Digital
Apple

Die Apple Watch zum Reinbeissen

Die Apple Watch zum Reinbeissen

In den sozialen Netzwerken ist die Apple Watch ein dominierendes Thema. Das veranlasst viele Nutzer zu witzigen Reaktionen. Was bleibt, ist die Frage, warum nicht mehr Uhren verfügbar sind.
24.04.2015, 12:0624.04.2015, 13:38

In neun Ländern wird die Apple Watch seit heute ausgeliefert. Allerdings nicht in den Apple Stores (siehe Bildstrecke ganz unten).

Wie zu erwarten, tummeln sich in den sozialen Netzwerken bereits zahlreiche Bilder und Videos zu den ausgelieferten Uhren. Während sich die Apple-Fans freuen, machen sich andere über den neuen Hype lustig.

Beim Videodienst Vine und bei Instagram gibt es einen klaren Trend: Viele Nutzer basteln sich ihr eigenes Apfel-Gadget.

Bild
screenshot: instagram

Warum zum Verkaufsstart nicht mehr Apple-Uhren verfügbar sind, ist unklar. Laut einem internen Schreiben, das im Netz die Runde macht, wird man die Smartwatch voraussichtlich nicht vor Juni in den Apple Stores kaufen können. Und auch wenn man die Uhr online bestellt, verspricht Apple eine Lieferung erst im Juni.

Ob das von einem bahnbrechenden Interesse oder Produktions-Engpässen zeugt, bleibt die Frage. Apple hat bislang keine Zahlen oder Gründe genannt. Man muss aber kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass die Kalifornier mit ihrer ersten Uhr die bisherigen Smartwatch-Verkäufe der Konkurrenz in den Schatten stellen werden.

Carl Howe von der Analysefirma Think Big rechnet damit, dass in den ersten zwei Wochen drei Millionen Uhren bestellt werden, die einen Umsatz von zwei Milliarden Dollar einbringen. Und die für treffende iPhone-Prognosen bekannte Firma KGI Securities geht davon aus, dass Apple bis Ende Mai 2,3 Millionen Uhren abgesetzt haben wird.

Derweil scheint auch der Verkauf von richtigen Äpfeln gut zu laufen ...

Doch die Konkurrenz schläft nicht: Die Anbieter diverser Fitnessbänder haben in den vergangenen Monaten ihr Angebot ausgebaut, darunter auch die Schweizer Firma Swatch sowie der IT-Riese Google. 

Apple setzt unterdessen betont auf den Mode-Faktor: So liessen sich die Sängerin Beyoncé und Star-Designer Karl Lagerfeld mit einer exklusiven Luxusversion der Watch mit goldenem Armband blicken. Kostenpunkt: 11'000 Euro.

Bild
screenshot: instagram

Via Mashable

Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

Die besten Bilder zum Verkaufsstart der Apple Watch

1 / 18
Die besten Bilder zum Verkaufsstart der Apple Watch
Der Verkauf der Apple Watch hat offiziell begonnen. Allerdings anders, als wir es von Apple kennen.
quelle: epa/epa / franck robichon
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Hürde für Smart Glasses im EU-Raum fällt: EU lockert neues Batteriegesetz
Eine Batterieverordnung der EU erschwerte die Markteinführung neuer tragbarer elektronischer Geräte, sogenannter Wearables, in der Europäischen Union stark. Nun hat das EU-Parlament entschieden, die Kategorie, unter die auch Smart Glasses fallen, von der Regelung auszunehmen.
Vor rund drei Jahren verabschiedete das EU-Parlament eine neue Batterieverordnung. Das erklärte Ziel des Gesetzes ist die Reduzierung von Elektroschrott durch neue Produkt- und Batterieanforderungen, verbindliche Recyclingquoten und eine verstärkte Sorgfaltspflicht der Hersteller bezüglich ihrer Lieferketten und der verbauten Rohstoffe.
Zur Story