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Frankreich will lesbischen Paaren künstliche Befruchtung ermöglichen

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Symbolbildbild: shutterstock

Frankreich will lesbischen Paaren künstliche Befruchtung ermöglichen

24.07.2019, 18:4824.07.2019, 18:52

Frankreich will auch lesbischen Paaren und unverheirateten Frauen eine künstliche Befruchtung erlauben. Die Regierung legte am Mittwoch dazu einen Entwurf zur Reform des Bioethikgesetzes vor. Es ist die erste grosse Gesellschaftsreform unter Präsident Emmanuel Macron.

Präsident hält Versprechen

Der Präsident halte damit ein Versprechen, sagte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Mittwoch nach der Regierungssitzung unter Macrons Vorsitz. Er hatte die breitere Legalisierung der künstlichen Befruchtung bereits im Wahlkampf angekündigt.

Seit Jahren fordern Verbände, dass auch lesbische Paare eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen können. Bisher ist das nur heterosexuellen Paaren erlaubt, die keine Kinder zeugen können. Sie müssen verheiratet sein oder mindestens zwei Jahre zusammenleben. Katholische Verbände stellen sich gegen die geplante Reform, nach der auch lesbische Paare und Alleinstehende die Kosten von der Sozialversicherung erstattet bekommen.

Leihmutterschaft weiterhin verboten

Buzyn betonte, dass sich die Gesellschaft besonders mit Blick auf die Vielfalt der Familienmodelle weiterentwickelt habe. Die Leihmutterschaft bleibe weiterhin verboten. «Die künstliche Befruchtung stellt unsere ethischen Werte nicht in Frage», sagte sie. Die Leihmutterschaft hingegen werfe Fragen der Würde und Kommerzialisierung von Frauen auf.

Das neue Gesetz sieht ausserdem das Ende der Anonymität der Samenspende vor. Ein Mann muss zukünftig akzeptieren, dass das geborene Kind bei Volljährigkeit bestimmte Informationen über den Spender erfahren darf. Über den gesamten Gesetzesentwurf sollen die Abgeordneten voraussichtlich Anfang 2020 abstimmen. (sda/dpa)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Joe "Ich schlug die Sozialisten" Biden
24.07.2019 19:31registriert Juli 2017
Bei einer künstlichen Befruchtung sollte niemand die Kosten von der Sozialversicherung erstattet bekommen. Die Welt braucht nicht noch mehr Bevölkerung, als die welche ohnehin schon nicht nachhaltig dazukommt.
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Wie fest kann HBO den Stoff von George R. R. Martin eigentlich noch auspressen? Bis zum absoluten Überdruss. Leider.
Erinnert sich noch jemand an «Game of Thrones»? Daran, wie übersichtlich die Fantasy-Welt damals war? Es gab den Norden, in dem eine neue Eiszeit mit Eiszombies und mönchischen Männern stattfand, es gab den heissen, hedonistischen Süden, es gab dazwischen die inzestuösen Lannisters, die grantigen Starks und die drachenfixierten Targaryens. Mal waren alle gegeneinander, mal ein paar miteinander, es gab viele intelligente Strategiespiele und seltene Schlachten. Und Gefühle. Am Ende waren die meisten tot, man konnte die Figuren und ihre Temperamente wirklich gut voneinander unterscheiden und Tyrion Lannister sorgte für viel komischen Zynismus. Weniges war langweilig. Drachen waren rar (drei Stück) und wenn einer starb, war man ernsthaft traurig. Das war luxuriöse, schlaue Unterhaltung. Die Fans liebten sieben Staffeln und hassten die achte und letzte. Ich war einer von ihnen.
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