Asien
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Ranghoher Anführer der Terrormiliz Abu Sayyaf stellt sich der Polizei



In this photo provided by the Philippine National Police-Public Information Office, Abu Sayyaf commander Anduljihad Susukan poses for a picture at the Davao City Police Station in Davao province, southern Philippines on Thursday Aug. 13, 2020. Susukan, a leading terror suspect who has been linked to beheadings of hostages including two Canadians and a Malaysian, has surrendered after being wounded in battle, officials said Friday. (Philippine National Police PIO via AP)

In Gewahrsam: Abduljihad Susukan. Bild: keystone

Einer der Anführer der islamistischen Terrorgruppe Abu Sayyaf hat sich auf den Philippinen der Polizei gestellt. Abduljihad Susukan werde vorgeworfen, für Entführungen und Enthauptungen ausländischer Geiseln mitverantwortlich zu sein, teilte die Polizei am Freitag mit.

Susukan habe sich in Davao City auf der Insel Mindanao nach Verhandlungen gestellt. Der Islamist habe dort medizinische Hilfe gesucht. Im vergangenen Jahr hatte er bei einem Schusswechsel mit Regierungstruppen auf der Insel Jolo, einer Hochburg von Abu Sayyaf, einen Arm durch die Explosion einer Gewehrgranate verloren.

Dem Festgenommenen werden den Angaben zufolge 23 Morde, fünf Entführungen und sechs versuchte Morde vorgeworfen. Er werde zunächst medizinisch untersucht und dann dem Militär übergeben, hiess es.

Sicherheitsbeamten zufolge soll Susukan Militante von Abu Sayyaf bei Verschleppung von Menschen im malaysischen Bundesstaat Sabah auf Borneo angeführt haben, darunter ein malaysischer Staatsbürger, der 2015 enthauptet wurde. Auch soll er bei der Finanzierung der Entführung von zwei Kanadiern im Süden der Philippinen im Jahr 2015 geholfen haben. Die Verschleppten wurden 2016 enthauptet.

Abu Sayyaf wird für einige der schwersten Terrorangriffe und Entführungen auf den Philippinen verantwortlich gemacht. Die Miliz versucht seit langem, mit Entführungen und Lösegeldzahlungen ihren bewaffneten Kampf zu finanzieren. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Garp 14.08.2020 13:01
    Highlight Highlight Da komm ich so in einen Konflikt in mir. Er enthauptet Menschen, lässt ihnen keine Chance und will dann eine Chance für sich, weil er nicht leiden mag. Echte Reue? Ich zweifle.
  • Wenzel der Faule 14.08.2020 10:13
    Highlight Highlight Ach, aber um sein Aui zu pflegen ist die Regierung wieder gut genug.

    Hat wohl in seiner Koranschule nie logisches denken gelernt. (Geht gegen alle Fanatiker, nicht nur Islamisten)

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