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Ungarns Regierung will Werbung für Homosexualität verbieten



Die Regierungspartei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban will Werbung für Homosexualität oder für Geschlechtsumwandlung bei Minderjährigen verbieten.

epa09249988 Two women embrace as they rally during the pride parades in Turin, Italy, 05 June 2021. The rally is also to support the Zan law, a bill drafted by Alessandro Zan, a gay politician with the centre-left Democratic party (PD), that would be an extension of an existing law that punishes racist violence, hatred and discrimination, with jail terms of up to four years.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Homophobie als Programm: Die ungarische Fidesz-Partei legt nach. Bild: keystone

Bildungsprogramme zu dem Thema oder Werbung von Grossunternehmen, die sich mit Homosexuellen solidarisch erklären, sollen demnach künftig verboten sein, ebenso wie Aufklärungsbücher zu dem Thema. Mehrere Nichtregierungsorganisationen verurteilten den am Donnerstag ins Parlament eingebrachten Gesetzesvorschlag der Fidesz-Partei.

Sollte der Vorschlag vom Parlament verabschiedet werden, würden die Meinungsfreiheit und die Kinderrechte massiv beschnitten, kritisierte ein Bündnis aus fünf NGO, darunter Amnesty International. Die Fidesz-Partei kopiere damit diktatorische Modelle, die gegen europäische Werte verstiessen. «Die Regierung wendet sich gegen ihre eigenen Bürger, indem sie dem Beispiel Russlands oder Chinas folgt», warnten die Verbände.

Ungarn war im Dezember mit einem Gesetzespaket gegen Homosexuelle und andere vorgegangen, das international auf Kritik stiess. Es schreibt unter anderem vor, dass das Geburtsgeschlecht nicht geändert werden kann, und untersagt es Homosexuellen, Kinder zu adoptieren. (sda/afp)

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