Digital
International

USA schliessen Schlupfloch bei Chip-Exporten nach China

USA schliessen Schlupfloch bei Chip-Exporten nach China

01.06.2026, 05:5301.06.2026, 05:53

Die US-Regierung will ein Schlupfloch bei den Export-Beschränkungen für hochentwickelte Chips nach China stopfen. Mit Handelsschranken wollen die USA verhindern, dass China bei Künstlicher Intelligenz aufschliesst.

Die Auflagen gelten nicht nur für direkte Ausfuhren nach China, sondern auch für Firmen im Ausland, die ihr Hauptquartier oder ihre Muttergesellschaft in China hätten, teilte die zuständige US-Behörde für Industriesicherheit mit.

Im Rennen um die Entwicklung Künstlicher Intelligenz sind die Chips der US-Firma Nvidia unersetzlich. US-Präsident Donald Trump belegte China deshalb mit Handelsbeschränkungen für Nvidias beste Produkte. Die neue Massnahme deutet nun auf einen weiterhin harten Kurs gegenüber Peking hin, obwohl Trump sich zuletzt um ein harmonisches Verhältnis mit Chinas Staatschef Xi Jinping bemühte.

Nvidia hatte zuletzt versucht, wieder im chinesischen Markt Fuss zu fassen. Der Konzern machte dort einst Milliardengeschäfte, bis die Streitigkeiten zwischen Washington und Peking das Geschäft quasi zum Erliegen brachten. Für Nvidia, dem wertvollsten Unternehmen der Welt, geht es bei den Beziehungen zu China um viel Geld: Firmenchef Jensen Huang bezifferte das Marktvolumen in China auf insgesamt 50 Milliarden Dollar. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Sabrina Carpenter empört über US-Regierung
1 / 4
Sabrina Carpenter empört über US-Regierung

Popstar Sabrina Carpenter hat sich empört über ein Video des Weissen Hauses geäussert.

Auf Facebook teilenAuf X teilen
Einbruch in Cannabis-Apotheke in den USA geht schief – Täter zünden sich selbst an
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
25 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
25
Erpresserfall betrifft Schweizer Schulen – Kinderfotos und sensible Daten gestohlen
Cyberkriminelle haben die deutsche Firma Portraitbox gehackt und deren passwortgeschützte Online-Galerien geplündert. Zu den Betroffenen gehören Schweizer Schulfotografen und ihre Kundinnen und Kunden.
Gemäss watson-Recherche hat ein Cyberangriff auf die Portraitbox GmbH potenziell gravierende Folgen für die Schweiz. Da auch hierzulande Schulfotografen die Dienstleistungen der deutschen Firma für den Verkauf von Bildern nutzten, sind sensible Daten von hiesigen Schulkindern, Eltern und Bildungseinrichtungen betroffen.
Zur Story