Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Armee

Nationalratskommission kritisiert Schiessübung in Genf 

24.06.14, 16:19

Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK) kritisiert die Schiessübung in Genf, an welcher zwei Offiziere aus Nordkorea teilgenommen hatten. Die Kommission fordere, dass so etwas nicht mehr vorkomme, sagte SIK-Präsident Thomas Hurter (SVP/SH) am Dienstag vor den Medien in Bern. Angesichts der aktuellen politischen Situation sei eine solche Schiessübung aus Sicht der SIK nicht opportun. Mit dem Vorgehen des Verteidigungsdepartements zeigte sich die Kommission einverstanden. Verteidigungsminister Ueli Maurer hat in Aussicht gestellt, dass die Verantwortlichkeiten geklärt werden. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen im Herbst vorliegen.

Die Schiessübung auf dem Armeeschiessplatz Chancy der Kaserne der Rettungstruppen 76 in Genf war von einem Oberst im Generalstab und Instruktor der Schweizer Armee geleitet worden. Die Militärjustiz eröffnete eine Untersuchung gegen ihn. Die beiden Nordkoreaner hatten zusammen mit dem Instruktor einen Kurs am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP) besucht, das unter dem Patronat des Verteidigungsdepartements (VBS) und des Aussendepartements (EDA) steht. Das Zentrum führt seit fast 20 Jahren Kurse für Offiziere, Diplomaten oder auch zivile Beamte zum Thema Sicherheitspolitik und Friedensförderung durch. Die Arbeit des Zentrums, das die Schiessübung ebenfalls verurteilt hatte, würdigte die Kommission laut Huter. (sda)



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen