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Wimbledon, 2. Runde

Männer:

R. Federer – S. Querrey 6:4 6:2 6:2

D. Brown – R. Nadal 7:5 3:6 6:4 6:4

A. Murray – R. Haase 6:1 6:1 6:4

G. Monfils – A.Mannarino 7:6 6:3 7:5

T. Berdych – N. Mahut 6:1 6:4 6:4

J.W. Tsonga – A. Ramos 6:3 6:4 6:4

I. Karlovic – A. Dolgopolow 5:7 6:3 6:4 6:7 13:11

Frauen:

T. Bacsinszky – Silvia Soler-Espinosa 6:2 6:1

Roger Federer of Switzerland hits a shot through his legs during his match against Sam Querrey of the U.S.A. at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 2, 2015.           REUTERS/Stefan Wermuth

Der Schlag, der alle zum Schwärmen brachte: Ein Lob zwischen den Beinen hindurch. Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Federer nach seinem Sieg gegen Querrey über den Zauberlob: «Super, wenn das gelingt. Ansonsten sieht man ganz schön blöd aus»

Mit einer starken Leistung zieht Roger Federer am Grand-Slam-Turnier in Wimbledon in die 3. Runde ein. Der 33-jährige Baselbieter lässt dem Amerikaner Sam Querrey beim 6:4, 6:2, 6:2 nicht den Hauch einer Chance.



» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen

Roger Federer siegt auf dem Centre Court von Wimbledon gegen Sam Qurrey, immerhin die Nummer 36 der Welt, in knapp eineinhalb Stunden Minuten 6:4, 6:2, 6:2 und ist damit im Südwesten Londons weiter ohne Satzverlust.

Im dritten Duell mit Querrey tritt Federer sehr überzeugend auf. Nur bei seinem ersten und seinem letzten Aufschlagspiel bietet sich dem Amerikaner je eine Breakchance, dazwischen ist der Schweizer der klare Chef auf dem Platz. Im ersten Satz kann Querrey einigermassen mithalten, danach setzt Federer zu Kür an.

Bild

Die Statistiken zum Spiel. bild: wimbledon.com

«Ich bin sehr glücklich, wie ich die ersten beiden Matches hier gespielt habe», bilanziert der «Maestro» nach der Partie. «Der erste Satz war hart. Er hat unglaublich gut serviert und ich wusste nicht, wie lange er so weiter spielen würde. Das erste Break war entscheidend und dann hatte ich zehn gute Minuten. So entwickelte sich das Spiel ganz zu meinen Gunsten.»

Nach der Partie spricht aber alles nur noch von einem Ballwechsel. Federer versetzt das Publikum in Ekstase, als er zwar in Bedrängnis, aber ohne Not den Ball zwischen den Beinen hindurch spielt und damit auch den spektakulärsten Punkt der Partie für sich verbucht.

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Federers Zauberlob. gif: wimbledon.com

«Zu so einem Schlag kommt man selten», erklärt Federer danach. «Wenn man dann mal die Chance hat, muss man sie nützen. Es war ein perfekter Schlag. Ich hatte sogar genügend Zeit, die Beine in Position zu bringen. Wenn es funktioniert, ist das super. Wenn man den Punkt dann aber nicht gewinnt, sieht man ganz schön blöd aus.»

Auch vor und nach dem Zauberschlag vermag der Schweizer das Publikum immer wieder zu verzücken. Bei eigenem Aufschlag gibt Federer nur zehn Punkte ab, am Netz gewinnt er 19 von 22 Punkten.

Nun gegen Weltrekordhalter Groth

In der dritten Runde trifft der siebenfache Wimbledon-Champion am Samstag auf den Australier Sam Groth (ATP 69), der sich gegen James Duckworth, mit dem er während seines Aufenthalts in Wimbledon ein Haus teilt, 7:5, 6:4, 7:6 (8:6) durchsetzte. Das bisher einzige Duell gegen Groth entschied Federer am letzten US Open in New York in der 2. Runde in drei Sätzen für sich.

Sam Groth of Australia returns a ball to James Duckworth of Australia, during the men's singles first round match against at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, Thursday July 2, 2015. (AP Photo/Alastair Grant)

Gegen Groth erwartet Federer ein ähnliches Spiel wie gegen Querrey. Bild: Alastair Grant/AP/KEYSTONE

Trotzdem ist der Respekt da: «Er ist ein sehr guter Serve-and-Volley-Spieler und hat einen harten Aufschlag», weiss Federer. Und wo er Recht hat, hat er Recht: Groth ist mit einem Aufschlag von 263 km/h momentan Weltrekordhalter. Für Federer ist das aber kein Problem: «Ich freue mich auf ein weiteres Spiel wie heute mit kurzen Ballwechseln.»  (pre/si) 

Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge

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Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge
quelle: ap / schaber
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