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Alex Frei hat offenbar genug vom FC Luzern.
Alex Frei hat offenbar genug vom FC Luzern.
Bild: Claudia Minder/freshfocus
Heute Abend Medienkonferenz

Alex Frei tritt als Sportchef des Schlusslichts FC Luzern offenbar zurück

Nur zwei Saisonsiege hat der FC Luzern auf dem Konto – und ob heute ausgerechnet gegen Leader Basel ein weiterer hinzu kommt, ist eher fraglich. Kein Wunder, steht Sportchef Alex Frei in der Kritik. Nun zieht er sich möglicherweise von sich aus zurück.
06.12.2014, 12:1906.12.2014, 14:43

Um 17.45 Uhr trifft Luzern auf Basel (im watson-Liveticker). Unmittelbar im Anschluss an die Partie treten FCL-Präsident Ruedi Stäger und Sportchef Alex Frei vor die Medien. Dabei geht es um Freis Zukunft. Laut der Luzerner Zeitung deutet alles daraufhin, dass Frei zurücktritt, dass er «den klubinternen Machtkampf gegen FCL-Ehrenpräsident Walter Stierli entnervt aufgibt.»

Der Blick schreibt von einem «Knall in Luzern». Alex Frei schmeisse den Bettel hin, so das Boulevardblatt. Der Nati-Rekordtorschütze beklage sich seit Monaten darüber, dass hinter seinem Rücken intrigiert werde. Nun habe Frei «genug von den Ränkespielen im und rund um den Verein.»

Der FCL bestätigte die Entwicklung um Frei nicht. Der Betroffene selber mochte sich gegenüber der Agentur Sportinformation unmittelbar vor der letzten Super-League-Partie der Vorrunde ebenfalls nicht äussern: «Kein Kommentar

Graue FCL-Eminenz: Walter Stierli.
Graue FCL-Eminenz: Walter Stierli.
Bild: KEYSTONE

Nachfolger: Rapic? Gerber? Fringer?

Frei war im Frühling 2013 als Spieler zurückgetreten und während der Endphase der Saison 2012/13 Sportchef des FC Luzern geworden. Nach einer guten ersten Saison harzt es in der laufenden Spielzeit. Frei musste ein Team zusammenstellen, das angeblich eine Million Franken weniger kosten durfte als jenes der Vorsaison. Das gelang ihm nicht – Luzern ist nach 17 Runden das Schlusslicht der Super League, hat bloss zwei Spiele gewinnen können.

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In der «Luzerner Zeitung» kursieren die Namen möglicher Nachfolger. Ex-GC-Sportchef Dragan Rapic soll bereits kontaktiert worden sein. Auch Andres Gerber, dessen Arbeit in Thun landesweit anerkannt wird, müsse zum engeren Kreis der Anwärter gehören, so die Zeitung. Sie lanciert zudem Rolf Fringer, der in der Region lebt und den Klub kennt – und in Luzern 2011 entlassen wurde. (ram)

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