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Afrika

Korruption kostet Entwicklungsländern eine Billion US-Dollar

03.09.14, 04:38 07.09.14, 16:57
epa00999123 This image made available 3rd May 2007 shows Dogon women carry water from a well to their village of Teli bellow the Falaise de Bandiagara, Mali 30 April 2007. The Dogon people of Mali are one of Africa's oldest and most complex tribes with their traditions and customs well preserved and practiced today as they were thousands of years ago. Mali, twice the size of France, is one of the world's poorest countries.  EPA/NIC BOTHMA

Nicht immer landet das Geld beim hart arbeitenden Volk. Bild: EPA

Korruptionsbekämpfung in Afrika ist schwierig. Die von Hilfsorganisationen und prominenten Aktivisten gegründete Lobbygruppe One will deshalb die G20-Staaten in die Pflicht nehmen. Diese sollen helfen, den illegalen Kapitalabfluss aus Afrika einzudämmen.

Durch dubiose Rohstoffgeschäfte, Strohmannfirmen, Geldwäsche und Steuerhinterziehung gehen den Entwicklungsländern pro Jahr eine Billion US-Dollar verloren.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Lobbyorganisation One, die am Mittwoch in Berlin veröffentlicht wurde. One schätzt, dass mit dem verlorenen Geld jedes Jahr das Leben von 3,6 Millionen Kindern gerettet werden könnte. (sda)



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