Ein Schuss von hinter der Mittellinie, eine laaaaaange Flugphase und ein Torwart der nicht weiss, wie ihm geschieht – TOR! Christian Giménez (Nein, nicht der ehemalige Basler Torjäger) lässt sich als Torschütze feiern.
Beim Torjubel fallen die dreistelligen Rückennummern seiner Teamkollegen auf. Da kennen sie in Mexico scheinbar keine Grenzen und tragen mit Stolz die Nummern 138 oder 300 auf dem Rücken. An internationalen Turnieren wie Weltmeisterschaft oder Europameisterschaft schreibt die FIFA übrigens fortlaufende Rückennummern vor. Auch in Deutschland wurden Grenzen gesetzt: Mit Beginn der Bundesliga-Saison 2011/12, führte die DFL ein Verbot für Rückennummern jenseits der 40 ein. (jwe)
8. Oktober 2010: Dass die Schweiz in Montenegro mit 0:1 verliert, gerät beinahe zur Nebensache. Für Aufsehen sorgt vielmehr der unkonventionelle Jubel des einzigen Torschützen Mirko Vucinic.
Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in der Gruppenphase an der WM 2010 will es die Schweizer Nati am nächsten Turnier besser machen. Doch die EM 2012 verpasst sie – weil der Start völlig in die Hose geht.
Zuerst ein 1:3 in Basel gegen England, dann eine unerwartete 0:1-Niederlage auswärts gegen Montenegro. In Podgorica fehlt es der Schweiz an Durchschlagskraft, sie hat keine Ideen, wie sie den Gegner überwinden kann. So fällt das einzige Tor auf der anderen Seite. In der 67. Minute vernascht …
