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Weltkarte der Homosexualität

Das oberste Gericht in Nairobi muss entscheiden, ob Homosexualität legalisiert werden soll. Wir nehmen die unterschiedlichen Regelungen dieser Welt unter die Lupe.



Gleichgeschlechtliche Liebe ist in Kenia verboten. Bis zu 14 Jahre Gefängnis drohen Schwulen in dem Land – sexuelle Handlungen unter Frauen sind hingegen nicht strafbar. Das Gesetz stammt von 1930, aus der britischen Kolonialzeit. Es wurde damals dem indischen Gesetz nachempfunden, welches wiederum aus dem Jahr 1860 stammt, wie die NZZ berichtet. Indien allerdings hat den Homosexuellen-Artikel vergangenes Jahr – nach jahrelangem Rechtsstreit – aus dem Gesetz gekippt.

Gleiches soll nun auch in Kenia geschehen. Der «High Court» entscheidet über das umstrittene Gesetz und darüber, dass Homosexualität legalisiert wird.

In 29 Ländern Subsahara-Afrikas ist Homosexualität immer noch illegal. In einigen steht darauf sogar die Todesstrafe. In anderen Ländern wiederum dürfen Homosexuelle bereits seit Jahren standesamtlich heiraten, in manchen auch Kinder adoptieren.

Welches Land hat welche Regeln? Eine Übersicht:

Weltkarte der Homosexualität

In Afrika und Asien sind die Gesetze für gleichgeschlechtliche Liebe am strengsten. Im Sudan, Iran, Jemen und Saudi-Arabien droht bei sexuellen Handlungen unter Männern die Todesstrafe.

Bild

So ist Homosexualität in den verschiedenen Ländern geregelt. grafik: watson, basierend auf material von wikipedia

Auch wenn die Akzeptanz in Europa grösstenteils vorhanden ist: Die «Ehe für Alle» ist längst nicht in allen Ländern erlaubt.

In vielen osteuroäischen Ländern wie Polen, Ungarn oder der Ukraine ist die Ehe in der Verfassung nur als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert.

Europa:

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Situation in der Schweiz

In der Schweiz können Homosexuelle nicht im klassischen Sinne heiraten. Seit 2007 haben sie jedoch die Möglichkeit, eingetragene Partnerschaften zu schliessen.

Im Gegensatz zur Heirat ermöglicht die eingetragene Partnerschaft beispielsweise keine erleichterte Einbürgerung für den ausländischen Partner und die Adoption oder die künstliche Befruchtung ist untersagt.

Erst kürzlich kam die «Ehe für alle» hierzulande aber einen grossen Schritt weiter. Die Rechtskommission des Nationalrats will die Ehe für homosexuelle Paare öffnen. Die Kommission hat zwei Varianten zur Umsetzung ausgearbeitet. Eine davon sieht weiter die Legalisierung der künstlichen Befruchtung für lesbische Paare vor.

Laut einer Umfrage der Organisation «Pink Cross» steht eine Mehrheit der Bevölkerung hinter der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare: 70 Prozent sind laut ihnen dafür. Bis die «Ehe für alle» die Räte und allenfalls eine Volksabstimmung durchlaufen hat, dürfte es aber noch mehrere Jahre dauern.

Miese Zustimmungswerte in Kenia

Von einer solchen Zustimmung ist man in Kenia weit entfernt. Zahlen aus dem Jahre 2014/2015 zeigten, dass sich bloss 14 Prozent der Bevölkerung vorstellen kann, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schwulen oder Lesben zu leben. Das ist selbst unter dem gesamtafrikanischen Durchschnitt von 21 Prozent.

Bild

Hoffnung gibt es für die kenianische Schwulen- und Lesben-Szene trotzdem: Die kenianischen Richter gelten als relativ Fortgeschritten. 2018 erklärte ein Gericht Rektaluntersuchungen für illegal. Die Untersuchungen wurden jeweils vorgenommen, um Schwule des Geschlechtsverkehrs zu überführen. Zudem entschied ein anderes Gericht, dass schwul-lesbische Organisationen nicht die formelle Registrierung verweigert werden darf.

Sollten die Richter auch am Freitag progressiv entscheiden, dürfte der Kampf um mehr Rechte aber nicht vorbei sein. Das Urteil kann an zwei höhere Instanzen weitergezogen werden.

Mit kleidertragenden Männer gegen Homophobie

abspielen

Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Damian derungs 22.02.2019 12:49
    Highlight Highlight An alle die Homosexualität für normal halten, es ist es nicht, es ist zu akzeptieren und fertig, sie sollten nicht benachteiligt werden. Das Wort normal heisst Durchschnitt und das ist es nicht und wird es auch nicht sein. Soll jeder zu Hause machen was er will, soll sich aber nicht wundern wenn er auf der Stasse dumm angeschaut wird, weil es nun mal nicht die scheiss Norm ist
    • moedesty 22.02.2019 13:39
      Highlight Highlight Nein, normal bedeutet nicht durchschnitt. Oder ist ein Dunkelhäutiger in der Schweiz nicht normal weil seine Hautfarbe nicht dem Durchschnitt entspricht? Normal ist Ansichtssache.
    • Le Tintin 22.02.2019 14:13
      Highlight Highlight Akzeptieren und fertig. Das fordern Sie. Dann machen Sie einen mathematischen Diskurs zur Norm und lassen den emotionalen Teil des Wortes „normal“ aus. Anschliessend soll man sich nicht wundern, wenn man auf der Strasse dumm angeschaut wird. Etwas wirr nach m.E. Gehts nicht darum, dass sich niemand seine sexuelle Orientierung aussucht und daher auch nicht in irgendwelcher Form diskriminiert werden darf? Das ist in den „westlichen Ländern“ grösstenteils gelungen. Wenn Sie aber die Weltkarte anschauen, gibts hier noch viel zu tun.
    • lucasm 22.02.2019 14:20
      Highlight Highlight Und du bist etwa in allem durchschnitt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • elalbi 22.02.2019 12:15
    Highlight Highlight Mich erstaunt, dass die meisten katholischen Staaten progressiver als die Schweiz sind.
    • Fabio74 22.02.2019 13:06
      Highlight Highlight Mich nicht
  • Go on... 22.02.2019 10:59
    Highlight Highlight Bei der Adoption von Kindern ist nach wie vor höchste Vorsicht geboten.
    Langzeitstudien fehlen heut noch.

    Bis es soweit ist, dürften noch 15-20 Jahre verstreichen.
    Solange müssten sich gleichgeschlechtliche Paare noch gedulden.
    • Fabio74 22.02.2019 12:09
      Highlight Highlight Nein Die Geduld ist vorbei. Die Hinhalte Taktik der homophoben Front gehört jetzt zerschlagen.
      Es gibt längst genug Studien die deine Aussage Lügen strafen!
    • Go on... 22.02.2019 13:07
      Highlight Highlight Nein keine Lügen. Aktueller FAZ Artikel.
      Google selbst.
      Nix Irgendetwas zerschlagen.
    • LucyT 22.02.2019 13:28
      Highlight Highlight Was soll die Studie den messen? Mit was soll die Studien verglichen werden? Meines Wissens gibt es keine offizielle Studie von Kindern von Heteropaaren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple 22.02.2019 10:08
    Highlight Highlight Am einfachsten wäre es doch das eingetragene Geschlecht abzuschaffen. Dies würde auch viele andere Probleme lösen. Es gibt nur eine Art, und das ist Mensch.
    • Der_Andere 22.02.2019 13:21
      Highlight Highlight Sowas scheitert in der Schweiz bereits an der Dienstpflicht, die nur für Männer gilt. An vielen anderen Orten auch. Ist jetzt nur ein Beispiel.

      Ansonsten kannst du dich darauf berufen, dass du offiziell nicht als Mann eingetragen bist und damit kein Militärdienst leisten musst.
      Oder du müsstest denn Dienst für alle Menschen zwingend machen.
    • Triple 22.02.2019 13:48
      Highlight Highlight Genau meine Vision. Alle gleich, egal ob weiblicher oder männlicher Mensch.
  • WID 22.02.2019 09:34
    Highlight Highlight Von dieser Karte kann so in etwa der Zivilisationsgrad einer Gesellschaft abgelesen werden.
    • Fabio74 22.02.2019 12:10
      Highlight Highlight Dass Homophobie und Hass universal ist
    • elalbi 22.02.2019 12:26
      Highlight Highlight In diesem Fall wäre der Zivilisationsgrad der Schweiz zweitklassig.
    • WID 22.02.2019 12:54
      Highlight Highlight @elalbi: ja, 2. Klassig bei insgesamt 10 Stufen. Das ist gut aber verbesserungsfähig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 22.02.2019 09:30
    Highlight Highlight Die Ehe abschaffen! Ist ein alter Zopf.
  • Triumvir 22.02.2019 08:20
    Highlight Highlight Langsam aber sicher wäre es auch für die Schweiz Zeit sich den aufgeklärten Ländern anzuschliessen. Es ist schon peinlich genug, dass bei uns homosexuelle Menschen immer noch nicht die gleichen Rechte wie etwa in Deutschland, Frankreich und den USA haben...
  • Paupera 22.02.2019 07:58
    Highlight Highlight Kann mir eigentlich mal jemand erklären, warum man in eingetragener partnerschaft keinen zugang zur erleichterten einbürgerung hat?
    Ich verstehe ein ganz winzig kleines stück weit, dass sich die geister an der fortpflanzungsmedizin scheiden. Aber an der erleichterten einbürgerung?!

    Anyway, ich glaube noch stets daran, dass meine partnerin und ich einmal ganz normal heiraten und auch bünzlig sein dürfen. Die schweiz ist laaangsam, aber ich sehe einen hoffnungsschimmer.
    Spread the love
    • Der_Andere 22.02.2019 13:28
      Highlight Highlight Weil die eingetragene Partnerschaft in den Köpfen vieler Menschen/Politiker nichts nachhaltiges war/ist.

      Homosexuellen sagte man lange häufig wechselnde Partner nach. Bzw. im Prinzip Untreue. Deshalb sollte die eingetragene Partnerschaft auch einfacher aufzulösen sein als die Ehe.
      Die eingetragene Partnerschaft hat zum Beispiel auch die Gütertrennung als Standart Güterstand und nicht die Errungenschaftsbeteiligung wie die Ehe, da simpler im Trennungsfall.

      Selbiges galt wohl bei der Einbürgerung. Keine Einbürgerung bei einer vermuteten kurzlebigen Beziehung.
    • Fabio74 22.02.2019 14:27
      Highlight Highlight Weil die Homophoben jede weitere Gleichstellung verhinderten.
      Schliesslich muss man ja seine Rückständigkeit zeigen
  • Go on... 22.02.2019 06:27
    Highlight Highlight Homosexualität und Islam beissen sich eben, wie diese Karte einmal mehr deutlich aufzeigt.
    • ERMAHGERD 22.02.2019 08:37
      Highlight Highlight Man kann das sogar noch etwas allgemeiner formulieren: Gesellschaftlicher Fortschritt und Religion beissen sich.
    • rescue me 22.02.2019 09:23
      Highlight Highlight Der Islam ist nunmal einige Jahrhundert jünger als das Christentum. Wenn man es vergleicht sind die Christen keinen Deut besser als der Islam an dem wir uns heute so stören..
    • Triple 22.02.2019 10:14
      Highlight Highlight @ Rescue me, diese Begründung zum hinterwäldlerischen Denken des Islams höre ich immer wieder. Macht aber doch überhaupt keinen Sinn. Junge Menschen sind ja schliesslich auch oft moderner eingestellt wie ihre älteren Gegenstücke. Das Problem ist die Verschmelzung von Religion und Staat, sobald diese vorhanden ist gibt es troubles. Im Namen der Religion wurden Menschen leider schon immer manipuliert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fridolin M. 22.02.2019 00:33
    Highlight Highlight Eingetragende Partnerschaft?

    Das hab ich als eine geniale Idee gehalten. Sei es steuerlich oder einfach als Ersatz für die Ehe.

    Wir sind seit 15 Jahren zusammen und wollen nicht heiraten. Ich wollte aber irgendwie unsere Lebensweise rechtlich absichern, und darum unsere Partnerschaft eintragen.

    Aber, und ich muss wieder jedesmal darüber lachen, das geht leider nicht.

    Denn, Ich bin ein Mann und mein Partner eine Frau.

    Hi hi

    Wie naiv steh ich jetzt da???
    • lucasm 22.02.2019 08:13
      Highlight Highlight Dann heirate halt einfach nur standesamtlich, zu dem kirchlichen teil zwingt dich ja niemand.
    • Fabio74 22.02.2019 08:35
      Highlight Highlight Dann heirate ganz simpel. Etwas dass mir der Staat verwehrt
    • Baccara 22.02.2019 09:05
      Highlight Highlight Wo ist dein Problem? Heirate doch einfach?
    Weitere Antworten anzeigen
  • HundBasil 21.02.2019 23:24
    Highlight Highlight Die selben Menschen, die diejenigen attackieren , die gegen Abtreibung sind, kämpfen für den Zugang zur künstlichen Befruchtung für Schwule.
    • lucasm 22.02.2019 08:17
      Highlight Highlight Wer tut was? Beim thema abtreibung und attacken kommen mir spontan gerade nur die geschehenen anschläge auf abtreibungskliniken in den sinn.
    • Fabio74 22.02.2019 11:08
      Highlight Highlight DieSchnittmenge von Homophoben und Abtreibungsgegner ist nahezu 100%
    • Der_Andere 22.02.2019 13:38
      Highlight Highlight Und das Problem dabei ist?

      Bei der Abtreibung möchte eine Frau kein Kind und die Abtreibungsgegner wollen es ihr aufzwingen.

      Bei der künstlichen Befruchtung möchte ein homosexuelles Paar ein Kind bekommen und die Gegner wollen es ihnen verweigern.

      Und wo genau beisst es sich für Abtreibung und für künstliche Befruchtung zu sein?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 21.02.2019 22:21
    Highlight Highlight Unglaublich, dass über die Straffreiheit von Homosexualität im Jahr 2019 überhaupt noch geurteilt werden muss.

    Schönen Gruss an die ganzen Christenfundis, welche hier im Westen auf keinen Anklang mehr stossen und ihr "Glück" nun in Afrika versuchen...

    Play Icon
    • Fabio74 21.02.2019 23:21
      Highlight Highlight Yep traurige Welt.
      Aber die Fundis hier glauben auch an Oberwasser
    • Flunderchen 22.02.2019 06:11
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Saftlade 22.02.2019 06:22
      Highlight Highlight Zu Martin Ssempa:
      Benutzer Bild
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  • Calvin Whatison 21.02.2019 21:01
    Highlight Highlight Ob dieser Ländergrafik könnte ich 🤮. Wir haben 2019!
    Da wartet noch viel Arbeit.😔
    Bin wohl etwas naiv unterwegs gewesen! Danke fürs Auge öffnen.
    • Kreuzritter 21.02.2019 23:09
      Highlight Highlight „Wir haben 2019“ ist kein Argument. Nur als Info :)
  • zeitgeist 21.02.2019 20:55
    Highlight Highlight Wenn homosexuelle Paare sexuell aktiv sein und/oder zusammenleben möchten, ist es das eine, aber wenn sie dann merken, dass innerhalb dieser Beziehungsform keine Kinder miteinander gezeugt werden können, so finde ich, dass Kinder nicht von einem Samenspender oder einer Leihmutter sein sollten. 5er und s Weggli?
    Wenn sich das weibliche homosexuelle Paar entscheidet, sich durch sexuelle Handlungen ausserhalb der Beziehung schwanger zu werden, dann nur zu, aber Samenspenden sollten nur aus medizinischen Gründen (beim Mann natürlich) möglich sein. Homosexuelle Männer haben nunmal keine Kinder.
    • Dr. Strangelove 21.02.2019 21:08
      Highlight Highlight Sind medizinische Gründe nicht der Weg der Natur zu sagen, dass der/die Betroffene/n keine Kinder habe sollten? 😉
    • Corpus Delicti 21.02.2019 21:11
      Highlight Highlight "5er und Weggli" trifft nur auf zwei Optionen, bei denen man die Wahl hat, zu. Ein Beispiel: Sie, Zeitgeist, wollen tiefere Steuern, aber gleichzeitig höhere Renditen. Wer nicht.

      Ihre Aussage impliziert, dass Menschen sich bewusst für ihre Sexualität entscheiden. Des weiteren stellen Sie, dieses mal nicht implizit, die Bedürfnisse lesbischer Pärchen über die von Schwulen.

      Haben Sie sich bewusst für dieses Weggli entschieden?
    • Fabio74 21.02.2019 21:15
      Highlight Highlight Und warum nicht? Es gibt Null Gründe dass du ein Recht hast, dein Weltbild anderen zu verkaufen
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 21.02.2019 20:51
    Highlight Highlight Zusatzinfo bzgl Côte d'ivoire / Elfenbeinküste.
    Der Paragraph der männliche Homosexualität verbot fiel bei einer Strafrechtsreform komplett weg.
    Der aktuelle Präsident Alassane Ouattara hält sogar aktiv gegen die grosse Gruppe an christlichen Fundamentalisten die das Verbot wieder einführen will.

    Ouattara hat das Land sehr geöffnet, es ist in den Städten westlicher und wohlhabender geworden. In Abidjan sind Häuserpreise bereits im sechsstelligen Euro-Bereich (9 Stellen Franc CFA): Das fördert die christlichen Fundamentalisten. Leider. Und Homosexuelle als Sündenböcke für die hohen Preise.

    • Gugguseli1963 21.02.2019 20:59
      Highlight Highlight Sodom und Gomorrha breitet sich aus
    • Fabio74 21.02.2019 21:16
      Highlight Highlight Wir hoffen alle dass den christlichen Extremisten der Hahn zugedreht wird
    • Randalf 21.02.2019 21:40
      Highlight Highlight Leider verstehe ich den den Zusammenhang zwischen den "hohen" Preisen, den Christen und der Homosexualität nicht. In Accra, Ghana, sind die Preise auch in diesem Bereich, trotzdem wird nicht den Homosexuellen schuld daran gegeben.
      Ich bitte Dich mir das zu erklären. Danke.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kettcar #lina4weindoch 21.02.2019 20:48
    Highlight Highlight Über die tiefen Zustimmungswerte der Menschen in Kenia können die beiden Löwenmännchen in der Masai Mara nur belustigt die Mähne schütteln...

    Play Icon
  • HPOfficejet3650 21.02.2019 20:31
    Highlight Highlight Endlich Ehe für Alle einführen und gut ist.
    Keiner ist dadurch benachteiligt.

    Liebe ist Liebe und ist Privatsache
    • WID 22.02.2019 09:40
      Highlight Highlight @HPOfficejet3650: Es ist nicht ganz so einfach. Eine Gesellschaft muss entscheiden, ob sie gewisse Beziehungen zulassen will und sie als Ehen anerkennen will. Ich bin auch für gelichgeschlechtliche Ehen, aber wie siehst Du es bei Ehen mit Kindern, Zwangsehen oder Poligamie?
    • JJVOB 22.02.2019 10:06
      Highlight Highlight Eine Ehe ist sicher nicht Privatsache. Eine Zivilehe ist vor dem Staat also haben hier die Stimmbürger das letzte Wort...
    • Fabio74 22.02.2019 11:40
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • morax 21.02.2019 20:27
    Highlight Highlight Todesstrafe für Homosexualität?

    Unglaublich!
    • Mira Bond 21.02.2019 23:07
      Highlight Highlight In Saudi Arabien wird die Umsetzung der Todesstrafe auch wirklich durchgeführt, durch eine öffentliche Enthauptung...
  • AdvocatusDiaboli 21.02.2019 20:21
    Highlight Highlight Bolsonaros Brasillien schneidet (noch) besser ab als die Schweiz.

    China hat einen untragbaren Wert, für einen Freihandelspartner der Schweiz.
  • Faceoff 21.02.2019 20:21
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass Russland da in der richtigen Kategorie gelandet ist.

    Darüber hinaus bin ich der Ansicht, dass ein gesellschaftlicher Wandel nicht alleine durch Gerichte zu erzwingen ist. Aber es braucht natürlich manchmal auch ein solches Statement. Ich hoffe, es kommt gut für die betroffenen Menschen.

Dürfen Homosexuelle heiraten, verbessert sich ihr Image – zeigt eine Zürcher Studie

Seit 2013 drückt sich das Parlament um einen Entscheid zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare. Forscher zeigen nun auf, dass die «Ehe für alle» die Akzeptanz von Schwulen und Lesben erhöht. Die eingetragene Partnerschaft hingegen kann das Gegenteil bewirken.

Am Donnerstag wird ein nächstes Kapitel in der endlosen Geschichte der «Ehe für alle» geschrieben: Die Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats (RK-N) beugt sich einmal mehr über das Geschäft mit der Nummer 13.468. Die parlamentarische Initiative für eine «Ehe für alle» hatte die grünliberale Fraktion bereits im Dezember 2013 eingereicht. Seither steckt sie in den Mühlen des Parlaments fest. Im letzten Jahr verlängerte der Nationalrat die Behandlungsfrist bis zur Sommersession 2019.

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