Leben
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Symbolbild bild: shutterstock

Frankreich will lesbischen Paaren künstliche Befruchtung ermöglichen



Frankreich will auch lesbischen Paaren und unverheirateten Frauen eine künstliche Befruchtung erlauben. Die Regierung legte am Mittwoch dazu einen Entwurf zur Reform des Bioethikgesetzes vor. Es ist die erste grosse Gesellschaftsreform unter Präsident Emmanuel Macron.

Präsident hält Versprechen

Der Präsident halte damit ein Versprechen, sagte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Mittwoch nach der Regierungssitzung unter Macrons Vorsitz. Er hatte die breitere Legalisierung der künstlichen Befruchtung bereits im Wahlkampf angekündigt.

Seit Jahren fordern Verbände, dass auch lesbische Paare eine künstliche Befruchtung in Anspruch nehmen können. Bisher ist das nur heterosexuellen Paaren erlaubt, die keine Kinder zeugen können. Sie müssen verheiratet sein oder mindestens zwei Jahre zusammenleben. Katholische Verbände stellen sich gegen die geplante Reform, nach der auch lesbische Paare und Alleinstehende die Kosten von der Sozialversicherung erstattet bekommen.

Leihmutterschaft weiterhin verboten

Buzyn betonte, dass sich die Gesellschaft besonders mit Blick auf die Vielfalt der Familienmodelle weiterentwickelt habe. Die Leihmutterschaft bleibe weiterhin verboten. «Die künstliche Befruchtung stellt unsere ethischen Werte nicht in Frage», sagte sie. Die Leihmutterschaft hingegen werfe Fragen der Würde und Kommerzialisierung von Frauen auf.

Das neue Gesetz sieht ausserdem das Ende der Anonymität der Samenspende vor. Ein Mann muss zukünftig akzeptieren, dass das geborene Kind bei Volljährigkeit bestimmte Informationen über den Spender erfahren darf. Über den gesamten Gesetzesentwurf sollen die Abgeordneten voraussichtlich Anfang 2020 abstimmen. (sda/dpa)

Baby-Tipps für Eltern in 29 einfachen Bildern

«Das kann die Mutter alleine eigentlich gar nicht schaffen.»

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rellik 25.07.2019 03:12
    Highlight Highlight Cool! Finde das hätte einen "Good-news" badge verdient :)
  • Saerd neute 24.07.2019 23:48
    Highlight Highlight Jetzt wo alle nach mehr Natur und weniger persönlichen Fussabdrücken schreit ist es wohl das Wichtigste, lesbischen Paaren den Kinderwunsch zu erfüllen?
    Ihr wisst ja schon, um ein Kind zu kriegen braucht es normalerweise einen Mann und eine Frau, oder?
  • AdvocatusDiaboli 24.07.2019 19:31
    Highlight Highlight Bei einer künstlichen Befruchtung sollte niemand die Kosten von der Sozialversicherung erstattet bekommen. Die Welt braucht nicht noch mehr Bevölkerung, als die welche ohnehin schon nicht nachhaltig dazukommt.
    • AdvocatusDiaboli 25.07.2019 17:58
      Highlight Highlight Du hast einfach meinen Kommentar nicht ganz gelesen oder verstanden, nehme ich an.

Dir wird eine Stunde Schlaf geklaut – diese 13 Menschen wissen, wie du dich jetzt fühlst

Die Zeitumstellung ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Oder auch nicht. Vor allem aber ist es eine Abwechslung zum momentanen Medien-Corona-Kanon.

In der Nacht vom Samstag auf den Sonntag werden die Schweizer Uhren um eine Stunde nach vorne gestellt. Das hebt unseren Alltagstrott selbstredend komplett aus den Angeln. Die Stunde ist weg, unser Biorhythmus «zunderobsi», die innere Uhr nach Kalibrierung hechelnd – und das in einer solch «struben» Zeit wie der unseren. Doch es gibt auch überraschend positive Aspekte ...

Okay. Vielleicht ist die Zeitumstellung auch nicht ganz so dramatisch. Aber immerhin mal etwas anderes.

(jdk)

Artikel lesen
Link zum Artikel