SDA Meldungen
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wasser soll Herbizide im Rebbau ersetzen



Reines Leitungswasser könnte im Walliser Weinbau das Unkrautvertilgungsmittel par excellence werden. Eine neue Behandlungsmethode aus Italien wird derzeit auf einem Gutsbetrieb des Kantons getestet. Der Versuch dauert drei Jahre.

Die Technologie basiert auf der Besonderheit, dass nur Leitungswasser unter Hochdruck zum Einsatz kommt, um das Unkraut zu vertilgen. Die Maschine - die zurzeit einzige in der Schweiz - wurde von einem italienischen Konstrukteur aus der Provinz Verona entwickelt, wie die Walliser Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Das Wasser schiesst bei dieser Methode mit einem Druck von 1200 bar vertikal auf den Boden. Durch diesen hohen Druck zerstören die Wasserstrahlen laut dem Walliser Weinbauamt nicht nur den oberirdischen Teil des Unkrautes, sondern auch den oberen Teil der Wurzeln bis in eine Tiefe von zwei bis vier Zentimetern. Der Wasserkonsum ist dabei mit rund 25 Zentilitern pro linearen Meter gering, wie die Staatskanzlei schreibt.

Die Testphase wird drei Jahre dauern. Ziel ist es, Alternativen für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Rebbodens zu finden. Auf dem Gutsbetrieb «Grand Brulé» des Kantons Wallis in Leytron wurden in den letzten Jahren verschiedene Mechanisierungsversuche durchgeführt, um auf Herbizide gänzlich verzichten zu können. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Projekt beleuchtet Zwang gegenüber gebärenden Frauen

Mal betrifft es die Geburtsposition, mal grössere Eingriffe wie einen Kaiserschnitt: Werdende Mütter werden immer wieder in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt oder unter Druck gesetzt. Wie häufig dies geschieht will nun ein Berner Forschungsprojekt beleuchten.

Wie oft und in welcher Form kommt es in der Schweiz zu Zwang unter der Geburt? Dieser Frage will Stephan Oelhafen von der Berner Fachhochschule Gesundheit nachgehen. Gemeint ist damit kein Zwang per Verordnung, erklärt der …

Artikel lesen
Link zum Artikel