International
Justiz

Ausgehungert: Inhaftierter Oppositionsführer in Venezuela isst wieder

Ausgehungert: Inhaftierter Oppositionsführer in Venezuela isst wieder

12.06.2015, 01:2012.06.2015, 10:47

Der inhaftierte venezolanische Oppositionsführer Daniel Ceballos hat nach 20 Tagen seinen Hungerstreik beendet. Zusammen mit dem ebenfalls inhaftierten Oppositionspolitiker Leopoldo López hatte Ceballos Ende Mai die Protestaktion gestartet.

Der frühere Bürgermeister der Protesthochburg San Cristóbal werde bereits wieder über intravenöse Infusionen ernährt. Während des Hungerstreiks hatte Ceballos stark an Gewicht verloren.

Die Ehefrauen der beiden inhaftieren Oppositionellen.
Die Ehefrauen der beiden inhaftieren Oppositionellen.Bild: EPA/EFE

Ceballos und López wollten mit ihrer Aktion die Freilassung der politischen Gefangenen, das «Ende von Verfolgung, Repression und Zensur» sowie einen festen Termin für die Parlamentswahl erreichen.

Beiden Oppositionellen wird Verschwörung und Anstachelung zur Gewalt während der Unruhen im Frühjahr 2014 vorgeworfen. Bei den Protesten gegen die sozialistische Regierung von Präsident Nicolás Maduro waren nach offiziellen Angaben zwischen Februar und Mai 43 Menschen getötet worden. (kad/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
US-Schulden explodieren – Trump will das Problem in die Zukunft verschieben
Amerikas Schulden wachsen – und mit ihnen die Zinslast. Genau dort liegt das eigentliche Risiko. Können niedrigere Leitzinsen die Krise entschärfen?
Die Vereinigten Staaten sitzen auf einem Schuldenberg von rund 38,56 Billionen US-Dollar. Allein binnen eines Jahres stieg die Bruttoverschuldung um 2,35 Billionen Dollar. Pro Tag kommen rund 6,43 Milliarden Dollar hinzu. Das sind Summen, die selbst für die grösste Volkswirtschaft der Welt gewaltig sind.
Zur Story