«Unsere Libido ist SEHR verschieden – direkt trennen...?»
Frage von trak:
Ciao zäme!
Eins vorweg: Ich liebe meinen Mann als Menschen, als Seele sehr! ABER, jetzt kommt das Aber... unser Sexleben fühlt sich an, wie etwas, das irgendwie immer im Hintergrund präsent ist, egal, was wir tun. Die Sache ist die: Er will öfter, ich will seltener.
Und egal, wie nett wir es verpacken: Irgendwer fühlt sich immer abgelehnt. Ich hasse das. Ich will nicht, dass Sex zu einer Pflicht wird. Gleichzeitig will ich nicht, dass er sich ungeliebt fühlt oder irgendwann still frustriert wird.
Ich erwische mich sogar dabei, dass ich Nähe meide, weil ich Angst habe, dass ein Kuss automatisch „mehr“ bedeutet. Wir haben darüber gesprochen, mehrfach. Kurz läuft es besser, dann wieder gleich. Er sagt, es gehe ihm nicht nur um Lust, sondern um Verbindung. Ich glaube ihm. Aber ich spüre trotzdem Druck, selbst wenn er ihn nicht bewusst macht. Und wenn ich dann doch „mitmache“, merke ich danach, dass es zwar okay ist, aber nicht wie echtes Begehren. Das macht mir fast mehr Angst als die Frequenzfrage.
Muss ich mir wirklich eingestehen, dass das am Schluss schlicht eine Inkompatibilität ist? Ich habe sogar versucht, mich „zu motivieren“, mit neuen Ideen, mehr Initiative. Das hält kurz, dann fühlt es sich wieder wie Arbeit an.
Hatte jemand eine ähnliche Situation und kann sagen, ob man sich 'mehr Lust' oder 'weniger Lust' tatsächlich längerfristig aneignen kann oder muss man irgendwann sagen: Wir lieben uns, aber wir passen körperlich nicht? Wenn man sich mal da einig wird, kann man ja schauen, was man machen möchte (offene Beziehung, Trennung, mehr kommt mir grad nicht in den Sinn...)
Es ist schmerzhaft, zu realisieren, dass man in allen Belangen so gut als Team funktioniert, aber beim Sex einfach nicht ...
Was würdest du in dieser Situation tun?
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