International
Ebola

Sierra Leone stellt nach neuem Ebola-Fall 109 Personen unter Quarantäne

Sierra Leone stellt nach neuem Ebola-Fall 109 Personen unter Quarantäne

17.01.2016, 06:3017.01.2016, 10:13

Nach einem neuen Ebola-Fall hat die Regierung von Sierra Leone mehr als 100 Menschen unter Quarantäne gestellt. 109 Menschen, die im Verdacht stehen, mit der Verstorbenen Kontakt gehabt zu haben, seien isoliert worden, teilten die Behörden in Freetown am Samstag mit.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte am Freitag mitgeteilt, dass sich bei einer am Dienstag gestorbenen Studentin ein Ebola-Verdacht bestätigt hatte. Einen Tag zuvor hatte die WHO das Ende der Ebola-Epidemie in Westafrika verkündet.

Die jüngste Ebola-Epidemie hatte im Dezember 2013 in Guinea ihren Ausgang genommen. Das Virus breitete sich anschliessend auf die Nachbarländer Sierra Leone und Liberia aus, einzelne Fälle gab es auch in Mali, Nigeria und dem Senegal. Insgesamt 29'000 Menschen infizierten sich nach WHO-Angaben, etwa 11'300 Menschen starben – die Dunkelziffer dürfte noch höher liegen. (kad/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Medien: Lebenslange Haft für versuchtes Attentat auf Trump
Wegen des versuchten Attentats auf Donald Trump ist ein 59-Jähriger zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Richterin Aileen M. Cannon verhängte gegen Ryan Routh wegen weiterer Delikte zusätzlich 84 Monate im Bundesgefängnis, wie das Justizministerium mitteilte. Zuvor hatte ihn bereits eine Jury für schuldig gesprochen. US-Justizministerin Pam Bondi bezeichnete die versuchte Tat als «Angriff auf unser gesamtes demokratisches System».
Zur Story