Abstimmungen 2020
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ARCHIV ? ZU DEN THEMEN AN DER HERBSTSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE VON HEUTE DIENSTAG, 10. SEPTEMBER 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Ein Wolf, mutmasslich

Ein Wolf, mutmasslich «M35», aufgenommen beim Dorfeingang von Bellwald VS im Mai 2013. Bild: KEYSTONE

Städter müssten «Rücksicht nehmen» – so wirbt Sommaruga für das Jagdgesetz



Am 17. Mai kommt das neue Jagdgesetz zur Abstimmung. Das Parlament hat den Wolfsschutz stärker gelockert, als der Bundesrat vorgeschlagen hatte. Für Umweltministerin Simonetta Sommaruga handelt es sich bei der Vorlage um «einen klassischen schweizerischen Mittelweg».

«Es gibt Leute, die den Wolf ausrotten wollen, und es gibt Leute, die den absoluten Schutz des Wolfs wollen – beides ist für den Bundesrat keine Option», sagte Sommaruga am Donnerstag vor den Bundeshausmedien. Das Parlament habe wieder einmal einen guten Kompromiss gefunden, hinter dem die Regierung vorbehaltlos stehen könne.

Der Wolf war im Jahr 1995 in die Schweiz zurückgekehrt. 2012 bildete sich das erste Rudel, heute gibt es deren acht. Der Wolfsbestand wächst stetig an: 2019 lebten rund achtzig Wölfe in unserem Land. Manche Wölfe greifen Schafe und Ziegen an. Jährlich werden 300 bis 500 Tiere gerissen.

Hier kannst du die Medienkonferenz von Simonetta Sommaruga schauen:

abspielen

Video: YouTube/Der Schweizerische Bundesrat - Le Conseil fédéral suisse - Il Consiglio federale svizzero

Keine absoluten Schutzgebiete mehr

Die Räte beschlossen deshalb im vergangenen Jahr, den Schutz der Wölfe und anderer Arten zu lockern. Die Behörden sollen die Bestandesregulierung erlauben dürfen, ohne dass Wölfe Schaden angerichtet haben und ohne dass zuvor Schutzmassnahmen ergriffen werden müssen.

Neu können die Kantone den Abschuss von Einzelwölfen auch bewilligen, wenn diese auffällig werden; zum Beispiel, wenn sie in Schafställe eindringen oder ohne Scheu durch Dörfer streifen. Auch in Jagdbanngebieten – neu Wildtierschutzgebiete genannt – sollen Wölfe abgeschossen werden dürfen.

«Über die Stadtmauern blicken»

Ziel für den Bundesrat sei ein «langfristiges Nebeneinander von Mensch und Wolf», sagte Sommaruga. Es sei erfreulich, dass die Wolfspopulation in den vergangenen Jahr stark gewachsen sei. Jedoch führten Wolfsangriffe auch zu Konflikten mit den Besitzern von Nutztieren. «Der Wolf beschäftigt und beunruhigt die Menschen vor Ort.»

Sommaruga appellierte explizit an die Bevölkerung im urbanen Raum. Die Städter müssten «Rücksicht nehmen auf die Situation auf dem Land und in den Bergen». Das sei in der Vergangenheit mehrmals gelungen. Und auch dieses Mal müsse das Schweizer Stimmvolk «über die Stadtmauern blicken».

Kein bedingungsloses Abschiessen

An die Adresse von Umwelt- und Tierschutzverbänden, die das Referendum gegen das revidierte Jagdgesetz ergriffen hatten, sagte Sommaruga, dass der Wolf eine geschützte Tierart bleibe, die grundsätzlich nicht gejagt werden dürfe. Ein «ungesteuertes Wachstum» sei aber nicht erwünscht. Wölfe müssten ihre angeborene Scheu vor Menschen, Herden und Siedlungen bewahren.

«Ohne Massnahmen werden die Tiere quasi zum Frass vorgeworfen.»

Franziska Schwarz, Vizedirektorin des Bundesamts für Umwelt (Bafu)

Das Erlegen von Wölfen ist laut Sommaruga weiterhin an mehrere Voraussetzungen geknüpft: Die Kantone müssen verhältnismässig vorgehen und dürften zum Beispiel nicht in ein Wolfsrudel eingreifen, das sich fernab von Schafherden oder Dörfern aufhält. Zudem müssen die Kantone gegenüber dem Bund vorgängig begründen, weshalb Abschüsse erforderlich sind.

Entschädigungen nur bei Schutzmassnahmen

Bund und Naturschutzverbände können gegen eine kantonale Abschussverfügung wie bisher Beschwerde einlegen. Das revidierte Gesetz nimmt ferner Bäuerinnen und Bauern beim Herdenschutz stärker in die Pflicht. Anders als heute erhalten sie für gerissene Schafe und Ziegen nur noch eine Entschädigung, wenn sie die Tiere mit Hunden oder Zäunen geschützt haben.

Heute sind die Bauern frei, Herdenschutzmassnahmen zu ergreifen oder nicht – entschädigt werden sie nach einem Riss «in jedem Fall», wie Franziska Schwarz, Vizedirektorin des Bundesamts für Umwelt (Bafu), sagte. Das sei künftig nicht mehr möglich, denn Untersuchungen zeigten, dass Herdenschutzmassnahmen zu einem 98-prozentigen Schutz der Tiere führten. «Ohne Massnahmen werden die Tiere quasi zum Frass vorgeworfen.»

Modernisierung notwendig

Insgesamt biete das revidierte Jagdgesetz «einen pragmatischen Umgang mit der wachsenden Zahl an Wölfen», sagte Sommaruga. Die Kantone könnten rechtzeitig Massnahmen ergreifen, um Konflikte zu vermeiden. Gleichzeitig blieben die Rudel erhalten.

Das geltende Jagdgesetz stammt aus dem Jahr 1985. Seither habe sich einiges geändert, sagte Sommaruga. Beispielsweise sei die Artenvielfalt in den vergangenen Jahren stark unter Druck geraten. Auch hier setzt das neue Gesetz an. Reservate und Schutzgebiete, die den Tieren als Rückzugsgebiete dienen, sowie Wildtierkorridore werden mit zusätzlichen Mitteln unterstützt.

Höhere Hürden

So werden in der ganzen Schweiz rund 300 Verbindungswege in der Natur für Wildtiere vor Verbauung geschützt. Bei Bahnlinien und Strassen sorgen Bund und Kantone für Brücken und Unterführungen für Wildtiere.

Zudem unterstützt der Bund die Kantone bei der Aufwertung der Lebensräume von Wildtieren und Vögeln in den rund achtzig eidgenössischen Wildtierschutzgebieten und Vogelreservaten finanziell. Das Gesetz verpflichtet die Kantone und Bauern, Zäune wildtierfreundlich zu errichten, damit Unfälle und Verletzungen von Wildtieren möglichst ausbleiben.

Zudem werden verschiedene Tierarten besser vor dem Abschuss geschützt. Zwölf Wildentenarten dürfen in Zukunft gar nicht mehr gejagt werden. Zudem gilt für die Waldschnepfe eine längere Schonzeit. (sda)

Entwicklung der Wolfs-Population

Wölfe sind hier willkommen

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38
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38Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Triple 28.02.2020 14:35
    Highlight Highlight Ein Hoch auf den Wolf, mein NEIN für das neue Jagdgesetz ist schon lange gesetzt.
  • Sharkdiver 27.02.2020 22:44
    Highlight Highlight So lange mehr Schafe abstürzen als gerissen werden und es nicht genügend schutzhunde hatte: 100%nein
  • PlayaGua 27.02.2020 22:17
    Highlight Highlight Wenn sämtliche Alp- und Bauernverbände für das Gesetz sind, sieht man schnell, wie "ausgewogen" die Sache ist.
  • Kampfsalami 27.02.2020 16:36
    Highlight Highlight Ja ich bin ein Städter und ich will unbedingt mehr Wölfe in der Schweiz. Man soll mir doch sonst mal einen Bericht zeigen der bestätigt, dass in der Neuzeit in Europa jemand ernsthaft von einem Wolf angegriffen wurde. Und zu den Schafen: Pro Jahr verenden 4000 Schafe wegen Natur und Vernachlässigung. 200 werden vom Wolf gerissen, die sind aber vom Bund subventioniert. Also wenn mir meine Tiere am Herzen liegen, dann kümmere ich mich anständig um sie. Sonst kann ich jedes Mal die Rechnung an den Bund schicken und bekomme einen dicken Batzen...
    • Militia 28.02.2020 08:11
      Highlight Highlight Wo es keine Wölfe gibt, kann es auch keine Angriffe geben. Kann aber gerne Zahlen vom 13. bis 18. Jahrhundert aus Frankreich präsentieren. Die Fakten könnten aber für einige zu alternativ sein.
  • Francis Begbie 27.02.2020 15:13
    Highlight Highlight Wann kam den schon Mal ein Appell des Bundesrates an die Landbevölkerung für mehr Verständnis für progressive und urbane Anliegen? Genau NIE!
    • Yunnan 27.02.2020 17:59
      Highlight Highlight Exakt. Die Bergbevölkerung ist so schon überrepräsentiert dank Ständerat und wird im Schnitt von den Städtern finanziell massiv unterstützt. Dazu überdurchschnittlich konservativ und unsolidarisch. Von mir ein klares Nein.
  • Weisser Mann 27.02.2020 14:55
    Highlight Highlight "schweizerischen Mittelweg"
    Da wird sich der Wolf aber freuen.
  • Svenja_Leila 27.02.2020 14:44
    Highlight Highlight Ich schlage als zusätzliche Informationsquelle die Webseite von Pro Natura vor. Dort werden die Argumente gegen das revidierte Jagdgesetz sauber aufgelistet. In der Argumentation von Sommaruga wird nämlich etliches unterschlagen.
  • Edward Espe Brown 27.02.2020 14:39
    Highlight Highlight @Sommaruga “auch du Brutus”!
    • Raphael Keller 27.02.2020 17:33
      Highlight Highlight Sie muss die Vorlage leider vertreten. Kollegialitätsprinzip...

      Nur Blocher ging ins Ausland und verkündete dort, er finde unsere Gesetze (Anti-Rassismus-Strafnorm) auch schlecht.
    • Radesch 27.02.2020 20:53
      Highlight Highlight @Edward Espe Brown

      In einer Kollegialregierung muss man eben geschlossen die Entscheidung nach aussen vertreten, selbst wenn man eventuell gewisse oder komplette Bedenken hat.
      Sonst funktioniert das nicht mehr so gut mit dem Regieren. Mehr als an der Abstimmung teilnehmen kann man sowieso nicht.
  • Whaaaat?_Son 27.02.2020 14:00
    Highlight Highlight Wie ist das, nimmt die Bevölkerung auf dem Land und in den Bergen Rücksicht auf die Bedürfnisse der Stadtbevölkerung?
    • Ehringer 27.02.2020 16:21
      Highlight Highlight Ja, tu ich.
    • will.e.wonka 27.02.2020 19:04
      Highlight Highlight *husthust* Wohnungsinitiative *husthust*
    • skisandtrail 27.02.2020 20:07
      Highlight Highlight Ob wir wollen oder nicht, tun wir dies. Um mich unbeliebt zu machen und eine Diskussion auszulösen: reitschule bern 🤷‍♀️.
      Grundsätzlich hat das städtische volk immer mehr zu sagen, da halt mehr einwohner (natürlich, je nach dem wies gerechnet wird-agglo usw).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 27.02.2020 13:58
    Highlight Highlight Wölfe, die grosse Schäden verursachen, zu wenig Scheu zeigen oder die Räude haben, können ja jetzt schon geschossen werden. Regelmässig überfahren werden sie auch.
    Ich sehe den Sinn der Revision des Jagdgesetzes nicht ein, zumal es ja auch andere, bisher geschützte, Tiere betrifft. Schon gar nicht, solange unbehirtete Alpsömmerungen erlaubt sind. Das ist noch die grössere S...erei als ein paar Risse.

    Ausserdem passt der Wolf seine Vermehrung der bestehenden Population an. Je mehr tote Wölfe, desto mehr Junge...
    • G. Samsa 27.02.2020 16:08
      Highlight Highlight Das ist bei den Krähen auch so.
      Es gibt in etwa immer gleich viele Brutpaare, egal ob die Tiere geschossen werden oder nicht.

      Aber diejenigen welche Krähen schiessen wollen, interessieren sich nicht so sehr für Studien und Feldforschung.
  • Harri Hirsch 27.02.2020 13:47
    Highlight Highlight Es ist sehr schade, dass sich bei der Frage um das neue Jagdgesetz alles auf die Sache mit dem Wolf konzentriert. Hier die Wolfskuschler - da die Wolfsmörder. Doch das Leben ist nicht nur schwarz und weiss.
    Das neue Jagdgesetz beinhaltet so viele Verbesserungen für die Natur und Tierwelt, dass es sehr schade wäre wenn es an der Wolfsfrage scheitern würde. Und wie im Artikel gut dargestellt geht es ja gar nicht darum den Wolf zum Abschuss freizugeben. Mit dem geforderten verbesserten Herdenschutz wird es auch zu weniger Rissen und so zu weniger Konflikten kommen.
    • Raphael Keller 27.02.2020 14:38
      Highlight Highlight Was sind die Verbesserungen?
      Wie wird mehr Herdenschutz gefördert?
      Wenn es "so viele Verbesserungen für die Natur und Tierwelt bringt", warum sind dann alle grossen Naturschutzorganisationen der Schweiz gegen die Revision?
      Warum sind Försterverbände dagegen? Weil Wildtiere dem Wald gut tun und zur Natur gehören!
      Bei gutem Herdenschutz gibt es wenig Risse, die Faktenlage ist eindeutig.
    • Vecchia 27.02.2020 14:46
      Highlight Highlight Verbesserungen? Für wen?

      Das neue Jagdgesetz scheint vor allem schiesswütigen Jägern zu gefallen.
      Wie sonst, ist es möglich, dass akut bedrohte Arten wie Feldhase, Waldschnepfe, Birk- und Schneehuhn weiterhin gejagt werden dürfen???
    • Geiwetschteiler 27.02.2020 14:49
      Highlight Highlight @ Keller.
      Einige davon werden unter „Höhere Hürden“ im Artikel genannt. und an sonsten lies die Gesetzesvorlage.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hoci 27.02.2020 13:36
    Highlight Highlight Es braucht keinen zusätzlichen Wolfsabschuss. Sie werden schon heute geschossen.
    Egal ob Wolf oder Fuchs, sie dringen heute schon oder werden durch Städte streifen in Ställe eindringen usw. Ställe muss man eh ausreichend sichern, und ein rumstreifender Wolf ist genauso wenig eine Gefahr wie ein Fuchs.
    Es geht nur um eins, dass gewisse Schafshalter und Kantone den Wolf als Teil der Natur nicht akzeptieren wollen.
    Dabei werden Schafe subventioniert und sind meist Hobbyhaltung. Ausserdem kann man sie schützen. So wie eben auch Geflügelhalter ihre Tiere schützen müssen, vor dem Fuchs.
    • Militia 27.02.2020 15:23
      Highlight Highlight "gewisse Kantone wollen den Wolf nicht als Teil der Natur akzeptieren"
      Die Akzeptanz fällt natürlich um einiges einfacher, wenn man im urbanen Raum lebt - und davon nicht betroffen ist.
    • Green Eyes 27.02.2020 15:56
      Highlight Highlight @Hoci; So sehe ich es auch. Die Schäfer, welche ihre Tiere nicht als Hobby sehen, sorgen und schützen ihre Herden bereits jetzt.
    • Hoci 27.02.2020 16:33
      Highlight Highlight Ich lebe auf dem Land und habe selber Tiere, die Fuchs und Wolf opfer fallen könnten. Hier gibts viele Füchse, Marder Lüchse und auch wenn noch nicht gesichtet demnächst den Wolf.
      Stall und Gehege sind entsprechend von Anfang an auch Wolfssicher. Und ja die meisten hier auf dem Land freuen sich auf den Wolf.
      Ausser die alte Sorte Jäger, die abgeschafft werden sollte und Schafhalter, meist private, die zu denkfaul sind was zu ändern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nik G. 27.02.2020 13:23
    Highlight Highlight Dann verlange ich, dass die Gelder die an die Bergler gezahlt werden nur dann gezahlt werden wenn ein wirklich effektiver Herdenschutz betrieben wird. Denn dieser wird einfach immer noch nicht durchgeführt. Die Tiere werden einfach den Sommer auf die Berge verfrachtet, stürzen ab, sterben an verschiedenen Krankheiten und sie erhalten Subventionen für "Landschaftspflege". Wieso soll ich den Bauern immer Geld zahlen wenn sie sich wenig für die Umwelt einsetzen. Setzen wir das Geld lieber in der Bildung ein. Wird viele Blitze geben aber langsam hat es die Bauern und Jagdlobby zu weit getrieben.
    • nicbel 27.02.2020 20:37
      Highlight Highlight Waren Sie mal auf einer Sömmerungsalpe?
  • Militia 27.02.2020 13:22
    Highlight Highlight Da hat sich BR Sommaruga gerade viel Goodwill bei der Bergbevölkerung verdient. 👍
  • Hexenkönig 27.02.2020 12:15
    Highlight Highlight Es gibt ja heute schon kaum Hemmungen, Wölfe und Bären abzuschiessen. Wie sieht das dann mit einem noch lockeren Gesetz aus?

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