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Genfer Staatsrätin ergreift nach Angriffen auf Lehrer Massnahmen



Nach Angriffen von Schülern auf zwei Lehrpersonen an einer Sekundarschule in Genf hat Staatsrätin Anne Emery-Torracinta (SP) Massnahmen angekündigt. Zwei Schüler der betroffenen Schule in Vernier würden versetzt. Zudem will die Bildungsdirektorin eine Task Force einsetzen.

«Die Taten sind inakzeptabel», sagte die Regierungsrätin in einem Interview mit der Zeitung «La Tribune de Genève» vom Samstag. Die Schule sei keine «gesetzlose Zone». Sie habe Massnahmen getroffen, um die Lehrer zu schützen. Zudem werde man gegen eine kleine Gruppe von Schülern vorgehen, die sich bandenmässig organisiert habe und an der Gewalt beteiligt gewesen sei.

«Die Taten sind inakzeptabel.»

Regierungsrätin Genf

Die Sekundarschule Renard mit Kindern im Alter zwischen 11 und 15 Jahren war laut Medienberichten seit Schulbeginn im Sommer mindestens zwei Mal Schauplatz von Gewalt. Demnach wurde eine Lehrerin mit einem Stein beworfen, worauf die Polizei ein halbes Dutzend Schüler abführte.

Am vergangenen Mittwoch soll zudem ein Lehrer von mehreren Schülern in den Schulgängen geschlagen worden sein. Ein Polizeisprecher bestätigte am Freitag, dass Beamte an der Schule interveniert hätten.

Die Bildungsdirektorin will nun eine Arbeitsgruppe in ihrem Departement schaffen. Diese soll sich unter anderem mit den Erfahrungen verschiedener Schulen und Präventivmassnahmen befassen. Staatsrätin Emery-Torracinta erklärte im Interview, dass die Gewalt nur eine Handvoll Schüler betreffe. Zahlenmässig gebe es keine Zunahme solcher Gewalttaten, doch einzelne Fälle würden immer extremer. (sda)

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