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Sebastian Nystrom, head of Product Business at Nokia Technologies, presents Nokia's new N1 Android Table at the Slush 2014 event in Helsinki, Finland, Tuesday, Nov. 18,2014. Slush is for Eurasian startups and tech talent to meet with international influencers, investors and media. The two-day event takes place every fall. (AP Photo/Heikki Saukkomaa, Lehtikuva)    FINLAND OUT

Nokia-Manager Sebastian Nystrom zeigt das N1. Bild: ap/Lehtikuva

Das Tech-Comeback des Jahres

Nokia lebt! Die Finnen enthüllen überraschend ein Android-Tablet

Nokia hat die Nase voll von Smartphones, aber nicht von Tablets: Der finnische Elektronikkonzern bringt Anfang 2015 einen iPad-mini-Klon namens N1 auf den Markt.



Gut ein halbes Jahr nach dem Verkauf seiner Smartphonesparte an Microsoft kehrt Nokia mit einem Tablet-Computer ins Geschäft zurück. Der finnische Konzern stellte am Dienstag das Modell N1 vor, das mit dem Google-Betriebssystem Android läuft.

Es handelt sich um das aktuelle Android 5 (Lollipop), das von Nokia mit einer eigenen Benutzeroberfläche namens «Z Launcher» aufgemotzt wird. Zwei (hoffentlich) praktische Features: Das System versucht anhand des Nutzerverhaltens zu bestimmen, welche Apps gerade gebraucht werden und zeigt auf dem Startbildschirm nur diese an. Ausserdem kann man durch Zeichnen des Anfangsbuchstabens nach den gewünschten Apps suchen, um sie zu starten.

Das Display des Tablets ist mit einer Diagonale von 7,9 Zoll (rund 20 cm) genauso gross wie beim iPad mini von Apple. Und auch das offizielle Promo-Video erinnert an den Marktführer ...

Das offizielle Promo-Video

abspielen

video: youtube/nokia

Das Tablet soll zunächst ab Beginn kommenden Jahres in China verkauft werden, wie Nokia mitteilte, Russland und europäische Märkte sollen folgen. Der Preis: rund 250 US-Dollar. 

Spannend: Das N1 ist das erste Mobilgerät mit dem neuen USB-Stecker vom Typ C. Diesen kann man auf beiden Seiten einstecken.

Weitere interessante Spezifikationen:

• Intel-Atom-Prozessor Z3580, mit 64-Bit-Technologie

• Durchmesser: 6,9 Millimeter (iPad mini: 7,5 mm)

• Gewicht: 318 Gramm (iPad mini: je nach Ausführung 331/341 Gramm)

•  Sicherheitsglass Gorilla Glass 3

Anders als früher stellt Nokia beim N1 hauptsächlich den Markennamen sowie sein technisches Know-how in einem Lizenzdeal zur Verfügung. Für Entwicklung, Vermarktung und Service sei der chinesische Produktionspartner zuständig, erklärte Nokia. Nach Informationen des US-Blogs GigaOm ist das der Auftragsfabrikant Foxconn, der als Hersteller von Apple-Geräten bekannt ist.

Nokia's new Android tablet N1 is seen at the Slush 2014 event in Helsinki November 18, 2014. REUTERS/Heikki Saukkomaa/Lehtikuva  (FINLAND - Tags: BUSINESS) 
ATTENTION EDITORS - THIS IMAGE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO THIRD PARTY SALES. NOT FOR USE BY REUTERS THIRD PARTY DISTRIBUTORS. FINLAND OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN FINLAND

Das N1 zeigt jeweils nur eine App-Auswahl. Bild: LEHTIKUVA/REUTERS

Nokia hatte Ende April den Verkauf seines verlustreichen Smartphone- und Tablet-Geschäfts mit der Marke Lumia an Microsoft abgeschlossen. Der Windows-Konzern vermarktete die Geräte zunächst auch unter dem Nokia-Namen, inzwischen wurde er jedoch zu Gunsten von «Microsoft Lumia» aussortiert.

Vom Marktführer zum Underdog

Nokia war lange der unangefochtene Marktführer im Handy-Geschäft. Anfang 2011 entschied sich der Konzern bei der Auswahl des neuen Betriebssystems für Microsofts Windows Phone statt Android. Die Marktanteile der Smartphones und Tablets blieben danach trotz grosser Marketinganstrengungen gering. 

Im September 2013 kündigte Microsoft die Übernahme von Nokias Gerätesparte für rund 3,8 Milliarden Euro an und zahlt weitere 1,5 Milliarden Euro in einem Patent-Deal. Nokia ist seitdem vor allem ein Ausrüster von Telekom-Netzen.

Quiz: Wie gut kennen Sie sich noch mit den alten Nokia-Handys aus?

Quiz
1.Zum Anfang ein unverwüstlicher Klassiker, den (fast) alle kennen.
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2.Noch eins zum Aufwärmen, bevor die harten Nüsse kommen.
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3.Zu einfach? Keine Angst, es wird gleich weit kniffliger! Kleiner Tipp: Das Handy war sehr, sehr klein.
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4.Nun einen Tick schwieriger! Tipp: Das Handy erschien 1999
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5.Tipp: Im Jahr 2002 war dieses Handy der letzte Schrei.
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6.Tipp: Wegen seiner Form wurde dieses Handy «Banane» genannt.
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7.Tipp: 2002 sah man dieses Handy überall.
Model 3410 wyposażony został w obsługę coraz bardziej popularnego języka Java 2 Mircro Edition. Dzięki tej funkcji właściciele telefonu będą mogli uruchamiać w swoim aparacie nowe programy i gry. W aparat wbudowano również takie funkcje jak głosowe wybie
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8.Tipp: Kleiner war kaum ein Nokia-Handy.
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9.Tipp: Keine Schönheit, dafür schön robust.
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10.Tipp: 1997 das Must-Have-Handy eines jeden Managers.
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Nokia 9210 Communicator
Nokia 6110

 (dsc/sda/dpa)

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