Elektroauto
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Das passiert bei einem Crashtest mit Elektroautos



Immer mehr Elektroautos sind auf den Schweizer Strassen unterwegs, das heisst, es gibt auch immer mehr Unfälle, in die strombetriebene Fahrzeuge verwickelt sind.

In Dübendorf haben Unfallforscher deshalb getestet, was bei einem Crash passieren kann. Drei verschiedene Szenarien stellten die Unfallforscher nach:

  1. Eine Frontalkollision zwischen einem E-Auto und einem normalen Personenwagen
  2. in E-Auto fährt aus der Parklücke und touchiert eine Fussgängerin
  3. Ein E-Auto crasht bei einer Autobahnverzweigung bei aktiviertem Autopiloten in einen Anpralldämpfer.

Die Szenarien siehst du hier im Video:

Video: © sda-Video

Es ist erst etwas mehr als eine Woche her, als ein Video aus Moskau die Runde machte. Auf der dortigen Autobahn kam es zu einem Auffahrunfall mit einem Tesla im selbstfahrenden Modus, das Elektroauto explodierte und brannte vollständig aus:

Schockmoment: Tesla explodiert mitten auf Moskauer Autobahn

Das Elektroauto vom Typ Tesla Model 3 ist nach einem Auffahrunfall explodiert und komplett ausgebrannt. Die Fahrzeuginsassen – ein Vater und seine zwei Kinder – konnten das Fahrzeug rechtzeitig verlassen. Video: © CH Media Video Unit

Rund 25'000 Elektroautos sind laut dem Versicherungskonzern Axa zurzeit auf auf Schweizer Strassen unterwegs. Und es werden immer mehr. Die Axa-Unfallforscher haben deshalb am Donnerstag in Dübendorf ZH ihre alljährlichen Crashtests mit Elektroautos durchgeführt, um die Risiken von Unfällen mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen zu untersuchen.

Fazit: «Ein Unfall mit einem E-Auto ist für die Insassen ähnlich gefährlich wie mit einem konventionell angetriebenen Auto», heisst es im Bericht. Bei einer sehr heftigen Kollision werde bei Elektroautos die Hochvoltanlage ausgeschaltet, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug nicht mehr unter Spannung stehe.

Schnelles Feuer und giftige Dämpfe

Eine Schwachstelle sind laut der Unfallforscherin Bettina Zahnd die Batterien: «E-Autos brennen zwar nicht häufiger als andere Fahrzeuge, doch wenn sich eine Batterie entzündet, brennt sie sehr schnell und kann kaum mehr gelöscht werden.»

In diesem Fall sei es wichtig, dass Helfer und Rettungskräfte Verunfallte möglichst rasch aus dem Fahrzeug befreien und in sichere Distanz bringen können. Nicht nur vor dem Feuer, auch vor giftigen Dämpfen müsse man sich in einem solchen Fall schützen.

Autopilot mit Grenzen

Der Tesla, der in Moskau explodiert ist, hat sich im selbstfahrenden Modus befunden. In diesem Modus sollte das Auto eigentlich selbstständig bremsen, bevor es zu einer Kollision kommt. Doch blindes Vertrauen in die Technik ist laut den Forschern gefährlich. Der dritte Crashtest, bei dem das pinke Elektroauto in die Leitplanke prallt, stellt laut den Unfallforschern genau diese Situation nach:

«Ein E-Autofahrer ist auf der Autobahn unterwegs und fährt mit eingeschaltetem Autopiloten, der die Längs- und Querführung übernimmt. Der Fahrer vertraut dieser Technik und lässt sich – obwohl er nach heutiger Gesetzeslage stets auf den Verkehr konzentriert sein muss – ablenken. Im Bereich einer Autobahnverzweigung kommt das Assistenzsystem an seine Grenzen und gibt die Fahraufgabe umgehend an den Lenker zurück. Der Fahrer müsste sofort reagieren, doch weil er abgelenkt war, reagiert er zu spät. Das Auto kollidiert frontal mit rund 100 km/h mit einem Anpralldämpfer.»

Dieser schwäche den Aufprall zwar mehr ab als etwa ein Betonpfeiler, bei einem solchen Unfall müsse aber mit mittleren bis schweren Verletzungen des Fahrers gerechnet werden. (smo/aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Inspector Callahan 24.08.2019 10:35
    Highlight Highlight Ein Lölitest ohne brauchbare Aussage. EV's wie Teslas, die ja einen Bärenanteil darstellen haben A) die besten Crashresultate, die die NHTSA je gestestet haben und B) selbsaktive Notfallbremssysteme.
    Ideale Knautschzone hilft bei EV's.
    Die Axa crasht eine Zoe gegen einen Volvo und will nachher generelle Erkenntnisse zum Thema gewinnen?
    Zum Brand des Model 3 in Russland; ohne Kontext, wie oft EV und Verbrenner generell und nach Crashes brennen - eine wertlose Momentaufnahme.
  • that's my mustard 23.08.2019 18:34
    Highlight Highlight gebrannt hat der tesla in moskau, explodiert sind die airbags. die patronen wurden durch die hitze ausgelöst. kleiner unterschied in der darstellung.
  • Psychonaut1934 23.08.2019 18:05
    Highlight Highlight Nein.. Doch.. Ohhhh..
  • Matrixx 23.08.2019 17:19
    Highlight Highlight Fazit des Artikels:
    Es ist egal, womit das Auto angetrieben wird. Stehst du im Weg, stirbst du unter Umständen.
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 23.08.2019 16:38
    Highlight Highlight Zoe gegen Volvo ist aber nicht sehr fair. Fairer wäre Zoe gegen Clio, oder Tesla gegen Volvo.
    • Damian derungs 23.08.2019 18:41
      Highlight Highlight Du kannst es dir auf dir strasse ja auch aussuchen von wem du dich abschiessen lässt oder? Sei froh wenn es kein lkw oddr traktor ist, denn dann bleibt nicjt mehr viel zum rettem übrig
  • AlphaKevin 23.08.2019 16:31
    Highlight Highlight Ich verstehe noch nicht ganz, spielt es eine Rolle ob ich eine Dame am Rollator mit einem Elektro- oder einem konventionellen Auto anfahre 🤔
    • EvilBetty 23.08.2019 16:39
      Highlight Highlight Yup... TOTAAAAAL sinnvoller Test. Vielleicht wollten Sie testen, ob E-Autos in einem solchen Fall explodieren können 🤔
    • neurot 23.08.2019 19:41
      Highlight Highlight ...oder ob ich mich zu sehr auf den Autopilot in einem Elektro- oder einem konventionellen Auto verlasse 🤷‍♂️
  • Baba 23.08.2019 16:30
    Highlight Highlight Als ich den Film gestern im TV gesehen habe (war's 10vor 10?) habe ich mich schon gewundert, was das zurückfahren-und-Grosi-überfahren spezifisch mit einem Elektroauto zu tun hat... Da liegt es doch einzig daran, dass der/die Fahrer*in zu wenig aufmerksam ist. Da das Soundgerät beim E-Auto vorne unten ist, wird das Grosi diesen Ton ja auch kaum hören, wenn sie mit ihrem Cadillac hinter dem Auto durchläuft...

    ...aber vielleicht ist mir ja auch was entgangen 🤔
    • Rabbi Jussuf 23.08.2019 17:34
      Highlight Highlight Ja, dir ist entgangen, dass das Grosi nicht auch noch von schmutzigen Abgasen gekillt worden ist. :))
  • Cmo 23.08.2019 16:17
    Highlight Highlight Ich bin mir jetzt nicht sicher ob ich da etwas falsch verstehe, aber was will uns dieser Artikel nun vermitteln?
    • AHTOH 23.08.2019 16:30
      Highlight Highlight Vermutlich, dass Autounfälle gefährlich sein können. Was das genau mit E-Autos zu tun hat, weiss ich auch nicht.
    • Cmo 23.08.2019 17:10
      Highlight Highlight Danke, jetzt verstehe ich ;)
    • Chrésh Dii-Ahn Parzival 23.08.2019 17:54
      Highlight Highlight Hauptsache, es wird über Elektroautos oder Tesla geschrieben...

Bei Tesla läuft's, aber wo bleiben die Deutschen?

Das Model 3 verkauft sich gut – sogar sehr gut. Die grosse Frage ist jedoch, was passiert, wenn 2020 europäische Autobauer in grosser Zahl mit günstigeren Elektroautos auf den Markt drängen.

Die Tesla-Neuzulassungen in der Schweiz sind von Januar bis Mai 2019 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Vierfache gestiegen. Doch der Wettbewerb für die Elektromarke des unberechenbaren Milliardärs Elon Musk, die lange vor allem wegen Lieferproblemen im Gespräch war, wird härter.

Bislang sieht es für Tesla dennoch gut aus. Das neue Model 3 ist bei uns ein Verkaufsrenner. Es liegt in der temporären Jahreshitparade auf Rang 4, obwohl es erst ab Ende Februar ausgeliefert wurde.

Im März führte …

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