stehen im Widerspruch zum Völkerrecht, das medizinisches Personal schützt», teilte das Ministerium mit. Es handle sich um den zweiten Angriff auf das Gesundheitssystem im Libanon innerhalb weniger Stunden. Zuvor seien auch Sanitäter in einem weiteren Dorf im Süden angegriffen worden.
Israels Armee teilte auf Anfrage zunächst mit, den Vorfall zu prüfen. (sda/dpa)
- Israel und die USA haben am 28. Februar mit einem grossen Angriff auf den Iran begonnen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Seither dauert der Krieg an.
- Der Anführer des islamistischen Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, wurde getötet. Auch weitere hochrangige Militärs und Regime-Anhänger wurden in den ersten Tagen des Krieges getötet. Chameneis Sohn Modschtaba wurden zum Nachfolger gekürt, er soll aber verletzt sein.
- Der Krieg hat sich mittlerweile auf die ganze Region ausgeweitet, es gab Attacken Irans in Katar, den VAE, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait, Jordanien und Bahrain. Israel und die Hisbollah bekämpfen sich zudem im Libanon. Auch mehrere US-Soldaten kamen mittlerweile ums Leben.
- Zur Rechtfertigung und den Zielen der USA im Iran gibt es widersprüchliche Aussagen. Nebst der Vernichtung von potenziellen Atom- und Langstreckenwaffen sprach Donald Trump zeitweise auch von einem Regime-Wechsel oder einem Szenario wie in Venezuela als Ziel.
Angriffe Iran
Angriffe USA und Israel
