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Liveticker

Blatter: «Wir können nicht zulassen, dass Einzelne den Namen der FIFA in den Dreck ziehen»



Liveticker: KOPIE: FIFA-Festnahmen

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20:58
UNO überdenkt Zusammenarbeit mit FIFA
Vor dem Hintergrund des neuen Korruptionsskandals um die FIFA überdenken die Vereinten Nationen ihre Zusammenarbeit mit dem Weltfussballverband. «Wir schauen uns die bestehenden Partnerschaften genau an und verfolgen, wie sich die Situation entwickelt», erklärte UNO-Sprecher Stéphane Dujarric am Donnerstag.

Die UNO und die FIFA arbeiten etwa bei Initiativen zur Gesundheitsförderung, Geschlechtergerechtigkeit und zum Schutz von Kindern zusammen. Weitere gemeinsame Initiativen sind auf die Armutsbekämpfung, die Förderung der Menschenrechte und den Umgang mit Umweltproblemen ausgerichtet.

Die Zusammenarbeit diene dazu, «dass die Botschaft des Friedens der Vereinten Nationen bei grossen Sportereignissen gesehen und gehört wird», erklärte der Sprecher. Er wies zugleich darauf hin, dass die Ermittlungen gegen die FIFA noch am Anfang stünden.

Im Zuge von US-Ermittlungen waren am Mittwoch sieben ranghohe Fifa-Funktionäre von der Schweizer Polizei verhaftet und abgeführt worden. Die Schweizer Bundesanwaltschaft ermittelt zudem wegen Unregelmässigkeiten bei den WM-Vergaben an Russland für das Jahr 2018 und Katar für 2022. (sda/afp)
20:41
Jeffrey Webb nicht mehr CONCACAF-Präsident
Jeffrey Webb wurde am Donnerstag provisorisch von seiner Funktion als Präsident der Konföderation von Nord-/Mittelamerika und Karibik (CONCACAF) enthoben. Der FIFA-Vizepräsident und Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees ist unter den sieben Funktionären, die am Mittwoch in Zürich wegen Korruptionsverdachts festgenommen wurden. Interimistisch fungiert der bisherige Vize-Präsident Alfredo Hawit aus Honduras als CONCACAF-Chef (sda).
17:43
Blatters Rede im Video
17:39
An «Teflon-Sepp» perlt alles ab
Damit ist der erste Auftritt von Präsident Sepp Blatter seit der Verhaftung von 14 FIFA-Mitgliedern beendet. Der Walliser hat das gesagt, was man von ihm erwartet hat: Er hat sich komplett aus der Schusslinie genommen. Er spricht von Einzeltätern, die den Ruf der FIFA in den Dreck ziehen. Er spricht davon, dass er nicht jeden Einzelnen kontrollieren könne. Er spricht davon, dass man das Vertrauen wieder zurückgewinnen müsse. Aber er spricht mit keinem Ton von eigenen Fehlern, von Fehlern im System - seinem System. Unmittelbar nach der Rede sprechen Kommentatoren von «Teflon-Sepp», an dem alles abperlt. Er selber sagte bei seiner Rede einmal mehr, dass man eine neue Ära einläuten müsse, er spricht von einer ethisch-korrekten Linie, einer Änderung der Mentalität. Einmal mehr sagt er das. Und einmal mehr gibt es für «Teflon-Sepp» nur eine Person, die diesen Weg einschlagen kann. Er selbst.

Blatter während seiner Rede:
17:20
Blatter: "Ich kann nicht jeden die ganze Zeit kontrollieren"
Sepp Blatter nimmt sich in seiner Eröffnungsrede aus der Schusslinie, indem er Klärung der Vorwürfe fordert.







17:16
Sepp Blatter und Bundesrat Ueli Maurer vor Ort
Zuerich, 28.5.2015, Fussball - Eroeffnung FIFA Kongress, FIFA Praesident Joseph Sepp Blatter und Ueli Maurer  an der Eroeffnung des FIFA Kongress in Zuerich.  (Melanie Duchene/EQ Images)
17:07
Der FIFA-Kongress ist eröffnet
Im Zürcher Hallenstadion ist der FIFA-Kongress mit Musik und Fahnen eröffnet worden. FIFA-Präsident Sepp Blatter ist vor Ort.
16:28
Alle sieben verhafteten Funktionäre wehren sich gegen Auslieferung
Nachdem an Mittwoch noch einer der sieben Verhafteten Bereitschaft für eine vereinfachte Auslieferung signalisiert hatte, erklärte dieser am Donnerstag in einer zweiten Anhörung, sich der Auslieferung zu widersetzen. Dies sagte Folco Galli, Sprecher des Bundesamts für Justiz (BJ), auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.
15:54
Morgen kommt es zum Showdown
Es ist also nicht zum grossen Zerwürfnis zwischen UEFA und FIFA gekommen. Noch nicht. Platini hat unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass es für Blatter an der Zeit ist, zu gehen. Das hat er Blatter auch im persönlichen Gespräch mitgeteilt. Davon wollte der amtierende FIFA-Präsident aber nichts wissen. Damit kommt es Morgen bei der Präsidentschaftswahl zum Showdown. Die europäischen Exekutivmitglieder werden mehrheitlich für Blatters Herausforderer Prinz Ali stimmen, obwohl der Leistungsausweis des Jordaniers nicht über alle Zweifel erhaben ist. Ob es für Ali reicht, ist unklar. Denn ausserhalb Europas geniesst Blatter erfahrungsgemäss immer noch viel Sukkurs. Falls Blatter zum vierten Mal im Amt bestätigt werden sollte, werde sich die UEFA entsprechende Schritte überlegen. Auch ein Rückzug aus der FIFA – und damit von der Weltmeisterschaft – steht wohl zur Diskussion. Warum es für die UEFA aber schwierig, wenn nicht gar unmöglich wird, den Machtkampf gegen Blatter zu gewinnen, legt unser Sportreporter Klaus Zaugg hier dar.
15:40
Die Medienkonferenz ist beendet
Die Pressekonferenz ist beendet, Platini verabschiedet sich von den Journalisten.
15:36 Uhr: «Wir sagen: Wählt frei, aber wählt Prinz Ali.»
von Daria Wild
Platini macht erneut deutlich, was er sich von den europäischen FIFA-Exekutivmitgliedern erhofft: «Wir sagen: Wählt frei, aber wählt Prinz Ali.»
15:21
«Könnte es sein, dass die UEFA mit der FIFA bricht?»
Eine weitere Frage eines britischen Journalisten: «Könnte es sein, dass die UEFA aus dem Weltfussballverband FIFA austritt und die europäischen Länder damit der WM fernbleiben?» Platini bleibt vage: Man werde sich anlässlich des Champions-League-Finals in Berlin Gedanken über mögliche Schritte machen, so der UEFA-Präsident.
15:18
Auch Deutschland unterstützt Prinz Ali
Auch der deutsche Fussballverband spricht sich für Prinz Ali aus: «Boykott ist keine Lösung, das ist noch nie eine gewesen. Das war auch in der olympischen Bewegung so», sagte Reinhard Rauball als Präsident der Deutschen Fussball Liga (DFL) und ergänzte: «Was hier passiert, ist ein absolutes Desaster. Wir müssen den Wandel herbeiführen. Das können wir nur, wenn wir Prinz Ali wählen.»
15:12 Was spricht für Prinz Ali? – «Er ist ein Prinz, er hat Geld»
von Daria Wild
«Warum unterstützt ihr den Prinzen überhaupt?», fragt ein Journalist aus Dubai.« «Er kann Dinge ändern», sagt Platini, «er kann etwas bewegen. Und er braucht kein Geld – er ist Prinz!»
Jordan's Prince Ali Bin Al Hussein, FIFA presidential candidate, attends the Soccerex Asian Forum on developing the business of football in Asia at the King Hussein Convention Center at the Dead Sea, Jordan, May 4, 2015. REUTERS/Muhammad Hamed
Prinz Ali Bin Al Hussein
15:10 Wie wird die UEFA reagieren, wenn Blatter morgen wiedergewählt wird?
von Daria Wild
«David Gill hatte angekündigt, sein Amt abzugeben, wenn Blatter wiedergewählt werde». Was meint Platini dazu? «England gehört in die FIFA», so Platini. «Aber: Wenn wir morgen nicht gewinnen, werden wir wohl weitere Entscheidungen treffen müssen – vielleicht auch, dass wir aus dem Exekutivkomitee zurücktreten. Das wird sich in Berlin entscheiden.»
Football - Manchester United v Arsenal - Barclays Premier League - Old Trafford - 17/5/15
Former Manchester United Chief Executive David Gill in the stands
Action Images via Reuters / Jason Cairnduff
Livepic
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David Gill, britischer UEFA-Funktionär.
15:05 «Mindestens 45 Mitglieder der UEFA stimmen für Prinz Ali»
von Daria Wild
Ein britischer Reporter will wissen, auf wie viele Stimmen der UEFA Prinz Ali zählen kann: «Mindestens 45 von 54 heute anwesenden Mitgliedern werden für Prinz Ali stimmen» so Platini.
15:03 Uhr: «Ich und Sepp, wir werden Freunde bleiben»
von Daria Wild
Jetzt beginnt die Fragerunde: «Michel, in deinem exzellenten Englisch bitte», fragt ein Sky-News-Reporter: «Hattest du heute das Gefühl, dass dir Blatter zuhört?» «Doch, das hat Sepp. Er ist ein Freund. Das ist manchmal schwierig. Aber ich sagte, Sepp, wir sind auch nachher noch Freunde.»
14:58 Uhr: «Hör zu Sepp... Es ist Zeit, zu gehen»
von Daria Wild
Und weiter: «Diesen Morgen habe ich den FIFA-Präsidenten getroffen. Er hat uns gefragt, ob wir – nach den Boykott-Gerüchten – nicht unsere Meinung ändern könnten. Hör zu Sepp, habe ich gesagt, wir haben so lange zusammen gearbeitet. Jetzt fordere ich dich auf, die FIFA zu verlassen.»
14:56
«Eine grosse Mehrheit wird für Prinz Ali stimmen»
Platini über die morgige Präsidentschaftswahl: «Eine sehr, sehr grosse Mehrheit wird für Prinz Ali stimmen.»
14:54 Uhr: UEFA-Präsident Platini eröffnet die Pressekonferenz
von Daria Wild
«Ich bewundere die FIFA, ich bin ein Fan der FIFA, aber genug ist genug, sagt Platini. Es kotzt mich an.»
epa04772054 UEFA President Michel Platini arrives for a meeting of the European soccer federation UEFA in the Kameha Grand Hotel in Glattpark-Zurich, ahead of the FIFA Congress in Zurich, Switzerland, 28 May 2015. The FIFA Congress with the president's election takes place on 29 May 2015 in Zurich. The UEFA will decide whether to boycott FIFA's annual Congress following the arrest of top Fifa officials on corruption charges.  EPA/WALTER BIERI
14:47 Die UEFA wird nicht geschlossen für Prinz Ali stimmen
von Daria Wild
Aus FIFA-Kreisen ist zu erfahren, dass die UEFA nicht geschlossen für Prinz Ali stimmen werde. Der Herausforderer kann aber wohl auf eine Mehrheit der Stimmen der europäischen Exekutivkomitee-Mitglieder zählen. Nach wie vor steht eine offizielle Bestätigung aus.
14:42
«Wir wollen verhindern, dass Blatter wiedergewählt wird.»
Gefragt nach den Gründen, warum die UEFA die FIFA-Präsidentschaftswahl morgen nicht boykottieren werde, antwortet van Praag unzweideutig: «Wir wollen verhindern, dass Blatter wiedergewählt wird.»
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14:34
Michael van Praag informiert
Die Information, dass die UEFA die morgige Präsidentschaftswahl nicht boykottieren werde, stammt von Michael van Praag, seines Zeichens holländisches Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees und Präsident des Niederländischen Fussballverbands. Van Praag hatte vor einiger Zeit angekündigt, gegen Blatter antreten zu wollen, am 21. Mai der Holländer seine Kandidatur aber zurückgezogen.
epa04760874 Michael van Praag (R), President of the Dutch soccer Association speaks during a press conference at the Hilton Hotel in Amsterdam, The Netherlands, 21 May 2015. Van Praag withdrew his candidacy for the presidency of ruling soccer body FIFA and will instead support Jordanian Prince Ali Bin Al-Hussein in the bid to topple incumbent Joseph Blatter next week.  EPA/KOEN VAN WEEL
14:25
Stimmt die UEFA geschlossen für Prinz Ali?
Es gehen Gerüchte um, dass die UEFA-Delegierten morgen geschlossen für den Herausforderer von Blatter, Prinz Ali stimmen werden. Falls Blatter dennoch gewinnen sollte, wird das britische Exekutivmitglied David Gill seinen Sitz im Exekutivkomitee aus Protest nicht einnehmen.
14:16
UEFA wird Wahl nicht boykottieren – laut Informationen eines britischen Journalisten
Offenbar wird die UEFA die Wahl am FIFA-Kongress morgen nicht boykottieren werde. Es könnte aber ein enges Rennen um den Präsidentensitz werden.
14:09
FIFA-Ethikkommission reagiert
DIe Ethikkommission der FIFA hat auf die jüngsten Strafuntersuchungen reagiert. Aaron Davidson, Präsident der Sportvermarktungsfirma Traffic Sports USA, wurde provisorisch von allen Aktivitäten rund um den Fussball auf nationaler und internationaler Ebene gesperrt.
14:05
Bekenntnisse eines Investigativ-Reporters
Der schottische Investigativ-Reporter Andrew Jennings behauptet in einem Tweet, der amerikanischen Justizbehörde die Dokumente zugespielt zu haben, die zur Verhaftung der FIFA-Funktionäre geführt hat. Allerdings sei das erst ein Vorgeschmack, das wahre Ziel sei Blatter.

14:00
Niederländische Tageszeitung boykottiert FIFA-Sponsoren
Die niederländische Tageszeitung «Nederlands Dagblad» hat infolge des FIFA-Korruptionsskandals entschieden, keine Anzeigen mehr von FIFA-Sponsoren zu schalten. Man müsse als Firma Korruption entschieden bekämpfen, so der Chefredakteur Sjirk Kuijper.
13:48 In Kürze informiert die UEFA
von Daria Wild
Rund 15 Minuten müssen sich die wartenden Journalisten noch gedulden, dann werden UEFA-Präsident Michel Platini und Generalsekretär Gianni Fantino über die Ergebnisse der Konferenz informieren – unsere Reporterin berichtet vor Ort.
tel: 794078156
Sehe nichts auf meiner Kamera :)
13:43
Afrikas Fussballverband ist gegen eine Verschiebung
Der afrikanische Fussballverband CAF bekräftigt in einem Statement die Unterstützung für den amtierenden FIFA-Präsidenten Sepp Blatter. Eine Verschiebung der Präsidentschaftswahl sei nicht im Interesse des CAF. Das erstaunt nicht weiter. Blatter hatte sich über die Jahre die Unterstützung des CAF gesichert und geniesst auf dem afrikanischen Kontinent nach wie vor hohes Ansehen.
FIFA President Sepp Blatter, left, and Confederation of African Football President Issa Hayatou, back, leave a press conference in Cairo, Egypt, Tuesday, April 7, 2015. Every one of Africa's 54 member countries will vote for Sepp Blatter in next month's FIFA presidential election, the continent's soccer boss said on Tuesday, referring to the 79-year-old Swiss as "dear Sepp ". (AP Photo/Hassan Ammar)
12:58
Gerüchte um Blatter
Wilde Spekulationen machen unter den wartenden Journalisten die Runde: Hat Blatter doch angeboten, die Wahl zu verschieben?
tel: 794078156
Journalisten müssen draussen bleiben.
12:44
Uefa sperrt Medien aus
Derzeit berät der europäische Fussballverband UEFA über die neuesten Ereignisse bei der FIFA. Medien sind dabei nicht erwünscht, sie müssen vor dem Hotel in Opfikon ausharren. Um 14 Uhr will die UEFA dann über ihre Beratungen informieren. Dann wird auch klar, ob es zum grossen Knall kommt oder nicht.

Die watson Reporterin ist vor Ort und füttert uns mit den neuesten Entwicklungen...
tel: 794078156
Journalisten müssen draussen bleiben.
12:27
Steht der FIFA der grosse Knall bevor?
Um 12.30 Uhr findet das Conference Meeting der UEFA in Zürich statt. Die UEFA wird heute entscheiden, ob sie die Wahl Blatters boykottieren will oder nicht, sagt Guido Tognioni, Vorgänger von Walter de Gregorio als FIFA-Medienchef und persönlicher Berater Blatters. Für Blatter könnte es damit heikel werden, immerhin stellt die UEFA etwa einen Viertel der 209 FIFA-Mitglieder. Tognioni sagt: «Wenn die UEFA die Wahl tatsächlich geschlossen boykottiert, ist das eine Machtdemonstration, ein Zeichen von der Missachtung der UEFA gegenüber Blatter. Die Lage zwischen Blatter und der UEFA ist ohnehin schon angespannt. Ein Boykott könnte zum Bruch führen. Die FIFA braucht die UEFA, die UEFA aber nicht die FIFA. Aber mal sehen, ob die UEFA Zähne zeigt.»
12:01
Putin stärkt Blatter den Rücken
Nach dem russischen Aussenministerium hat auch der Kreml Blatter in der Korruptionsaffäre den Rücken gestärkt. Putin sagte am Donnerstag in Moskau, Blatter habe seine Unterstützung. Mit der Festnahme von sieben FIFA-Funktionären in Zürich hätten die USA ihre rechtliche Zuständigkeit überschritten. «Das ist schon wieder ein offenkundiger Versuch der USA, ihr Rechtssystem auf andere Staaten auszuweiten», sagte Putin. Die Festnahmen seien ein Versuch, die Wiederwahl Blatters zu verhindern. (wst)
11:52
Krisensitzung in Zürich
Nicht weiter überraschend findet zur Stunde in Zürich eine Krisensitzung der FIFA statt. Anwesend sind Blatter und Vertreter aller sechs Konföderationen. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.
10:24
Englischer Verband fordert Blatter-Rücktritt
«Sepp Blatter muss als FIFA-Präsident gehen», in ungewöhnlich deutlichen Worten forderte der Präsident des englischen Fussballverbands FA den Rücktritt des obersten FIFA-Funktionärs. Solange Blatter Präsident des Weltfussballverbands sei, gebe es keinen Weg das Vertrauen in die FIFA wiederherzustellen.
09:24
Ausreiseverbot für Blatter? «Schwachsinn», sagt der BA-Sprecher
«Sepp Blatter darf die Schweiz nicht verlassen». Das meldet die deutsche Bildzeitung heute früh unter Berufung auf das britische Boulevardblatt Daily Mail. «Schwachsinn», sagt André Marty, Sprecher der Bundesanwaltschaft. Dazu bestehe weder Anlass, noch gebe es rechtliche Grundlagen. Auch das Bundesamt für Justiz dementiert gegenüber watson eine derartige Anordnung.
08:41
Sepp Blatter nicht an der Medical Conference
Sepp Blatter hätte heute Morgen den zweiten Tag der FIFA Medical Conference in Zürich mit einer Ansprache eröffnen sollen. Laut Sky Sports wird Blatter aber der Konferenz im Swissôtel fernbleiben. Warum, ist unklar.
08:17
«Wenn wir gross sind, steigen wir ins richtige Geschäft ein»
Neulich bei der Cosa Nostra: «Wucherei, Erpressung und organisierte Kriminalität ist ja ganz ok für den Moment, aber eines Tages möchte ich in den Fussball einsteigen.»
Zürcher Kapo: Wie ein Haufen Hipster
von corsin.manser
New-York-Times-Journalist Michael S. Schmidt befand sich gestern in der Früh in der Lobby des Baur au Lac und wurde Zeuge, wie die Zürcher Kapo an der Reception die Schlüssel abholte und anschliessend die Durchsuchungen durchführte. Gegenüber der «Huffington Post» war er vom Auftritt der Kapo ziemlich überrascht:

«Wir waren nicht sicher, wie die Aktion durchgeführt wird. Vielleicht ein Helikopter, der auf dem Dach landet und ein SWAT-Team, das danach durch eine Türe bricht?» Doch es kam alles ganz anders: «Letzten Endes sahen die Einsatzkräfte aus wie ein Haufen Schweizer Hipster.»
08:05
Sepp Blatter im Kreuzfeuer der Kritik
Die Schweizer Medien gehen am Tag nach der konzertierten Aktion gegen hochrangige FIFA-Funktionäre hart mit dem Präsident des Fussballweltverbands ins Gericht. Hier findest du einen Überblick über die wichtigsten Schlagzeilen.
07:45
Russland kritisiert die Ermittlungen
Aus Russland, Gastgeber der umstrittenen WM 2018 kam gestern Kritik am Vorgehen der US-Justizbehörde. Die USA solle den «illegalen, exterritorialen Gebrauch der US-Rechtsprechung» unterlassen, hiess es in einer geharnischten Note des russischen Aussenministeriums.
07:40
Jack Warner stellt sich den Behörden
Jack Warner hat sich dem Haftbefehl aus der USA gebeugt. Der ehemalige FIFA-Vizepräsident stellte sich gestern den Behörden in seinem Heimatland Trinidad und Tobago, bestritt aber gleichzeitig alle Vorwürfe. Später kam er angeblich gegen eine Kaution von 2.5 Millionen Dollar frei. Warum die Verhaftung von Jack Warner für den FIFA-Präsident Sepp Blatter ein schlechtes Signal ist, kannst du hier lesen.
20:33
Sepp Blatter: «Eine schwierige Zeit für den Fussball, Fans und die Fifa»
FIFA-Präsident Sepp Blatter äusserte sich am Mittwochabend schriftlich zu den Ereignissen. «Wir begrüssen die Massnahmen und Untersuchungen der amerikanischen und Schweizer Behörden», hiess es in einer Mitteilung. Diese stärkten die Massnahmen, welche die FIFA zur Beseitigung von Rechtsverstössen im Fussball bereits ergriffen habe. Das FIFA-Ethikkomitee habe die Funktionäre, die im Visier der Behörden stünden, vorläufig von jeglichen in Zusammenhang mit Fussball stehenden Aktivitäten ausgeschlossen. «Es ist eine schwierige Zeit für den Fussball, die Fans und die Fifa», so Blatter weiter.
19:53
UEFA will die FIFA-Präsidenten-Wahl verschoben haben
Die UEFA-Spitze meldete vor dem Europa-League-Final in Warschau, dass sie nach der Verhaftung von sieben hochrangigen Vertretern der Konföderationen CONMEBOL und CONCACAF die Verschiebung der für Freitag geplanten Präsidentenwahl fordere. «Die heutigen Ereignisse sind ein Desaster für die FIFA und beschädigen das Image des Fussballs», kommentierte die UEFA die schweren Turbulenzen in Sepp Blatters Hauptquartier in Zürich. Der europäische Verband befürchtet, der Kongress verkomme zu einer einzigen Farce. Der Titel zum deutlichen Statement aus der polnischen Metropole: «Die UEFA zeigt dieser FIFA die rote Karte». In ihrem Schreiben regt die Organisation von Blatters Gegenspieler Michel Platini zu einem Rückzug an. Die Verbände aus Europa sollten einen Boykott der Wahl in Erwägung ziehen.
«Die Uefa ist der Meinung, dass der Kongress verschoben und die Wahl des Präsidenten innerhalb der nächsten sechs Monate stattfinden sollte», sagte Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino (Bild) nach dem Treffen vor dem Europa-League-Finale in Warschau.
UEFA General Secretary Gianni Infantino attends a news conference after a UEFA Executive Committee meeting ahead of the annual congress in Vienna March 23, 2015. The UEFA annual congress takes place March 24, 2015 in Vienna.   REUTERS/Leonhard Foeger (AUSTRIA)
18:04
Zum Schluss noch dies
17:41
FIFA-Funktionäre widersetzen sich der Auslieferung.
Wie das Bundesamt für Justiz (BJ) mitteilt, würden sich die Verhafteten mehrheitlich der Auslieferung an die USA widersetzen.
Das BJ wird nun die USA auffordern, für die Personen, die sich einer Auslieferung widersetzen, innert der vom bilateralen Auslieferungsvertrag vorgesehenen Frist von 40 Tagen formelle Auslieferungsersuchen zu stellen. Sobald diese Ersuchen eingetroffen sind, wird das Auslieferungsverfahren weitergeführt. Diese sechs Personen können jederzeit noch bis zum (erstinstanzlichen) Entscheid des BJ einer vereinfachten Auslieferung zustimmen.
Eine Person hat in der ersten Anhörung Bereitschaft für eine vereinfachte Auslieferung signalisiert. Sollte diese vereinfachte Auslieferung bewilligt werden können, kann die Person umgehend den US-Behörden übergeben werden.
17:38
Stellungnahme der BA
Die Verhaftung der FIFA-Funktionäre fiel auf denselben Tag wie die FIFA-Hausdurchsuchung der Bundesanwaltschaft und die Veröffentlichung des Verfahrens. André Marty, Sprecher der Bundesanwaltschaft, sagt gegenüber watson: «Die beiden Strafverfahren (US- Auslieferungsersuchen und Schweizer Strafverfahren) wurden aus strafprozessualen Gründen koordiniert. Das heisst, dass die Kollusionsgefahr so gering wie möglich gehalten werden kann und das Verhältnismässigkeits-Prinzip gewahrt bleibt. Das Timing wurde deshalb mit dem Bundesamt für Justiz, zuständig für das amerikanische Auslieferungsersuchen, der zuständigen NY- Staatsanwaltschaft zeitlich koordiniert.»
17:07
Keine Auskunft zu Blatter
Auf die Frage, ob Sepp Blatter fein raus sei, antwortet Lynch, die Justiz würde zu laufenden Ermittlungen keine Stellung beziehen. Damit ist die PK beendet.
17:00
151 Millionen Dollar Bestechungsgelder
Laut Richard Weber, Chef der IRS-Ermittlungsabteilung kamen 151 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern zusammen. «Dies ist die Weltmeisterschaft des Betrugs», sagt Weber.
The Internal Revenue Service's Criminal Investigative Division Chief Richard Weber speaks inside his office in Washington, August 14, 2014. Budget pressures at the division are cutting the number of investigators there to the lowest level in four decades, and officials say the changes are forcing the division to scale back its fight of financial crime. Weber in an interview said his goal is to get the number of special agents back up to at least 3,000. Picture taken August 14, 2014. To match IRS-ENFORCEMENT/BUDGET    REUTERS/Larry Downing   (UNITED STATES - Tags: POLITICS CRIME LAW BUSINESS)
17:04
Lynch dankt nochmals der Schweiz
Lynch dankt der Schweiz für die Inhaftierung der Angeklagten. Nun gelte es, die Beschuldigten in die USA zu holen und ihnen hier einen fairen Prozess zu bieten.
16:57
FBI-Direktor James Comey
«Fussball ist ein Sport, der auf Gleichheit ausgerichtet ist, jedem den Zugang ermöglichen soll, egal ob reich oder arm», sagt Comey. Indem sich die Beschuldigten über die ganze Welt verschworen hätten, seien die Ermittlungen schwierig und langwierig gewesen, sagt Comey.
16:53
So funktionierte die Bestechung um Marketing-Rechte
Korrupte Funktionäre der CONCACAF hätten Bestechungsgelder entgegengenommen und im Gegenzug die Marketingrechte an bezahlende Marketing-Unternehmen vergeben. Die Abwicklung der Geschäfte erfolgte über US-amerikanische Banken. «Das muss aufhören», sagte Carrie. «Wir wollen den Fussball endgültig von Korruption befreien.»
Glaubst du, Sepp Blatter schafft trotz dieses Korruptionsverfahrens gegen FIFA-Funktionäre die Wiederwahl als Präsident?

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