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Momentan leiten Hansi Flick (r.) und Hermann Gerland das Bayern-Training.
Momentan leiten Hansi Flick (r.) und Hermann Gerland das Bayern-Training.
Bild: EPA

Bayern kassiert bei der Trainersuche zwei weitere Absagen – nur Wenger zeigt Interesse

Drei Wochen Zeit wollte sich Bayern München bei der Suche nach einem Nachfolger von Niko Kovac geben. Nach zwei weiteren Absagen ist das Kandidaten-Feld aber schon deutlich zusammengeschrumpft. Immerhin einer hat Interesse angemeldet.
06.11.2019, 10:4806.11.2019, 12:49

Thomas Tuchel

Nach dem «Nein» von Ajax-Trainer Erik ten Hag hat Bayern München ein weiterer Kandidat für die Nachfolge von Niko Kovac abgesagt. Thomas Tuchel verwies gestern an der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Brügge auf seinen Vertrag bei Paris St-Germain: «Ich bin nicht interessiert, weil ich Trainer von PSG bin. Ich habe einen Vertrag und denke nicht an einen anderen Klub», erklärte der 46-jährige Deutsche.

Tuchels Absage an die Bayern.
Video: streamable

Ralf Rangnick

Auch Ralf Rangnick wird offenbar nicht neuer Bayern-Trainer, wie sein Berater Marc Kosicke der «Bild»-Zeitung mitteilte. «Nein, Ralf Rangnick steht nicht zur Verfügung. Wir glauben nicht, dass das, was er mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen.» Gemäss mehreren deutschen Medien soll der deutsche Rekordmeister Rangnick am Dienstag kontaktiert haben.

Arsène Wenger

Sein Interesse angemeldet hat dagegen Arsène Wenger. Beim TV-Sender beIN SPORTS war der 70-jährige Franzose als TV-Experte zu Gast und wurde gefragt, ob er am Bayern-Job interessiert sei. Die Antwort des ehemaligen Arsenal-Trainers: «Natürlich!»

Trainer zu sein, sei sein ganzes Leben gewesen. «Man vermisst gewisse Dinge», so Wenger. «Fussballspiele zu gewinnen, die Mannschaft auf ein Spiel vorzubereiten, positive Emotionen zu kreieren. Das ist etwas, was du vermisst.» Er sei ab seinem 33. Lebensjahr ohne Unterbrechung Trainer auf höchstem Niveau gewesen. «Dass ich jetzt ein Jahr lang dem ständigen Druck entkommen konnte, war nicht schlecht für mich. Nun bin ich entspannter.»

Fazit

Nach den zwei neusten Absage bleiben zwei grosse Favoriten für die Kovac-Nachfolge übrig: Wenger und der Italiener Massimiliano Allegri. Der ehemalige Juve-Trainer hat sich noch nicht zu den Gerüchten geäussert, ist bei vielen Experten aber der Favorit auf den Posten an der Säbener Strasse. Nach Lothar Matthäus und Marcel Reif wünscht sich auch Ex-Bayern-Stürmer Luca Toni Allegri als Kovac-Nachfolger. «Ich glaube, Allegri wäre der richtige Trainer für die Bayern», so die Stürmer-Legende.

Was macht Allegri?
Was macht Allegri?
Bild: AP/AP

Dass Allegri gut nach München passen würde, glaubt auch Fabio Capello. Der ehemalige englische Nationalcoach sieht Allegri jedoch eher in der Premier League: «England ist aufregend, dort könnte es gut für ihn laufen und die Premier League ist eine Meisterschaft, die einen bereichert. Wenn ich Allegri wäre, würde ich nach Manchester gehen.»

In den nächsten beiden Partien in der Champions League gegen Olympiakos Piräus und in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund sitzt Interimstrainer Hansi Flick zusammen mit Urgestein Hermann Gerland auf der Trainerbank der Bayern. Macht er seine Sache gut, könnte er durchaus auch eine Lösung bis zum Saisonende sein. (pre)

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Alle Bayern-Trainer im 21. Jahrhundert und ihre Erfolge

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Alle Bayern-Trainer im 21. Jahrhundert und ihre Erfolge
quelle: ap / uwe lein
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